Ich weiß, hätte ich vielleicht nicht tun sollen, so kurz vor dem Auslandspraktikum - aber ich habe letzte Nacht ein neues Projekt begonnen, damit ich endlich wieder meine kreativen Energien sinnvoll nutzen kann.
Im Gegensatz zu "Iceland Firefly" oder meinem Verschwörer-Roman ist es diesmal kein Sci-Fi, sondern waschechte Fantasy. Mit 17 habe ich damals eine Romanreihe begonnen, die in einer Fantasywelt spielte, und in dieser Welt soll nun auch der neue Roman spielen. Allerdings wird die Handlung keine epische Tragweite haben, und die Charaktere - darauf werde ich mich am Meisten konzentrieren - werden nicht die typischen Helden sein, die man erwartet. Das Wichtigste wird allerdings sein: Der Roman wird vollkommen eigenständig. Kein offenes Ende, keine Fortsetzung, keine ganze epische Sage! Ich will endlich mal was zu Ende bringen!
Letzte Nacht sind schon anderthalb Seiten zusammengekommen, da werde ich mal schauen, ob das erste Kapitel heute fertig wird. Wer Interesse hat, mal reinzuschauen, möge sich bei mir melden - ich schicke ihm dann den Text zu.
Mit meinem Guildford-Kurztrip geht es dann demnächst mal weiter.
Sein Abenteuer auf der fernen Insel ist beendet, doch die Sage geht weiter. Er muss sich nun der schwersten aller Prüfungen stellen, um zu beweisen, dass er die Feder genauso gut beherrscht wie die Klinge. Doch zwischenzeitlich rief ihn das Schicksal auf eine andere Insel, belagert von untoten Kreaturen und einer intriganten Handelsfamilie. Mehr darüber demnächst...
Donnerstag, 6. August 2009
Montag, 3. August 2009
Teil 2: Guildford
Im Moment tritt wohl Fortuna Düsseldorf dem HSV derbst in die Weichteile, aber da ich nicht so fußballbegeistert bin wie manche meiner Mitmenschen, sitze ich lieber hier und setze meinen Kurztrip-Bericht fort. Jedenfalls, bis die Programmierer den Fehler in der Matrix korrigiert haben und der HSV mit 5:2 gewinnt...
Wir waren an der Stelle, wo ich in Guildford aus dem Coach stieg, dem englischen Linien-Reisebus von London Victoria Station nach Guildford. Da ich eine Stadt an dieser Stelle erwartet hatte, war ich etwas verdutzt, als ich mitten im Grünen stand und nicht ein einziges Haus um mich herum sehen konnte. Zum Glück wusste ich so einigermaßen, wo ich war, denn die Haltestelle hieß "Park Barn" - quasi das Studentenviertel, denn dort befinden sich meines Wissens die Universität, das Krankenhaus und ein riesiger Tescos.
Park Barn Drive war eines meiner Ziele für diesen Tag, denn dort hatte ich eine Verabredung, mir ein Zimmer anzusehen. Habe dann also im Tescos (nach dem Einkauf einer Packung Mr. Kippling - meine Lieblingssorte French Fancies - einer Dose Pringles Prawn Cocktail sowie zwei Litern Billig-Limo zur Flüssigkeitsauffüllung) nach dem Weg zum Park Barn Drive gefragt, der dann auch wirklich ganz in der Nähe war.
Und kaum bin ich aus dem Laden, fängt es an zu regnen. Und zwar nicht so ein Regen wie hier in Norddeutschland, NEIN! Das war keine Dusche, es war die reinste Sintflut! Es war, als müssten alle Autos auf dem Tesco-Parkplatz in diesem Augenblick Gummisäcke aufpumpen, damit sie schwimmfähig werden. Den Parkplatz konnte man binnen zwei Minuten mit Schlauchbooten befahren. Ich kam mir vor wie in "Hard Rain". Und das Beste: Ich hatte keinen Schirm mit! Ich habe ja sonst immer einen dabei, aber ich wusste ja nicht, wie empfindlich die Flughafenkontrollen bei sowas sind, da habe ich ihn zu Hause gelassen.
Jede Sintflut findet aber ein Ende, und so ging ich dann halbwegs trockenen Fußes - abgesehen von einer typischen Vom-vorbeifahrenden-Fahrzeug-nassgespritzt-werden-Slapstick-Szene directed by Fucking God!!! - zum Park Barn Drive in die nächste Katastrophe. Mein Ziel war Nummer 88 - die Nummerierung der Häuser in dieser Straße hörte aber bei 86 auf. Was zur Hölle sollte das sein, die verdammte Benny Hill Show???
Ich weiß nicht, wer das witzig fand, und ich hätte ihm an dieser Stelle auch einfach nur die Fresse poliert. Aber es brachte ja nichts, sich darüber aufzuregen. Apropos -regen: Es fing wieder an. Und ich hatte weder Ahnung, wie weit es zu meinem Übernachtungsort war noch wie ich am Gescheitesten dorthin kam (ich wusste, dass die YMCA direkt am Bahnhof lag, aber die nächsten Schienen zu suchen und an ihnen entlang zu spazieren fand ich etwas drastisch). Also: Wieder in den nächsten Bus.
Ich muss sagen: An dem Design der Bushaltestellen in Guildford könnte sich Flensburg echt mal eine Scheibe abschalten. Die haben eine Hinweistafel in Digital, auf der sind die Uhrzeit vermerkt, die nächsten Busse, die fahren werden, und sogar die genaue Minutenanzahl bis zu ihrer Ankunft an dieser Stelle. Warum nicht auch bei uns so? Der Bus selber brachte mich für relativ günstigen Preis in die Innenstadt, zum Friary Shopping Centre.
Guildford ist eine seltsame Stadt. Der Ort, den ich zuerst kennenlernte, war irgendwas zwischen Industriegebiet, Parkgelände (deswegen Park Barn) und Wohngebiet. Wohngebiete hat Guildford reichlich. Ich bin in diesem Bus durch eine ganze Menge Straßen gefahren, die wie das englische Pendant zur Gartenstadt Weiche aussahen. Die Architektur englischer Häuser ist der unseren nicht besonders ähnlich, und irgendwie sind die Häuser dort alle schöner als hier. Jedenfalls trifft das auf die Wohnhäuser zu. Also sah ich ein Wohngebiet nach dem anderen, und sah nur noch Wohngebiet, Wohngebiet, Wohngebiet, Stadtkern... Häh? Habe ich was verpasst? Bin ich wieder eingepennt?
Nein, Guildfords Stadtzentrum, der einzige Ort in der ganzen Stadt, der nach Ballungszentrum aussieht, ist vielleicht zehn Häuserblocks groß. Dort findet man alles - oder jedenfalls fast alles - was man in einer Innenstadt erwartet. Was natürlich den Vorteil hat, dass man nicht besonders weit laufen muss. Das Friary Shopping Centre ist zumindest für Busse der Verkehrsknotenpunkt Guildfords - wenn man Bus fährt, kommt man von hier aus überall hin.
Meine nächste Etappe sollte meine Praktikumsstelle in Godalming sein, was mich vor ein Dilemma stellte: Sollte ich erst in der YMCA einchecken? Denn wer weiß, wie lange dass in Godalming dauerte! Oder sollte ich erst zu meinem Büro, bevor sie Feierabend machen? Das Büro gewann aufgrund mangelnder Ortskenntnisse - es ist für einen Fremden wie mich UNMÖGLICH, sich irgendwie in Guidlford zurecht zu finden. Ich fand nicht einmal den Bahnhof, da ich keinen Hinweis darauf bekam, WO genau ich mich befand und IN WELCHER RICHTUNG ich suchen musste. Das Problem sollte sich aber lösen lassen, wenn ich aus Godalming zurückkam. Bis 10 Uhr abends hatte ich ja Zeit, mein Zimmer zu beziehen...
Fortsetzung folgt...
Wir waren an der Stelle, wo ich in Guildford aus dem Coach stieg, dem englischen Linien-Reisebus von London Victoria Station nach Guildford. Da ich eine Stadt an dieser Stelle erwartet hatte, war ich etwas verdutzt, als ich mitten im Grünen stand und nicht ein einziges Haus um mich herum sehen konnte. Zum Glück wusste ich so einigermaßen, wo ich war, denn die Haltestelle hieß "Park Barn" - quasi das Studentenviertel, denn dort befinden sich meines Wissens die Universität, das Krankenhaus und ein riesiger Tescos.
Park Barn Drive war eines meiner Ziele für diesen Tag, denn dort hatte ich eine Verabredung, mir ein Zimmer anzusehen. Habe dann also im Tescos (nach dem Einkauf einer Packung Mr. Kippling - meine Lieblingssorte French Fancies - einer Dose Pringles Prawn Cocktail sowie zwei Litern Billig-Limo zur Flüssigkeitsauffüllung) nach dem Weg zum Park Barn Drive gefragt, der dann auch wirklich ganz in der Nähe war.
Und kaum bin ich aus dem Laden, fängt es an zu regnen. Und zwar nicht so ein Regen wie hier in Norddeutschland, NEIN! Das war keine Dusche, es war die reinste Sintflut! Es war, als müssten alle Autos auf dem Tesco-Parkplatz in diesem Augenblick Gummisäcke aufpumpen, damit sie schwimmfähig werden. Den Parkplatz konnte man binnen zwei Minuten mit Schlauchbooten befahren. Ich kam mir vor wie in "Hard Rain". Und das Beste: Ich hatte keinen Schirm mit! Ich habe ja sonst immer einen dabei, aber ich wusste ja nicht, wie empfindlich die Flughafenkontrollen bei sowas sind, da habe ich ihn zu Hause gelassen.
Jede Sintflut findet aber ein Ende, und so ging ich dann halbwegs trockenen Fußes - abgesehen von einer typischen Vom-vorbeifahrenden-Fahrzeug-nassgespritzt-werden-Slapstick-Szene directed by Fucking God!!! - zum Park Barn Drive in die nächste Katastrophe. Mein Ziel war Nummer 88 - die Nummerierung der Häuser in dieser Straße hörte aber bei 86 auf. Was zur Hölle sollte das sein, die verdammte Benny Hill Show???
Ich weiß nicht, wer das witzig fand, und ich hätte ihm an dieser Stelle auch einfach nur die Fresse poliert. Aber es brachte ja nichts, sich darüber aufzuregen. Apropos -regen: Es fing wieder an. Und ich hatte weder Ahnung, wie weit es zu meinem Übernachtungsort war noch wie ich am Gescheitesten dorthin kam (ich wusste, dass die YMCA direkt am Bahnhof lag, aber die nächsten Schienen zu suchen und an ihnen entlang zu spazieren fand ich etwas drastisch). Also: Wieder in den nächsten Bus.
Ich muss sagen: An dem Design der Bushaltestellen in Guildford könnte sich Flensburg echt mal eine Scheibe abschalten. Die haben eine Hinweistafel in Digital, auf der sind die Uhrzeit vermerkt, die nächsten Busse, die fahren werden, und sogar die genaue Minutenanzahl bis zu ihrer Ankunft an dieser Stelle. Warum nicht auch bei uns so? Der Bus selber brachte mich für relativ günstigen Preis in die Innenstadt, zum Friary Shopping Centre.
Guildford ist eine seltsame Stadt. Der Ort, den ich zuerst kennenlernte, war irgendwas zwischen Industriegebiet, Parkgelände (deswegen Park Barn) und Wohngebiet. Wohngebiete hat Guildford reichlich. Ich bin in diesem Bus durch eine ganze Menge Straßen gefahren, die wie das englische Pendant zur Gartenstadt Weiche aussahen. Die Architektur englischer Häuser ist der unseren nicht besonders ähnlich, und irgendwie sind die Häuser dort alle schöner als hier. Jedenfalls trifft das auf die Wohnhäuser zu. Also sah ich ein Wohngebiet nach dem anderen, und sah nur noch Wohngebiet, Wohngebiet, Wohngebiet, Stadtkern... Häh? Habe ich was verpasst? Bin ich wieder eingepennt?
Nein, Guildfords Stadtzentrum, der einzige Ort in der ganzen Stadt, der nach Ballungszentrum aussieht, ist vielleicht zehn Häuserblocks groß. Dort findet man alles - oder jedenfalls fast alles - was man in einer Innenstadt erwartet. Was natürlich den Vorteil hat, dass man nicht besonders weit laufen muss. Das Friary Shopping Centre ist zumindest für Busse der Verkehrsknotenpunkt Guildfords - wenn man Bus fährt, kommt man von hier aus überall hin.
Meine nächste Etappe sollte meine Praktikumsstelle in Godalming sein, was mich vor ein Dilemma stellte: Sollte ich erst in der YMCA einchecken? Denn wer weiß, wie lange dass in Godalming dauerte! Oder sollte ich erst zu meinem Büro, bevor sie Feierabend machen? Das Büro gewann aufgrund mangelnder Ortskenntnisse - es ist für einen Fremden wie mich UNMÖGLICH, sich irgendwie in Guidlford zurecht zu finden. Ich fand nicht einmal den Bahnhof, da ich keinen Hinweis darauf bekam, WO genau ich mich befand und IN WELCHER RICHTUNG ich suchen musste. Das Problem sollte sich aber lösen lassen, wenn ich aus Godalming zurückkam. Bis 10 Uhr abends hatte ich ja Zeit, mein Zimmer zu beziehen...
Fortsetzung folgt...
Mittwoch, 29. Juli 2009
Kurztrip nach England: Teil 1
Oh mann... Ja, tut mir Leid, dass hier so lange nichts mehr kam. Aber erst war das eine hammerharte Woche, nachdem ich aus England zurück war - der Trip nach England war auch nicht so erholsam - und dann wollte mich Blogspot nicht mehr an meinen Account lassen. Also irgendwie...
Es ist höchste Zeit, dass ich meine verbleibenden Erinnerungen zusammenkratze und euch berichte, was denn dort drüben alles los war:
Teil 1: Die Reise
Es ist höchste Zeit, dass ich meine verbleibenden Erinnerungen zusammenkratze und euch berichte, was denn dort drüben alles los war:
Teil 1: Die Reise
Für viele Menschen ist es alltäglich, für mich eher nicht so: eine Flugreise. Als ich das letzte Mal geflogen bin, gab es noch die DMark und das World Trade Center stand noch. Zudem haben sich andere um die Details gekümmert, sodass ich dann nichts weiter tun musste, als in das Flugzeug zu steigen.
Nun ja... Dieses Mal habe ich bei RyanAir einen Billigflug gebucht: Hin und Zurück von Lübeck Blankensee nach London Stansted für insgesamt 9,98 Euro. Wobei: Insgesamt ist nicht ganz korrekt, das komplette Teil hat sich dann auf knappe 80 Euro aufaddiert. 50 Euro waren Flughafengebühren; 10 Euro dafür, dass man mit Kreditkarte bezahlt, und nochmal 10 Euronen dafür, dass man das Ticket online gebucht hat. (Kurz darauf wurde Ryanair das Erheben von Gebühren auf Online-Buchung als ungesetzlich aberkannt, weil es die einzige Möglichkeit ist, an deren Tickets zu kommen. Das war typisch für das Glück, das ich immer habe.)
Morgens um halb sieben bin ich mit meinen Eltern nach Lübeck aufgebrochen - als Gepäck nur einen Rucksack, der zudem halb leer war. Das sollte sich auf dem Rückweg allerdings ändern. Mein Vater verlässt sich ja bei solchen Fahrten gerne auf das Navigationssystem, welches uns aber prompt durch die Stadtzentren von Neumünster und Lübeck führt und natürlich nicht berücksichtigt, dass in Neumünster die wichtigste Route in unsere Richtung gesperrt ist. Gut, sieht man auch mal was von der Stadt, aber ich hätte darauf verzichten können. In Lübeck war gerade Berufsverkehr, und dem Navi musste man echt hinterher erklären, dass Fahrten über Autobahnen vielleicht länger, aber dafür umso schneller sind. Trotz allem kamen wir rechtzeitig in Lübeck an, und ich konnte an Bord.
Ein kleiner Tipp für alle Reisenden: Nehmt ordentlich Flüssigkeit zu euch, bevor ihr durch die Sicherheitskontrolle geht. Ab dann kann es nämlich ganz schön dauern, bis ihr was zu trinken bekommt, ohne arm dabei zu werden. Ja, es gibt einen Kiosk und einen Getränkeautomaten, aber habt ihr eine Vorstellung, was das kostet??? In Stansted war es noch schlimmer, denn an den Getränkeautomaten stehen nicht einmal Preise dran!
Etwas muss ich noch loswerden, und zwar über den Flugsteig von Blankensee: Ich habe ja schon so einiges gesehen - in Italien und Griechenland sind ja auch mehr oder weniger rudimentäre Bauten am Flughafen vorzufinden. Aber der Flugsteig von Blankensee, der ja nur über ein einziges Gate in dem Sinne verfügt, sieht aus wie ein Festzelt. Es sieht da aus wie auf der Wet Stage vom Wacken Open Air, nur dass da mehr Stühle rumstehen und kein Matsch ist. Aber der Fußboden besteht aus genagelten Brettern - und nur ein Idiot würde sowas als Boden für ein Gebäude verwenden, das tagtäglich von Tausenden von Menschen betreten wird. Die paar "Buden", die noch Fressalien und dergleichen verkauften, hatten den gleichen improvisierten Charme, ähnlich wie Berlins S-Bahnhöfe während des Umbaus.
Ich war ja halbwegs überrascht, dass die Maschine, die mich nach England bringen sollte, ein echtes Düsenflugzeug war - die letzte Maschine, mit der ich geflogen bin, war ein Propellerteil von Czech Air. Der Flug selber war ganz ok, und da er nur 85 Minuten dauerte, brauchte ich mich nicht einmal an der schweineteuren Snackbar bedienen, die an mir vorbeirollte. Stück Pizza: 5 Euro. Kleine Cola (und ich meine nicht 0,3 Liter!): 3 Euro. Flughäfen und Fluggesellschaften sind gierige Bastarde!
Landung in Stansted erfolgte dann um 9.45 Uhr Ortszeit. Also hat man ja genug Zeit, um nach Guildford zu kommen und dort zu erledigen, was man erledigen wollte. Na ja... Erstmal zum Ankunftsterminal - was bei Ryanair in Stansted bedeutet: 20 Minuten Fußmarsch. Der Flughafen hat ein Shuttlesystem, aber die Ryanair-Kunden dürfen ihre Füße bemühen und über einen langen, seeeehr langen Gang zum eigentlichen Flughafengebäude durchdringen. Auf dem Rückweg übrigens das Gleiche, aber dazu komme ich später. Zumindest hat mich keiner gefragt, ob ich zollpflichtige Ware dabei hätte. Beim Hinweg nein, aber beim Rückweg machte ich mir darüber ein paar Sorgen mehr...
Ich bin ja sonst nicht besonders langsam, aber ich hatte ganze 30 Minuten gebraucht, um diesen Flughafen zu verlassen - und um festzustellen, dass die Bezeichnung "London-Stansted" für den Flughafen ein Hohn war. Also mein Abflugort hieß ja auch "Hamburg-Lübeck", aber glaubt mir, Lübeck liegt näher an Hamburg dran als Stansted an London. Das musste ich feststellen, als ich den Coach nach London bestieg - hatte den Landbus mit einem Mal Umsteigen für Guildford gebucht. War 10 Pfund billiger als den Zug zu nehmen, und man sieht dann ja auch was von der Gegend. Ein Fehler, den ich auch nicht mehr so schnell machen werde. Gut, ein Fehler war es nicht direkt, die 10 Pfund konnte ich später echt gut gebrauchen. Aber: 2 1/2 Stunden Rumgondeln auf der Autobahn, bis man dann in der Innenstadt von London an mehr roten Ampeln hält, als ich in meinem Leben auf einer Tour gesehen hatte. Die letzte halbe Stunde war richtig zähfließende Rush Hour, ach ja, inklusive des berühmt-berüchtigten Mistwetters von England.
Als ich ausstieg, suchte ich meinen Anschlussbus. Dass die Busgesellschaft "National Express" für Abfahrten einen eigenen Bahnhof haben, den man erstmal finden muss, muss einem aber auch vorher gesagt werden. Ja, Bahnhof: Du kommst in eine große Halle rein, wo alle möglichen Geschäfte drin sind (mindestens 1 Subways und 1 Burgerking), dann findest du eine große Wartehalle, und an den vielen Bahnsteigen stehen die Busse in deine Richtung. Und ich hatte nur 8 Minuten, bis mein Anschlussbus fuhr (dank der Fehleinschätzung des Busfahrers, wir bräuchten nicht länger als 2 Stunden). Es war reines Glück, dass ich den Bus doch noch gekriegt habe - mein Ticket galt nämlich nur für diesen Bus.
Wieder eine Stunde, inklusive Rush Hour, inklusive Mistwetter - aber dann ließ mich der Bus am Ziel raus. Mitten in Guildford - na ja, nicht wirklich. Vielmehr im Industriepark, gegenüber des Tesco Megastores. Immerhin - ich konnte was einkaufen. Und dann musste ich meinen Weg durch das restliche England finden...
Fortsetzung folgt...
Nun ja... Dieses Mal habe ich bei RyanAir einen Billigflug gebucht: Hin und Zurück von Lübeck Blankensee nach London Stansted für insgesamt 9,98 Euro. Wobei: Insgesamt ist nicht ganz korrekt, das komplette Teil hat sich dann auf knappe 80 Euro aufaddiert. 50 Euro waren Flughafengebühren; 10 Euro dafür, dass man mit Kreditkarte bezahlt, und nochmal 10 Euronen dafür, dass man das Ticket online gebucht hat. (Kurz darauf wurde Ryanair das Erheben von Gebühren auf Online-Buchung als ungesetzlich aberkannt, weil es die einzige Möglichkeit ist, an deren Tickets zu kommen. Das war typisch für das Glück, das ich immer habe.)
Morgens um halb sieben bin ich mit meinen Eltern nach Lübeck aufgebrochen - als Gepäck nur einen Rucksack, der zudem halb leer war. Das sollte sich auf dem Rückweg allerdings ändern. Mein Vater verlässt sich ja bei solchen Fahrten gerne auf das Navigationssystem, welches uns aber prompt durch die Stadtzentren von Neumünster und Lübeck führt und natürlich nicht berücksichtigt, dass in Neumünster die wichtigste Route in unsere Richtung gesperrt ist. Gut, sieht man auch mal was von der Stadt, aber ich hätte darauf verzichten können. In Lübeck war gerade Berufsverkehr, und dem Navi musste man echt hinterher erklären, dass Fahrten über Autobahnen vielleicht länger, aber dafür umso schneller sind. Trotz allem kamen wir rechtzeitig in Lübeck an, und ich konnte an Bord.
Ein kleiner Tipp für alle Reisenden: Nehmt ordentlich Flüssigkeit zu euch, bevor ihr durch die Sicherheitskontrolle geht. Ab dann kann es nämlich ganz schön dauern, bis ihr was zu trinken bekommt, ohne arm dabei zu werden. Ja, es gibt einen Kiosk und einen Getränkeautomaten, aber habt ihr eine Vorstellung, was das kostet??? In Stansted war es noch schlimmer, denn an den Getränkeautomaten stehen nicht einmal Preise dran!
Etwas muss ich noch loswerden, und zwar über den Flugsteig von Blankensee: Ich habe ja schon so einiges gesehen - in Italien und Griechenland sind ja auch mehr oder weniger rudimentäre Bauten am Flughafen vorzufinden. Aber der Flugsteig von Blankensee, der ja nur über ein einziges Gate in dem Sinne verfügt, sieht aus wie ein Festzelt. Es sieht da aus wie auf der Wet Stage vom Wacken Open Air, nur dass da mehr Stühle rumstehen und kein Matsch ist. Aber der Fußboden besteht aus genagelten Brettern - und nur ein Idiot würde sowas als Boden für ein Gebäude verwenden, das tagtäglich von Tausenden von Menschen betreten wird. Die paar "Buden", die noch Fressalien und dergleichen verkauften, hatten den gleichen improvisierten Charme, ähnlich wie Berlins S-Bahnhöfe während des Umbaus.
Ich war ja halbwegs überrascht, dass die Maschine, die mich nach England bringen sollte, ein echtes Düsenflugzeug war - die letzte Maschine, mit der ich geflogen bin, war ein Propellerteil von Czech Air. Der Flug selber war ganz ok, und da er nur 85 Minuten dauerte, brauchte ich mich nicht einmal an der schweineteuren Snackbar bedienen, die an mir vorbeirollte. Stück Pizza: 5 Euro. Kleine Cola (und ich meine nicht 0,3 Liter!): 3 Euro. Flughäfen und Fluggesellschaften sind gierige Bastarde!
Landung in Stansted erfolgte dann um 9.45 Uhr Ortszeit. Also hat man ja genug Zeit, um nach Guildford zu kommen und dort zu erledigen, was man erledigen wollte. Na ja... Erstmal zum Ankunftsterminal - was bei Ryanair in Stansted bedeutet: 20 Minuten Fußmarsch. Der Flughafen hat ein Shuttlesystem, aber die Ryanair-Kunden dürfen ihre Füße bemühen und über einen langen, seeeehr langen Gang zum eigentlichen Flughafengebäude durchdringen. Auf dem Rückweg übrigens das Gleiche, aber dazu komme ich später. Zumindest hat mich keiner gefragt, ob ich zollpflichtige Ware dabei hätte. Beim Hinweg nein, aber beim Rückweg machte ich mir darüber ein paar Sorgen mehr...
Ich bin ja sonst nicht besonders langsam, aber ich hatte ganze 30 Minuten gebraucht, um diesen Flughafen zu verlassen - und um festzustellen, dass die Bezeichnung "London-Stansted" für den Flughafen ein Hohn war. Also mein Abflugort hieß ja auch "Hamburg-Lübeck", aber glaubt mir, Lübeck liegt näher an Hamburg dran als Stansted an London. Das musste ich feststellen, als ich den Coach nach London bestieg - hatte den Landbus mit einem Mal Umsteigen für Guildford gebucht. War 10 Pfund billiger als den Zug zu nehmen, und man sieht dann ja auch was von der Gegend. Ein Fehler, den ich auch nicht mehr so schnell machen werde. Gut, ein Fehler war es nicht direkt, die 10 Pfund konnte ich später echt gut gebrauchen. Aber: 2 1/2 Stunden Rumgondeln auf der Autobahn, bis man dann in der Innenstadt von London an mehr roten Ampeln hält, als ich in meinem Leben auf einer Tour gesehen hatte. Die letzte halbe Stunde war richtig zähfließende Rush Hour, ach ja, inklusive des berühmt-berüchtigten Mistwetters von England.
Als ich ausstieg, suchte ich meinen Anschlussbus. Dass die Busgesellschaft "National Express" für Abfahrten einen eigenen Bahnhof haben, den man erstmal finden muss, muss einem aber auch vorher gesagt werden. Ja, Bahnhof: Du kommst in eine große Halle rein, wo alle möglichen Geschäfte drin sind (mindestens 1 Subways und 1 Burgerking), dann findest du eine große Wartehalle, und an den vielen Bahnsteigen stehen die Busse in deine Richtung. Und ich hatte nur 8 Minuten, bis mein Anschlussbus fuhr (dank der Fehleinschätzung des Busfahrers, wir bräuchten nicht länger als 2 Stunden). Es war reines Glück, dass ich den Bus doch noch gekriegt habe - mein Ticket galt nämlich nur für diesen Bus.
Wieder eine Stunde, inklusive Rush Hour, inklusive Mistwetter - aber dann ließ mich der Bus am Ziel raus. Mitten in Guildford - na ja, nicht wirklich. Vielmehr im Industriepark, gegenüber des Tesco Megastores. Immerhin - ich konnte was einkaufen. Und dann musste ich meinen Weg durch das restliche England finden...
Fortsetzung folgt...
Donnerstag, 9. Juli 2009
Ich bin zurück
Moin!
Heute morgen, so um halb eins, kehrte ich von meinen zwei Tagen England-Aufenthalt zurück. Hat sich einigermaßen gelohnt, obwohl die Liste meiner tatsächlichen Erfolge recht kurz ist (vor allem: immer noch keine Wohnung!). Mein erster Besuch in England seit zwölf JAhren, dementsprechend war ich auch die ganze Zeit ziemlich nervös mit allem, was so anstand... Letzten Endes hat doch noch fast alles so geklappt, wie es sollte.
Ich würde ja gerne mehr erzählen, muss das aber auf später verschieben, denn: Technik steht vor der Tür, und ich muss endlich lernen. Wenn das aber vom Tisch ist, kommt mein Reisebericht in mehreren Teilen, denn was ich erzählen werde, ist ganz schön umfangreich. Ich könnte schon fast ein Buch drüber schreiben...
Heute morgen, so um halb eins, kehrte ich von meinen zwei Tagen England-Aufenthalt zurück. Hat sich einigermaßen gelohnt, obwohl die Liste meiner tatsächlichen Erfolge recht kurz ist (vor allem: immer noch keine Wohnung!). Mein erster Besuch in England seit zwölf JAhren, dementsprechend war ich auch die ganze Zeit ziemlich nervös mit allem, was so anstand... Letzten Endes hat doch noch fast alles so geklappt, wie es sollte.
Ich würde ja gerne mehr erzählen, muss das aber auf später verschieben, denn: Technik steht vor der Tür, und ich muss endlich lernen. Wenn das aber vom Tisch ist, kommt mein Reisebericht in mehreren Teilen, denn was ich erzählen werde, ist ganz schön umfangreich. Ich könnte schon fast ein Buch drüber schreiben...
Freitag, 3. Juli 2009
Langsam tut sich was...
Der Tag ist für mich schon fast zu Ende; alles, was ich jetzt noch tun werde, ist Flüssigkeit und Musik zu mir nehmen und dann irgendwann ins Bett fallen.
Es fing ja schon früh heute an. Prüfung: 8.15 Uhr, und da ich vom Land anreise und nicht zu spät kommen wollte, um 5.30 Uhr aufstehen. Bin aber schon um 5.00 Uhr raus, da ich die halbe Nacht davon träumte, zu spät zur Prüfung zu kommen. Das passiert mir auch jedes Mal (ich will nicht wissen, was ich träumen werde, wenn ich am Dienstag den Flug erwischen muss...). Ist zum Glück nicht eingetroffen; ich bin zur Prüfung rechtzeitig erschienen, habe sie in kürzester Zeit abgelegt (bin als Erster wieder raus) und habe ein gutes Gefühl dabei. Also sagen wir so: Durchgefallen bin ich nicht.
Gestern abend trafen auch endlich die Bewerbungsformulare für das Erasmus-Programm ein, und Frau Rammelt schrieb im Internet, dass keine Zuteilung erfolgen müsse, weil es nur fünf Praktikanten im Raum GB/Irland gäbe. Na, das sind doch mal gute Nachrichten! Werde mir erstmal die Formulare genau ansehen; es sieht so aus, als könnte ich einige mit nach England nehmen und sie mit meiner Chefin durchgehen. Dann kann ich am Freitag nach der Technik-Prüfung alles beim Auslandsamt einreichen, wenn alles gutgeht.
Dem Laptop scheint es nach der XP-Radikalkur soweit gut zu gehen. Ich muss nur meinen Vater endlich überreden, gegen mich eine Partie Alarmstufe Rot 2 zu spielen, damit wir auch sehen, dass er im Netzwerk läuft... (*hüstel* Und außerdem hat er sich seine Standardtaktik erspielt, die ich mit den Russen mal knacken möchte. Ihm ist das ja keine Herausforderung mehr, gegen KI-Gegner zu spielen.)
Es fing ja schon früh heute an. Prüfung: 8.15 Uhr, und da ich vom Land anreise und nicht zu spät kommen wollte, um 5.30 Uhr aufstehen. Bin aber schon um 5.00 Uhr raus, da ich die halbe Nacht davon träumte, zu spät zur Prüfung zu kommen. Das passiert mir auch jedes Mal (ich will nicht wissen, was ich träumen werde, wenn ich am Dienstag den Flug erwischen muss...). Ist zum Glück nicht eingetroffen; ich bin zur Prüfung rechtzeitig erschienen, habe sie in kürzester Zeit abgelegt (bin als Erster wieder raus) und habe ein gutes Gefühl dabei. Also sagen wir so: Durchgefallen bin ich nicht.
Gestern abend trafen auch endlich die Bewerbungsformulare für das Erasmus-Programm ein, und Frau Rammelt schrieb im Internet, dass keine Zuteilung erfolgen müsse, weil es nur fünf Praktikanten im Raum GB/Irland gäbe. Na, das sind doch mal gute Nachrichten! Werde mir erstmal die Formulare genau ansehen; es sieht so aus, als könnte ich einige mit nach England nehmen und sie mit meiner Chefin durchgehen. Dann kann ich am Freitag nach der Technik-Prüfung alles beim Auslandsamt einreichen, wenn alles gutgeht.
Dem Laptop scheint es nach der XP-Radikalkur soweit gut zu gehen. Ich muss nur meinen Vater endlich überreden, gegen mich eine Partie Alarmstufe Rot 2 zu spielen, damit wir auch sehen, dass er im Netzwerk läuft... (*hüstel* Und außerdem hat er sich seine Standardtaktik erspielt, die ich mit den Russen mal knacken möchte. Ihm ist das ja keine Herausforderung mehr, gegen KI-Gegner zu spielen.)
Donnerstag, 2. Juli 2009
Morgen: erste Prüfung
Joah... ich schreibe ja nur zwei Stück. Was an sich auch gut ist, denn ich habe ja so schon genug um die Ohren.
Vorbereitung ist ja bekanntlich alles, weshalb ich heute auch nur den halben Tag gedaddelt habe. Die andere Hälfte habe ich Musik gehört und war einkaufen - bis auf die fünf Minuten, wo ich mal meine Aufzeichnungen durchgegangen bin. OK, war schon ein bisschen länger. Lange genug jedenfalls, dass ich den ganzen MRT-Kram nicht mehr sehen kann (bevor jemand eine House-Parallele zieht: das steht für Mess- und Regelungstechnik).
Ich glaube so langsam, da sich fast jedes Semester in diesem Fach irgendwie um Kraftwerke zu drehen scheint, dass dies meines Dozenten heimliches Steckenpferd ist. Er war ja auch mal in der Wirtschaft tätig, bevor er zu uns kam. (Ich frage mich, ob das beruflich wirklich ein Aufstieg war. Na, jedenfalls hat er Spaß an der Sache.) Jedenfalls bin ich ziemlich sicher, dass, wenn es um Messen und Regeln geht, garantiert was mit Kraftwerken kommt. Man kann Automatisierung ja auch woanders betreiben (was meiner Mutter als Erstes zu Automatisierung einfiel: die regelmäßige Einnahme von Medikamenten... kein Kommentar...). Aber will man verhindern, dass einem das nächste Atomkraftwerk einfach unterm Hintern explodiert, sollte man da die beste Technologie einsetzen und auch wissen, wie sie funktioniert.
Ja, alle stöhnen unter der Hitze und versuchen zu lernen. So auch ich jetzt - weshalb ich an dieser Stelle Schluss mache...
Vorbereitung ist ja bekanntlich alles, weshalb ich heute auch nur den halben Tag gedaddelt habe. Die andere Hälfte habe ich Musik gehört und war einkaufen - bis auf die fünf Minuten, wo ich mal meine Aufzeichnungen durchgegangen bin. OK, war schon ein bisschen länger. Lange genug jedenfalls, dass ich den ganzen MRT-Kram nicht mehr sehen kann (bevor jemand eine House-Parallele zieht: das steht für Mess- und Regelungstechnik).
Ich glaube so langsam, da sich fast jedes Semester in diesem Fach irgendwie um Kraftwerke zu drehen scheint, dass dies meines Dozenten heimliches Steckenpferd ist. Er war ja auch mal in der Wirtschaft tätig, bevor er zu uns kam. (Ich frage mich, ob das beruflich wirklich ein Aufstieg war. Na, jedenfalls hat er Spaß an der Sache.) Jedenfalls bin ich ziemlich sicher, dass, wenn es um Messen und Regeln geht, garantiert was mit Kraftwerken kommt. Man kann Automatisierung ja auch woanders betreiben (was meiner Mutter als Erstes zu Automatisierung einfiel: die regelmäßige Einnahme von Medikamenten... kein Kommentar...). Aber will man verhindern, dass einem das nächste Atomkraftwerk einfach unterm Hintern explodiert, sollte man da die beste Technologie einsetzen und auch wissen, wie sie funktioniert.
Ja, alle stöhnen unter der Hitze und versuchen zu lernen. So auch ich jetzt - weshalb ich an dieser Stelle Schluss mache...
Mittwoch, 1. Juli 2009
Vista + ich = Krieg!!!
Gestern noch darüber geklagt, dass Vista und ich nicht so recht klarkommen, weshalb ich lieber das ältere XP rauftun wollte, was aber nicht so recht klappen wollte...
Ich habe kurzerhand meinem Vater den Laptop aufs Auge gedrückt mit den Worten "Du bist von Amtswegen Systemadmin, du kennst dich besser damit aus, du machst das." Weil, wenn ich es mache, mache ich es wahrscheinlich kaputt.
Jetzt muss einer mal meinem alten Herren erklären, warum auf Vista die ganzen XP-Programme nicht funktionieren. Meine Theorie: Schikane von Microsoft, damit die Leute gezwungen sind, sich immer die neuesten Programme, die neuesten Spiele (Jagged Alliance 2 Wildfire will nämlich auch nicht, und daran probiert er jetzt seit fünf Stunden) und die neueste Hardware zu holen, weil Vista ja gerne Ressourcen frisst wie eine Heuschreckenplage. Natürlich ist Vista nicht abwärtskompatibel! Das wäre doch schlecht fürs Geschäft!
Also eigentlich habe ich den Laptop ja nicht zum Spielen in England, sondern zum Arbeiten, aber es liegt ja nicht nur an den Spielen. Norton Ghost: funktioniert nicht. Nero 7: funktioniert nicht. Office XP: funktioniert, aber wehe, ich muss damit längerfristig arbeiten, da kommt garantiert irgendein Mist!
Was mich aber am Allermeisten nervt: Jede Exe-Datei, die man ausführen will - ob sie von CD oder aus dem Internet kommt - muss von mir nochmal extra bestätigt werden. Und zwar wirklich jede! Das geht einem so auf die Eier! Vor allem, wenn - wie bei der Wildfire-Installation - der Bestätigungsdialog nicht auf dem Bildschirm erscheint, sich aber Windoof Explorer und die Installation komplett aufhängen und gar nicht mehr reagieren, weil sie beide auf die Eingabe vom Dialog warten... Wer Stenkelfeld kennt, wird mir jetzt das Computer-Wutcenter empfehlen.
Na ja, aber eine gute Sache ist doch rausgekommen: Mein Vater hat sich breitschlagen lassen, ein ICQ-Konto zu eröffnen. Er ist zwar nicht der Typ für sowas, und wir sehen uns ja dauernd (wohne ja auch schließlich noch zu Hause), aber lustig ist es schon. Mein Bruder wird vor allem Augen machen; der weiß es noch nicht...
EDIT: Jetzt hat auch Papi das Handtuch geschmissen. Kurz im BIOS auf den Kompatibilitätsmodus für SATA-Festplatten umgestiegen, und jetzt läuft die XP-Installations-Routine. Und ich sach noch, das OS taucht nix...
Ich habe kurzerhand meinem Vater den Laptop aufs Auge gedrückt mit den Worten "Du bist von Amtswegen Systemadmin, du kennst dich besser damit aus, du machst das." Weil, wenn ich es mache, mache ich es wahrscheinlich kaputt.
Jetzt muss einer mal meinem alten Herren erklären, warum auf Vista die ganzen XP-Programme nicht funktionieren. Meine Theorie: Schikane von Microsoft, damit die Leute gezwungen sind, sich immer die neuesten Programme, die neuesten Spiele (Jagged Alliance 2 Wildfire will nämlich auch nicht, und daran probiert er jetzt seit fünf Stunden) und die neueste Hardware zu holen, weil Vista ja gerne Ressourcen frisst wie eine Heuschreckenplage. Natürlich ist Vista nicht abwärtskompatibel! Das wäre doch schlecht fürs Geschäft!
Also eigentlich habe ich den Laptop ja nicht zum Spielen in England, sondern zum Arbeiten, aber es liegt ja nicht nur an den Spielen. Norton Ghost: funktioniert nicht. Nero 7: funktioniert nicht. Office XP: funktioniert, aber wehe, ich muss damit längerfristig arbeiten, da kommt garantiert irgendein Mist!
Was mich aber am Allermeisten nervt: Jede Exe-Datei, die man ausführen will - ob sie von CD oder aus dem Internet kommt - muss von mir nochmal extra bestätigt werden. Und zwar wirklich jede! Das geht einem so auf die Eier! Vor allem, wenn - wie bei der Wildfire-Installation - der Bestätigungsdialog nicht auf dem Bildschirm erscheint, sich aber Windoof Explorer und die Installation komplett aufhängen und gar nicht mehr reagieren, weil sie beide auf die Eingabe vom Dialog warten... Wer Stenkelfeld kennt, wird mir jetzt das Computer-Wutcenter empfehlen.
Na ja, aber eine gute Sache ist doch rausgekommen: Mein Vater hat sich breitschlagen lassen, ein ICQ-Konto zu eröffnen. Er ist zwar nicht der Typ für sowas, und wir sehen uns ja dauernd (wohne ja auch schließlich noch zu Hause), aber lustig ist es schon. Mein Bruder wird vor allem Augen machen; der weiß es noch nicht...
EDIT: Jetzt hat auch Papi das Handtuch geschmissen. Kurz im BIOS auf den Kompatibilitätsmodus für SATA-Festplatten umgestiegen, und jetzt läuft die XP-Installations-Routine. Und ich sach noch, das OS taucht nix...
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