Ja, ruhig. Sehr ruhig. Die ganze Chefetage meiner Firma ist heute naemlich abwesend, auf einem kurzen Geschaeftsbesuch bei dem Luxuswagenhersteller Bentley. Gut, vielleicht nicht unbedingt die ganze Chefetage. Aber abgesehen von unserem QA-Chef Anthony, der von seinem neuen Posten nicht unbedingt begeistert ist, und Nicky aus dem Nachbarbuero haben uns alle hohen Tiere fuer den Tag verlassen. Das Haus ist voll mit Praktikanten.
Eigentlich Gelegenheit fuer eine Party, aber man muss ja trotzdem noch den Schein wahren, dass man was tut. Getan haben wir auch etwas (ich auch, obwohl ich nicht gerade als Musterbeispiel fuer Fleiss gelte). Aber gerade gegen Ende liess die Arbeitsmoral doch stark nach; der Kaffeekonsum meines Kollegen Alex nahm in den letzten Stunden erheblich zu. Ich glaube, alle freuen sich nur noch auf den Pub-Besuch, den ich organisiert habe - alle ausser Kate und Alex, letzterer desertiert schon wieder!
Vor ganz schoen langer Zeit habe ich berichtet, dass es hier einige Computerprobleme gab. Als ich im oberen Stockwerk anfing zu arbeiten, gab man mir einen Computer mit einem provisorischen Account. Das war irgendwann im letzten Monat. Den Computer mit dem provisorischen Account habe ich immer noch. Und kein Telefon an meinem Arbeitsplatz (Hannes und ich sind die Einzigen ohne Telefon). Philip will das demnaechst mal aendern, aber er steckt mitten im Umzug nach unten ins QA-Buero. Er meinte vor Kurzem, mein Computer stuende auf seiner Prioritaetenliste auf Platz 10. Warum nur habe ich das Gefuehl, seine Prioritaetenliste akualisiert er immer von oben, wie eine Last-In-First-Out-Warteschleife?
Ein bisschen feiern kann ich heute ja, denn ich habe die Haelfte der Zeit bis Weihnachten hinter mir. Meine ersten acht Wochen sind fast rum, gestern waren es genau zwei Monate bis zu meiner Heimreise. So sehr ich mich an England auch gewoehnen mag, ich freue mich doch sehr auf Zuhause.
Sein Abenteuer auf der fernen Insel ist beendet, doch die Sage geht weiter. Er muss sich nun der schwersten aller Prüfungen stellen, um zu beweisen, dass er die Feder genauso gut beherrscht wie die Klinge. Doch zwischenzeitlich rief ihn das Schicksal auf eine andere Insel, belagert von untoten Kreaturen und einer intriganten Handelsfamilie. Mehr darüber demnächst...
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Wuerstchen
Habe ich damit eure Aufmerksamkeit? Gut!
Mir ist nur gestern so nebenbei aufgefallen, dass Wuerstchen seit geraumer Zeit einen Grossteil meiner Ernaehrung ausmachen. Ich esse fast jeden Abend irgendeine Form von "Sausage". Sie sind meistens ziemlich billig, sie brauchen nicht viel Zubereitungsszeit (gestern habe ich sie ausnahmsweise mal gebraten anstatt sie einfach in den Backofen zu tun), und es gibt so viele Sorten von Wuerstchen in diesem Land, dass ich mein ganzes Praktikum brauchen werde, um sie alle durchzuprobieren.
Laut Philip gibt es alleine 250 Sorten Sausage in einer Metzgerei in Farncombe. Ich wette mit euch, mindestens 240 davon stehen beim Deutschen Gesundheitsamt auf der Schwarzen Liste!
Mir ist nur gestern so nebenbei aufgefallen, dass Wuerstchen seit geraumer Zeit einen Grossteil meiner Ernaehrung ausmachen. Ich esse fast jeden Abend irgendeine Form von "Sausage". Sie sind meistens ziemlich billig, sie brauchen nicht viel Zubereitungsszeit (gestern habe ich sie ausnahmsweise mal gebraten anstatt sie einfach in den Backofen zu tun), und es gibt so viele Sorten von Wuerstchen in diesem Land, dass ich mein ganzes Praktikum brauchen werde, um sie alle durchzuprobieren.
Laut Philip gibt es alleine 250 Sorten Sausage in einer Metzgerei in Farncombe. Ich wette mit euch, mindestens 240 davon stehen beim Deutschen Gesundheitsamt auf der Schwarzen Liste!
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Ich habe es kommen sehen...
Endlich, endlich fand das Treffen statt, bei dem unsere Chefetage die Webseite auseinander nimmt, an der ich letzte Woche gearbeitet habe. Das Fazit: Die Haelfte der einzelnen Seiten muss umbenannt werden, zwei Bereiche fallen ganz raus (unter anderem der, den ich muehselig nachtraeglich eingefuegt habe), und wenn es geht, soll doch bitte ein interaktiver Kalender rein. Na toll!
Und da wundert sich meine Vermieterin noch, warum ich nie abends aus dem Haus gehe. Zwei Gruende fallen mir dazu ein: Geld und Lust. Ich versuche zu sparen, wo ich nur kann, und alleine trinken ist eh doof - aber was soll man hier auch anderes machen ausser in den naechsten Pub zu gehen. Abgesehen davon bin ich nach Arbeitstagen wie diesem froh, nach Hause zu kommen, in Ruhe zu Abend zu essen (was meistens in der Mikrowelle zubereitet wird) und dann in aller Ruhe DVDs zu gucken und mich zu entspannen. Mehr erwarte ich in der Woche nicht vom Leben. Fuer alles andere habe ich Samstage und Sonntage.
Wobei, mittlerweile bin ich auch bereit, ein paar Aktivitaeten nebenbei aufzunehmen. Aus LaserQuest als Hobby ist nichts geworden, denn man kann nie sicher sein, dass auch wirklich genug Leute fuer ein Spiel da sind, wenn man dort ankommt (und wenn ich schon 3 Pfund fuer das Zugticket ausgebe, soll sich das auch lohnen). Dafuer habe ich jetzt Kontakt mit der GMES aufgenommen, der "Guildford Model Engineering Society". Es ist das, was einem Modellbahnerclub in dieser Gegend am Naechsten kommt. Nicht, dass ich dort beitreten moechte, aber als Mitglied des MEC Tarp (und sogar Schriftfuehrer) kann es nicht schaden, ein paar Kontakte zu knuepfen und ein wenig Gedankenaustausch zu betreiben. Jedenfalls habe ich die Gesellschaft mal angeschrieben und um einen Termin gebeten, damit ich mal vorbeischauen kann. Mal schauen, wie die Antwort ausfaellt.
Und da wundert sich meine Vermieterin noch, warum ich nie abends aus dem Haus gehe. Zwei Gruende fallen mir dazu ein: Geld und Lust. Ich versuche zu sparen, wo ich nur kann, und alleine trinken ist eh doof - aber was soll man hier auch anderes machen ausser in den naechsten Pub zu gehen. Abgesehen davon bin ich nach Arbeitstagen wie diesem froh, nach Hause zu kommen, in Ruhe zu Abend zu essen (was meistens in der Mikrowelle zubereitet wird) und dann in aller Ruhe DVDs zu gucken und mich zu entspannen. Mehr erwarte ich in der Woche nicht vom Leben. Fuer alles andere habe ich Samstage und Sonntage.
Wobei, mittlerweile bin ich auch bereit, ein paar Aktivitaeten nebenbei aufzunehmen. Aus LaserQuest als Hobby ist nichts geworden, denn man kann nie sicher sein, dass auch wirklich genug Leute fuer ein Spiel da sind, wenn man dort ankommt (und wenn ich schon 3 Pfund fuer das Zugticket ausgebe, soll sich das auch lohnen). Dafuer habe ich jetzt Kontakt mit der GMES aufgenommen, der "Guildford Model Engineering Society". Es ist das, was einem Modellbahnerclub in dieser Gegend am Naechsten kommt. Nicht, dass ich dort beitreten moechte, aber als Mitglied des MEC Tarp (und sogar Schriftfuehrer) kann es nicht schaden, ein paar Kontakte zu knuepfen und ein wenig Gedankenaustausch zu betreiben. Jedenfalls habe ich die Gesellschaft mal angeschrieben und um einen Termin gebeten, damit ich mal vorbeischauen kann. Mal schauen, wie die Antwort ausfaellt.
Sonntag, 18. Oktober 2009
Shopping in Guildford
So, genug Fotos, jetzt erzähle ich wieder was. Deswegen bin ich ja schließlich hier!
Ich halte nicht viel von Guildford. Daraus habe ich bislang auch kein Geheimnis gemacht. Wenn man fünf Tage in einer sogenannten Jugendherberge übernachten muss und 40 Pfund pro Nacht für ein Zimmer bezahlt, dessen Fenster auf eine der meistbefahrenen Straßen der Stadt rausgeht… ja, dann kann man für diesen Ort gewisse negative Gefühle entwickeln. Deswegen versuche ich auch, Reisen nach Guildford zu vermeiden, wenn es möglich ist. Doch gestern musste ich nochmal dorthin.
„Shopping“ verstehen die Frauen in meinem Büro als Hobby, aber für mich ist es eine Notwendigkeit. Gut, die Gelegenheit, ein paar gute und günstige DVDs abzugreifen will ich nicht leugnen, aber da mein Gepäck für die Heimreise sowieso schon Beschränkungen unterliegt, habe ich mich diesmal gezügelt. Was ich dringend brauchte, war eine Wolldecke, schlicht, einfach. Nebenbei wollte ich schauen, ob ich nicht irgendwo noch ein schwarzes T-Shirt finden konnte, und mein eigener Teebecher fürs Büro stand auch auf meiner Liste.
Na, wie dem auch sei, von Farncombe nach Guildford ist mit dem Zug kein Problem, und die Hin- und Rückfahrt kostet nur 3 Pfund. Als ich dann in den Zug stieg und mir einen Platz suchte, sah jemand das Wacken 2004 Shirt, das ich anhatte, und hielt mir zur Begrüßung seine Wacken-Armbänder entgegen. Sein Name ist Chris, und er ist der erste waschechte Metaller, dem ich auf dieser Insel begegnet bin.
Als ich Chris erzählte, dass ich für meine Freunde in Berlin ein paar Nachforschungen anstellen wollte, wie es um die Metalszene in Surrey so stünde, gab er mir keine großen Hoffnungen: So gut wie nichts ist dort los. Aber er nannte mir zwei Pubs in der Guildforder Innenstadt, wo sich das „alternative“ Volk herumtreibe: „The King’s Head“ und „The Star Inn“. Letzterem konnte ich während meiner Shoppingtour auch einen Besuch abstatten. Nun, zumindest ein lauschiges Plätzchen, und 2.60 Pfund für ein Pint Carlsberg ist auch annehmbar für einen Pub. (Wobei, manchmal habe ich das Gefühl, die Preise der sogenannten Pubs in Deutschland sind dermaßen hoch, dass ich hierzulande einfach verwöhnt bin).
Zurück zu meinem eigentlichen Auftrag. Zuerst nahm ich mir das Bettengeschäft direkt neben einer der Kirchen in Guildfords Zentrum vor, um die Ecke vom Friary Shopping Centre. Die verwiesen mich auf entweder Marks & Spencer oder House of Frasiers. Marks & Spencer waren Fehlanzeige – Wolldecken verkaufen sie gar nicht mehr. House of Frasiers hingegen – ein Riesenteil von einem Geschäft, sechs Stockwerke, das meiste sind natürlich Klamotten – hatte sowas. Nur als ich dann den Preis von einer Decke erfahren habe, musste ich kräftig schlucken. „70 Pfund.“ Ich fragte noch: „Sieb-Zehn?“ Die Verkäuferin: „Sieb-Zig. Sieben Null.“ Holy crappin’ Christ! In diesem Land kann man erfrieren, bevor man eine Decke kriegt!
Die Verkäuferin war dann so freundlich, mich auf einen Laden gegenüber hinzuweisen, einen Katalog-Laden namens „Argos“. Dort hatte man riesige Kataloge, die man durchblättern konnte, und dann konnte man zur Kasse gehen und bestellen. Soweit bin ich gar nicht gegangen, denn die Decken, die sie dort hatten, entsprachen auch nicht meiner
Preisklasse. Also wieder raus.
Einen vernünftigen Becher habe ich auch nicht gefunden, und von dem T-Shirt will ich gar nicht erst anfangen. Was ich gefunden habe, war zumindest eine Packung Reis fürs Abendessen, einen chinesisch-polnischen Supermarkt (was für eine Kombination!), wo ich mir dann eine Knabberei und eine Portion Instant-Nudeln für einen gestressten Arbeitstag geholt habe; einen recht netten Modellbau-Laden, der sich "Antics" nennt, sowie den ersten griechischen Schnellimbiss, den ich in diesem Land auftreiben konnte. Gegessen habe ich dort nicht – mir war gerade nicht nach Gyros – aber es ist gut zu wissen, dass er existiert.
Also meine Shoppingtour war nicht gerade ein großer Erfolg. Zumindest habe ich dann noch eine Decke gefunden, bei Homebase in Godalming, wo ich dann 8 Pfund für etwas bezahlt habe, was sich nicht unbedingt toll anfühlt, aber hoffentlich warm hält. Brauchen werde ich sie sowieso nur bis November; dann will nämlich meine Vermieterin die Heizung anschalten. Ist halb so schlimm, wie es klingt, die meiste Zeit ist es warm genug in meinem Zimmer. Nur sonntags am Nachmittag wird es da manchmal ziemlich kalt.
Ich halte nicht viel von Guildford. Daraus habe ich bislang auch kein Geheimnis gemacht. Wenn man fünf Tage in einer sogenannten Jugendherberge übernachten muss und 40 Pfund pro Nacht für ein Zimmer bezahlt, dessen Fenster auf eine der meistbefahrenen Straßen der Stadt rausgeht… ja, dann kann man für diesen Ort gewisse negative Gefühle entwickeln. Deswegen versuche ich auch, Reisen nach Guildford zu vermeiden, wenn es möglich ist. Doch gestern musste ich nochmal dorthin.
„Shopping“ verstehen die Frauen in meinem Büro als Hobby, aber für mich ist es eine Notwendigkeit. Gut, die Gelegenheit, ein paar gute und günstige DVDs abzugreifen will ich nicht leugnen, aber da mein Gepäck für die Heimreise sowieso schon Beschränkungen unterliegt, habe ich mich diesmal gezügelt. Was ich dringend brauchte, war eine Wolldecke, schlicht, einfach. Nebenbei wollte ich schauen, ob ich nicht irgendwo noch ein schwarzes T-Shirt finden konnte, und mein eigener Teebecher fürs Büro stand auch auf meiner Liste.
Na, wie dem auch sei, von Farncombe nach Guildford ist mit dem Zug kein Problem, und die Hin- und Rückfahrt kostet nur 3 Pfund. Als ich dann in den Zug stieg und mir einen Platz suchte, sah jemand das Wacken 2004 Shirt, das ich anhatte, und hielt mir zur Begrüßung seine Wacken-Armbänder entgegen. Sein Name ist Chris, und er ist der erste waschechte Metaller, dem ich auf dieser Insel begegnet bin.
Als ich Chris erzählte, dass ich für meine Freunde in Berlin ein paar Nachforschungen anstellen wollte, wie es um die Metalszene in Surrey so stünde, gab er mir keine großen Hoffnungen: So gut wie nichts ist dort los. Aber er nannte mir zwei Pubs in der Guildforder Innenstadt, wo sich das „alternative“ Volk herumtreibe: „The King’s Head“ und „The Star Inn“. Letzterem konnte ich während meiner Shoppingtour auch einen Besuch abstatten. Nun, zumindest ein lauschiges Plätzchen, und 2.60 Pfund für ein Pint Carlsberg ist auch annehmbar für einen Pub. (Wobei, manchmal habe ich das Gefühl, die Preise der sogenannten Pubs in Deutschland sind dermaßen hoch, dass ich hierzulande einfach verwöhnt bin).
Zurück zu meinem eigentlichen Auftrag. Zuerst nahm ich mir das Bettengeschäft direkt neben einer der Kirchen in Guildfords Zentrum vor, um die Ecke vom Friary Shopping Centre. Die verwiesen mich auf entweder Marks & Spencer oder House of Frasiers. Marks & Spencer waren Fehlanzeige – Wolldecken verkaufen sie gar nicht mehr. House of Frasiers hingegen – ein Riesenteil von einem Geschäft, sechs Stockwerke, das meiste sind natürlich Klamotten – hatte sowas. Nur als ich dann den Preis von einer Decke erfahren habe, musste ich kräftig schlucken. „70 Pfund.“ Ich fragte noch: „Sieb-Zehn?“ Die Verkäuferin: „Sieb-Zig. Sieben Null.“ Holy crappin’ Christ! In diesem Land kann man erfrieren, bevor man eine Decke kriegt!
Die Verkäuferin war dann so freundlich, mich auf einen Laden gegenüber hinzuweisen, einen Katalog-Laden namens „Argos“. Dort hatte man riesige Kataloge, die man durchblättern konnte, und dann konnte man zur Kasse gehen und bestellen. Soweit bin ich gar nicht gegangen, denn die Decken, die sie dort hatten, entsprachen auch nicht meiner
Preisklasse. Also wieder raus.
Einen vernünftigen Becher habe ich auch nicht gefunden, und von dem T-Shirt will ich gar nicht erst anfangen. Was ich gefunden habe, war zumindest eine Packung Reis fürs Abendessen, einen chinesisch-polnischen Supermarkt (was für eine Kombination!), wo ich mir dann eine Knabberei und eine Portion Instant-Nudeln für einen gestressten Arbeitstag geholt habe; einen recht netten Modellbau-Laden, der sich "Antics" nennt, sowie den ersten griechischen Schnellimbiss, den ich in diesem Land auftreiben konnte. Gegessen habe ich dort nicht – mir war gerade nicht nach Gyros – aber es ist gut zu wissen, dass er existiert.
Also meine Shoppingtour war nicht gerade ein großer Erfolg. Zumindest habe ich dann noch eine Decke gefunden, bei Homebase in Godalming, wo ich dann 8 Pfund für etwas bezahlt habe, was sich nicht unbedingt toll anfühlt, aber hoffentlich warm hält. Brauchen werde ich sie sowieso nur bis November; dann will nämlich meine Vermieterin die Heizung anschalten. Ist halb so schlimm, wie es klingt, die meiste Zeit ist es warm genug in meinem Zimmer. Nur sonntags am Nachmittag wird es da manchmal ziemlich kalt.
Fototour durch Godalming
Es wurde nach mehr Fotos gebettelt, die sollt ihr dann auch kriegen. Letzte Woche, als wir einen wirklich wunderschönen Tag hatten, habe ich die Mittagspause mal genutzt und auf meinem Spaziergang mal geknipst, wie es an dem Ort aussieht, an dem ich derzeit lebe:



Dieser Blick auf einige der Sehenswürdigkeiten der High Street zeigt doch, wieviel Charme in diesem kleinen Städtchen steckt. Es ist wirklich ein Jammer, dass es keine Ansichtskarten von Godalming gibt!







Das hier ist übrigens der Laden, in dem ich gerade sitze:

Und das hier ist für alle Fans von "American Psycho" (man beachte das grüne Schild über der Tür):

Ach ja, ein kleiner Blick auf den Stammpub meiner Firma, weil der günstigerweise direkt zwei Häuser weiter liegt:
Dieser Blick auf einige der Sehenswürdigkeiten der High Street zeigt doch, wieviel Charme in diesem kleinen Städtchen steckt. Es ist wirklich ein Jammer, dass es keine Ansichtskarten von Godalming gibt!
Das hier ist übrigens der Laden, in dem ich gerade sitze:
Und das hier ist für alle Fans von "American Psycho" (man beachte das grüne Schild über der Tür):
Ach ja, ein kleiner Blick auf den Stammpub meiner Firma, weil der günstigerweise direkt zwei Häuser weiter liegt:
Typisches Wochenende
Damit meine ich, ich habe eine Menge zu erzählen, aber natürlich kein Internet zu Hause. Na ja, auf diesem Weg kann ich mich wenigstens ums Kochen heute abend drücken, denn im Jack Philips zahle ich 3 Pfund für ein Essen, habe nebenbei noch Internetzugang, und das Bier kostet auch nicht die Welt (Becks. Ja, ich weiß...)
Was ich zu erzählen habe? Ach, das Übliche. Interne Webseite für die Firma ist fertig - hat mich nur sechs Tage gekostet. Jetzt wird sie erst einmal von der Führungsspitze begutachtet, und es findet wohl ein Meeting statt, bei dem ich die Seite in allen Einzelheiten präsentieren darf. Mal schauen. Na, jedenfalls hatte ich am Freitag zum ersten Mal seit einer Woche nichts zu tun, und da in meinem Büro auch kaum noch was los war, habe ich meiner alten Arbeitsstelle ein Stockwerk tiefer einen Besuch abgestattet. Anthony, der ja jetzt Chef der QA-Abteilung ist, hat mich auch gleich dabehalten, damit ich ein paar Übersetzungen bereinige (eine der ersten Aufgaben, für die ich trainiert worden bin, und eine, die mir einen Eintrag in den Projektplan einbringt).
In der Zwischenzeit hat meine Vermieterin ihr Wohnzimmer gestrichen und einen neuen künstlichen Kamin eingebaut. Nur sind jetzt Küche und Flur voll mit ihren Sachen. Sie hat mir versichert, bis nächste Woche sei alles wieder normal - aber bis dahin möge ich auf dem Weg zum Klo bitte aufpassen, wo ich hinlaufe, sonst breche ich mir noch was... Gut, das hat sie nicht gesagt, aber es versteht sich von selbst.
So, die nächsten zwei Posts erzähle ich euch mehr.
Was ich zu erzählen habe? Ach, das Übliche. Interne Webseite für die Firma ist fertig - hat mich nur sechs Tage gekostet. Jetzt wird sie erst einmal von der Führungsspitze begutachtet, und es findet wohl ein Meeting statt, bei dem ich die Seite in allen Einzelheiten präsentieren darf. Mal schauen. Na, jedenfalls hatte ich am Freitag zum ersten Mal seit einer Woche nichts zu tun, und da in meinem Büro auch kaum noch was los war, habe ich meiner alten Arbeitsstelle ein Stockwerk tiefer einen Besuch abgestattet. Anthony, der ja jetzt Chef der QA-Abteilung ist, hat mich auch gleich dabehalten, damit ich ein paar Übersetzungen bereinige (eine der ersten Aufgaben, für die ich trainiert worden bin, und eine, die mir einen Eintrag in den Projektplan einbringt).
In der Zwischenzeit hat meine Vermieterin ihr Wohnzimmer gestrichen und einen neuen künstlichen Kamin eingebaut. Nur sind jetzt Küche und Flur voll mit ihren Sachen. Sie hat mir versichert, bis nächste Woche sei alles wieder normal - aber bis dahin möge ich auf dem Weg zum Klo bitte aufpassen, wo ich hinlaufe, sonst breche ich mir noch was... Gut, das hat sie nicht gesagt, aber es versteht sich von selbst.
So, die nächsten zwei Posts erzähle ich euch mehr.
Freitag, 16. Oktober 2009
Drei Dinge...
...gibt es, die ich mir im Augenblick wuensche: 1. meine deutsche Tastatur (die, wo die Haelfte der Buchstaben nicht mehr zu erkennen ist). 2. einen vernuenftigen Schreibtisch. 3. eine Woche komplett Ruhe, damit ich all meine guten Ideen niedertippen kann. Denn aus Mangel all dieser drei Dinge liegt meine schriftstellerische Arbeit voellig brach. Und das ist echt schade, denn an Ideen fuer den naechsten Band von "Iceland Firefly" mangelt es mir ueberhaupt nicht.
Na ja, demnaechst ist Halloween. Noch fuenfzehn Tage bis dahin. Bin mal gespannt, was die Englaender an diesem Tag so machen. Obwohl wir Deutschen uns ja redlich Muehe geben, Halloween ordentlich zu feiern, sind uns die englischsprachigen Laender noch immer voraus. Alleine was sie schon an Merchandise dafuer anbieten. Diese kleinen Kuchen hier sind nur ein bescheidenes Beispiel:

Auch die Kuchenfirma meines Vertrauens - aka Mr. Kipling - hat sich nicht lumpen lassen, zu diesem Anlass eine besondere Sorte auf den Markt zu bringen:

Uebrigens, kennt ihr eigentlich schon unsere beiden Firmen-Maskottchen?

Philips und Nicolas zwei Hauskatzen leisten uns die meiste Zeit in der Woche Gesellschaft (und halten nahezu jeden von der Arbeit ab, weil sie immer gestreichelt werden wollen, wenn sie vorbeikommen). Meistens sind sie friedlich, nur manchmal haben sie keinen Hunger auf Katzenfutter und knabbern dafuer lieber Mitarbeiter an - meine Kollegin Kate, die mir gegenueber sitzt, kann ein Lied davon singen.

Na ja, demnaechst ist Halloween. Noch fuenfzehn Tage bis dahin. Bin mal gespannt, was die Englaender an diesem Tag so machen. Obwohl wir Deutschen uns ja redlich Muehe geben, Halloween ordentlich zu feiern, sind uns die englischsprachigen Laender noch immer voraus. Alleine was sie schon an Merchandise dafuer anbieten. Diese kleinen Kuchen hier sind nur ein bescheidenes Beispiel:
Auch die Kuchenfirma meines Vertrauens - aka Mr. Kipling - hat sich nicht lumpen lassen, zu diesem Anlass eine besondere Sorte auf den Markt zu bringen:
Uebrigens, kennt ihr eigentlich schon unsere beiden Firmen-Maskottchen?

Philips und Nicolas zwei Hauskatzen leisten uns die meiste Zeit in der Woche Gesellschaft (und halten nahezu jeden von der Arbeit ab, weil sie immer gestreichelt werden wollen, wenn sie vorbeikommen). Meistens sind sie friedlich, nur manchmal haben sie keinen Hunger auf Katzenfutter und knabbern dafuer lieber Mitarbeiter an - meine Kollegin Kate, die mir gegenueber sitzt, kann ein Lied davon singen.
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