<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140</id><updated>2012-02-12T15:11:15.627+01:00</updated><title type='text'>The Tales of the (S)Wordmaster</title><subtitle type='html'>Sein Abenteuer auf der fernen Insel ist beendet, doch die Sage geht weiter. Er muss sich nun der schwersten aller Prüfungen stellen, um zu beweisen, dass er die Feder genauso gut beherrscht wie die Klinge. Doch zwischenzeitlich rief ihn das Schicksal auf eine andere Insel, belagert von untoten Kreaturen und einer intriganten Handelsfamilie. Mehr darüber demnächst...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>181</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-6375136880775582326</id><published>2012-02-06T10:49:00.002+01:00</published><updated>2012-02-06T11:21:02.545+01:00</updated><title type='text'>"Swordmasters Mittelalter-Review" Teil 3</title><content type='html'>Es ist jetzt noch ganz knapp ein Monat bis zum Live-Rollenspiel in Tydal - genau die richtige Zeit, um sich mental auf das "Blutbad von Lokenbrück" einzustellen, bei dem es vermutlich mehr als ein paar Dutzend Gelegenheit geben wird, ins Gras zu beißen (zumindest für NSCs wie mich). Da komme ich zumindest zeitweise wieder dazu, Filme anzusehen, die zur Vorbereitung auf das große Event beizutragen vermögen. Einer davon ist der heutige Film - den ich bereits in Teil 1 angekündigt habe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Ironclad - Bis zum Letzten Krieger" (2011)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Oder auch: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Wenn euch schon von der Kameraführung von "Robin Hood" schlecht wurde..."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein (Gerüchten zufolge) großartiger Klassiker der Filmgeschichte ist "Die Sieben Samurai" - leider habe ich ihn nie gesehen. Besser bekannt ist sein westliches Western-Remake "Die glorreichen Sieben". Manche kennen auch die Star-Wars-Nachklapp-Variante "Sador - Herrscher im Weltraum". All diese Filme haben mit "Ironclad" eine gewisse Grundstory gemeinsam, und das ist eine der großen Stärken des Films.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hauptrolle spielt James Purefoy, der schon "Solomon Kane" in diesem Blog zu einer hohen Wertung verholfen hat. Hier spielt er einen Tempelritter, der in Begleitung dreier Ordensbrüder durch England zieht und dabei dem König John Lackland in die Quere kommt (gespielt von Paul Giamatti). Dieser hat seit dem verheerenden Bürgerkrieg einen ziemlichen Groll auf den restlichen Adel des Landes und plündert das halbe Land nun mit dem Segen des Papstes (der eh keinen Schimmer hat, was dort eigentlich vor sich geht) und der Hilfe einer Armee dänischer Barbaren (angeführt von Vladimir Kulich, der schon in "Der 13te Krieger" den Wikinger-Hauptmann mimte - manche kennen ihn auch alsa Originalstimme des Heerführers Ulfric aus "Skyrim"). Seiner endgültigen Herrschaft über das Land steht nur noch die Burg Rochester im Weg, die erobert werden soll. Purefoy, Brian Cox als grantiger Baron und fünf Recken, die sie quasi am Wegesrand aulesen, halten mit aller Macht dagegen - und es startet eine Burgbelagerung nach allen Regeln der Kunst, die diesem Film auch den Untertitel "Stronghold - Der Film" verleihen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie in jedem guten Film für Rollenspieler ist auch dieser geprägt von den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beteiligten Helden. Der kriegserfahrene Bogenschütze, der Weiberheld, der Familienvater, der Schurke und der junge Knappe, den man eigentlich als Ballast mitschleppt, der aber sichtbar im Verlaufe des Films mehrmals im Level aufsteigt und dann am Ende fast so gut kämpfen kann wie der eigentliche Held. Hinzu kommt noch NSC-Unterstützung von ganzen 11 Waffenknechten auf der Burg selbst - und eine "Prinzessin", die sich mangels Zuwendung ihres Ehemanns (Derek Jacobi - na ja, der ist eh schwul...) an den Kreuzritter ranmacht und dann noch überlegt, ob sie nicht mitkämpfen könnte (ja ja... Frauen in heutigen Mittelalterfilmen können und wollen auch alle ein Schwert halten... ^^). Im Verlaufe der Schlachten und auch der ruhigen Zermürbungsphase der Belagerung kann man mit diesen Charakteren sehr gut mitfühlen, und man beobachtet auch zahlreiche Entwicklungen (der Dieb will zum Beispiel schreiben lernen, der Kreuzritter bricht einen Schwur nach dem anderen...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich zu den bislang besprochenen Filmen ist dies aber ein Actionfest. Gleich zu Anfang machen drei Kreuzritter kurzen Prozess mit ungefähr zwanzig Wikingern (die aber ihrerseits von fünfzig weiteren Wikingern unterstützt werden, was die Chancen doch ins Nachteilige kippt). Als man in die Burg einzieht, wartet auch ein kleines Scharmützel mit den Spähtruppen des Feindes. Und es gibt drei größere Schlachten, als Johns Armee endlich vor den Toren steht - inklusive eines großartigen Showdowns (ein wenig fühlt man sich ob des Realismus und der Atmosphäre an Polanskis "MacBeth" erinnert). Hier geht es mächtig zur Sache - gespaltene Schädel, abgetrennte Gliedmaßen... und ein Kreuzritter, der zeigt, was ein bestätigter kritischer Treffer mit einem Zweihänder bei einem arglosen Kampf-NSC anrichten kann... "Für Kinder bedingt zu empfehlen" wäre eine arge Beschönigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Einzige, was die BPjM davon abhalten könnte, den Film zu indizieren, ist gleichzeitig der größte Schwachpunkt: die Kameraführung. Nicht, dass die Leute ihren Job nicht beherrschen - in den ruhigen Szenen gibt es an der Kamera überhaupt nichts auszusetzen. Aber wehe, es geht mal etwas hektischer zur Sache! Schon übernimmt der experimentierfreudige 15jährige Neffe des Produzenten mit Youtube-Erfahrung das schwere Gerät (oder macht die Aufnahmen mit seinem Handy - qualitativ sehe ich da keine Unterschiede). Es fehlte nur noch, dass er die Kamera zu sich selber umdreht und ruft "Hallo, hier bin ich!". Leider gibt es auch hierfür eine Erklärung - die Produzenten wollten einen möglichst realistischen Mittelalter-Film drehen. Da es aber damals keine Dokumentationen gab, da es an Kameras mangelte, kann man das wohl kaum als Ausrede benutzen, den Film wie einen mittelalterlichen Bourne-Streifen vollends zu verwackeln. Aber wer wohl am Meisten daran Schuld trägt, dürfte Ridley Scott sein - seit seiner anfänglichen Schlachtszene bei "Gladiator" macht das auch jeder, der sich für ein Genie hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist so traurig - der Film hätte zehn Punkte bekommen können, trotz der intensiven Gewaltdarstellung. Der Rest ist topp - die Schauspieler sind klasse, die Musik ist stimmungsvoll, an die überstrahlte Beleuchtung kann man sich auch recht schnell gewöhnen. Aber die Kameraführung macht einem echt die Schlachtszenen kaputt. Wer noch so einen Film drehen möchte, den bitte ich inständig: Nehmt ein professionelles Kamerateam! Und lasst den Regisseur mit Greengrass-Ambitionen ganz zu Hause! Damit macht ihr zumindest mich glücklich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-6375136880775582326?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/6375136880775582326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=6375136880775582326' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6375136880775582326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6375136880775582326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2012/02/swordmasters-mittelalter-review-teil-3.html' title='&quot;Swordmasters Mittelalter-Review&quot; Teil 3'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-625337739672492703</id><published>2012-01-30T10:59:00.003+01:00</published><updated>2012-01-30T11:40:25.655+01:00</updated><title type='text'>Review: "Drive" (2011)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Oder auch: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Unterhaltsame Actionfilme sind ja sooooo ein blödes Klischee..."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer gibt mir meine 100 Minuten zurück? Niemand. Der Film ist hochgelobt, alle sind begeistert, jetzt kommt er auch endlich in deutschen Kinos... und ich hätte es mir denken können. Wenn Leute im Internet schreiben, dass der Film "eine ganz eigene Spannung" aufbaut, kann nur sowas bei rauskommen. "Ganz eigene Spannung" habe ich schon bei "Michael Clayton" gehört, und es kam genau die gleiche Art von Spannung raus: gar keine. Wir haben also nach dem völlig spannungsfreien Gerichtsthriller mit George Clooney (der seit "Batman &amp; Robin" seine Rollenwahl SEHR sorgfältig überdenken sollte) nun einen völlig spannungsfreien Krimi / Thriller mit einer ganzen Menge Drama und in der Hauptsache eine Lovestory, von der allerdings vorher kein Mensch etwas gesagt hat, weil sonst niemand dafür ins Kino gegangen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist nun leider ein "künstlerischer" Film, also ist es genau so gedacht. Der Regisseur wollte jedes Klischee von Thrillern oder Actionfilmen vermeiden, wollte seine Zuschauer provozieren und zum Nachdenken anregen. Er machte genau den gleichen Fehler wie andere künstlerische Regisseure vor ihm, nämlich den, dass manche von diesen Klischees ABSOLUT notwendig sind, sonst taugt der Film in seinem Genre überhaupt nichts mehr. MAn will einen Thriller oder einen Actionfilm drehen? Dann reicht es nicht, zwei (wenn auch beeindruckende) Verfolgungsjagden einzubauen, die quasi aus dem Nichts kommen, und den Rest des Films die Hauptfiguren damit verbringen zu lassen, sich wortlos anzustarren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Story ist nicht viel zu sagen, für einen derart hochgelobten Film ist sie sehr einfach gestrickt: Ein namenloser Stuntfahrer / Mechaniker (Ryan Gosling), der nachts für Einbrüche und Überfälle den "Driver" macht (Verdammt, ich hätte stattdessen lieber DIESEN Film sehen sollen!), lernt per Zufall seine Nachbarin kennen und verbringt viel Zeit mit ihr. Als der Ehemann der Nachbarin endlich aus dem Gefängnis entlassen wird, muss der allerdings einen Überfall auf einen Pfandleiher durchführen, weil sonst das Leben seiner Familie in Gefahr ist. Der Fahrer macht mit, es geht alles schief, und er muss erkennen, dass er sich mit den zwei Gangsterbossen angelegt hat, die ihn eigentlich als Rennfahrer engagieren wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bis der Film mal in die Gänge kommt... *gähn*. Die erste Szene ist gleichzeitig auch die beste im ganzen Film: Der Fahrer bringt zwei Einbrecher vor der Polizei in Sicherheit. Die ganze Szene, wie er im Auto der Polizei ausweicht, sich vor einem Hubschrauber versteckt und dann doch in einer Verfolgungsjagd endet, erinnert an gute Rennspiele wie "Need for Speed: Most Wanted" oder das gute alte "Driver". Danach... passiert erstmal gar nichts. Die nächste halbe Stunde gibt es vielleicht ein Dutzend Dialogzeilen, ganz lange schmachtende Blicke zwischen ihm und seiner Nachbarin und eine allgemeine Performance von Gosling, die den Anschein erweckt, dass ihm wirklich alles völlig egal ist. Erstaunlicherweise sehen das die meisten Kritiker als gutes Zeichen (Film Brain von That Guy With The Glasses hat das minimalistische Spiel extra angepriesen), aber wenn Steven Seagal sowas bringt, dann wird er gleich als Holzbrett verschimpft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wurde dann gesagt, ich solle bis zum eigentlichen Überfall warten, weil dann der Film erst losgehen würde. Das waren so gut 40 Minuten, in denen nichts passiert. Dann der Überfall: Ein paar Schüsse, eine Verfolgungsjagd (deren Ende auf eine ziemlich bescheuerte Art und Weise gefilmt wurde, damit auch wirklich JEDES Klischee vermieden wird), dann wird die Hauptfigur langsam gewalttätig. Und das soll wohl der Sinn und Zweck des ganzen Films sein: Das Tempo und die Spannung ao niedrig wie möglich zu halten, damit diese plötzlichen und völlig überzogenen Gewaltszenen so schockierend wie möglich wirken. Ja, super! Ist ja auch echt toll, wenn der Fahrer und seiner Nachbarin erstmal fünf Minuten im Aufzug stehen, sich nur verliebt angucken, sich dann ewig küssen und er ganz plötzlich den Bösewicht, der mitfährt, zu Boden schlägt und ihm den Schädel eintritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, die Atmosphäre des Films hat etwas. Aber das kann man auch von "Blade Runner" sagen, der wohl, abgesehen von der völlig unterschiedlichen Atmosphäre (hier gibt es nämlich Beleuchtung) wohl ein Vorbild für "Drive" gewesen sein muss - auch der Film ist todlangweilig. Nach einer Weile fiel mir auch auf, wie man das Tempo so runterdrosseln konnte: Die Schauspieler, besonders der Fahrer und seine Nachbarin, warten immer fünf Sekunden, bevor sie die nächste Dialogszene sprechen oder die nächste Regieanweisung durchführen. Der Gipfel war allerdings die Einstellung kurz vor Ende, wo ich endgültig die Geduld verloren habe: wenn die Kamera ganz langsam an dem Fahrer hochfährt, bei seinem Gesicht stehenbleibt und erstmal zwei Minuten dort verharrt. Was soll das hier sein? "Spiel mir das Lied vom Tod"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedauerlich, dass man hier mit Albert Brooks und Ron Perlman zwei gute Schauspieler verheizt hat, die in anderen Filmen wesentlich bessere Chancen gehabt hätten. Zugegeben, Albert Brooks hat seine Sache ziemlich gut gemacht, während Perlman die meiste Zeit vor der Kamera damit verbracht hat, wie ein Kutscher zu fluchen. Und dann war da noch Christina Hendricks (Saffron aka Mrs. Reynolds aus "Firefly"). Sie spielt tatsächlich genauso wie in "Firefly", ihr Charakter ist zum größten Teil genauso angelegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Regisseur wollte seine Zuschauer zum Nachdenken anregen, aber er hätte mal selber seinen Grips anstrengen sollen. Was macht einen guten Film aus? Wenn man einen Thriller dreht, muss er spannend sein; ein Actionfilm muss schon einen hohen Actionanteil haben. Dieser Film versagt in beidem. Es gibt auch kein nennenswertes Drama in diesem Film, nur ein paar wie zufällig reingeschnittene brutale Gewaltszenen mit ganz viel Blut, die von überlangen dialogfreien Szenen zusammengehalten werden, die jeder normale Filmemacher bei der Nachbearbeitung rausgeschnitten hätte. Und diese sogenannten Liebesszenen, wo sich die Protagonisten ewig lange anstarren und für drei Dialogzeilen fünf Minuten brauchen, die hätten es echt nicht getan. Künstlerischer Film am Ar***! Wenn ich mir denke, dass "Star Trek - Der Film" im Vergleich zu dieser Schlaftablette der reinste Adrenalinstoß ist, dann sollte man sich echt überlegen, ob man nicht das Genre oder gleich den Beruf wechselt, Herr Regisseur!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-625337739672492703?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/625337739672492703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=625337739672492703' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/625337739672492703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/625337739672492703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2012/01/review-drive-2011.html' title='Review: &quot;Drive&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-9167458391342192595</id><published>2012-01-29T23:22:00.003+01:00</published><updated>2012-01-30T00:16:06.395+01:00</updated><title type='text'>"Swordmasters Mittelalter-Review" Teil 2</title><content type='html'>Erst einmal frohes neues Jahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da bei uns in der Firma langsam ein Umschwung kommt und die meisten von uns daher noch etwas mehr Arbeit haben als üblich - und da ich somit sehr selten dazu komme, überhaupt etwas zu schreiben - ist das hier jetzt der erste Eintrag seit Monaten. Und ich hatte ja eigentlich vorgehabt, ein paar Filme über das Mittelalter zu besprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, nun komme ich endlich mal dazu, weiter zu machen. Und mit etwas Glück kann ich meinen Chef zu einem freien Tag überreden, damit ich mal dazu komme, auch den Rest der ganzen Filme zu sehen. Und nebenbei will ich mich langsam auf das große Live-Rollenspiel vorbereiten, das Anfang März ansteht. Dort geht in Tydal, nahe Eggebek, demnächst die Post ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt folgt erst einmal eine Kritik zu einem Film, die eigentlich schon seit langem aussteht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P. S. Vor Spoilern sei gewarnt, dieses Mal komme ich nicht drumherum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Der letzte Tempelritter" (2011)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Oder auch: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Kill by any means necessary, Win by any means necessary..."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesehen habe ich ihn schon vor einer ganzen Weile, aber seltsamerweise nie einen Blog-Eintrag dazu gemacht. Dabei verdient der Film bei Weitem mehr Aufmerksamkeit, als ihm die anderen Kritiker zugestanden haben. Und warum wurde er von der Kritik so verrissen? Weil Realismus, so scheint es, immer noch sehr groß im Kommen ist. Selbst bei einem Film, der offensichtlich zum Fantasy- oder Mystery-Bereich zählt, auch wenn man am Anfang einen anderen Eindruck bekommen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erzählt wird die Geschichte zweier Tempelritter: Nicolas Cage als der langhaarige, tugendhafte Recke mit dem Herzen am rechten Fleck, und Ron Perlman als der große böse Schläger, der an der ganzen Sache einen Riesenspaß haben muss. Sie kämpfen sich gemeinsam durch die Kreuzzüge, ein gewaltiges Massaker an verschiedenen Orten, angeführt von einem Dummschwätzer, der sich für das Sprachrohr Gottes hält. Als sie nach Dutzenden von Schlachten in einer Stadt bemerken, dass auch rücksichtslos Frauen und Kinder dezimiert werden, desertieren sie aus den Reihen der Kreuzritter und kehren nach... ich glaube, Deutschland... zurück. (Sie hätten vorher diesem Chef-Kreuzritter die Nase richten sollen, aber in diesem Film kann man ja nicht alles haben.) Es dauert nicht lange, da werden sie erwischt, und sie erhalten die typische Wahl einer durchschnittlichen Rollenspielgruppe: Knast oder Quest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Auftrag lautet, eine vermeintliche Hexe zu einem Kloster zu bringen, wo sie geprüft und verurteilt werden soll. Ein Priester (Unterstützer), ein Dieb (Fernkämpfer, Spurenleser), ein alter Soldat (Kämpfer) und ein Lehrling (Stufe 1 Rothemd) begleiten sie auf diesem Weg, der sie über einen Bergpass (inklusive obligatorischer Hängebrücken-Überreste), durch einen Wald (und einem entsprechenden Random Encounter) und an einem Dorf vorbei führt. Aber mehr noch als der Weg macht ihnen die Frage zu schaffen, wer in der Gruppe das eigentliche Böse ist. Ist das junge Mädchen in dem fahrbaren Käfig tatsächlich eine Hexe? Oder treibt jemand anderes in der Gruppe ein doppeltes Spiel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang scheint die Botschaft recht klar: Die Kirche und ihre Diener schlachten alles ab, was ihnen im Weg steht, und sogar unschuldige Frauen müssen dran glauben, weil irgendjemand laut "Hexe" gerufen hat. Zudem kommt noch die allgegenwärtige Beulenpest, die sogar aus Christopher "Saruman" Lee einen bettlägerigen Knochensack macht. Bis sich am Kloster selber alles aufklärt und die verbliebenen Helden zum großen Showdown blasen können. Man könnte allerdings die Wendung als banal und den Sinneswandel der verschiedenen Charaktere als unglaubwürdig betrachten, aber letzten Endes ist es sogar erfrischend, zu erkennen, dass man sich in einem vermeintlichen Bösewicht doch geirrt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei das absolute Highlight neben einigen recht ansehnlichen Schwertkämpfen und der perfekt zum Mittelalter passenden düsteren Atmosphäre hauptsächlich eines ist: Ron Perlman. "Hellboy" hat die besten Sprüche für sich reserviert, zu fast jeder Situation hat er einen flapsigen Kommentar und bildet so das perfekte Gegengewicht zu Nicolas Cage - der hat zwar auch seine Momente, aber ist meistens damit beschäftigt, für die Gruppe der moralische Kompass zu sein. Nun, soviel sei gesagt: Jeder in der Gruppe macht mindestens eine bedeutende Entwicklung seines Charakters durch. Das kann nicht jeder Fantasyfilm von sich behaupten. Den Rest macht diese Art von Zusammenhalt und Streitereien aus, die Hunderte von jungen Leuten dazu bringt, sich in ihrer Freizeit um einen Tisch zu versammeln und mit komischen Würfeln zu spielen. Die Ähnlichkeit mit Elementen mancher Rollenspiel-Abenteuern ist verblüffend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings - und das muss man dem Film auch zugute halten - ist es kein reines Schlachtengetümmel. Der Film hat genauso sehr seine Horror- und Thriller-Momente; im Grunde gibt es nur sehr wenige echte Actionszenen, die sich zumeist auf den Anfang und das Ende konzentrieren. Und wenn es mal zur Sache geht: Nun, die Kampfszenen sind recht ansehnlich gefilmt, wenn es auch manchmal an Beleuchtung mangelt und die Schnitte noch ein bisschen zu schnell sind (Ja, ich meine filmtechnisch, nicht kampftechnisch). Zumindest muss man sich nicht ständig fragen, wer jetzt eigentlich wen messert - erkennen kann man auf jeden Fall alles Wichtige. Im Bereich Spezialeffekte hält sich der Film erfreulich zurück, was ja auch dafür spricht, dass man den Film eher in den Bereich Mittelalter-Horror ansiedeln kann anstelle von Fantasy im Sinne von "Herr der Ringe".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bisschen bemängeln muss ich allerdings das Ende, aber darüber kann ich nicht mehr sagen, ohne alles zu verraten. Aber der Rest des Films ist vollkommen in Ordnung - er hielt auch einem zweiten Blick wacker stand. Was die meisten Kritiker widerrum sauer aufstößt, ist die mangelnde Authenzität der Darstellung. Wichtigtuerische Einträge bei IMDB, in denen sich die LEute darüber aufregen, dass die Hauptdarsteller mit amerikanischem Akzent reden (mir kann es egal sein, die deutschen Stimmen passen da überall rein) oder dass das Thema religiöser Wahn und Hexenverfolgung nicht umfassend genug behandelt wurde... Genau die gleichen Leute, die "Expendables" als langweiligen Actionfilm ansehen. Was erwartet man von so einem Film eigentlich, wenn man ins Kino geht? Eine Dokumentation???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz klar, der Film ist zum Unterhalten gedacht. Man packt Nicolas Cage, der sich nicht erst seit seinen Disney-Projekten mit Abenteuern aller Art auskennt, zusammen mit dem Godfather des Viecher-Tötens Ron "Hellboy" Perlman in einen Film über zwei Kreuzritter und fiese Bösewichter, da erwartet man ja auch was für sein Geld. Es soll keine historisch belegbare Geschichte sein, sondern ein spannender Abenteuerfilm mit Horror-Elementen, und genau das ist es auch geworden. Aber speziell für Rollenspieler kann ich den Film empfehlen - von dem Zusammenspiel der Hauptfiguren kann man sich durchaus noch was abgucken. Aber um es klar zu sagen: "DEr letzte Tempelritter" zählt eher zu der ruhigen Kategorie - die Action ist schmackhafter Bonus, aber nicht die Hauptsache. Daher gerne mal "Solomon Kane" nachschieben, wenn man einen größeren Bodycount braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-9167458391342192595?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/9167458391342192595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=9167458391342192595' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/9167458391342192595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/9167458391342192595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2012/01/swordmasters-mittelalter-review-teil-2.html' title='&quot;Swordmasters Mittelalter-Review&quot; Teil 2'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4154785983551124585</id><published>2011-11-01T11:51:00.004+01:00</published><updated>2011-11-01T12:43:38.837+01:00</updated><title type='text'>"Swordmasters Mittelalter-Review" Teil 1</title><content type='html'>Endlich habe ich mal wieder etwas Zeit für mich und meine Hobbies, nach gefühlten 20 Tagen Dauerarbeit. Da kann ich mal wieder was schreiben, was mir schon lange in den Fingern brennt. Ursprünglich sollte es nämlich eine Doppel-Review werden von "Ironclad - Bis zum letzten Krieger" und "Your Highness" - letzterer, soviel kann ich schon mal verraten, wird nicht über fünf Punkten erhalten. Aber mittlerweile habe ich nnoch einen anderen Mittelalter-Film gesehen, auf den ich schon länger mal gespannt war, und daher habe ich mir gedacht: Warum nicht gleich eine ganze Reihe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt haben wir auch November, da werden die Tage kürzer und kälter, da kann man sich also gerne mal abends hinsetzen und ein bis zwei gute Filme sehen. Und da meine LARP-Ausrüstung gerade Zuwachs erhalten hat, hole ich mir aus der Filmwelt noch ein bisschen Inspiration dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher willkommen zu "Swordmasters Mittelalter-Review"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Heute: "Robin Hood (2010)"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Oder auch: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Die Kameraführung der Scott-Brüder ist einfach zum Kotzen!"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sah damals den Trailer zu diesem Film im Kino in England, als einer der Trailer vor dem Sherlock Holmes Film (der mit den mittlerweile 10 Punkten). Und mein erster Gedanke war: DAs wäre was für meine Mutter. Ridley Scott hat ihn gedreht, Russell Crowe spielt die Hauptrolle, und die Musik klingt dermaßen nach Hans Zimmer, dass man das auch in "Gladiator 2" umbenennen könnte. Diverse Kritiken waren allerdings geteilter Meinung über diesen Film. Und es ist klar, dass diese Version von "Robin Hood" eine ganz andere Richtung einschlägt als die, die wir aus den Geschichten und dem Kevin-Costner-Film kennen (oder gegebenenfalls von Disney)...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fängt damit an, dass Richard Löwenherz, der sonst so geschätze König Englands, mit seiner Schar überlebender Kreuzritter auf dem Weg nach England halb Frankreich ausplündert und niederbrennt (nun gut, wer will ihm das verübeln?). "The Lionheart" ist allerdings kein großer weiser König, wie ihn vielleicht Sean Connery darstellen würde, sondern ein langhaariger Raufbold mit mehr Gier als Grips, der sich von seinen Untergebenen nur durch die Krone auf seinem Kopf unterscheidet. Passenderweise kriegt er auch einen Armbrustbolzen in die Brust, kaum dass der Film fünf Minuten läuft. Russell Crowe, zu dieser Stunde als Robin Longstride unterwegs, ein einfacher Bogenschütze der königlichen Armee, macht sich auf den Weg nach England, mit der Krone des Königs und dem Schwert des Ritters Sir Robert Locksley im Gepäck. Beides soll zum rechtmäßigen Besitzer zurückgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön finde ich an dieser Stelle zum Einen den Zusammenhalt zwischen Robins Männern (die späteren "Merry Men" Will Scarlet und Little John befinden sich bereits im Krieg an seiner Seite), zum Anderen hat diese Anfangsphase des Films etwas von einer RPG-Questreihe. Erst soll er zum Schiff, dann findet er die Krone des Königs und soll sie nach London bringen, dann muss er zu Locksley Senior und ihm das Schwert mitbringen. Seine Männer, Bogenschützen und Nahkämpfer, quasi eine Rollenspieltruppe ohne Heiler oder Zauberer, begleiten ihn in frisch geplünderter Ausrüstung bis nach Nottingham, wo sie erst einmal mit dem Met von Bruder Tuck (der einzige gute Priester in der ganzen Gegend) auf den überlebten Kreuzzug anstoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab dann wird der Film in Hinblick auf die bekannte Geschichte etwas abstrus. Longstride wird von Locksley Senior temporär adoptiert - er soll also als Robin Locksley auftreten. Inklusive Maid Marian als Ehefrau, die schon mit Lockley verheiratet war (und die von Cate Blanchett in einer Powerfrauen-Manier gespielt wird, dass es schon fast wieder nervt). In der Zwischenzeit stellt sich allerdings heraus, dass der Thronfolger Prinz John auch nicht viel besser ist als sein verstorbener Bruder: Um die Staatskassen wieder zu füllen, besteuert er alles und jeden, bis es kurz vor der Revolte steht. Das größte Problem nähert sich aber seitens Frankreichs, denn der einzige Glatzkopf in den Film (der schon hinreichend bekannte Schurkendarsteller Mark Strong, auch aus "Sherlock Holmes" bekannt) spielt ein Doppelspiel. Einerseits als Vertrauter des englischen Königs, dem er zu gewaltsamer Steuereintreibung im Norden Englands rät, damit er andererseits als Vertrauter des französischen Königs dessen Invasion in England vorbereiten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so spitzt sich die Sache zu, bis in einer D-Day-mäßigen Strandschlacht Engländer und Franzosen die alte Tradition fortsetzen, in der sie sich seit Jahrhunderten auf die Schnauze hauen. Doch bis dahin gibt es noch diversen Ballast an den Seiten der Story - eine eher unwahrscheinliche Verkettung der Vergangenheit des echten Sir Locksley mit Crowes Charakter Robin Longstride inklusive. Plus: Eine mehr oder minde funktionierende Liebesgeschichte zwischen Blanchett und Crowe, bei der es entweder an Chemie zwischen den beiden mangelt oder mir schlicht und einfach an Romantik. ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Darsteller sind aber durchaus gut gewählt. Max von Sydow und William Hurt als alte Schlachtrösser, Mark Strong als glatzköpfiger Finsterling, und Oscar Isaac als Prinz John, den man im Film selber gewaltig unterschätzt und der einen wirklich glaubwürdigen Charakter kreiert, im Vergleich zu den üblichen Schurken dieses Genres. Auch die "Merry Men" sind gut besetzt. Das einzige Manko sind tatsächlich Cate Blanchett und Russell Crowe. Letzterer hat sich bei seiner Darstellung an "Gladiator" orientiert, was bei dieser Geschichte einfach nicht passt. Und Blanchett hat auf dem Schlachtfeld nix verloren - das hier ist nicht "The Missing"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, Schlachtfeld - davon will ich lieber nicht anfangen. Tony Scott ist ja bekannt für seine bescheuerte Kameraführung und seine Schnitttechnik mit dem Samuraischwert. Ich hatte ja gehofft, dass Ridley Scott als der ältere, weisere und erfolgreichere Bruder es besser wüsste. Aber nein, die Kameraführung ist in den Actionszenen echt am Ende! Für einige Sekunden sah es bei "Gladiator" in der Anfangsschlacht genauso aus, aber wohlgemerkt, nur für ein paar Sekunden! Hier ist die gesamte Endschlacht so gefilmt, dass man nix erkennen kann. Und zu den hektischen Schnitten und den Kameraleuten mit Parkinson-Krankheit kommt noch dazu, dass viele dieser Szenen noch künstlich beschleunigt wurden, um noch mehr Hektik reinzubringen. Ich kann ja froh sein, dass ich von dem finalen Duell noch überhaupt was mitbekommen habe und wusste, was das eigentlich passiert. Ein Trost: In den Nicht-Actionszenen ist die Kamera so ruhig, wie es sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Atmosphäre stimmt jedenfalls: Man fühlt sich in das mittelalterliche England versetzt, und Ridley Scott nimmt sich auch die Zeit, einige der alltäglichen Dinge in dieser Zeitpreiode zu zeigen. Während man in manchen anderen Filmen nur denkt: "Ja, da wäre ich auch gerne dabei gewesen", überlegt man es sich bei diesem Film zweimal, ob man diese ganze Unbequemlichkeit gerne am eigenen Leib erfahren würde. Man mekrt da allerdings auch, dass Scott einen realistischen, authentischen Film drehen wollte, in dem Robin Hood nicht der glorifzierte Volksheld ist, sondern ein einfacher Mann. Meiner Meinung nach ist er an manchen Stellen über sein Ziel hinausgeschossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Kamera: bäh! Der Rest ist eigentlich in Ordnung, aber keine Oberklasse. Ridley Scott konnte es früher mal besser, aber das Mittelalter kriegt er irgendwie nicht richtig hin - das hat schon bei "Königreich der Himmel" nicht funktioniert. Die Hauptrollen sind fehltbesetzt, aber die Nebenrollen machen Spaß. Es gibt viele Schlachten, aber auch sehr viele ruhige Szenen dazwischen. Die Story ist, was Robin Hood angeht, mal was Anderes, aber letzten Endes denkt man, man guckt "Braveheart" ohne Schotten. Und letzten Endes bleibt ein tiefer Einblick in das alte England mit verwackelter Schlachtenkamera und einer Liebesgeschichte, auf die selbst die Beteiligten keinen großen Wert legten. Soweit ganz in Ordnung für einen normalen Regisseur, aber von Ridley Scott erwarte ich ein bisschen mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4154785983551124585?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4154785983551124585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4154785983551124585' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4154785983551124585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4154785983551124585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/11/swordmasters-mittelalter-review-teil-1.html' title='&quot;Swordmasters Mittelalter-Review&quot; Teil 1'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2121416767645898982</id><published>2011-10-25T09:45:00.002+02:00</published><updated>2011-10-25T11:06:58.658+02:00</updated><title type='text'>Was 2012 ins Kino kommt (oder kommen soll)</title><content type='html'>Wir haben jetzt Ende Oktober, also noch zwei Monate, bis dieses Jahr vorbei ist. Und bislang haben nur sehr wenige Filme mich vollkommen überzeugt - man sehe sich meine diesjährigen Reviews an. Für dieses Jahr noch übrig sind Sherlock Holmes 2 und "Die Killer-Elite". Eventuell schafft es auch "Immortals" dieses Jahr noch in die deutschen Kinos, aber verlassen würde ich mich darauf nicht. Trotzdem, sie stehen noch auf meiner 2011er-Liste der Filme, die ich noch ansehen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür wird 2012 ein echt großes Jahr, wenn sie es tatsächlich schaffen, all die angekündigten Filme zu dem angekündigten Zeitpunkt rauszubringen, was an sich schon fast unglaublich wäre. Aber dazu gleich mal einen Blick in die detaillierte Liste, geordnet nach dem Jahr, dann der Reihenfolge, in der ich sie bei IMDB gefunden habe (da gibt es sonst für weitere Interessenten die beliebtesten für 2012 angekündigten Filme - also die Filme, auf die schon die ganze Welt wartet (zu finden &lt;a href="http://www.imdb.com/search/title?year=2012,2012&amp;title_type=feature&amp;sort=moviemeter,asc"&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;2011&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1448755/"&gt;Killer Elite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film kommt schon demnächst dran - wurde für Ende diesen Monats für die deutschen Kinos angekündigt. Jason "The Transporter" Statham und Robert de Niro sollen als Profikiller der alten Schule drei Agenten umbringen. Gegenspieler ist Clive Owen, der schon in "Shoot 'em Up" gezeigt hat, dass er dieses Genre beherrscht. Spaß machen wird der Film alleine durch die Konfrontation zwischen Statham und Owen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1515091/"&gt;Sherlock Holmes: A Game of Shadows&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich habe ich mir die DVD des ersten Sherlock Holmes zugelegt, und im Grunde wäre ich jetzt auch soweit, dem Film die verdienten 10 Punkte zu geben. Umso gespannter bin ich auf den Nachfolger "A Game of Shadows". Denn hier tritt Holmes endlich gegen seinen Erzfeind Professor Moriarty an - obwohl, die Besetzung dieser Rolle muss mich erst noch überzeugen. Aus dem alten Film kehren auch alle Darsteller wieder zurück, also auch Rachel McAdams als Irene Adler und der grimmige Inspektor Lestrade, gespielt von Eddie Marsan. Der Trailer erweckt allerdings auch den Eindruck, dass an der Actionschraube gedreht wurde - man kann sich auf einige effektvolle Szenen gefasst machen. Hoffentlich bekommen sie dann noch den Spagat hin zur klassischen Spannung der Sherlock-Holmes-Geschichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1253864/"&gt;Immortals&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesen Trailer bin ich durch Zufall gestoßen (wie bei den meisten Filmen hier), aber er sah vielversprechend aus. Das einzige Manko war der kurze Titel "Von den Produzenten von 300" - aber ich habe nachgeschaut, Zack Snyder ist nicht der Regisseur. Trotzdem, Vorsicht ist angebracht. Die Story: Mickey Rourke als tyrannischer Herrscher Hyperion will die gesamte Welt unterwerfen. Es braucht also einen griechischen Helden, der ihn stoppen kann. Die Wahl der Götter fällt auf Theseus, der mit einem magischen Bogen ausgestattet die Armeen des Guten in die Schlacht führt. Trailer zeigt: Schlachtszenen holla! Atmosphäre: so lala! Fans griechischer Mythologie (oder auch Titan-Quest-Spieler) sollten mal reinschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;2012&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt kommen wir zum Kern des Ganzen. Viele Fortsetzungen haben sich für dieses Jahr angekündigt, aber auch der ein oder andere Geheimtipp verbirgt sich in der Liste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0848228/"&gt;The Avengers&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, nicht die Kinofassung von "Mit Schirm, Charme und Melone". Dies ist die Zusammenführung von vier Superhelden des Marvel-Comic-Universums. Namentlich: Iron Man (gespielt von Robert Downey Jr.), Thor (mit diesem langhaarigen Typen da mit dem Hammer), Hulk (der große grüne Dingens) und Captain America (der Vollhorst mit der Zielscheibe auf seinem Schild). Von den letzten beiden Helden halte ich nicht allzu viel, aber ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die mit Superhelden-Comics aufgewachsen sind. Auf jeden Fall dürfte der Film ganz interessant werden, weil sie die einzelnen Helden vorher schon verfilmt haben und nun zusammenführen (einige behaupten, der Film "Captain America" wäre nur ein langer Trailer für den Avengers-Film). Außerdem führt Joss Whedon Regie, und der hat ja eine ganze Menge guter Sachen gemacht - auch wenn manche Firefly-Fans seit dem Kinofilm immer noch sauer auf ihn sind...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1345836/"&gt;The Dark Knight Rises&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christopher Nolan wurde bekannt durch komplizierte Filme wie "Memento" und "Prestige". Berühmt wurde er durch "Batman Begins". Mit "Dark Knight" und "Inception" etablierte er sich als einer der ganz großen Regisseure Hollywoods. Und ich muss sagen, dass ich seine Arbeit wirklich schätze. Daher erwarte ich mit großer Spannung seinen dritten Batman-Film. Allerdings hoffe ich, dass der weniger depressiv ausfällt als der letzte. Immerhin werden dieses Mal Catwoman und Bane als Schurken mit von der Partie sein - für erstere wurde zum Glück nicht Halle Berry genommen. Über die Story ist noch nichts wirklich bekannt, aber ich gehe davon aus, dass es da zur Sache geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1764651/"&gt;Expendables 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es in den letzten Jahren (oder zumindest den letzten beiden) irgendeinen Actionfilm gab, der es wirklich verdient hat, als solcher bezeichnet zu werden, dann war es "The Expendables". Die Creme de la Creme des 80er-Jahre-Actionkinos in einer Story, die an den PC-Klassiker "Jagged Alliance" erinnert, und in dem mehr zu Bruch geht als in einer ganzen Staffel Alarm für Cobra 11? Traumhaft! Jetzt habe ich gute und schlechte Nachrichten für alle, die auf die Fortsetzung warten. Die Guten: Neben der Besetzung aus dem ersten Teil (inklusive Schwarzenegger und Bruce Willis) wurden noch einige bekannte Gesichter angekündigt. Chuck Norris und Jean-Claude van Damne haben mittlerweile auch Rollennamen, nur bei John Travolta sind sich die Leute von IMDB noch nicht sicher, ob er tatsächlich mitspielt. Nebenbei: Schwarzenegger ist ja nicht mehr in der Politik tätig, da wird vielleicht von ihm etwas mehr zu sehen sein als in Teil 1. Jetzt die schlechten Nachrichten: Steven Seagal wird es wieder nicht in diesen Film schaffen. Liegt aber auch daran, dass er Streit mit der Produktionsfirma hat. Dieses Mal führt ein Anderer Regie, nicht Stallone selbst: Simon West war der Regisseur von "Con Air" (gut) und "Tomb Raider" (hmmm... ok), zuletzt drehte er "The Mechanic", der auch ganz OK war. Man darf also gespannt sein. Ach was sag ich, der Film wird nächstes Jahr Pflicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0903624/"&gt;The Hobbit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Herr der Ringe Trilogie hat völlig verdient 17 Oscars abgeräumt. Und die Bücher waren ziemlich anstrengend zu lesen. Jetzt kommt allerdings die Verfilmung von "Der kleine Hobbit" ins Kino - ein Buch, das eigentlich für Kinder geschrieben worden war. Aber trotzdem, Kämpfe sind auch in dieser Geschichte zahlreich. 13 Zwerge, ein Hobbit und ein Zauberer mit komischem spitzen Hut ziehen los, einen Drachen zu besiegen und seinen Schatz in Besitz zu nehmen. Wenn Peter Jackson nicht plötzlich einen Schlag auf den Schädel bekommt und durchknallt wie George Lucas seit der Erfindung der Digitaltechnik, dann kann dieser Film nicht schlecht werden. Aber ich frage mich doch, wie er Elijah Wood, Orlando Bloom und Hugo Weaving in den Rollen aus der Trilogie vernünftig einbauen will. Na, darüber kann man sich Gedanken machen, wenn es soweit ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1289401/"&gt;Ghostbusters 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wusstet ihr, dass ein dritter Ghostbusters-Film kommen soll? Ich hatte keine Ahnung! Ist heute der erste April? Nein, ich glaube, sie meinen es dieses Mal tatsächlich ernst. Bill Murray, Dan Aykroyd und Harold Ramis sind wohl schon an Bord, sogar Ernie Hudson, der vierte Ghostbuster, hat wohl schon unterschrieben. Und Ivan Reitman führt Regie - also alles wie in guten alten Zeiten! Allerdings wird es wohl sowas werden wie "Star Trek - Treffen der Generationen", denn so wie IMDB schreibt, wird wohl eine neue Generation Geisterjäger das Ganze übernehmen. Inwiefern da die alten Hasen mitmischen, was überhaupt da vorgeht - das werden wir erst nächstes Jahr erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1074638/"&gt;James Bond Nr. 23 (noch kein Titel vorhanden)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daniel Craig spielt wieder James Bond, und Oscar-Preisträger Sam Mendes führt Regie. Ersteres ist gut, das letztere muss überhaupt nichts heißen. Denn Mendes hat, wie sein Vorgänger Marc Forster, noch nie einen Actionfilm gedreht. Nach dem Totalschaden namens "Quantum of Solace" bin ich jedenfalls sehr skeptisch, was diesesn Film angeht. Die gute Nachricht: Ralph Fiennes steht auf der Darsteller-Liste, allerdings noch ohne Rollenname. Er war schon Voldemort bei Harry Potter, warum also kein Bond-Schurke? Und David Arnold komponiert wieder, da bleibt für mich noch die Hoffnung, dass wenigstens die Musik was taugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1386703/"&gt;Total Recall&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie machen allen Ernstes ein Remake des Paul Verhoeven / Arnold Schwarzenegger Vehikels, dieses Mal allerdings mit Colin Farrell in der Rolle des Bauarbeiters mit Erinnerungsproblemen. Regie führt Len Wiseman - sein "Stirb Langsam 4.0" war gut, aber seine "Underworld"-Filme taugen nicht allzu viel. Und es steht zu befürchten, dass er diesem Film nicht sonderlich viel hinzufügen wird. Mal abgesehen davon, dass er es nicht lassen kann, sein Liebchen Kate Beckinsale in diesen Film zu kloppen. Reinschauen kann man ja mal, aber er wird bestimmt nicht besser als das Original. Vor allem wird er wahrscheinlich nicht so brutal...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1583421/"&gt;G. I. Joe 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Sache noch nicht vorbei ist, haben sie am Ende von Teil 1 ja auch angekündigt - immerhin haben sie die Mumie (Arnold Vosloo) als Präsidenten verkleidet im Weißen Haus eingeschleust. Mal schauen, was sie dieses Mal anstellen. Der erste Film war pures Unterhaltungskino, und da wollen die Macher noch mal raufklotzen. Bruce Willis und Dwayne "The Rock" Johnson stehen neuerdings auf der Darstellerliste. Und die Dauer-Nervensäge Marlon Wayans haben sie rausgenommen! Sehr gut! Regie führt John M. Chu, der aber bislang außer Tanzfilmen wie "Step Up" noch nichts im Kasten hat. Na, ob das so eine gute Idee war...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1232829/"&gt;21 Jump Street&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man damals als Kind ständig vor dem Fernseher gehangen hat wie ich - besonders in den Achtzigern - dann hat man die Serie bestimmt auch schon mal gesehen. Genau wie "A-Team", "Knight Rider" oder die alte Fassung von "Battlestar Galactica" kam das im Vorabendprogramm von RTL Plus und hatte u. a. Johnny Depp in ganz jungen Jahren zu bieten. Jetzt also die Kinofassung im 21. Jahrhundert. Beim A-Team hat es besser funktioniert als erwartet, also stehen auch hier die Chancen ganz gut, dass sie wissen, was sie tun. Johnny Depp ist auch selber angekündigt, aber ich schätze, mehr als ein Kurzauftritt wird es nicht sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1440129/"&gt;Battleship&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt noch ein Geheimtipp: Wer "World Invasion - Battle: Los Angeles" gesehen hat, findet hier eine ähnliche Situation vor. Ein großer Haufen Schlachtschiffe der amerikanischen Navy trifft auf hoher See während eines Manövers auf außerirdische... "Dinger". Und wenn Liam Neeson, der Oberkommandierende, schon sagt: "Feuer!" "Mit was, Sir?" "Mit allem!", dann kann man sich auf was gefasst machen. Hauptrolle spielt aber eher der junge Alexander Skarsgard als autoritätsresistenter Offizier, der mit Neesons Tochter ins Bett steigt. Wollen wir hoffen, dass das Ganze nicht doch zum Drama während einer Seeschlacht verkommt - also eine Sci-Fi-Variante von "Pearl Harbor" wäre das Letzte, was wir wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann es kaum erwarten, bis wir 2012 haben!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2121416767645898982?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2121416767645898982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2121416767645898982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2121416767645898982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2121416767645898982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/10/was-2012-ins-kino-kommt-oder-kommen.html' title='Was 2012 ins Kino kommt (oder kommen soll)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5942531869993130493</id><published>2011-10-24T22:26:00.002+02:00</published><updated>2011-10-24T23:54:05.824+02:00</updated><title type='text'>Review: "Unknown Identity" (2011)</title><content type='html'>Dieses Jahr kommt "Sherlock Holmes 2: The Game of Shadows" in die Kinos. Ich erwäge ernsthaft, ihn noch dieses Jahr zu sehen, aber ich fürchte, es wird nicht das Selbe sein wie beim ersten Film. Denn hierzulande gibt es ihn bestimmt nur auf deutsch. Aber der Trailer sieht schon ganz gut aus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das konnte man auch vom Trailer zu diesem Film behaupten: "Unknown Identity" mit Liam Neeson in einer Hauptrolle, die recht stark an seinen Auftritt in "96 Hours" erinnert, aber doch in eine Richtung geht, die man als Verbeugung vor dem großen Meister Alfred Hitchcock deuten könnte. Dazu einiges an Action, einige sehr markante Gegenspieler (zu nennen wären Aidan Quinn und Frank Langella, letzterer auch bekannt als Skeletor aus "Masters of the Universe"... ja, und auch "Frost / Nixon"...) und die spannende Frage: Was wird hier eigentlich gespielt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn genau das versucht Neeson in der Rolle des unbescholtenen und glücklich verheirateten Wissenschaftlers Martin Harris herauszufinden. Da kommt er gerade mit seiner hübschen Ehefrau (gespielt von January Jones - der Name klingt irgendwie nach Playmate des Monats...) in Berlin an, stellt fest, dass er (echt dusseligerweise) seinen Aktenkoffer am Flughafen hat stehen lassen, und braust mit dem nächsten Taxi los, um ihn zu holen. Allerdings macht das Taxi einen unfreiwilligen Ausflug in die Spree... und Neeson verbringt 4 Tage im Koma. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann der Schock: Seine Frau kennt ihn nicht mehr, ein fremder Mann stellt sich als Martin Harris vor, niemand will ihm glauben, und er hat keine Ahnung, wo sein Pass steckt. Könnte ja noch einigermaßen witzig sein, ist es aber spätestens dann nicht, als ein ominöser Brillenträger ihn im Krankenhaus abzumurksen versucht. Ihm bleiben nur die Taxifahrerin, die ihm damals das Leben rettete, und ein ominöser Ex-Spion / Privatdetektiv, der an der ganzen Sache noch sein persönliches Interesse bekommen sollte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film spielt komplett in Berlin - und zwar im echten! Dazu kommt neben der amerikanischen Hauptbesetzung noch ein großer Teil deutscher Nebenrollen, von denen tatsächlich nicht alle gnadenlos schlecht sind. Allen voran Bruno Ganz als der Ex-Spion Herr Jürgen - zuvor kannte ich ihn nur in einer einzigen Rolle, und das war als Hitler in "Der Untergang". Dann die mittlerweile auch in anderen Teilen der Welt bekannte Schauspielerin (wenn man das so nennen kann) Diane Kruger. Und Sebastian Koch - irgendwoher kenne ich den. Und auch der Ex-"Kommissar Rex" Nebendarsteller Karl Markovics macht als Doktor eine gute Figur. Das lässt mich doch ein wenig hoffen, einen guten deutschen Film für diesen Blog zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings merkt man auch, dass dieser Film von Profis gemacht wurde. Joel Silver (von "Lethal Weapon" bis "Matrix" nur gute Actionfilme) produzierte gemeinsam mit dem Studio Babelsberg, die Kameraleute hielten auch mal direkt auf das Geschehen drauf, und die Actionszenen sind, abgesehen von den Schnitten im Sekundentakt, ansehnlich gefilmt. Und Action gibt es reichlich - aber dennoch steht die Spannung deutlich im Vordergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn der Knackpunkt des Films ist seine Auflösung - von der natürlich hier nichts verraten wird. Abgesehen von einigen kleinen Logiklöchern mitten im Film (warum z. B. macht Neeson sein Handy aus, obwohl er auf die Warnungen seines derzeitigen Partners angewiesen ist?) ist die Handlung schlüssig und der Hintergrund undurchsichtig bis zum Schluss. Das Beste: Wenn man zu wissen glaubt, wie der Hase läuft, kommt ein Kommentar von einem Darsteller, der dann Neeson anschaut mit den Worten "Das glauben Sie doch selbst nicht!" Ich hatte nach dem ersten Drittel des Films eine Vermutung, wie das Ganze ausgehen würde - wiederum gestützt auf Hitchcock-Filme ähnlichen Kalibers. Und soviel sei gesagt: Ich lag vollkommen falsch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibt es irgendwelche Nachteile an dem Film? Mir fallen gerade keine ein. Ein bis zwei Logiklücken und doch etwas schusseliges Verhalten von ehemals Qui-Gon Jinn ziehen den Film nicht mehr soweit runter. Diane Kruger mag keine tolle Schauspielerin sein, aber gut aussehen tut sie. Und durch die Bank weg haben sich weder deutsche noch amerikanische Schauspieler irgendwie blamiert. Atmosphäre stimmt, sogar die Musik ist annehmbar. Spannend bis zur Auflösung - und selbst, wenn sie kommt, braucht man ein paar Minuten, um es zu glauben. Gerne mal wieder sehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5942531869993130493?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5942531869993130493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5942531869993130493' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5942531869993130493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5942531869993130493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/10/review-unknown-identity-2011.html' title='Review: &quot;Unknown Identity&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2476417500934459697</id><published>2011-09-15T11:59:00.002+02:00</published><updated>2011-09-15T12:34:12.090+02:00</updated><title type='text'>Review: "Die drei Musketiere (3D)" (2011)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Oder auch: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Es wird ein guter Film, wenn wir nur genug 3D-Effekte reinholzen..."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich diesen Film nicht sehen. Der Trailer hat schon sehr gut gezeigt, was einen bei diesem Streifen erwartet: Extrem fehlbesetzte Hauptrollen (der absolute Knall des Jahres ist Milla Jovovich als Milady de Winter), schwachsinnige Action mit auf Matrix getrimmten Effekten, Luftschiffe (!!!), eine überaus logikresistente Abwandlung von Alexandre Dumas' Romanvorlage sowie einige der schlechtesten Dialogzeilen seit "Star Wars Episode 3". Und nachdem man auch gesehen hat, was Paul W. S. Anderson sonst für Filme verbrochen hat (er verfilmt die Videospiele, für die sich sogar Uwe Boll zu schade findet), weiß man genau, dass man genau das bekommt, was man erwartet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und unter genau diesen Gesichtspunkten, mit einer Erwartungshaltung, die irgendwo zwischen "Manos - The Hands of Fate" und dem "Star Wars Holiday Special" liegt - entpuppt sich der Film tatsächlich als besser, als man erwartet hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den gefühlten 200 anderen Verfilmungen des Musketier-Romans dürfte die Geschichte hinreichend bekannt sein, und auch Anderson erzählt nichts Neues: D'Artagnan, gespielt von Logan "Percy Jackson" Lerman, geht nach Paris, um ein Musketier zu werden. Erst legt er sich innerhalb von fünf Minuten mit dem Endgegner, Kapitan Rochefort an (gespielt von Mads Mikkelsen, eine der besser besetzten Rollen, auch wenn er weit entfernt von Christopher Lee ist), dann mit seinen späteren Kampfgefährten Athos, Aramis und Porthos. NAchdem ihr arrangiertes Duell zu einem Kampf gegen diverse niedrigstufige NSCs (die Kardinals-Garde) verkommt, erhalten die vier den Auftrag, die Juwelen der Königin aus dem Besitz von Lord Buckingham (einem über alle Maßen unsympathischen Orlando Bloom) zurückzuholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Film nahm sich Richard Lesters Variante von 1973 zum Vorbild, laut Aussage meiner Fernsehzeitung - aber davon merkt man nicht viel. Wenn mal Humor vorhanden ist, dann mit Holzhammer und Bananenschale. Der Rest ist reine Action, Explosionen, Schießereien und einige recht beeindruckende Schwertkämpfe. Allerdings fragt man sich - wie bei jedem anderen 3D-Film, den ich bisher besprochen habe - wozu diese aufgesetzten 3D-Effekte eigentlich gut sein sollen. Aber Anderson hat das Prinzip ja schon bei "Resident Evil: Afterlife" nicht kapiert und ist wohl geistig in den Siebzigern hängengeblieben, wo das Ganze noch neu und aufregend war. Und was seine allgemeinen Besetzungs-Wünsche angeht, nun ja:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Milla Jovovich als Mylady ist bei Weitem öfter zu sehen als die Musketiere, und gepaart mit dieser absolut lausigen Synchronstimme und ihrem unentwegt nervigen Mädchen-Augenaufschlag wird es erst richtig lächerlich, wenn sie in Matrix-Manier Fallen überwindet oder im Handumdrehen vier schwerbewaffnete Männer erledigt. Man kann in einigen Szenen auch genau sehen, warum Anderson sie in dieser Rolle haben wollte - im dünnen Kleidchen auf einer Statue über den Dächern von Paris... Dann ist da noch Christoph Waltz als Kardinal Richelieu - auch nicht gerade eine Traumbesetzung, auch wenn er dieses hintergründig-schleimige gut rüberbringt. Richtig nervig wird es allerdings erst mit Freddie Fox als König und James Corden als Planchet, der Handlanger der Musketiere (beide offenkundig als Running Gag für die pubertierenden Zuschauermassen konzipiert, und beide so abartig schlecht, dass es einem zu den Ohren wieder rauskommen will). Und was Til Schweiger in dem Film verloren hat, kann auch keiner sagen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Pluspunkt des Films: Es geht Einiges kaputt. Die Actionszenen, sofern sie nicht mit 3D-Effekten und Computeranimationen überladen sind, sind ganz ansehnlich. Vor allem die Kampfszenen gefallen mir ganz gut - auch wenn die Leute ihre Degen handhaben, als wären es Samuraischwerter. Und im Grunde sind die drei originalen Musketiere (also abzüglich D'Artagnan - der ist ein Problem für sich) sehr ansehnliche und sympathische Charaktere, bei denen der Film auch mal ein bisschen Spaß macht. Highlight ist natürlich der obligatorische Showdown zwischen D'Artagnan und Rochefort, auf dem Dach einer Kathedrale (offensichtlich inspiriert von "The Crow"). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo wir gerade dabei sind: Wieviel jetzt von anderen Filmen geklaut wurde, mag ich jetzt alles gar nicht aufzählen. Da es sich hierbei sowieso schon um das x-te Remake eines bereits bestehenden (und guten) Films handelt, wundert einen kaum die Wiederverwertung diverser Szenen aus dem Film. Aber dann auch noch Elemente aus "Matrix", "Fluch der Karibik", "Herr der Ringe" und anderen bekannten Filmen der letzten Jahre reinzubringen, ist schon ziemlich dreist (als wenn das keiner merken würde). Originalität: Sechs, setzen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Verfilmung von Dumas' "Die drei Musketiere" ist der Film eine Katastrophe. Als Film von Paul "Ich hatte noch Buchstaben übrig" Anderson noch einer der besseren, was allerdings keine Kunst ist. Als reiner Actionfilm für Leute, die sich von 3D und Computereffekten noch beeindrucken lassen, ist er annehmbar. Und für Leute wie mich, die absolut gar keine Erwartungen an den Film gestellt haben, doch eine angenehme Überraschung. Lasst das Hirn an der Kasse, stellt den Kopf auf Durchzug und genießt den Krawall! Aber gebt euch keinen Illusionen hin: Der Film mag besser sein als erwartet - aber er ist trotzdem noch schlecht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2476417500934459697?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2476417500934459697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2476417500934459697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2476417500934459697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2476417500934459697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/09/review-die-drei-musketiere-3d-2011.html' title='Review: &quot;Die drei Musketiere (3D)&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7369271835603198921</id><published>2011-09-08T19:38:00.004+02:00</published><updated>2011-09-12T00:52:02.035+02:00</updated><title type='text'>Review: "The Final Destination (3D)" (2009)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Oder auch: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Wer Spannung will, schaue vorher NICHT den Trailer!"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Kurzem kam Teil 5 der "Final Destination" Reihe in die Kinos. Und wie ich schon erwähnte, ist das womöglich einer der Höhepunkte des Kinosommers. Nicht, weil er sehr gut sein wird, sondern weil die Standards dieses Jahr einen absoluten Tiefpunkt erreicht haben. Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo wir mit "A-Team", "The Expendables" und "Predators" drei absolute Spitzenfilme des Actionkinos hatten - sowie die absolut genialen Filme "Scott Pilgrim vs. the World" und "Inception" (nicht zwangsläufig in dieser Reihenfolge) - nein, in diesem Jahr versuchen durchschnittliche Filme wie "Sucker Punch", "Scream 4" und der immerhin recht unterhaltsame "Green Lantern" bei der Zuschauerschaft zu punkten. (Für Letzteren werde ich keine Review schreiben, weil es sich einfach nicht mehr lohnt, Reviews für 7-Punkte-Filme zu schreiben.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass da jetzt noch ein "Final Destination" Teil rauskommt, passt irgendwie. Das gesamte Konzept der eigentlich recht innovativen Horrorreihe ist - man vergebe mir das Wortspiel - dermaßen zu Tode geritten worden, dass alles, was jetzt noch nachkommt, sich nur noch auf eines konzentriert: Wie sterben die Leute dieses Mal? Der vierte Teil - und auch der erste in 3D, wo wir schon mal dabei sind - funktioniert nach dem gleichen Schema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*SPOILER*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sterben Leute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*SPOILER ENDE*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zwar: Irgendein Mittzwanziger kriegt Visionen von einer ungeheuren Katastrophe und schafft es, sich und ein paar andere in Sicherheit zu bringen, bevor die Kacke richtig dampft. Das bringt ihnen nur nichts, denn der Tod (leider NICHT gesprochen von Christopher Lee!) ist in der Reihe eine rachsüchtige, fiese Mistsau. Er lässt sich allerhand einfallen, um die Überlebenden doch noch in die knochigen Finger zu bekommen, und diesen geht dann ordentlich die Muffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor Missverständnisse auftreten: Der Tod ist in diesem Fall keine mystische Gestalt, sondern eine Aneinanderreihung von schrecklichen Unfällen, bei denen Fans der Serie "Dead Like Me" sofort die unsichtbaren Gravelings in Verdacht haben sollten. Im ersten Teil war es noch recht originell, aber auch deswegen, weil sich die Macher um James Wong mehr auf die Spannung und weniger auf die übernatürlichen Phänomene konzentrieren, die sich durch den Rest der Reihe ziehen. Im zweiten Teil ging es mehr ums Gemetzel, und da gab es schon einige Andeutungen zuviel vorher. Der dritte Teil machte aus den Vorahnungen Fotos, auf denen auf die Todesarten der jeweiligen Opfer noch dezent hingewiesen wird. Jetzt kommt der vierte Teil: Keine Andeutungen mehr, sondern der Holzhammer, der einem frontal die Todesarten ins Gesicht hämmert, noch bevor sie passieren. Denn: Warum nur Hinweise geben, die sogar ein Fünfjähriger verstehen würde, wenn wir nicht auch gleichzeitig noch von unseren überflüssigen 3D-Effekten Gebrauch machen könnten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht, dass diese Art von Foreshadowing mehr zunichte gemacht hätte, als nicht schon der Trailer geschafft hat: Die zwei Minuten, die in den Kinos vor den besseren Filmen liefen, haben bereits jede Einzelheit enthüllt. Das Schema, dessen sich die anderen Filme vorher bedient hatten, war nun dermaßen hinfällig, wobei man nach den ersten drei Teilen sowieso schon sagen kann: Die Szene mit dem gezwungen aufgebauten Spannungsbogen, den Gegenständen in Nahaufnahme, die möglicherweise... plus die nervenzerrende Musik, das alles wird definitiv NICHT zum Tod der betreffenden Person führen. Sondern irgendwas ganz Überraschendes danach. Ja, große Überraschung, wenn ihr im Trailer schon verratet, wie es ausgeht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich so auf diesem Thema rumreite? Weil es an dem Film nichts Anderes gibt, was irgendwie interessant wäre. Die Darsteller? Nur dazu da, um später in Einzelteile und Kunstblut zu zerfallen. Die Handlung? Schwachsinn. Von Teil 1 bis Teil 4 immer wieder das Gleiche, nur mit anderen Sterbeszenen. Und eine Sache, die mich mittlerweile richtig wurmt, ist: Die meisten dieser Todesfälle kommen nur deswegen zustande, weil sich alle Beteiligten in diesem Film einen Dreck um Sicherheitsbestimmungen scheren. Und wenn es mal irgendwo Probleme gibt - denkt mal nicht, das interessiert auch nur eine Sau! Sogar am Schluss: Der Held weist noch daraufhin, dass da was nicht stimmt, und der Angesprochene: "Ja, klar, da kümmere ich mich gleich drum." Wenn ihr mich fragt, solche Typen sollten abkratzen! Wobei... wenn ich es mir recht überlege... vielleicht ist das ja der Tod persönlich? Irgendein dämlicher Bauarbeiter mit schwerem Gerät, das Leute töten kann, wenn man es nicht richtig handhabt, und der es dann aus der Hand legt und Mittagspause macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pluspunkt: Der Film ist überraschend kurz. Liegt aber auch daran, dass er sich wirklich auf das Wesentliche konzentriert: Jede Menge Tote. Keine langweiligen Gespräche, keine großartigen Charakterentwicklungen, sogar die "handlungsrelevanten" Nachforschungen betreibt der Held zwischen zwei Szenen. Dann noch die Musik: Brian Tylers sehr rockiger Filmscore gemischt mit ein bis zwei netten Songs (am Anfang beim Nascar-Rennen läuft "Devour" von Shinedown - für Metaller ein Titel, den man sich mal merken kann, geht in Richtung Disturbed und Papa Roach). Und dann noch die für die Kinoszene geklaute Sequenz aus "Tödliche Weihnachten" - ich denke mal, eine größere Explosion hätten sie sonst nirgendwo kriegen können...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Nicht der Rede wert. Leute, die sich für 3D-Effekte begeistern und gerne sehen, wie andere Leute effektvoll und logikfrei übern Jordan gehen, können ruhig mal einen Blick riskieren. Aber andere Leute, die diese ganzen Splatterfilme eh satt haben, brauchen sich damit nicht zu belasten. Schaut lieber Teil 1 nochmal, der war wenigstens innovativ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7369271835603198921?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7369271835603198921/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7369271835603198921' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7369271835603198921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7369271835603198921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/09/review-final-destination-3d-2009.html' title='Review: &quot;The Final Destination (3D)&quot; (2009)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2634543135018407067</id><published>2011-08-07T12:46:00.002+02:00</published><updated>2011-08-07T13:17:05.739+02:00</updated><title type='text'>Review: "The Warrior's Way" (2010)</title><content type='html'>Ihr kennt doch sicher das alte Streitgespräch: Was ist besser? Ninjas oder Piraten? Oder Cowboys? ODer doch Samurai? Ich glaube, die Macher dieses Films hatten sich da ihre eigenen Gedanken darüber gemacht und sie umzusetzen versucht. Und wenn man sich alleine die Prämisse dieses Films ansieht, dann muss man schon ein echter Vollpfosten sein, um das in den Sand zu setzen. Na ja gut, das Experiment "Indianer gegen Wikinger" von Marcus Nispel (demnächst mit der neuen "Conan"-Verfilmung am Start) war auch nicht sonderlich von Erfolg gekrönt. Aber sein Stil ist, genau wie der von Zack Snyder, gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um ihn geht es hier ja nichtg, sondern um Sngmoo Lee. "Um wen?", werden viele zu Recht fragen. Und ich kann diese Frage auch nicht so ohne Weiteres beantworten. Sngmoo Lee ist der Regisseur von "A Warrior's Way", und laut IMDB ist das sein allererster Film. Man weiß nicht einmal, wo er herkommt (ich tippe auf Korea). Auch der Hauptdarsteller Dong-gun Jang ist in Hollywood ein unbeschriebenes Blatt, macht aber den Eindruck, er wäre ein alter Bekannter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zuerst zum Plot: Asiatischer Schwertmeister (und er ist wirklich der beste Schwertkämpfer aller Zeiten) landet im Wilden Westen. Zuvor hat er im fernen Osten einen gegnerischen Clan bis auf den letzten Mann umgebrachr. Beziehungsweise bis auf das letzte Mädchen - ein Baby, das er fortan einfach mitnimmt. Sein eigener Clan ruft "Verrat" und schickt Hundertschaften von Killern hinter ihm her, die eine Mischung aus Ninjas, Samurai, den drei "Stürmen" aus "Big Trouble in Little China" und Darth Vader sind. Angeführt von seinem alten Mentor (bei dem man sofort weiß: Er ist der Endgegner) jagen sie ihn bis in eine staubige Westernstadt, die von einem Zirkus bewohnt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort verdingt er sich als Wäschereibetreiber, trifft auf eine Messerwerferin (Kate Bosworth, Lois Lane aus "Superman Returns"), einen alten Revolverhelden (Geoffrey Rush, vor kurzem noch Oscar-nominiert für "The King's Speech"), einen Zwerg namens 8-Ball und diverse Clowns. Irgendwann fallen dann hordenweise Banditen ein, angeführt vom Colonel (Danny Huston, die unbeliebte Drecksau in vielen Comic-Verfilmungen und Actionfilmen wie "Wolverine" und "Kampf der Titanen"). Mit dem Colonel hat die Messerwerferin noch eine Rechnung offen, der Rest ist mehr oder weniger Jeder gegen Jeden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ziemlich blutig. Eastern-Schwertkamfaction mit zahlreichen Todesopfern und Anleihen an den ganzen Anime-Quatsch trifft auf Wildwest-Romantik und böse Buben mit schweren Kanonen. Und in dieser Hinsicht hat der Film mehrere Stärken. Die erste ist sein Hauptcharakter. Der Schwertmeister metzelt sich durch zahlenmäßig weit überlegene Gegnerhorden, ohne auch nur eine Miene zu verziehen. Was bei Steven Seagal mangelnde schauspielerische Qualitäten ist, ist hier allerdings volle Absicht. Viel Inspiration erhielt der Film aber auch durch "Shang-High Noon", wo Jackie Chan ähnlich turbulent im Wilden Westen landet und sich anpassen muss. Dort war allerdings Komödie angesagt, hier regiert Action.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn der Film ist nicht zimperlich. Zugegeben, die Gewaltdarstellung hält sich im Vergleich zu "Kill Bill" noch in Grenzen, aber alleine der Colonel mit seinen pädophilen Neigungen verdient die "Ab 18" Wertung der FSK. Blut fließt hier trotzdem noch reichlich, und in der finalen Schlacht, wo die Samurai-Ninjas auf die Banditen treffen (fliegende Schwertkämpfer gegen Gewehre und Gatlings) läuft der Bodycount ganz schon aus dem Ruder. Und wie es sich für einen solchen Film gehört, gibt es auch einen guten "Mano a Mano" Showdown.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur am Ende drehen die Koreaner wieder durch. Wildes Geschneide mit dem Filmmaterial, undurchsichtige Montage, und schließlich ein nicht wirklich so zu nennendes Happy End. Mehr will ich vom Ende auch nicht verraten, aber das ist auch der einzige Grund, warum für diesen Film keine 10/10 Punkte drin sind. Der Rest war qualitativ top. Nennt mich ruhig voreingenommen, wenn es hier um einen Schwertmeister geht, aber alleine dieses Westernszenario mit entsprechenden Eastern-Elementen, einer exzellenten Nebenbesetzung, reichlich Humor und fulimanter Action - so muss ein Unterhaltungsfilm sein! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2634543135018407067?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2634543135018407067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2634543135018407067' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2634543135018407067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2634543135018407067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/08/review-warriors-way-2010.html' title='Review: &quot;The Warrior&apos;s Way&quot; (2010)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5732670459522624793</id><published>2011-08-07T12:23:00.005+02:00</published><updated>2011-08-07T12:45:31.438+02:00</updated><title type='text'>Meine neue Wohnung</title><content type='html'>Endlich geschafft! Nicht der Einzug, nicht die Eingewöhnung (die ersten zwei Monate in dieser Wohnung waren ja schon toll, abgesehen vom Putzen), auch nicht die PC-Umrüstung (noch ganz abgeschlossen ist sie ja nicht). Sondern endlich die fotografische Dokumentation. Es gibt jetzt endlich Bilder davon!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-O9CXjlnN3c0/Tj5oLD2LhFI/AAAAAAAAAK4/RGjxXyk4Sns/s1600/P8060003.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-O9CXjlnN3c0/Tj5oLD2LhFI/AAAAAAAAAK4/RGjxXyk4Sns/s400/P8060003.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638058322734842962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Wohnzimmer. Das Herz und die Kommandozentrale meiner Wohnung, ach, meines ganzen Reichs. Hier passiert alles: Rollenspielsitzungen, Videoabende, gemütliches Beisammensein, Alkoholexzesse... den Rest könnt ihr euch denken. Wichtig ist hier: Die Sitzecke hat nahezu allen Komfort, den man hier braucht und wünscht. Der kleine Rollschrank z. B. neben der Couch beinhaltet meine Hausbar und die Süßigkeiten. Man muss also bis zum Schnaps nicht weit laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, nebenbei sieht man ja auch viel Grün, wenn man aus dem Fenster sieht. Ich wohne eigentlich am Rand einer sehr ruhigen Wohngegend, allerdings wird die Westseite dieses Ortes dominiert von der Straße, die von der Innenstadt zur Autobahn führt. Also man merkt schon, dass man hier nicht auf dem Land wohnt (abgesehen von den vier Stockwerken Höhe...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-SX04W48YXTQ/Tj5pLcvvlOI/AAAAAAAAALA/V536iels-QM/s1600/P8060004.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-SX04W48YXTQ/Tj5pLcvvlOI/AAAAAAAAALA/V536iels-QM/s400/P8060004.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638059428930360546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nochmal die andere Seite der Sitzecke mit auch einem der großen Vorzüge dieser Wohnung: die Tür zum Balkon. Im Grunde die Raucherlounge für meine Elotern und alle anderen nicotin-abhängigen Besucher, aber wenn man sich nach getaner Arbeit abends mit einem Gläschen Wein auf den Balkon setzt und in den Sonnenuntergang blickt... dann war es die Sache doch wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Den Balkon habe ich leider vergessen zu fotografieren)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-hKiflDImJiY/Tj5pL1h_6dI/AAAAAAAAALQ/8rom43732_g/s1600/P8060006.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-hKiflDImJiY/Tj5pL1h_6dI/AAAAAAAAALQ/8rom43732_g/s400/P8060006.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638059435583597010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, meine Wohnung ist cool - sie hat sogar Schwerter an der Wand. ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-8NAFTMSUpxQ/Tj5pLiBrphI/AAAAAAAAALI/lxJET_Qvzog/s1600/P8060005.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-8NAFTMSUpxQ/Tj5pLiBrphI/AAAAAAAAALI/lxJET_Qvzog/s400/P8060005.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638059430347777554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das typische Chaos bei mir. ICh meine, ich sitze dort jeden Tag und mache alles: Blog schreiben, Musik hören, Filme schauen, natürlich auch das ein oder andere Spiel (wer genau hinsieht, merkt meine Vorzüge bei Computerspielen recht schnell). Dahinter, so halb verborgen durch den Stuhl, der Stolz meiner Wohnung: die DVD-Sammlung. Auch wenn vielleicht Lee Majors nicht unbedingt das ist, was den größten Eindruck in dieser Sammlung hinterlassen sollte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Q2B6w27wjLQ/Tj5pMWjEhyI/AAAAAAAAALg/qfcSa79-6sc/s1600/P8060008.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Q2B6w27wjLQ/Tj5pMWjEhyI/AAAAAAAAALg/qfcSa79-6sc/s400/P8060008.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638059444446463778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Badezimmer muss man nicht viel sagen. Klein, aber fein. Dieser Duschvorhang war auch etwas, das ich unbedingt haben wollte (jetzt vom Motiv her, nicht allgemein).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-IhrGMZ1lmHI/Tj5pMKN9QOI/AAAAAAAAALY/x3ps1yzQ13s/s1600/P8060007.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-IhrGMZ1lmHI/Tj5pMKN9QOI/AAAAAAAAALY/x3ps1yzQ13s/s400/P8060007.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638059441136681186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier liegt alles Lebensnotwendige. Ausnahmsweise ist die Küche mal aufgeräumt, aber die bedauernswerten Überreste meiner Petersilienzucht werden demnächst auch würdevoll bestattet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was noch fehlt, ist das Schlafzimmer, aber das mag ich auch ungern zeigen. Denn neben Bett und Kleiderschranbk ist der Raum als Lager und Trainingsraum konzipiert, bis ich andere Mittel und Wege gefunden habe, mein Zeug unterzubringen. Also selbst wenn ich davon ein Foto zeigen würde, viel zu sehen ist darauf nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, das ist sie - meine erste eigene Wohnung. Ich genieße das Leben dort richtig, gehe so gut wie nie aus, habe dort wirklich alles, was ich brauche. Und von dem Gehalt in meiner Firma, gerade bei dem Mietpreis, kann man auch wirklich gut dort leben. Besucht mich doch mal ruhig, wenn ihr wollt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5732670459522624793?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5732670459522624793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5732670459522624793' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5732670459522624793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5732670459522624793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/08/meine-neue-wohnung.html' title='Meine neue Wohnung'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-O9CXjlnN3c0/Tj5oLD2LhFI/AAAAAAAAAK4/RGjxXyk4Sns/s72-c/P8060003.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2186915470874814338</id><published>2011-07-18T01:01:00.002+02:00</published><updated>2011-07-18T01:48:55.937+02:00</updated><title type='text'>Review: "Source Code" (2011)</title><content type='html'>Bevor ich mich dem Film widme, dessen Kritik kürzlich per Email erbeten wurde, noch ein paar filmische Dinge, die ich vorab erwähnen möchte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sommerloch hat überall Einzug gehalten: im Beruf (wenige Anrufe in meiner Firma), in der Auswahl an fester Nahrung in meinem Kühlschrank (liegt an dem ganzen Bier und Wasser, das ich drin lagern muss) und vor allem in der Qualität der derzeitigen Filme. Der Höhepunkt für diesen Monat dürfte der (endlich!) letzte Teil der Harry-Potter-Reihe sein. Ich für meinen Teil freue mich eher auf "Green Lantern" - Trailer sieht vielversprechend aus, und immerhin hat Martin Campbell Regie geführt (ihm verdanken wir u. a. "GoldenEye" und "Casino Royale" - hoffentlich taugt das Ende dieses Mal was...) Wenn ich mir aber so anschaue, was für die nächsten Wochen an Schwachsinn angekündigt wurde ("Final Destination 5", eine weitere zum Scheitern verurteilte Verfilmung von "Captain America" sowie der vom Plot her interessante "Cowboys &amp; Aliens" - und das sind noch die Guten!), dann kann ich nur sagen: Oje oje...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nichts dürfte heranreichen an Verfilmung Nummer 837 (gefühlt) von Dumas' Klassiker "Die drei Musketiere". Dieses Mal von Paul Anderson, dem Vollhorst hinter "Resident Evil", "Mortal Combat" und "Alien vs Predator" - drei von vielen anderen Videospiel-Verfilmungen, die nur einen einzigen Vorteil haben: Sie wären noch schlimmer, hätte Uwe Boll sie fabriziert. Aber nicht viel. Und diese Torfnase macht jetzt einen Film, von dem es bereits Hunderte gibt, unter anderem der unvergessene Klassiker mit Michael York und Oliver Reed (R.i.P.) sowie die "Disney-Fassung" mit Charlie Sheen und Tim Curry (ach ja, und die bisweilen oft vergessene Martial-Arts-Fassung "The Musketeer" mit - wer spielte da eigentlich mit, außer Armin Rohde?). Was erwarte ich von diesem Film? Da Anderson es geschafft hat, ein Blutbad von einem Videospiel in eine kinderfreundliche Grütze zu verwandeln (und zwar nicht nur einmal, sondern zweimal!), wird dieser Film qualitativ auf dem gleichen Niveau sein wie der Kundenservice der Telekom. Ergo: Ein Film, den ich mir nicht einmal geschenkt ansehen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ja meine letzten Reviews auch wenig fruchtbar waren, was die Qualität der Filme angeht, kann ich jetzt endlich ruhigen Gewissens behaupten, dass es dort draußen noch Leute gibt, die sich bei der Produktion eines Films noch Mühe geben. Die Macher des neuen Sci-Fi-Thrillers "Source Code" gehören dazu. Zugegeben, der Regisseur und Großteile der Besetzung sind mir unbekannt (die weibliche Hauptrolle Michelle Monaghan tauchte in vielen Filmen auf, die ich schon mal gesehen habe, blieb aber nie im Gedächtnis), aber immerhin Jake Gyllenhall (von "Donnie Darko" über einen schwulen Cowboy bis hin zum Prinz von Persien - der Kerl war das) und Jeffrey Wright (aka "Felix Leiter" aus den letzten Bond-Filmen) sind mit von der Partie. Zumindest weiß man, dass man einen richtigen Film vor sich hat und keine Familienfeier mit biblischem Hintergrund (ich bin immer noch nicht über den Versuch hinweg, "Pendragon" zu sehen - dazu vielleicht später mehr).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber worum geht der Film. Grundsätzlich um Zeitreisen. Wobei, eigentlich eher Zeitschleifen. Na ja, im Grunde weder noch. Die Geschichte erinnert an Tony Scotts "Deja Vu", denn als Quasi-Beobachter wird Gyllenhall, ein Hubschrauberpilot, den man anscheinend mitten aus einem Einsatz geholt und in eine Kapsel gesperrt hat, für einen kurzen Zeitraum in die Vergangenheit geschickt. In den Körper eines anderen Mannes. Und zwar acht Minuten vor einer verheerenden Explosion an Bord eines Zuges. Seine Mission: Den Attentäter finden, der die Bombe gelegt hat. Wenn er stirbt, fängt er von vorne an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher die anfängliche Verwirrung: Es ist im Grunde eine Technologie, die ihm Einblick in die Vergangenheit gewährt (siehe "Deja Vu"), aber es ist gleichzeitig eine Zeitschleife wie in "Täglich grüßt das Murmeltier", da er die gleichen acht Minuten immer wieder erlebt. Und irgendwann stellt er sich die Frage, ob er tatsächlich nur Beobachter ist oder ob er das Schicksal des Zuges (und damit sein eigenes) tatsächlich ändern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich dem Film an dieser Stelle zugute halten muss: Er ist in dieser Hinsicht unkonventionell. Zwar ist die Suche nach dem Attentäter bereits nach einer Stunde vorbei (jedenfalls so schnell, dass man sich als Zuschauer ein bisschen verraten vorkommt), aber wenn sich der Film dann langsam von dem psychologischen Dilemma der Hauptfigur auf die Frage nach der Natur des Zeitsprungs - was ist möglich, wie funktioniert es - konzentriert und dann noch offenbart, was uns die Macher die ganze Zeit verschwiegen haben - dann erhält man ein sehr überraschendes Ende. Das alles hängt aber auch damit zusammen, dass man als Zuschauer eigentlich nicht mehr weiß als die Hauptfigur selbst. Und die arbeitet auf einer reinen "Need-to-know"-Basis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei ich mir allerdings ein wenig mehr Action gewünscht hätte. Die effektvolle Explosion des Zuges, die man ja (logischerweise) mehrmals sieht, weist ja recht früh auf einen actionreichen Sci-Fi-Thriller hin. Aber im Gegensatz zu "Deja Vu" gibt es hier keinen echten Showdown, keinen packenden Zweikampf, nicht einmal eine zünftige Schießerei. Zugegeben, der Film will auch mehr die Sci-Fi-Seite seiner Geschichte ausspielen, aber gerade der Anfang war so packend inszeniert, dass man sich dann ein wenig männerfreundlicheres Material am Schluss gewünscht hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz nebenbei, die Liebesgeschichte mit Michelle Monaghan, die in den Film eingeprügelt wurde - so unkonventionell die Umstände auch sein mögen, ich hätte trotzdem darauf verzichten können. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt unterm Strich ein Sci-Fi-Film über Zeitreise, Zeitphänomene, eine terroristische Bedrohung und das moralische Dilemma über Richtig und Falsch. Und das packend inszeniert, ungewöhnlich, aber originell und spannend bis zum Schluss. Zumindest, wenn man sich damit anfreunden kann, dass es hier nicht in erster Linie um das altbewährte "Gut gegen Böse" geht, sondern um mehr als das. Anspruchsvoll, aber packend von Anfang bis Ende - und durchaus einen zweiten Blick wert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P. S. Bevor Missverständnisse aufkommen: Das mit "endlich" in Bezug auf Harry Potter rührt nicht daher, dass ich sehnlichst darauf gewartet habe, sondern daher, dass ich in Zukunft von diesem dämlichen Kram endlich verschont bleibe...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2186915470874814338?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2186915470874814338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2186915470874814338' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2186915470874814338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2186915470874814338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/07/review-source-code-2011.html' title='Review: &quot;Source Code&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7515736990215052202</id><published>2011-07-02T02:20:00.003+02:00</published><updated>2011-07-02T03:03:44.824+02:00</updated><title type='text'>Review: "Scre4m" (2011)</title><content type='html'>Zwei durchschnittliche, ein unterdurchschnittlicher Film... kann ich denn jetzt endlich mal wieder einen guten Film sehen? Ich meine, einen wirklich guten Film? Na gut, dann geben wir dem vierten Teil von Wes Cravens "Scream"-Reihe mal eine Chance. Vielleicht haben wir endlich mal eine Wertung im obersten Viertel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, nach zwanzig Minuten wusste ich allerdings schon: Der isses nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag Wes Craven. Die "Nightmare on Elm Street" Filme, "Red Eye", seine Mitwirkung an "Wishmaster", auch der ziemlich schwachsinnige "Shocker" - das sind alles Filme, bei denen ich mich blendend unterhalten gefühlt habe. (Nebenbei, "Vampire in Brooklyn" sehe ich mal als Ausrutscher.) Und ich mag die "Scream"-Filme. Die Seitenhiebe auf Horrorfilm-Klischees, das immer effektvolle Thriller-Ende, die Charaktere, die allgemeinen Filmanspielungen - das macht mir alles Spaß. Und wie in jedem guten Horror- bzw. Slasherfilm kriegt der Böse am Schluss kräftig in die Schnauze. (SPOILER: Eigentlich sind es DIE Bösen...) Selbst "Scream 3", in den Augen vieler Fans der schlechteste Film und eigentlich der Verrat an der ganzen Reihe, hatte für mich noch sehr hohen Unterhaltungswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt machte Wes Craven "Scre4m", den vierten Teil der Reihe. Kann eigentlich nicht schaden, denn er weiß normalerweise, was er tut. Ja, denkt man. Aber bedenken sollte man Folgendes: Der erste Teil war originell. Der zweite zog die Klischees von Fortsetzungen durch den Kakao, der dritte die Klischees von Trilogien. Was bleibt für Teil 4 übrig? Ich sage es euch: Überflüssige Nachklapps, sogenannte "Reboots", also Filme, bei denen die Macher sich nicht zwischen Remake, billiger Kopie und Fortsetzung entscheiden konnten und daher gleich alles drei in einen Film prügeln. Warum sie nicht gleich den ganzen Schritt gemacht haben, ein Prequel zu drehen (der allererste Woodsborough-Mord von Sidney Prescotts Mutter) - tja, das weiß nur Hitchcock allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film fängt damit an, sich über Filme lustig zu machen, die sich über Filme lustig machen, die sich über Filme lustig machen, deren Prämisse seit den Neunzigern völlig überholt ist. Film im Film im Film... kennen wir schon! Und alte Scream-Regel: Die ersten auf dem Schirm sind die ersten, die sterben. Nichts Neues, weitergehen! Dann die drei "Alten": Neve Campbell als Sidney Prescott verkauft ihre Lebensgeschichte; Courtney Cox Arquette und David Arquette sind nun auch im Film verheiratet, er ist sogar der Sheriff von Woodsborough. Aber wir kriegen ja auch ein paar neue Gesichter zu sehen. Frischfleisch für die Schnetzelmaschine, sage ich da nur...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit geht auch das große Problem einher, das schon der dritte Film hatte: Von den vielen neuen Charakteren, die in diesem Film auftauchen, sind wahrscheinlich zwei die Mörder, der Rest sind bedauernswerte Opfer. Und genau wie im dritten Film geht es einem hier echt hinten vorbei, wer zu welcher Kategorie gehört, denn: Man kann sie kaum auseinanderhalten. Alles die gleichen degenerierten Kackbratzen, die ohne Handy, Twitter und Videoblogging nicht mehr leben können und ihr ganzes Leben auf irgendwelchen Internetseiten präsentieren müssen (bevor hier einer sagt "Eigentor!": Ich präsentiere nicht mein GANZES Leben, sondern nur sorgfältig ausgewählte Ausschnitte). Aber da der Film wirklich auf Krampf versucht, originell zu sein, geht dieses Mal die Auflösung in eine Richtung, in der sich die Reihe nie zuvor bewegt hat. Aber da man das als Kinogänger schon erwartet, bleiben ja nicht viele Möglichkeiten, wer denn der Böse sein könnte. Zugegeben, manche mag es überraschen. Ich an dieser Stelle dachte gar nicht darüber nach, sondern siebte einfach nur aus, wer denn am Ende überlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das größte Problem dieses Films ist eben auch die Spannung. Ursprünglich sollte es ein Horrorfilm sein (genauer: ein Slasherfilm). Gemordet und gemetzelt wird hier viel, aber sonst? Die Schockeffekte kennt man, den Spannungsaufbau haben wir vor zehn Jahren in dieser Form gesehen, und außerdem ist der Film ganz offensichtlich ab 16. Und so sehr ich zeitgemäße Popkultur-Anspielungen mag, in diesem Film sind sie einfach nur nervig. Wenn sie Dialoge führen, die in dieser Form schon vor fünfzehn Jahren im ersten "Scream" vorkamen und einen spüren lassen, wie öde diese ewigen Wiederholungen nur mit anderen Themen sind, dann ist das nicht gespielt, sondern wirklich öde! Da haben Craven und seine Leute sich selber ein Bein gestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist ja wohl klar, wem wir einen solchen Stuss zu verdanken haben: den Produzenten. Diesen Geldsäcken, die eine erfolgreiche Reihe bis zum letzten Tropfen melken müssen, um auch nur das kleinste bisschen Geld aus den Kinobesuchern zu pressen. Und da ist die "Scream"-Reihe nicht die einzige. Ich sage nur "Indiana Jones" (Teil 4? Also wirklich!). Besseres Beispiel "Highlander" (denn davon hätte niemals eine REIHE existieren dürfen - mal ehrlich, was ist an dem Satz "Es kann nur Einen geben" so schwer zu verstehen?). Und dabei wussten sie ganz genau: "Scream 4" ist genau die Art von Film, über die der Film eigentlich herziehen will. Eine überflüssige Fortsetzung zu einer längst abgeschlossenen Reihe, also ohne jegliche Existenzberechtigung und nur dazu da, Geld zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings muss ich mir auch die Frage stellen: Was habe ich eigentlich erwartet? Nun gut, für einen Film von Wes Craven war er schwach, hatte aber seine Momente. Wenn Courteney Cox in alter Tradition das Miststück raushängen lässt und dann hinterher grinst "Ich kanns noch", ist das schon amüsant. Aber dann macht eine Komödie draus, keinen Horrorfilm. Wobei, "Horror" ist zuviel gesagt. Thriller, ja. Aber kein wirklich guter. Und das Ende soll ja wohl eher in Richtung Mediensatire gehen - da muss ich sagen, das hat mich wirklich tierisch genervt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Zeitverschwendung. Fans von "Scream" sollten lieber Teil 1 und 2 gucken, von mir aus auch Teil 3. Fans von Splatterfilmen rate ich auch dazu, lieber Wes Cravens frühere Werke aufzulegen (oder auch "Halloween" von John Carpenter). Wirklich beinharte Fans der Reihe würden, wenn sie einen Blick riskierten, den Kopf schütteln und abschalten. Also wem kann ich den Film empfehlen? Im Grunde niemandem. Nicht einmal den absoluten Trash-Fans, denn so schlecht ist der Film doch nicht. Nur eine seelenlose, standardisierte, aufgewärmte und auf das heutige Publikum getrimmte Aneinanderreihung von Klischees und Messermorden. Wenn man also einen Film sucht, dem ich eine Wertung von 8 oder höher geben soll: Tja, der isses nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7515736990215052202?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7515736990215052202/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7515736990215052202' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7515736990215052202'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7515736990215052202'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/07/review-scre4m-2011.html' title='Review: &quot;Scre4m&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-232959638037148798</id><published>2011-06-28T12:34:00.002+02:00</published><updated>2011-06-28T13:01:54.146+02:00</updated><title type='text'>Review: "Sucker Punch" (2011)</title><content type='html'>Ich war schon länger auf diesen Film gespannt, seitdem ich den Trailer gesehen hatte. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, ihn mir anzusehen. Zuvor noch einige Worte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zack Snyder, ein Regisseur, der zu zweifelhafter Beliebtheit gekommen ist, nachdem er den Film "300" gedreht hatte. Sicher, der Film ist beeindruckend, vor allem die in einem einzigen Take gedrehte Schlachtszene in der Mitte des Films. Aber dennoch, "300" ist wahrlich kein Meisterwerk - vielmehr eine Auslebung von Gewaltphantasien, dargestellt durch blankes Gemetzel in düsteren Farben und vollkommen überzeichnete Charaktere (besonders Gerard Butler, den ich erst später in normalen Rollen sehen konnte, und Lena Headey, die ich seitdem auch nicht ausstehen kann). Grob zusammengefasst: Viele Tote, wenig Story - kein Problem. Aber düster-schmutzige Atmosphäre und ein völlig unbefriedigendes Ende - das muss nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei "Watchmen - Die Wächter" scheint er es laut der Meinung vieler Bekannter nicht besser gemacht zu haben. Den habe ich mir bislang auch gespart. Aber von "Sucker Punch" habe ich mir viel erhofft. Mal schauen, was daraus wurde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Atmosphäre ist typisch Zack Snyder, also genau wie in "300" alles düster, grau und unansehnlich von Anfang bis Ende. Die Hauptrolle, ein junges Mädchen, hat keinen Namen, wird aber ab dem ersten Drittel des Films "Baby Doll" genannt. Sie wird von ihrem Stiefvater, einer richtig miesen Drecksau, ins Irrenhaus eingeliefert, nachdem er (!!) ihre kleine Schwester umgebracht hat und die Mutter ganz am Anfang unter ungeklärten Umständen verstarb. Das Irrenhaus selber entpuppt sich als vom Chefarzt betriebener Nachtclub / Bordell, wo die eingelieferten Mädchen für die Gäste tanzen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fahrt nimmt der Film auf, als Baby Doll zum ersten Mal tanzt und sich dadurch in eine Traumwelt bewegt, in der sie einen weisen alten Mann (Scott Glenn, bekannt aus "Silverado", "Jagd auf Roter Oktober" und "Backdraft") und drei ÜBERgroße Krieger trifft, denen sie erst einmal mit Schwert und Pistole den Garaus macht. Dass sie nebenbei in der realen Welt anscheinend einen sehr hypnotischen Tanz hinlegt, wollen sich dann alle zunutze machen. Zu ihrer Flucht aus dem Irrenhaus braucht sie dann fünf Gegenstände - alle in der realen Welt, aber in jeder Tanz-Sequenz gehen sie und vier Begleiterinnen auf regelrechte Quests, um diese Gegenstände zu beschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da geht die Post ab! Ähnlich wie in einem Computerspiel kämpfen sich die fünf Mädels durch verschiedene Level - einmal im ersten Weltkrieg gegen deutsche Zombies, dann durch Mordor beim Angriff auf Saurons Festung, dann durch einen Zug voller laserbewehrter Kampfroboter. Diese Szenen machen am Meisten Spaß und sind auch der Grund, weshalb ich diesen Film überhaupt sehen wollte. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist: Diese Szenen machen knapp 25 Prozent des Films aus. Der Rest ist... na ja...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Atmosphäre kommen dann nämlich noch die Charaktere. Ich weiß ja, Verallgemeinerungen sind generell scheiße, aber der Meinung scheint Zack Snyder nicht zu sein: Jeder Mann in diesem Film ist ein perverses, sadistisches Schwein. Die einzig Guten sind die fünf Mädchen und ihre Therapeutin, eine Polin mit starkem Akzent, die allerdings auch irgendwo nicht ganz richtig ist. Ausnahme von der Regel bildet Scott Glenn, aber der ist sowieso nur ein Produkt der Phantasie. Trotzdem, von den meisten männlichen Rollen wünscht man sich, dass sie richtig viel aufs Maul kriegen, was allerdings nie passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufs Maul verdienen eigentlich auch die Soundtrack-Leute. Die meisten Songs passen zwar zu dieser deprimierenden Atmosphäre, aber sind ganz schön nervig (dieses Cover von Annie Lennox ganz am Anfang reicht schon völlig). Den Vogel schießt allerdings das Rap-Medley von Queen-Songs ab, in der Mitte des Films - man hört sogar noch Freddy Mercury teilweise, dann wird er übertönt von dieser Flachbirne von HipHopper, der einfach seine Songs kopiert. Deftigen Punktabzug alleine dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber am Meisten stört mich - neben den bisher genannten Dingen - das Ende. Der Film hat schon ohnehin wenig Potenzial in den 75 Prozent, die in dieser düsteren Realität spielen, aber wie das Ganze ausgeht, hat mich wirklich schwer enttäuscht. An sich soll es kein Happy End sein, denke ich mir - aber für Hollywood noch einmal was rangehängt, damit die Zuschauer sich nicht gleich vollkommen allein gelassen fühlen. Aber wie es zustande gekommen ist - soll ich spoilern? Ich lasse es lieber. Aber seid gewarnt, es ist nicht nur runterziehend, sondern auch vollkommen unlogisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann man einen Film mit einer so guten Prämisse nur so vollkommen in den Sand setzen? So ein Kunstfilmer wie Zack Snyder schafft es mit Leichtigkeit. Vor allem, wenn er seine eigenen psychischen Störungen in Filme verwandeln muss (seine Phantasien von Gemetzeln, Vergewaltigungen, Missbrauch sollte er mal behandeln lassen...) Zugegeben, handwerklich ist der Film nicht schlecht, und wer eine solche Atmosphäre mag (und es gibt Leute, die darauf stehen), dann wird er auch gut bedient. Es ist auch kein schlechter Film, aber ich persönlich mag ihn überhaupt nicht. Ich hatte auf einen Unterhaltungsfilm gehofft - jetzt muss ich mir noch was anschauen, um wieder gute Laune zu kriegen. Und das war ja wohl nicht Sinn der Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-232959638037148798?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/232959638037148798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=232959638037148798' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/232959638037148798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/232959638037148798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/06/review-sucker-punch-2011.html' title='Review: &quot;Sucker Punch&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-1086366349184787541</id><published>2011-06-26T14:38:00.002+02:00</published><updated>2011-06-26T15:18:00.501+02:00</updated><title type='text'>Review: "Der Mandant" (2011)</title><content type='html'>Ein Gerichtsfilm! Endlich wieder! Erstaunlich, wenn meine Lieblingsgenres im Film hauptächlich Action, Sci-Fi oder Fantasy sind, dass ich mit den meisten bekannteren Gerichtsfilmen immer sehr viel Freude hatte (zu meinen Evergreens zählen "Eine Frage der Ehre" und "Die zwölf Geschworenen", allerdings davon die TV-Fassung, weil ich die Darsteller besser finde). Nachdem also dieser groß beworbene "Michael Clayton" mit diversen Oscar-Nominierungen und Tilda Swinton als geschlechtsverwirrte Oscar-Gewinnerin (spielt dauernd Männerrollen) eine so herbe Enttäuschung war, las ich kürzlich in der Programmzeitschrift die sehr gute Kritik zu "Der Mandant" (mal nicht von John Grisham). Endlich also ein Gerichtsfilm, der auch spannend sein sollte. Die Darsteller sind in Ordnung, der Plot klingt interessant, er zieht sich auch nicht so in die Länge... Schauen wir mal rein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthew McConaughey (Gott, ich muss zweimal nachgucken, um zu sehen, wie man den schreibt!) spielt die Hauptrolle, einen Rechtsnawalt namens Michael Haller. Einen der besseren, weil zielgerichteten Strafverteidiger, in Richtung Richard Gere aus "Zwielicht", die unter unmöglichsten Umständen einen Freispruch erwirken können. Das macht ihn bei den "Guten", also den Staatsanwälten und Polizisten nicht unbedingt beliebter, aber er versteht zu leben. Er soll Ryan Philippe verteidigen, einen reichen Schnösel mit starkem Mutterkomplex, der unter Verdacht steht, eine Frau vergewaltigt zu haben. Für ihn normalerweise kein Problem, zumal das Ganze arg nach Verschwörung klingt. Aber dann kommen da noch ein paar Sachen dazwischen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir es vorweg: Spannend ist der Film. Auch wenn der überraschende Schlusspunkt für mich nicht sonderlich überraschend war (nein, ich verrate es nicht) und auch sonst die Atmosphäre einfach daran krankte, dass der Regisseur wirklich alles mit Handkameras filmen musste, ist es doch bis zum Schluss spannend, wie sich das Ganze entwickelt. McConaughey, auch bekannt aus "Sahara", "U-571" oder auch "Contact", spielt eine coole Sau. Man bemühte sich zwar, ihn als karrieresüchtigen und skrupellosen Anwalt darzustellen, aber dafür ist er einfach zu sympathisch. An seiner Seite in einer kleineren Nebenrolle spielt William H. Macy (auch aus "Sahara") den Ermittler - allerdings recht kurz, wenn ihr versteht, was ich meine... Die weiblichen Rollen kann man eigentlich vergessen, für den Frauenanteil unter den Zuschauern bringen wir also noch eine Ex-Frau mit gemeinsamer Tochter im Film unter, und da die meisten Darstellerinnen sich ziemlich ähnlich sehen, abgesehen von der Haarfarbe, weiß man eigentlich nie so genau, mit wem sich der Anwalt gerade unterhält. Könnte aber auch an der Kamera liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings muss ich sagen: Auch wenn es sich um einen Gerichtsfilm handelt, im Gerichtssaal spielt sich ziemlich wenig ab. Ich bin von den Regisseuren Gregory Hoblit ("Das perfekte Verbrechen", "Zwielicht") oder Rob Reiner ("Eine Frage der Ehre") anderes gewöhnt, aber wenn nicht einmal der Richter eine bedeutende Figur im Film ist, frage ich mich, wozu das alles. Es geht zwar um einen Anwalt, und auch darum, was er herausfindet und wie er verteidigt. Aber selbst die Gerichtsszenen in "Die Unbestechlichen" hatten mehr Gewicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na gut, neben dem Rummeckern, weil der Film in dieser Hinsicht nun nicht perfekt ist, hier konkrete Kritikpunkte: Der Soundtrack ist nervig. Die Atmosphäre stimmt einfach nicht (was wollten die eigentlich assoziieren? Ein Straßen-Anwalt, der für das kleine Volk da ist und jeden Abschaum aus dem Knast holen kann?). Das Ende ist vorhersehbar (wie gesagt: überraschender Schlusspunkt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem: Ja, spannend ist der Film. Bis zu einem gewissen Grad. Angucken kann man ihn sich auf jeden Fall, und die Darsteller sind ja auch nicht die schlechtesten. Auch gerne noch ein zweites Mal sehen. Aber er spielt nicht in der obersten Liga mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-1086366349184787541?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/1086366349184787541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=1086366349184787541' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1086366349184787541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1086366349184787541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/06/review-der-mandant-2011.html' title='Review: &quot;Der Mandant&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2280182251412100212</id><published>2011-06-26T14:25:00.002+02:00</published><updated>2011-06-26T14:38:29.120+02:00</updated><title type='text'>2 Jahre (S)Wordmaster Tales</title><content type='html'>Hallihallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zwei Jahren habe ich den Blog angefangen, und abgesehen von ein paar kleinen Durchhängern läuft er immer noch. Nun gut, eigentlich war das Jubiläum gestern, aber da ich noch arbeiten und dann essen musste und nicht soviel Ideen hatte, was ich schreiben soll, habe ich das auf einen der seltenen freien Tage geschoben, die ich noch habe (Müßiggang ist mir ja nicht länger gegeben...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, was bisher geschah: England habe ich überlebt, aber ich vermisse Mr. Kipling und LaserQuest. Nach einem kurzen Zwischenspiel bei meinen Eltern im März letzten Jahres folgte am 20. März mein Umzug in die WG in Flensburg (bedauerlicherweise existiert von meiner damaligen Behausung nicht ein einziges Foto). Die WG mit Henning und Yvonne (beides geschätzte Studienfreunde von mir) war von vornherein nur auf sechs Monate ausgelegt, sodass wir alle pünktlich zum 1. 9. 2010 die Wohnung räumten. Henning zog es zu einem Praktikum in die Nähe von Uelzen; Yvonne verlegte ihren Wohnsitz in den Nordosten von Flensburg, und ich quartierte mich etwas länger bei meinen Eltern ein, wo ich neben meiner Jobsuche auch noch diverse Filmkritiken verfasste (unvergessen der Sommer mit Expendables, Predators und dem Klassiker für alle Fantasy-Fans: "Manos - The Hands of Fate").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab März dann Sendepause für zwei Monate, denn zu diesem Zeitpunkt fing ich in meinem neuen Job an, der es mir ermöglichte, wieder zurück nach Flensburg zu gehen. Nach zwei Monaten Einarbeitung und Wohnungssuche fand ich dann meine aktuelle Behausung im Stadtteil "Rude" in Flensburg, und der Umzug an Christi Himmelfahrt verlief dann ohne große Schwierigkeiten. Mittlerweile habe ich mich sowohl im Job als auch in der Wohnung gut eingelebt - endlich hängen hier auch Vorhänge, und ich habe einen Staubsauger. Da jetzt auch wieder Internet verfügbar ist, kann ich zurück zu meiner Blog-Tätigkeit und euch über sehenswerte und nicht so sehenswerte Filme auf dem Laufenden halten. Und über diversen anderen Kleinkram.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann also auf die nächsten zwei(hundert) Jahre der "Tales of the (S)Wordmaster"! Ich stoße heute abend mit einer Flasche Kirschwein drauf an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P. S. Fotos von der Wohnung folgen nach. Sie sollten zwar schon letztes Wochenende gemacht werden, aber die Kamera meiner Familie entschied sich spontan zu vorzeitigem Ruhestand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2280182251412100212?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2280182251412100212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2280182251412100212' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2280182251412100212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2280182251412100212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/06/2-jahre-swordmaster-tales.html' title='2 Jahre (S)Wordmaster Tales'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7323185971754509531</id><published>2011-06-14T11:24:00.002+02:00</published><updated>2011-06-14T12:04:10.353+02:00</updated><title type='text'>Review: "Priest" (2011)</title><content type='html'>Da habe ich endlich mal wieder die Zeit gefunden, einen aktuellen Film zu sehen UND was darüber zu schreiben. An dieser Stelle würde jetzt ein "Wenn dann noch der Film was getaugt hätte..." kommen, aber dem ist nicht so. Der Film war nicht schlecht. Nur eben auch nicht besonders gut. Unterhaltsam, ja, keine Frage, aber weder besonders spannend noch wirklich originell. Im Gegenteil, ich war kurz davor, mir Zettel und Stift zu schnappen und all die Filme zu notieren, die ich in diesem Film wiedererkenne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rede ist von "Priest".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Trailer, den ich vor Monaten zum ersten Mal sah, erinnerte mich an den Trailer zum Film "Legion" (kurz: Engel wollen die Menschheit ausrotten - was nicht unbedingt originell sein muss, wie Fans der "God's Army" Reihe wissen). Als dann auch noch der gleiche Schriftzug am Ende zu sehen war, tat ich mal kurz nachforschen und entdeckte: Jep, selber Regisseur. Auch "Legion" zählt in die Kategorie "Unterhaltsam, aber nicht besonders originell". Aber die Grundlage des Films "Priest" bildet ein asiatischer Comic über einen Krieg Mensch gegen Vampire. Da ich kein Comicleser bin (abgesehen von Asterix), kann ich auch nicht sagen, wie nahe der Film an der Vorlage ist, aber so wie sich der Film an anderen Vorbildern bedient... na ja...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Story: Postapokalyptische Zukunft, alles ist Wüste, die meisten Menschen tummeln sich in riesigen befestigten Städten (*hust* "Judge Dredd"!). Ein Krieg gegen Vampire ist überstanden, die überlebenden Blutsauger hausen in Reservaten und die überlebenden Soldaten (die Priester, die für den Kampf gegen Vampire ausgebildet wurden und die beste Nahkampfklasse sind, die man als Rollenspieler je gesehen hat) schuften in der Abfallverwertung oder den Brennöfen der Stadt. Einer von ihnen, gespielt von Paul Bettany, wird zur außerhalb gelegenen Farm seines Bruders gerufen - ein Wüstenfarmer namens Owen (*hust* "Star Wars"!). Vampire haben angegriffen, alles niedergemetzelt und die Tochter von Owen entführt - ein 18jähriges Mädchen namens Lucy (*hust* Enid Blyton... nein... "Dracula").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ziehen also der Priester und der Sheriff des Außenpostens (*hust* alte John-Wayne-Filme) ins Reservat, um Lucy zu finden, bevor sie zum Vampir wird. Die Kirche ist darüber nicht erbaut, dass einer von ihnen loszieht, um Vampire zu jagen, denn: Vampire gibt es nicht mehr. Die Kirche ist unantastbar (sagt Christopher Plummer, der noch nie in seinem Leben eine vertrauenswürdige Rolle gespielt hat), ergo, wenn der Held was unternimmt und die Leute in Panik versetzt, kriegt er Ärger (*hust* "Der Weiße Hai").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Comicwurzeln lassen sich bei diesem Film ebensowenig leugnen wie auch leichte Parallelen zu Computerspielen. Erst zu zweit, dann zu dritt ziehen die Helden los, kämpfen gegen Monsterhorden und teilweise knackige Zwischengegner und zeigen den ein oder anderen Special Move (die Kruzifix-Wurfsterne von Paul Bettany sind nicht übel). Der Oberschurke (auch Endgegner genannt) ist schon sehr früh im Film ersichtlich, und es ist wenigstens ein Schauspieler, der in dem Film seinen Spaß hat (Karl Urban aka Eomer aus "Herr der Ringe" oder auch "Reaper" aus "Doom - Der Film"). Nebenbei, Brad "Schlangenzunge" Dourif ist hier in einer kleinen Nebenrolle zu sehen, sodass wir schon mal die Hälfte der Kernbesetzung aus LOTR-Restbeständen rekrutiert haben. Dann ist da noch Maggie Q als Priesterin (vormals bekannt als Kun-Fu-Miststück in "Stirb Langsam 4.0") und Lily Collins als Lucy (mir noch unbekannt, macht aber eine gute Figur). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Streifzug durch die Filmwelt geht natürich noch weiter: "Van Helsing", "Pitch Black", "Armee der Finsternis", "Herr der Ringe", "Legende des Zorro"... was auch an Western, Sci-Fi, Fantasy und Horror zur Verfügung stand. Teilweise macht es schon ganz schön Spaß, zu überlegen, wo man das vorher schon gesehen hat. Blöd nur, dass das ein bisschen vom Film ablenkt. Und der hat ohnehin schon Schwierigkeiten, in dieser vorhersehbaren Geschichte die Spannung zu halten. Bemerkenswert ist hauptsächlich die Action, aber die sieht man in dieser Form in fast jedem aktuellen Film (Zeitlupenaufnahmen á la "Matrix", unwahrscheinliche Stunts etc.) Man darf darüber nicht allzu sehr nachdenken, dann hat man auch seinen Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Ein Standard-Actionfilm. Es geht was kaputt (der Showdown ist was für meinen Vater...), die Schauspieler sind annehmbar, aber es ist nichts Besonderes mehr. Fürs Kino nicht gut genug, aber als DVD oder im Fernsehen gerne mal zu gucken. Auch gerne zweimal, damit man nochmal die Liste der geklauten Filme vervollständigen kann. Unterhaltsam, ja, aber eben nicht originell. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7323185971754509531?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7323185971754509531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7323185971754509531' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7323185971754509531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7323185971754509531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/06/review-priest-2011.html' title='Review: &quot;Priest&quot; (2011)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7358402302026326262</id><published>2011-06-06T14:12:00.002+02:00</published><updated>2011-06-06T14:17:27.262+02:00</updated><title type='text'>Gruß aus Flensburg</title><content type='html'>Hallihallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist nur ein kurzer Eintrag, da jetzt endlich meine Internetverbindung funktioniert. Heute vormittag kam der Techniker, um mir alles anzuschließen; das Telefon funktionierte seither auch problemlos, nur ans Internet wollte mein Rechner nicht. Nach nunmehr zwei Stunden ratlosen Herumprobierens habe ich schließlich herausgefunden: Es lag an meinem Netzwerkkabel. Da brauche ich wohl ein Neues... (ja, jetzt bin ich im Internet drin, aber nur mit einem Kabel von zwei Metern Länge - mein PC steht gerade auf dem Wohnzimmertisch...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es zumindest geschafft, von meiner leeren Wohnung ein bis zwei Fotos zu machen, bevor die Batterien endgültig verbraucht waren. Aber seither haben meine Eltern und ich es nicht geschafft, a) die Akkus zu laden oder neue Batterien einzusetzen und b) die Kamera überhaupt mit nach Flensburg zu nehmen. Da muss ich euch wenigstens nicht das Chaos zeigen, das hier noch teilweise herrscht (zumindest das Wohnzimmer war aufgeräumt und ordentlich, als am Samstag die Einweihung stattfand - wenigstens glaube ich, meinen Gästen ging es hier prima).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann werde ich mal schauen, dass ich mir ein neues Netzwerkkabel zulege und dann mal die Fotos von meiner Wohnung bei Gelegenheit reinstelle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7358402302026326262?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7358402302026326262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7358402302026326262' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7358402302026326262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7358402302026326262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/06/gru-aus-flensburg.html' title='Gruß aus Flensburg'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-9025495275842988245</id><published>2011-05-31T23:43:00.002+02:00</published><updated>2011-06-01T00:16:24.104+02:00</updated><title type='text'>Lange ist's her...</title><content type='html'>... seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. Nicht, dass nicht viel passiert wäre, im Gegenteil. Sehr viel ist sogar passiert - so viel, dass ich keine Gelegenheit zum Schreiben hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir kleine an: Den deutschen Film, den ich im letzten Beitrag angekündigt hatte, habe ich immer noch nicht gefunden. Die bisherigen Vorschläge waren zwar kreativ, aber wenig hilfreich, denn in den meisten Fällen waren sie das falsche Genre und ich kannte sie außerdem schon (sonst hätte ich "das Blut der Templer" besprochen, da er am Ehesten in meine Kategorien passt). Bislang sind die zwei besten Titel "Die Welle" mit Jürgen Vogel (einer der ganz wenigen deutschen Schauspieler, die ich schätze) oder "Der Baader-Meinhof-Komplex", wobei mich rein das Thema interessiert (aber ich Moritz Bleibtreu überhaupt nicht ausstehen kann).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann langsam die wichtigeren Dinge. Ich habe einen Job. Und eine Wohnung. Ersteren übe ich jetzt seit genau drei Monaten aus, in letztere ziehe ich übermorgen ein. Aber der Reihe nach, eine chronologische Übersicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfang Januar:&lt;br /&gt;Das Flensburger Tageblatt veröffentlicht einen Artikel, in dem die Firma "CarebyPhone" sich rühmt, Arbeitslosenzahlen im großen Stil abzubauen. Pro Einstellungswelle kommen hundert neue Mitarbeiter in die Firma, von hochqualifizierten Studenten über die gewöhnliche Hausfrau bis zu Langzeit-Arbeitslosen. Ich selbst bin gerade auf Jobsuche, da legt mir meine Mutter nahe, neben den Übersetzungs- und Redaktionsstellen im Land (ungefähr dreißig an der Zahl) auch mal diese Möglichkeit in Erwägung zu ziehen. Also fülle ich ein Online-Formular mit Lebenslauf aus und warte ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende Februar:&lt;br /&gt;Es kommt ein Anruf. Die Firma CarebyPhone fragt, ob meine Bewerbung noch aktuell ist und ob ich Interesse an einem längeren Bewerbungsgespräch hätte. Ist sie, habe ich. Für kommenden Dienstag soll ich viel Zeit mitbringen, denn neben einigen Tests und Gesprächen wird man in ein halbtägiges Praktikum gesteckt, wo man zeigen soll, ob man die Veranlagung dazu hat. Bewerbungsgespräch läuft gut, das Praktikum in der Inbound-Abteilung von 1&amp;1 lässt Mitarbeiter und Teamleiter begeistert zurück. Vielleicht sieht man sich wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. März:&lt;br /&gt;Mit sofortiger Wirkung wird mir ein befristeter Arbeitsvertrag von 1 Jahr Dauer vor die Nase gesetzt, den ich bitte unterschreiben möge. Die 1&amp;1-Abteilung freut sich, mich in ihre Reihen aufnehmen zu dürfen. Es folgen drei Tage schnelle Ausbildung und Probehören bei erfahrenen Kollegen, bis ich nach Einarbeitung in das System und ersten Gesprächen unter Aufsicht zum ersten Mal alleine auf die Kunden losgelassen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15. März:&lt;br /&gt;Der Stichtag für mein erstes Gehalt ist da (zur Erklärung: das Geld, das im Zeitraum 16. eines Monats - 15. des Folgemonats verdient wird, ist das Monatsgehalt). Für den Anfang bin ich nicht schlecht. Mittlerweile geht meine Wohnungssuche auch los. Nach diversen Schauergeschichten dank der Unsicherheit, wieviel Lohnsteuer bei meiner Arbeit eigentlich fällig wird und wieviel Geld für mich übrig bleibt, fange ich bei WGs und kleinen 1-Zimmer-Wohnungen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30. März:&lt;br /&gt;Das Geld ist da - viel mehr, als ich erwartet hatte. Prognosen ergeben, dass ich bei gleichbleibender Leistung möglicherweise 600€ im Monat verdienen könnte, was meinen Lebensstandard um einiges erhöhen würde. Erste Wohnungen wurden angesehen, für gut befunden. Aber letzten Endes sollten diese Wohnungen an andere vergeben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. April: &lt;br /&gt;Die Wohnung, die ich mir ansehe, soll sich später als mein zukünftiger Wohnort herausstellen. In einer Gegend, in der ich mir ohnehin vorstellte einmal zu leben, in einem Hochhaus in Fußreichweite zu meiner Arbeit, und mit zwei gut geschnittenen Zimmern nebst Küche und Duschbad. Unter den 2-Zimmer-Wohnungen, die ich nach dem ersten Gehalt in Erwägung zog, ist sie noch eine der günstigsten. Die verantwortliche Firma kann nicht direkt nach der Besichtigung erreicht werden, aber ich hole das schnell nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15. April: &lt;br /&gt;Der erste Stichtag für den vollen Monatslohn. Teamleiter bemerken, dass meine Bearbeitungszeit bei Anrufen verbessert werden muss, wobei ich in zwei Wochen meine Leistung derart erhöhe, dass alle begeistert sind. Durchschnittliche Provision am Tag steigt über Normalwerte (ich gehe an guten Tagen locker mit 11 Euro Provision nach Hause - ein Abschluss bringen ca. 50 Cent). Teamleiter Christian beglückwünscht mich und hofft, dass ich diese Leistung beibehalten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25. April:&lt;br /&gt;Zwei hochklassige Wohnungen in sehr guter Lage stehen zur Vermietung bereit, jedoch kann mir der Vermieter SBV keine der Wohnungen zur Verfügung stellen. Die erste ist bereits seit Kündigung automatisch reserviert, die Absage für Wohnung 2 wird mir schriftlich übermittelt. Zutiefst enttäuscht beschließe ich, mit der SBV keine Geschäfte mehr zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;28. April:&lt;br /&gt;Unterzeichnung des Mietvertrages für meine neue Adresse: Lundweg 2. Die Hochhauswohnung geht an mich, der AKI hat dafür gesorgt. Langsam wächst meine Liste an nötigen Anschaffungen für eine erste eigene Wohnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30. April:&lt;br /&gt;Ostern ist vorbei, der erste volle Monatslohn trifft auf meinem Konto ein. Ich schnappe nach Luft, springe mehrfach auf und ab. Die Firma ist sehr zufrieden mit mir, sodass die Outbound-Abteilung auf mich zukommt und fragt, ob ich nicht einmal in ihr Team einsteigen möchte. Versuchsweise lasse ich mich darauf ein, werde ab dem 1. Mai voll eingesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13. Mai:&lt;br /&gt;Die Arbeit in der Outbound-Abteilung liegt mir nicht. Zu schwer die Bedingungen, zu selten die Abschlüsse. Unsere Auftraggeber können sich selber kaum erklären, warum die Abteilung so wenig Umsatz macht, wo sie doch zuvor der Star der Firma war. An den Bedingungen wird nun gearbeitet, aber ich bitte um vorrübergehende Rückversetzung zum Inbound, da Erfolgsquote und damit auch Provision deutlich höher sind. Teamleiter lassen sich darauf ein, ich kehre zum Inbound zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;31. Mai:&lt;br /&gt;Der Umzug steht kurz bevor. Die nötigsten Utensilien und Möbel sind eingekauft, Helfer sind bestellt. Eltern sind begeistert von der Wohnung, und ich bin es auch. Sobald Internet wieder verfügbar ist, wird es Bilder vom Einzug und von der Wohnung selber geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fürs Erste wird es das allerdings gewesen sein, aus einem banalen Grund: Internet kriege ich erst ab dem 6. Juni, wenn der Techniker da war. Aber seit Jobbeginn habe ich aus reiner Arbeitslast wenig geschrieben. Jetzt wisst ihr ja auch warum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-9025495275842988245?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/9025495275842988245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=9025495275842988245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/9025495275842988245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/9025495275842988245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/05/lange-ists-her.html' title='Lange ist&apos;s her...'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4281614392665106328</id><published>2011-02-14T12:51:00.003+01:00</published><updated>2011-02-14T13:13:21.433+01:00</updated><title type='text'>Die Vorwarnung...</title><content type='html'>Ich werde es tun. Und versucht nicht, mich davon abzubringen! Ich werde... eine Kritik zu einem deutschen Film schreiben. Zu welchem, wird sich noch zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, der mich kennt, weiß: Ich mag keine deutschen Filme. Die paar deutschen Filme, die ich hier im Blog besprochen habe (also die zwei TKKG-Filme), hatten gewisse Kritikpunkte, die nahezu allen deutschen Filmen gemein sind. Ausnahmen wie "Pappa Ante Portas" von Loriot, die "Werner"-Reihe oder zu einem gewissen Grad auch Florian Baxmeyers "Das Blut der Templer" bestätigen die Regel. Wobei gerade letzterer auch an diesen Dingen krankt, es aber durch jede Menge Schwertkämpfe mit Todesfolge zu retten vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das große Problem deutscher Filme ist: Die Schauspieler sind alle schlecht! Und zwar wirklich alle! Die guten Schauspieler in Deutschland gehen zum Theater, ins Synchronstudio oder gleich ins Ausland (Armin Müller-Stahl, Jürgen Prochnow, Ralph Moeller). Was übrig bleibt, ist der Bodensatz jener, die glauben, unbedingt ihr Gesicht in Film und Fernsehen zu zeigen. Ganz oben auf der Liste: Heiner Lauterbach, Heino Ferch, Axel Milberg und Veronica Ferres. Nicht zu vergessen der absolute Obermotz Til Schweiger. In meiner Familie gibt es wenige Sympathien für ihn (nun, ich mocht ihn in "Replacement Killers", aber da wurde ihm in den Kopf geschossen, und er sprach im ganzen Film kein Wort). Und mir fällt es äußerst schwer, einen Menschen - noch dazu einen, der sich für einen Schauspieler hält - ernst zu nehmen, der behauptet, Uwe Boll sei ein toller Regisseur...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zweite große Problem, gemessen an den diversen Fernsehfilmen von Sat.1 und Pro 7 sowie der mageren Kinoauswahl, ist die Ideenlosigkeit. Sat.1 hatte sich eine lange Zeit für ihr Dienstagabendprogramm kräftig bei amerikanischen und britischen Vorbildern bedient und von "Täglich grüßt das Murmeltier" über "Jumanji" bis "Zurück in die Zukunft" quasi jeden großen und kleinen Unterhaltungsfilm der letzten dreißig Jahre kopiert, schlecht umgeschrieben, mit deutschen Grützwürsten besetzt und auf den Äther losgelassen. Meine Fernsehzeitungen steht solchen Filmen natürlih loyal gegenüber: "Ja, es ist kein origineller Film, aber frisch erzählt und mit Leichtigkeit inszeniert." Sowas lese ich andauernd beim Tipp des Tages. Meine Übersetzung: "Ja, wir wissen, die gesamte Story ist geklaut, aber hier konnten die Deutschen den Stoff schön modernisieren und ihre eigenen schlechten Witze unterbringen, ohne dass sie übersetzt werden mussten, und wenigstens hatten die Darsteller ihren Spaß - dann brauchen die Zuschauer keinen mehr zu haben." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stichwort: "Das Finale". Man sollte meinen, ein deutscher Abklatsch von "Stirb Langsam", oder genauer "Sudden Death", sollte einen gewissen Unterhaltungswert besitzen. Der Held sieht so aus, wie ich mir den irischen Helfer Patrick von den drei ??? immer vorgestellt habe; der Bösewicht wird gespielt vom heutigen Oscar-Preisträger Christoph "Die besten Nazis kommen aus Österreich" Waltz, und das Szenario dreht sich um ein Fußballspiel zwischen Mannschaften, die in Deutschland jeder kennen müsste (sogar ich, und ich mache um Sport normalerweise einen großen Bogen). Aber die Ausführung, die ganze Machart, die Qualität der Schauspieler und die omnipräsente Dummheit aller Beteiligten... Der Film ist einfach nur schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er gilt noch als einer der besseren deutschen Filme. Da macht euch also auf was gefasst, sollte ich einen deutschen Film finden und willens sein, ihn bis zum Ende zu sehen. Ich werde versuchen, fair zu sein - sollte ich mich irren und der gewählte Film tatsächlich Qualitäten besitzen (und es ist wirklich nicht allzu schwer, "Hush" oder "Quantum of Solace" zu toppen), werde ich das natürlich in meine Bewertung einfließen lassen. Ich werde sogar so fair sein, mir einen Film auszusuchen, der mich von Genre und Thema her anspricht. Also Action, Thriller, vielleicht auch Fantasy (aber diese Gattung ist äußerst selten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mir an dieser Stelle einen Film vorschlagen möchte, sei dazu eingeladen. Ich werde das dann in Erwägung ziehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4281614392665106328?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4281614392665106328/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4281614392665106328' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4281614392665106328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4281614392665106328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/die-vorwarnung.html' title='Die Vorwarnung...'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-6247488808479154530</id><published>2011-02-09T00:11:00.002+01:00</published><updated>2011-02-09T00:13:08.563+01:00</updated><title type='text'>Drei ??? vs TKKG (Teil 5)</title><content type='html'>Hier noch ein weiterer Nachklapp zu dem ewigen Kampf zwischen dem kalifornischen Trio und dem deutschen Vierergespann. Dieses Mal ohne große Worte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Q8iS9DVg_MU" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-6247488808479154530?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/6247488808479154530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=6247488808479154530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6247488808479154530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6247488808479154530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/drei-vs-tkkg-teil-5.html' title='Drei ??? vs TKKG (Teil 5)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Q8iS9DVg_MU/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2915451124840831878</id><published>2011-02-04T15:41:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:56:41.779+01:00</updated><title type='text'>Ein Quantum Trost (Quantum of Solace) (2008)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Daniel Craig&lt;br /&gt;Schurke: Mathieu Amalric (Dominic Greene)&lt;br /&gt;Bond-Girls: Olga Kurylenko (Camille), Gemma Arterton (Strawberry Fields)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: 3 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe da mal eine Frage: Was ist an den Filmen „Die Bourne Verschwörung“ und „Das Bourne Ultimatum“ eigentlich so toll? Diese Frage erscheint im Moment völlig aus dem Zusammenhang gerissen, aber sie ist essentiell für die Bewertung des bislang letzten Abenteuers von James Bond 007. Und zu diesem Zeitpunkt ist nicht ausgeschlossen, dass es wirklich das letzte Abenteuer bleiben wird, denn die Diskussionen zwischen Produzenten und Studiobossen um die Rechte an der Reihe setzt sich immer noch fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund, weshalb ich diese Frage stelle, ist folgender: Fast jede Minute dieses Films, jede Actionszene, sogar die Kameraführung und die Schnitttechnik weisen darauf hin, dass wir es nicht mit einem Bond-Film zu tun haben, sondern mit einem Abklatsch der neueren Bourne-Reihe. Herrje, sie haben sogar einen der Cutter von „Die Bourne Verschwörung“ angeheuert, und die übrige Crew stammt aus Restbeständen von Regisseur Mark Forsters Team, der vor diesem Film noch nie „einen Mainstream-Film“ gedreht hatte (eigene Aussage). Die Produzenten werden sich etwas dabei gedacht haben, und zwar: „Die Bourne-Filme sind groß im Kommen. Also brauchen wir rasante, hektische Schnitte, unübersichtliche Actionszenen, eine Kameraführung mit diesen schrägen Perspektiven, für die Paul Greengrass so berühmt ist, und eine von allen Seiten gejagte Hauptfigur ohne jegliche Skrupel, der alles und jeden töten, was ihm in die Quere kommt.“ Haben sie bekommen. Der Film nennt sich auf deutsch „Ein Quantum Trost“, aber ähnlich wie bei „Stirb Langsam 4.0“ (der eigentlich „Live Free or Die Hard“ heißt) weigere ich mich, den Film bei diesem Namen zu nennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Produzenten gehen sogar so weit, sich von den alten Filmen zu distanzieren und unbedingt einen eigenen Bourne-Klon zu erschaffen, dass sie alles auf den Kopf stellen. Die Gunbarrel-Sequenz, die vor jeden Bond-Film GEHÖRT, zeigen sie aus unerklärlichen Gründen ganz am Ende. Es gibt weder Gadgets noch Miss Moneypenny, und jeder einzelne Charakter in diesem Film ist grundsätzlich unsympathisch – und das schließt M und Felix Leiter mit ein! Und jede Actionszene ist aus unmöglichen Perspektiven gefilmt und im Schneideraum zu Hackfleisch verarbeitet worden, das mit halbsekündigen Schnitten auf den Zuschauer einprasselt und mit Sicherheit mehrere Epilepsie-Anfälle ausgelöst haben muss. In manchen Szenen, die dem Editor noch nicht hektisch genug waren, hat er noch hektische Schnipsel eingefügt, die mit der Szene überhaupt nichts zu tun hatten (i. e. das Pferderennen bei der Verfolgungsjagd über die Dächer oder die Opern-Schießerei mit den Opern-Szenen dazwischen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dementsprechend brauche ich über die Action nichts mehr zu sagen, denn sie ist so verhäckselt, dass man sie gar nicht erkennen kann. Bleiben also noch Handlung und Darsteller. Die Handlung will oberintellektuell rüberkommen, indem sie an den vorherigen Film anknüpft und eine Geheimorganisation namens „Quantum“ einführt (daher auch der bescheuerte Filmname). Diese Organisation will allerdings im Moment nur die Kontrolle über die Trinkwasserreserven in Ländern der Dritten Welt – welchen Nutzen sie sich davon versprechen, außer einer Möglichkeit, Leute zu erpressen, die nichts besitzen, erschließt sich mir auch nicht. Bond will den Tod von Vesper rächen, weshalb er mehr oder weniger auf eigene Faust loszieht und versucht, diese Verschwörer zu entlarven. Da hat es seine eine neue Tischdame Camille schon leichter mit ihrer Motivation: Sie will sich an einem korrupten bolivianischen General für den Mord an ihrer Familie rächen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film hat einige wenige Vorzüge: Die Ideen für manche der Actionszenen waren gar nicht so schlecht – es gibt Verfolgungen und Schießereien zu Wasser, zu Land und in der Luft (leider nur alle grottig gefilmt). Die Musik von David Arnold ist wieder klasse; um genau zu sein, sie ist besser als der eigentliche Film (das trifft nicht auf den von Alicia Keys und Jack White verbrochenen Titelsong "Another Way to Die" zu - der zweitschlechteste Titelsong der Reihe!). Und im Gegensatz zu „Casino Royale“ hat „Quantum of Solace“ einen richtigen, feurigen Showdown (der allerdings völlig unlogisch und – natürlich – wieder grottig gefilmt ist). Aber das hilft auch nicht gegen die blasse, nichtssagende Besetzung: Mathieu Amalric hat zuwenig Charisma für einen echten Bond-Schurken, Olga Kurylenko ist als Tischdame uninteressant, und Gemma Arterton als andere Tischdame (die ein von „Goldfinger“ inspiriertes, unschönes Ende findet) hat einen viel zu kurzen Auftritt. Daniel Craig kann ich keinen Vorwurf machen, dass der Film nichts taugt – er spielt konsequent seine Rolle, die er sich in „Casino Royale“ schon aufgebaut hatte, und in einem richtigen Bond-Film würde er wahrscheinlich auch eine gute Figur damit machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe diesen Film schon oft als Beispiel dafür genommen, was mit dem Actionkino des 21. Jahrhunderts nicht stimmt. Anscheinend glauben die Produzenten, die Menschen brauchen unbedingt Hektik und Aufregung in einem Actionfilm – und das erklärt dann die Bourne-Filme, „Quantum of Solace“, „Star Trek 11“ und ungefähr die Hälfte der neueren Tony-Scott-Werke. Meine Frage steht immer noch: Warum? Was habt ihr davon, wenn ihr nicht erkennen könnt, was eigentlich passiert, und euch nach zehn Minuten Dauerbeschuss durch Sekundenbruchteile von Actionszenen die Birne schwirren und ihr kotzen müsstet? Gilt das heutzutage als cool? Für junge Filmemacher, die sich Tony Scott und Paul Greengrass zum Vorbild nehmen, anscheinend schon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Quantum of Solace“ ist kein Bond-Film. Auch wenn er die offizielle Lizenz hat; was die Produzenten damit angestellt haben und was sie alles versucht haben, um die Reihe an sich zu reißen und zu ruinieren, hat diesen Film so weit von der ursprünglichen Reihe wegbefördert, dass eigentlich jeder Fan der Reihe das Recht haben müsste, diese Idioten für Copyright-Verletzung zu verklagen. Michael G. Wilson und Barbara Broccoli waren so lange dabei – was haben sie sich nur dabei gedacht? Ich weiß jedenfalls, was ich mir denke: Ich streiche diesen Film aus meinem Gedächtnis, so gut ich kann. Und betrachte die Ankündigungen von Bond Nr. 23, sollte er denn wirklich kommen, mit gesunder Skepsis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2915451124840831878?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2915451124840831878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2915451124840831878' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2915451124840831878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2915451124840831878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/ein-quantum-trost-quantum-of-solace.html' title='Ein Quantum Trost (Quantum of Solace) (2008)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-848407605024382564</id><published>2011-02-04T15:40:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T15:41:22.365+01:00</updated><title type='text'>Casion Royale (2006)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Daniel Craig&lt;br /&gt;Schurke: Mads Mikkelsen (Le Chiffre)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Eva Green (Vesper Lynd)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 5 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im 21. Jahrhundert sieht die Sache für James Bond etwas anders aus. Oder zumindest für den James Bond, der in diesem Film erst seine Lizenz zum Töten erhält und seinen Dienst als 00-Agent anfängt. Im Grunde will der Film die Vorgeschichte von James Bond erzählen – allerdings in der Jetztzeit, was im Grunde überhaupt keinen Sinn ergibt. Bond ist, wie M es in „GoldenEye“ mal ausdrückte, „ein Relikt des Kalten Krieges“. Also jemand, der seine besten Tage in einer Zeit hatte, als westliche und östliche Geheimagenten noch den dritten Weltkrieg verhindern sollten. 00-Status, Lizenz zum Töten – so etwas passt in die heutige Welt eigentlich nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch gibt es ihn. James Bond, einen absolut eiskalten Killer, souverän gespielt von Daniel Craig. Ein Mann, der ohne eine Gefühlsregung kaltblütig Leute erschießen und fünf Sekunden später mit seiner Tischdame Gespräche führen kann, die an alte Screwball-Komödien erinnern. Ein Schauspieler, der schon vor seinem ersten Auftritt als 007 mehr Feinde hatte als der durchschnittliche holländische Fußballnationalspieler. Aber auch ein Mann, der sich dadurch nicht entmutigen ließ, der sich Timothy Dalton zum Vorbild nahm und einen düsteren, gnadenlosen und tödlichen Geheimagenten verkörpert, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hatte. Und der „Casino Royale“ trotz seines zweifelthaften Rufs zu einem Erfolg gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Erfolg war allerdings nicht alleine Craigs Verdienst, auch wenn er sich vor seinen Vorgängern nicht zu verstecken braucht. Denn der Regisseur von „Casino Royale“, Martin Campbell, hatte schon mit „GoldenEye“ seine Qualitäten bewiesen und einen Neustart der Reihe ermöglicht – es gab also keinen Grund, es ihn nicht wieder versuchen zu lassen. Und nebenbei trommeln wir auch eine Gruppe hochkarätiger Schauspieler für die Nebenrollen zusammen. Und geben uns nach langer Zeit mal wieder richtig Mühe mit dem Drehbuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heraus kam also „Casino Royale“. James Bond in seinen Anfängen muss sich erst einmal die Lizenz zum Töten verdienen und zum 00-Agent werden, indem er zwei Leute umbringt (passiert in der Prä-Vorspann-Sequenz). Dann forscht er nach einem Netzwerk von Bombenlegern, die von einer geheimnisvollen Person gesteuert werden. Einen erwischt er, muss er aber töten; den zweiten hindert er sogar an einem Anschlag. Und dieser Anschlag kostet Le Chiffre (Mads Mikkelsen, dänischer Top-Schauspieler), einen „Bankier für Terroristen“, einen ganzen Haufen Geld, das er nicht hat. Le Chiffre steht somit auf der Abschussliste eines unnachgiebigen afrikanischen Warlords, und seine einzige Überlebenschance ist ein großes Pokerturnier im „Casino Royale“, wo der Sieger 150 Millionen Dollar gewinnen kann. Bond wird als der beste Pokerspieler im MI-6 hingeschickt und soll Le Chiffre besiegen – damit dieser die Namen der Verantwortliche, für die er arbeitet, preisgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film gliedert sich deutlich in drei Teile. Im ersten Teil steht die Action im Vordergrund, vornehmlich in zwei entscheidenden Szenen: In der ersten verfolgt Bond einen Bombenleger, der sich als ausgebildeter Parcours-Läufer entpuppt und sich über und durch den Rohbau eines Hochhauses jagen lässt. Die zweite Szene ereignet sich am Flughafen von Miami, wo Bond den zweiten Bombenleger davon abhalten muss, einen Tankwagen in ein Flugzeug zu rammen und in die Luft zu jagen. Danach geht es ruhiger zu, denn der Hauptteil des Films dreht sich um das Pokerturnier. Mit von der Partie sind Eva Green als Tischdame Vesper, der Schatzmeisterin des MI-6 – mit der Bond dann diverse lustige Gespräche führt – und Jeffrey Wright, der nun schwarz gewordene Felix Leiter von der CIA. Dieses Pokerturnier ist der Psychoduell-Teil des Films, und er zieht seine Spannung aus der leisen Konfrontation zwischen Le Chiffre und Bond (aufgelockert durch einen Mordversuch und eine Kampfszene im Treppenhaus). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der dritte Teil jedoch ist der Teil, den sich die Macher hätten sparen sollen. Nachdem Bond gewonnen hat, wird er von Le Chiffre gefoltert, damit er das Geld herausgibt. Le Chiffre wird aber in dieser Szene hinterrücks von einem geheimnisvollen Mr. White ermordet – es gibt also keinen Endkampf zwischen Bond und Oberschurke whatsoever! Bond wird ins Krankenhaus gebracht, verbringt (sehr) viel Zeit mit Vesper und entscheidet sich dann, den Dienst zu quittieren. Doch bevor das passiert, geht die letzte Szene los: Eine Actionszene, die so aufgesetzt und unnötig ist, dass man sich sofort denkt: Aha! Das ist für alle Bond-Fans, die sich am Ende Tod und Zerstörung wünschen. Es geht gegen Gegner, die man nie zuvor gesehen hat, in einer Schießerei, die so uninspiriert wirkt wie das Ende von J. J. Abrams’ „Mission Impossible 3“. Hinzu kommt die völlig unnötige Sterbeszene der bislang sympathischsten Tischdame der gesamten Reihe und ein Cliffhanger am Schluss des Ganzen, der einen nahtlosen Übergang zum nächsten Film garantieren soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ironische ist: Der Nachfolgefilm ist entsprechend kürzer, und alles, was nach dem Pokerturnier geschieht, hätte auch problemlos im nächsten Film abgehandelt werden können. Dann wäre a) „Casino Royale“ auch durchgehend gut (wenn man am Ende dem Publikum auch einen passenden Showdown zugestanden hätte) und b) der gesamte Schwachsinn der neuen Filme in „Quantum of Solace“ vereint – zudem hätten beide Filme dann die richtige Länge. „Casino Royale“ ist zu lang, und gerade dieser dritte Akt zieht sich wie ein alter Kaugummi. Aus den zwei Minuten Happy End, die Bond normalerweise mit seiner Tischdame feiert, werden zwanzig Minuten plus das aufgesetzte Action-Ende. Ich hatte damals schon eine Kritik in einem Forum meines Abijahrgangs verfasst und damals auch geschrieben, dass ich mir bei dieser letzten halben Stunde vorkam wie im falschen Film. Das Gefühl hat sich nicht geändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist furchtbar schade. Denn „Casino Royale“ hatte soviel Potential, ein richtig guter Bond-Film auf dem Niveau von „Hauch des Todes“ oder „In tödlicher Mission“ zu werden. Zudem hätte dieser Neuanfang richtig gut klappen können. Unsere Erwartungen dann für eine fragwürdige Drehbuchentscheidung in den letzten 30 Minuten derart zu zerstören, ist unfair! Diese Drehbuchentscheidung war wohl im Sinne der Charakterentwicklung von James Bond, der dadurch viel mehr Tiefe erhalten sollte (was im Grunde der eigentliche Zweck des ganzen Films war). Blöd nur, dass er dadurch den gesamten Film runterzieht. Denn alles Handwerkliche (die Musik von David Arnold, die sorgfältig gefilmten Actionszenen ohne den MTV-Schnickschnack aus dem Vorgänger, die Spannungskurve, die Nebendarsteller) stimmt haargenau. Aber das Schlimme ist, dass das Schlimme erst noch kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6/10 Punkte (9/10 Punkte bis zur letzten halben Stunde)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-848407605024382564?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/848407605024382564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=848407605024382564' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/848407605024382564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/848407605024382564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/casion-royale-2006.html' title='Casion Royale (2006)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5414296387099213914</id><published>2011-02-04T15:39:00.002+01:00</published><updated>2011-02-04T15:40:42.846+01:00</updated><title type='text'>Stirb an einem anderen Tag (2002)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Pierce Brosnan&lt;br /&gt;Schurken: Toby Stephens (Gustav Graves), Rick Yune (Zao)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Halle Berry (Jinx Johnson)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: 2 Mal und nie wieder&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh GOTT, ich HASSE diesen Film! Ganz ehrlich! Es war der erste Bond-Film, den ich jemals im Kino sah, und es sollte mich warnen – und nachdem ich diesen Fehler mit „Quantum of Solace“ wiederholt hatte, habe ich beschlossen, nie wieder einen James-Bond-Film im Kino zu sehen. Es ruht kein Segen darauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen, es gibt zwei gute Dinge in diesem Film. Insgesamt zwei! Und die sind schnell erzählt: Ein ausuferndes Fechtduell von fünf Minuten zwischen Bond und dem Oberschurken Gustav Graves, erst mit Degen, dann mit Samuraischwertern und zum Schluss mit Langschwertern. Tolle Szene! Und zweitens: Der Auftritt von John Cleese als Q-Nachfolger, der auch einige Anspielungen darauf macht, dass es der 20. Bond-Film ist und wir das Jubiläum irgendwie feiern sollten. Sein Humor rettet einige Minuten des Films.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das HILFT aber nicht! Hier läuft wirklich alles schief, von einer MTV-Schnitttechnik angefangen, von der die meisten Actionszenen verseucht sind. Der Plot ist absoluter Müll, zusammengeklaut aus anderen Bond-Filmen; Halle Berry als Tischdame ist das absolut hässlichste Stück Ex-Model, das sie dafür nehmen konnten; die übrige Besetzung hat ungefähr soviel Ausstrahlung wie heutzutage diese Teenie-Hackfressen aus der „Twilight“-Reihe (der Oberschurke ist der schlechteste Bösewicht der ganzen Reihe). Und Rosamund Pike, einzige Darstellerin mit auch nur einem Funken Talent und Ansehnlichkeit, ist mit der absolut undankbarsten Rolle ausgestattet worden, die sich der Drehbuchautor hätte ausdenken können: einem mauen Aufguss von Sophie Marceaus „Tischdame wird Böse“ Rolle, mit einer Geheimdienst-Vergangenheit garniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle mir gerade vor, hätten Halle Berry und Rosamund Pike die Rollen getauscht, wäre der Film um sooo vieles besser gewesen. Aber auch das hätte nicht geholfen gegen einen Plot, der einfach die Laserkanone aus „Diamantenfieber“ klaut, mit der Gustav Graves, Diamantenschürferboss mit Eispalast irgendwo am Nordpol (auch die schwachsinnigste Einrichtung der ganzen Reihe), die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea einäschern will. Warum? Nun, es stellt sich heraus, dass Graves in Wirklichkeit ein nordkoreanischer General war, mit dem James Bond in der Prä-Vorspann-szene aneinanderrasselte. Sein Gehilfe Zao, dessen einziges Merkmal ein kahlrasierter und mit Diamanten gespickter Schädel ist, ist zwar nicht der schlechteste Handlanger (den Titel hat immer noch Schnickschnack aus „Der Mann mit dem Goldenen Colt), aber seine große Szene mit einem Auto, das genauso gut gerüstet ist wie Bonds Aston Martin, wird runiert durch die nervige Musikvideo-Ästhetik, die dem ganzen Film zugrunde liegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was noch nicht vom Schwachsinn regiert wird, wird zugrunde gerichtet durch Halle Berrys Überpräsenz. Nie hat eine Tischdame in einem Bond-Film soviel Screentime erhalten. Sie muss gefühlte zwanzig Mal von Bond aus irgendwelchen Situationen gerettet werden (unter anderem vor einem Laser-Apparat, der sie in Stücke schneiden soll – kommt euch das irgendwie bekannt vor?). Aber ansonsten ist sie eine absolute Powerfrau und James Bond ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Die Produzenten hatten sogar angedacht, ihr eine eigene Filmreihe zu geben, auf Grundlage dieser Rolle. Und sie rühmt sich, die erste echte Sex-Szene in einem Bond-Film gedreht zu haben. Mädel, ich sach es dir jetzt mal ganz deutlich: Du bist nicht attraktiv! Du magst dir so knappe BHs anziehen, wie du lustig bist, aber Alice Schwarzer hat mehr Sexappeal als du!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es gibt noch mehr: David Arnold, auf den ich sonst so große Stücke halte, hat eine Musik komponiert, die so voller Elektrobeats und unnötiger Computer-Soundeffekte steckt, dass sie mehr Techno als klassische Filmmusik ist. Und der Oscar für den schlechtesten Bond-Titelsong ALLER ZEITEN geht an: Madonna für ihre Dance-Trance-Rumhüpfnummer „Die Another Day“. Nebenbei darf sich Madonna auch im Film selber lächerlich machen und einem weismachen, sie hätte als Fechtlehrerin auch nur ansatzweise was zu bieten. Die Anerkennung sollte dem echten Fechtmeister dieser Szene zugute kommen: Bob Anderson, größter Fechtlehrer Hollywoods. Er hat von Errol Flynn über Darth Vader und den Highlander bis hin zu Aragorn, Captain Jack Sparrow und Antonio Banderas’ Zorro nahezu jeden namhaften Schwertkämpfer in Hollywood-Filmen trainiert und jede wirklich erstklassige Schwertkampf-Szene choreographiert (mit Ausnahme des Showdowns von „Blade“). Und der Mann ist mittlerweile weit über 80 Jahre alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Stirb an einem anderen Tag“ (Mann, sogar der Titel ist Müll!) muss wohl der Film gewesen sein, bei dem die Produzenten erkannt haben, wie sehr sie den Karren erst an die Wand, dann in die Mistgrube gefahren haben. Der durchgestylte Versuch eines Bond-Films für die MTV- und Handy-Generation hat keine eigenen Ideen mehr, klaut von besseren Vorbildern und vermengt alles zu einem widerlichen Brei, der nur für die unter ADHS leidende Zuschauerschaft irgendwie ansprechend ist. Die Actionszenen sind unguckbar, der Editor war anscheinend auf irgendwelchen sinnesstörenden Drogen. Der Drehbuchautor und die Produzenten übrigens auch. Halle Berry ist alleine schon ein Grund, diesen Film zu hassen, aber die restliche Besetzung tut ihr Übriges. Nicht mal die Musik taugt etwas. Ich würde mal sagen: Wer gerne Vin Diesel Filme wie „The Fast and the Furious“ oder McGs „Drei Engel für Charlie“ ansieht, wird mit diesem Film auch keine Probleme haben. Aber jeder echte Bond-Fan sollte seinen Aston Martin nehmen und jede Kopie dieses Films weiträumig umfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5414296387099213914?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5414296387099213914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5414296387099213914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5414296387099213914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5414296387099213914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/stirb-einem-anderen-tag-2002.html' title='Stirb an einem anderen Tag (2002)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-6575968343173973713</id><published>2011-02-04T15:39:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:39:42.487+01:00</updated><title type='text'>Die Welt ist nicht genug (1999)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Pierce Brosnan&lt;br /&gt;Schurke: Robert Carlyle (Renard)&lt;br /&gt;Bond-Girls: Sophie Marceau (Elektra King), Denise Richards (Christmas Jones) &lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 6 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Seelenlosigkeit der Bond-Filme aus den Neunzigern, die sich im letzten Film schon angedeutet hatte, hatte sich noch weiter intensiviert. Denn jetzt haben wir nicht einmal mehr einen charismatischen oder schlichtweg überzogenen Oberschurken, sondern vielmehr einen stillen, mit unklarer Motivation ausgestatteten Terroristen namens Renard, gespielt von einem weit unter seinen Möglichkeiten agierdenden Robert Carlyle (einer der großen britischen Schauspieler, die sich von Hollywood fernhalten und nur in der Heimat Filme drehen – und jemand, der sich wahrscheinlich ständig fragt, was er eigentlich hier soll). Und auch wenn hier zum ersten Mal eine besondere Wendung eingesetzt wird (eine Tischdame entpuppt sich später als Böse), so kann auch das nicht die Serie vor einer unaufhaltsamen Talfahrt bewahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte jedoch dankbar für die kleinen Dinge im Leben sein. Desmond Llewelyns letzter Auftritt als Q, zum Beispiel (der nach Abschluss der Dreharbeiten bei einem Autounfall ums Leben kam). Er musste wohl schon geahnt haben, dass seine Zeit sich dem Ende neigt, und so nutzte er diesen Film, um einen möglichen Nachfolger einzuführen: R, gespielt von John Cleese (also bitte, ihr kennt ihn!). Desweiteren ein Widersehen mit Robbie Coltrane in seiner Rolle als Valentin aus „GoldenEye“. Und einige gelungene Actionszenen wie die Bootsjagd durch London in der Prä-Vorspann-Szene, die Ski-Jagd oder der Kampf in Zukovskys Kaviar-Fabrik (mit dem komplett aufgerüsteten Aston Martin).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht jedoch für den hanebüchenen Plot, der sich um eine Öl-Pipeline, die vergangene Entführung einer Milliardärstochter und die Ermordung des Milliardärs im MI-6 Hauptquartier dreht. Renard, der Oberschurke, ist Chef einer Anarchisten-Bewegung, und seine Motive sind ebenso unklar wie seine eigentlichen Ziele – am Ende will er eine nukleare Bombe auf einem U-Boot zünden, wofür auch immer. Die Milliardärstochter entpuppt sich später als ein Opfer des Stockholm-Syndroms (oder Helsinki-Syndrom, für unsere „Stirb Langsam“ Fans) und macht bei der ganzen Sache mit, ist aber im Grunde nichts weiter als eine verzogene, nach Macht gierende dumme Gans. Wäre es anders, und wäre ihre Rolle etwas ernsthafter angelegt gewesen, sie hätte den Titel des ersten weiblichen Oberschurken erhalten können. So müssen wir aber weiterhin darauf warten, dass es mal zum weiblichen M ein böses Gegenstück in einem Bond-Film gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei, die Besetzung der wichtigen Rollen ist absoluter Schmarrn. Sophie Marceau, dem französischen Untergrundkino am Ehesten ein Begriff, ist hier hauptsächlich Anschauungsmaterial mit Schmollmund. Und ausgerechnet in diesem Bereich haben sie die zweite Tischdame auch angesiedelt: Denise Richards, Ex-Model und schon eine Fehlbesetzung in „Starship Troopers“, hat einen noch größeren Schmollmund als Marceau – aber auch nur, weil ihre Lippen künstlich aufgespritzt worden sind. Und mal ehrlich: Eine glaubwürdige Atomphysikerin sieht anders aus! Vor allem läuft sie nicht in knappen Oberteilen und Hotpants durch ein von russischen Soldaten bewachtes Lager, wie Miss Richards es in diesem Film tut. Dann kommt noch eine Fülle von Handlangern, Bediensteten und heimlich Intrigen spinnenden Unruhestiftern hinzu, durch die sowieso keiner durchblickt und die auch keinen wirklich interessiert (mal abgesehen davon, dass B-Film-Stammschurken wie Patrick Malahide und Ulrich Thomsen solche Rollen spielen, ohne dass man genug Zeit hat, sie überhaupt zu erkennen). Der größte Schrei ist noch der Chauffeur von Robbie Coltrane, ein dunkelhäutiger Zwerg, der sich schon fast mit seinen Unmengen von Goldkettchen erdrosseln müsste (gespielt von Hip-Hopper Goldie – dazu muss ich nichts mehr sagen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eigentlich nicht viel mehr über diesen Film zu schreiben. Dass der Titelsong von einer Gruppe namens „Garbage“ stammt, ist eigentlich schon bezeichnend. „Die Welt ist nicht genug“ hat zwar noch einen gewissen Unterhaltungswert, aber er ist dank der eher minderwertigen Besetzung und dem schwachsinnigen Plot noch geringer als bei seinem Vorgänger. Insgesamt also ein Film, mit dem man sich zwar berieseln lassen kann, von dem aber nicht allzu viel hängen bleiben dürfte. Seichtes Popkorn-Kino. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, nebenbei: „Die Welt ist nicht genug“ ist, wie Fans der Reihe wissen, das Familienmotto von James Bond – bereits erwähnt in der Ahnenforschungs-Szene von „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-6575968343173973713?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/6575968343173973713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=6575968343173973713' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6575968343173973713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6575968343173973713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/die-welt-ist-nicht-genug-1999.html' title='Die Welt ist nicht genug (1999)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-6404367716582194003</id><published>2011-02-04T15:38:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T15:39:08.011+01:00</updated><title type='text'>Der MORGEN stirbt nie (1997)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Pierce Brosnan&lt;br /&gt;Schurken: Johnathan Pryce (Elliot Carver), Götz Otto (Stamper)&lt;br /&gt;Bond-Girls: Teri Hatcher (Paris Carver), Michelle Yeoh (Wai Lin)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 10 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollten mal wieder einen Superschurken, der so richtig ein Rad ab hat. Einen, der für den blödesten Grund überhaupt die Welt ins Chaos stürzen will. Einen, der ihn diabolisches Gelächter auszubrechen neigt, wenn irgendwas nach seinem Plan läuft. Und wir bekamen Johnathan Pryce (heutzutage als Gouverneur aus der „Fluch der Karibik“ Reihe bekannt, aber schon vorher commonly known by the übliche Kinopublikum). In seiner Rolle als Medienmogul Elliot Carver will er Schlagzeilen machen, und zwar die größten, die die Welt je gesehen hat. Und wenn China und Großbritannien sich nicht gegenseitig den Krieg erklären wollen, muss man eben etwas nachhelfen – indem man ein britisches Schiff in chinesische Gewässer lockt und dort versenkt. Blöd ist nur, dass er dann mit der Berichterstattung etwas zu fix ist – sein Artikel über ermordete britische Seeleute erreicht den MI-6 noch vor dem Bericht des chinesischen Geheimdienstes. Und das macht Bond ein bisschen stutzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gilt also, England und China vor dem mit Stealth-Booten und Cruise Missiles ausgerüsteten Medienleuten zu retten (und da sage noch einer, Papparazzi wären nicht aggressiv). Und dazu ziehen wir alle Register in Sachen Action und Darstellern. In Hamburg treffen wir auf Teri Hatcher („Superman“-Serie und „MacGyver“) in Gestalt der Ehefrau des geisteskranken Medienchefs und Götz Otto, der einer langen Tradition blonder, blauäugiger und deutschstämmiger Handlanger mit überragender physischer Kondition nachfolgt. Dann kommt die Zufallsbekanntschaft Michelle Yeoh (asiatischer Star, hat u. a. in „Tiger &amp; Dragon“ mitgewirkt) hinzu, die als chinesische Geheimagentin ungefähr die gleichen Ziele hat wie Bond, nur von der anderen Seite. Es folgt noch ein kurzlebiger Gastauftritt von Vincent Schiavelli (den man fast überall in Film und Fernsehen schon mal gesehen hat, u. a. in „Batmans Rückkehr“) und eine erneute Begegnung mit Jack Wade von der CIA (anscheinend wollten die Macher Felix Leiter durch jemanden ersetzen, der mehr Kalauer bringen und sich mehr wie eine Ami-Dumpfbacke benehmen kann).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kracht es. In der Prä-Vorspann-Sequenz geht ein kompletter Waffen-Flohmarkt hoch, gefolgt von Flurschäden in Carvers großer Druckerei und einem Parkhaus in Hamburg (endlich darf der vollgerüstete BMW mal richtig ausgefahren werden). Weiter geht es in Vietnam, wo Bond erst mit einem sehr gewagten Fallschirmsprung (dem sogenannten „Halo-Jump“) eine Tauchmission startet und dann unter widrigen Umständen mit seiner chinesischen Kollegen quer durch Saigon hetzen muss – Motorrad-Stunts und Zerstörung eines Helikopters inklusive. Am Ende wird vorher erwähntes Stealth-Boot kunstvoll von der britischen Marine in Stücke geschossen (eine Szene, die den schmerzlich vermissten Massenschlachten aus Lewis Gilberts Bond-Filmen doch recht nahe kommt), und Carver stirbt einen für Bond-Verhältnisse doch recht fiesen Tod.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kracht hier wirklich an allen Ecken und Enden. Aber das, so fürchte ich, ist auch eines der Probleme dieser Ära von Bond-Filmen. Denn wo frühere Bonds noch eine gute Balance zwischen Action und Spannung halten konnten, regiert in „Der MORGEN stirbt nie“ die Action und lässt die Spannung auf einem absoluten Minimum. Klar, man will sehen, wie Bond es dieses Mal schafft, aber: Der Plot ist zu offensichtlich, da der Oberschurke überzogen bis zur Lächerlichkeit ist und ein so dermaßen einfältiges Ziel verfolgt, dass man keine Sekunde daran zweifelt, was eigentlich vor sich geht (ein Zustand, den John Glen niemals in seinen Filmen zugelassen hat). Hinzu kommt der stilistische Niedergang: In „GoldenEye“ waren die computeranimierten Effekte in der Unterzahl, hier dominieren sie. Und die Action ist auf den Stil der Neunziger getrimmt und somit überladen mit visuellen Elementen, dass man gar nicht weiß, wohin man gucken soll. Zugegeben, ich mag einen unkomplizierten Actionfilm, und ich will nicht sagen, dass mich dieser Film nicht unterhält. Aber ich fühle mich auch von manchen Filmen mit Steven Seagal unterhalten. Und ein guter Actionfilm ist nicht zwangsläufig auch ein guter Bond-Film.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Positiv anmerken kann ich noch die Filmmusik von David Arnold, dem Hauskomponisten von Roland Emmerich, der seinen Einstand als James-Bond-Komponist feiert und diese Position bis heute hält. Allerdings hat die Sache auch einen Wermutstropfen: Der Titelsong von Sheryl Crow ist nahezu unerträglich, der drittschlechteste Titelsong der gesamten Reihe. Die beiden schlechtesten folgen allerdings noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der MORGEN stirbt nie“ ist ein reiner Actionfilm. Ein unterhaltsamer, mit Effekten vollgepackter Actionfilm mit der Bond-Lizenz. Mehr allerdings auch nicht. Die Spannung eines Agententhrillers, wie es die Filme von John Glen vorher waren, ist kaum noch übrig – Bond ist weniger Agent als vielmehr Ein-Mann-Armee und Superheld, der wie Indiana Jones vor aussichtslose Situationen gestellt wird und sie überleben soll. Von einem Actionfilm erwarte ich nicht viel mehr, und in dieser Hinsicht finde ich den Film eigentlich ganz gut. Aber als Teil der James-Bond-Reihe hat „Der MORGEN stirbt nie“ versagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-6404367716582194003?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/6404367716582194003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=6404367716582194003' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6404367716582194003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6404367716582194003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/der-morgen-stirbt-nie-1997.html' title='Der MORGEN stirbt nie (1997)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8135602909956432633</id><published>2011-02-04T15:37:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T15:38:22.915+01:00</updated><title type='text'>GoldenEye (1995)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Pierce Brosnan&lt;br /&gt;Schurken: Gottfried John (General Ourumov), Sean Bean (Alec Trevelyan), Famke Janssen (Xenia Onatopp)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Izabella Scorupco (Natalya Simonova)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: zähl schon gar nicht mehr&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem letzten Abenteuer von 007 gab es eine lange Sendepause. Schuld daran war wohl ein Streit um die Rechte der Filmreihe, denen unter anderem John Glen als Regisseur nach fünfmaliger guter Arbeit und Timothy Dalton als Hauptdarsteller zum Opfer fielen (letzterer hatte nach fünf Jahren Wartezeit einfach keine Lust mehr). Und so wurde jemand ins Boot geholt, den sie schon vor Jahren als James Bond im Auge hatten: Pierce „Remington Steele“ Brosnan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und fast hatten sie es schon am Anfang von „Im Angesicht des Todes“ angekündigt: Was würde passieren, wenn jemand im Orbit direkt über Großbritannien eine Atombombe zündet? Der elektromagnetische Impuls würde alle elektrischen und elektronischen Systeme lahmlegen. Eine gute Idee, fanden die Russen damals, und plazierten als Erstschlagswaffe zwei als „GoldenEye“ betitelte Satelliten mit Kernwaffen im Orbit. Doch dann ging der Kalte Krieg vorbei, und die Kontrolle über diese Satelliten landet in den Händen der Verbrecherorganisation Janus (nicht zu verwechseln mit SPECTRE). Der Chef dieser Organisation, ehemaliger 00-Agent und Sohn verräterischer Eltern, will sie gegen sein altes Heimatland England einsetzen, nachdem er dort mehrere wichtige Konten geplündert hatte. Blöd nur, dass sein alter Partner James Bond hinter dem Kampfhubschrauber her ist, den er vorher mal gemopst hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„GoldenEye“ war der erste Bond-Film, den ich mir auf DVD geholt habe (allerdings nur, weil ein weiterer dummer Rechtsstreit verhindert hatte, dass „Der Hauch des Todes“ rechtzeitig auf DVD rauskam). Das sollte eigentlich schon alles darüber sagen, was ich von dem Film halte. Die Prä-Vorspann-Szene mag zwar unplausibel sein (Bond springt von einer Klippe einem abstürzenden Flugzeug hinterher und zieht es noch rechtzeitig wieder hoch), aber die übrigen Szenen entschädigen dafür. Sankt Petersburg erhält Flurschäden durch eine Verfolgungsjagd im Panzer, ein Autorennen zu Beginn weckt Erinnerungen an die „Need for Speed“ Computerspiele, und die Basis von Janus, in der das Finale stattfindet, wird so kräftig zerdeppert, dass Michael Bay seine helle Freude daran hätte. Wiederum, es sind nur recht wenige Actionszenen in diesem Film. Dafür sind sie um so länger – die Jagd in Sankt Petersburg fängt im KGB-Lager an mit einer großen Schießerei, dann kommt der Panzer, dann eine Konfrontation in einem Raketenzug. Auch die Zerstörung der feindlichen Basis und der Showdown auf der Spitze der Satellitenschüssel (persifliert in „Cable Guy“ mit Jim Carrey) zieht sich über gute zehn Minuten. Dem Auge wird auf jeden Fall was geboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das trifft allerdings auch auf die Darsteller zu. Die Tischdame wird zwar von der relativ unbekannten Izabella Scorupco gespielt (die ansonsten nur durch „Herrschaft des Feuers“ zu zweifelhaftem Ruhm gelangte), aber die übrige Besetzung ist erstklassig: Sean Bean als ehemaliger 006 und späterer Verbrecherboss liefert endlich einen von vornherein ebenbürtigen Gegner für James Bond, und mit seiner Erfahrung in anderen Schurkenrollen (und das war noch vor seiner Zeit als Boromir in „Herr der Ringe“) kann er in Sachen schurkische Gesichtsausdrücke und Rhetorik punkten. Gottfried John ist auch nicht übel (also für einen deutschen Schauspieler), spielt nach dem „Octopussy“-General den zweiten sowjetischen Befehlshaber am Rande des Wahnsinns. Und Famke Janssen, bekannt durch zahlreiche viefältige Rollen wie in „Faculty“, „Octalus“ oder „Sag kein Wort“, ist mal ein richtig guter weiblicher Handlanger. (Lotte Lenya war trotzdem besser, sah nur nicht so gut aus). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, nebenbei sind es die Neunziger, was einiges an Änderungen mit sich bringt: Der Chef des MI-6 ist jetzt eine Frau (Judi Dench) und wird es auch eine Weile bleiben; Bond hat nun neue Freunde bei der CIA (namentlich Jack Wade, gespielt von Joe Don Baker – dem Fiesling aus „Der Hauch des Todes“) und bei einem russischen Verbrechersyndikat (namentlich Valentin Zukovsky, gespielt von Robbie „Hagrid“ Coltrane). Und ein Ex-Jane-Austen-Darsteller und späterer „Spy Kids“ Schurke namens Alan Cummings darf hier einen russischen Computerfreak spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir nun zu den Schwachpunkten, die leider vorhanden sind, obwohl „GoldenEye“ in meinen Augen der letzte wirklich gute Bond-Film war: Puristen mag es stören, dass Bonds neues Auto ein BMW ist. Mich stört eher, dass Bewaffnung und Ausrüstung des BMW von Q beschrieben wird, aber nie zum Einsatz kommt (Bond fährt das Auto so gut wie gar nicht). Dann noch die Tatsache, dass sie aus dem Finale eine Massenschlacht hätten machen können, aber die Soldaten erst am Ende auftauchen, wenn alles längst in Trümmern liegt. Aber der größte Schwachpunkt in meinen Augen ist die Musik, komponiert (wenn man das so nennen kann) von Luc Bessons Hausmusiker Eric Serra. Ich mag ja kleinlich sein, aber dieses Turntable-Gewurschtel und Platten-Zerkratzen hat in einem James-Bond-Abenteuer nichts verloren. Und warum zum Teufel vergibt man den Job, eine Filmmusik für das größte Franchise Großbritanniens zu schreiben, an einen verfluchten Franzosen? Da hilft es auch wenig, dass Tina Turner den Titelsong singt – auch wenn „GoldenEye“ der letzte gute Titelsong in dieser Reihe ist (abgesehen vom eher akzeptablen „You Know My Name“ für „Casino Royale“).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verschmerzen kann man dies allerdings leicht. „GoldenEye“ entstand in einer Zeit, in der das Actionkino einen anderen Stil entwickelte – in den späten Neunzigern kamen Michael Bay und Roland Emmerich richtig raus, und Jan de Bont entwickelte sich vom Kameramann zum Regisseur zweier wirklich guter Filme. Auch „GoldenEye“ passt in dieses Zeitalter - mit computeranimierten Effekten, einer von „Stirb Langsam 2“ geklauten Schleudersitz-Szene und einer Tendenz, alles in die Luft zu jagen, was auch nur ansatzweise explodieren kann. Ein Stil, der sich sehr von den schon fast altmodisch anmutenden Filmen der Dalton- und Moore-Ära abhebt und den die Produzenten noch für einige weitere Filme verfolgen sollten. Also namentlich für zwei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls ist „GoldenEye“ der Anfang der neuen und letzten richtigen Bond-Ära – nicht nur mit Pierce Brosnan am Start, sondern die letzten klassischen Bonds mit typischen Oberschurken und ihren eiskalten Handlangern in ihren geheimen Operationsbasen, und allesamt gehen sie am Ende des Films zum Teufel. Und für Brosnan war dieser Einstieg nicht schlecht – eine Horde sehr guter Gegenspieler, gute Action, ein Plot in der Mitte zwischen Verschwörung und etwas weit hergeholter Bedrohung, quasi die Verquickung von ernsten und unernsten Filmen der Moore-Ära. Dieser Film ist einer von den großen. Und leider auch der letzte große Bond-Film.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-8135602909956432633?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/8135602909956432633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=8135602909956432633' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8135602909956432633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8135602909956432633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/goldeneye-1995.html' title='GoldenEye (1995)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-6122156679442041826</id><published>2011-02-04T15:35:00.003+01:00</published><updated>2011-02-04T15:37:38.535+01:00</updated><title type='text'>Lizenz zum Töten (1989)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Timothy Dalton&lt;br /&gt;Schurke: Robert Davi (Sanchez)&lt;br /&gt;Bond-Girls: Talisa Soto (Lupe), Carey Lowell (Pam Bouvier)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 6 Mal ungeschnitten, 3 Mal geschnitten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von allen Filmen dieser Reihe (wie gehabt: abgesehen von den letzten beiden) hat dieser Film die hervorstechendsten Merkmale. Er ist der einzige Bond-Film, der hierzulande ungeschnitten nur nach 22 Uhr gesendet werden darf, hat als Einziger ganz offiziell eine FSK 16 Freigabe – und das völlig zurecht. Dieser Film ist mit seiner Gewaltdarstellung und wirklich perfiden Morden der brutalste Film der ganzen Reihe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sticht auch durch die Bond-untypische Handlung hervor. Denn Bond arbeitet dieses Mal nicht im Auftrag Ihrer Majestät, nein! Er verlässt sogar den Geheimdienst, seine Lizenz zum Töten wird ihm entzogen, und sein einziges Ziel ist Rache für seinen Freund Felix Leiter, dem man in seiner Hochzeitsnacht übel mitgespielt hatte. Sein Ziel ist ein südamerikanischer Drogenboss mit Namen Sanchez (den Schauspieler Robert Davi kennt man auch aus anderen Filmen, u. a. „Stirb Langsam“, „Action Jackson“, „Predator 2“ etc.). Der hat sich nach seinem Ausbruch aus dem Gefängnis, nach einer spektakulären Festnahme in der Luft (Prä-Vorspann-Szene), in seiner eigenen Stadt eingeigelt und bereitet dort einen gewaltigen Verkauf von Heroin vor. Bond macht sich von Florida aus auf den Weg, ihm das Handwerk zu legen – und ihm nebenbei noch ein paar Kugeln für Felix und seine verstorbene Frau reinzujagen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch in diesem Fall steht er nicht völlig alleine da: Q ist wieder mit von der Partie (auch mehr oder weniger auf Urlaub), und seine eine Tischdame ist eine CIA-Agentin, die mit Felix zusammengearbeitet hatte, um Sanchez vier Raketen abzujagen, die er für Terroranschläge verwenden will. Die andere Tischdame ist, wie gehabt, eine Freundin des Bösen – hat aber ein bisschen mehr Verstand als die anderen Damen dieses Kalibers. Dafür können sich seine Gegenspieler sehen lassen: Auf Seiten des Bösen sind Anthony Zerbe (bereits Nebenrollen in „Star Trek – Der Aufstand“, „Der Omega-Mann“ und der „Matrix“-Reihe) und Oscar-Preisträger Benicio del Toro („The Wolfman“, „Fear and Loathing in Las Vegas“, „Che“) tätig. Nebenbei haben sie es auch noch geschafft, Frank McRae (ewig schreiender Polizeichef aus „Last Action Hero“ und „Loaded Weapon“), den „Mortal-Combat“ Bösewicht Cary-Hiroyuki Tagawa und die Vegas-Legende Wayne Newton unterzubringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Action angeht, wird dieses Mal etwas kürzer getreten. Natürlich gibt es noch großartige Szenen (Tauchszene mit anschließender Eroberung eines startenden Wasserflugzeugs – Robert Davi kann es selbst nicht glauben, als ihm das erzählt wird – sowie die berühmte Zerstörung der vier Tanklastwagen am Schluss). Aber dieses Mal ist es wirklich ein Thriller, und es geht um Rache. Ähnliche Filme gibt es heutzutage zuhauf, von „Der Graf von Monte Christo“ bis hin zum wenig beliebten „The Punisher“. Bond nutzt nämlich seine Finesse, seine Gegner gegeneinander auszuspielen und sich bei seinem Feind einzuschleichen, der allerdings auch ziemlich blauäugig auf seine geflüsterten Ratschläge eingeht. Und während Sanchez seine eigenen Leute dezimiert, hat Bond nicht viel mehr zu tun, als seine Verfolger vom MI-6 loszuwerden, die ihn nach seinem Rücktritt wieder unter ihre Kontrolle bringen wollen. Dementsprechend gibt es weniger Verfolgungsjagden als viel mehr Geschleiche und gut durchdachte Intrigen. Aber am Ende kracht es noch mal richtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und abgesehen von diesem untypischen Plot gibt es keinen Makel an diesem Film. Darsteller sind top, Musik ist oberste Liga (komponiert von Michael Kamen, dem man auch die Musik zu „Lethal Weapon“, „Stirb Langsam“, „Highlander“ und „Robin Hood – König der Diebe“ sowie das Metallica-Album „S&amp;M“ verdankt), Action ist gut und die Handlung ist spitze. Und wenn viele jetzt sagen, dass „Quantum of Solace“ mit Daniel Craig genau die gleiche Geschichte erzählt: Ja, aber dieser hier ist besser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-6122156679442041826?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/6122156679442041826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=6122156679442041826' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6122156679442041826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6122156679442041826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/lizenz-zum-toten-1989.html' title='Lizenz zum Töten (1989)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8225822161982742949</id><published>2011-02-04T15:35:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:35:43.372+01:00</updated><title type='text'>Der Hauch der Todes (1987)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Timothy Dalton&lt;br /&gt;Schurken: Joe Don Baker (Whitaker), Jeroen Krabbé (Koskov), Andreas Wisniewski (Necros)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Maryam D’Abo (Kara)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: zähl schon gar nicht mehr&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der Hauch des Todes“ war schon immer mein Lieblingsfilm dieser Reihe gewesen. Der beste Bond-Darsteller, den es je gab (ja, ich weiß – es gab da viele Diskussionen darüber), tolle Actionszenen, John-Rhys Davies (Gimli aus „Herr der Ringe) als KGB-Chef, John Barrys letzte Arbeit als Komponist der Filmmusik (und ein krönender Abschluss, auch wenn Synthies nicht jedermanns Sache sind) und die allgemeine Atmosphäre mit der richtigen Mischung aus Thriller und Action. Aber bei näherer Betrachtung, und im Vergleich zu den anderen Filmen der Reihe, kann ich nicht behaupten, dass es der beste Bond-Film ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist paradox, aber: Nicht der beste Bond, trotzdem mein Lieblingsfilm? Das muss ich näher erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Plot ist ziemlich klasse, weil er zwar ungefähr so kompliziert ist wie der von „Octopussy“, aber in sich schlüssig ist: Bei einer Übung wird ein 00-Agent ermordet (004), und es wird ein Hinweis auf ein großangelegtes Mordkomplott des KGB gegen westliche Agenten gefunden. Bond kann den Attentäter zwar zur Strecke bringen (Prä-Vorspann-Actionszene von gewohnt hoher Qualität), wird dann aber auf den Chef des KGB angesetzt, der wohl hinter der ganzen Sache steckt. In der Zwischenzeit verhilft er einem russischen General zum Überlaufen – der wird allerdings von den Russen gleich wieder zurückgeholt. Dass der General in Wirklichkeit der Böse ist und mit einem Waffenhändler, der die Russen beliefern soll, einen Diamanten-Opium-Deal vorbereitet, kommt erst später raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf männlicher Seite haben wir eine makellose Besetzung: Joe Don Baker hat hier eine Rolle als Bösewicht, spielt aber an Brosnans Seite später einen Helfer der Guten. Hier hat er Ähnlichkeit mit Goldfinger (figürlich und charakterlich), bringt aber noch die Mängel an Moral und Skrupel rein, die seine Figur eines gescheiterten Militäroffiziers und späteren Waffenhändlers richtig formen. Jeroen Krabbé war mal der Bösewicht in der Kinofassung der Serie „Kimble auf der Flucht“, und hier spielt er einen richtig unsympathischen, anderen in den Rücken fallenden Sowjet-General mit süffisantem Lächeln. Als Handlanger ist Andreas Wisniewski (einer der wenigen echten Deutschen in Alan Rickmans Terroristentruppe aus „Stirb Langsam“), ein Ostblock-Killer mit durchaus kreativen Mordmethoden, mit von der Partie. Auf der guten Seite John-Rhys Davies (schon erwähnt) und Art Malik als Anführer der Mujahadin (damals waren die Afghanen allgemein noch die guten!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf weiblicher Seite haben wir nur eine nennenswerte Person, und diese ist der größte Schwachpunkt des Films: Cellistin Kara Milovy, gespielt von Maryam D’Abo. Nachdem die letzten fünf Tischdamen von James Bond etwas Konstruktives zum Plot und der Weltrettung beitragen konnten (Agentin, Astronautin, Archäologin, Anführerin eines Wanderzirkus und Diplom-Geologin), beschränkt sich die Mithilfe dieser Frau auf die Tätigkeiten, für die ich schon Mary Goodnight in „Der Mann mit dem Goldenen Colt“ gehasst habe: Mehr zufällig kurz mal das Richtige tun und ansonsten weniger Intelligenz besitzen als das Cello, auf dem sie rumfiedelt. Aber sie muss ja nicht viel machen, denn ihr größter Charakterzug erinnert an die Connery-Ära: Sie ist die Freundin des Bösewichts. Und wird von James Bond umgarnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zur allgemeinen Action im Film: Höhepunkte sind die Verfolgungsjagd vor dem Vorspann, eine Autojagd mit einem aufgerüsteten Aston Martin mit anschließender Ski-Verfolgung, eine kurze Verfolgung über die Dächer von Tanger und eine längere Massenschlacht in Afghanistan plus einem Zweikampf an Bord eines Flugzeugs (und ein wenig außerhalb, auf einem in der Luft hängenden Frachtsack). Dagegen ist der Endkampf gegen den Waffenhändler (den man in dieser Form glatt in ein Computerspiel packen könnte) noch relativ harmlos. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mochte Dalton als Schauspieler schon immer gerne. Sei es als Prinz Barim in „Flash Gordon“, als Nazi-Agenten in „Rocketeer“ oder als bösen Supermarkt-Chef in „Hot Fuzz“. James Bond war das Beste, was ihm passieren konnte – und er konnte endlich zeigen, dass ein ernster Bond möglich war und einen guten Film machen konnte. Viele Leute sind der Meinung, Daltons Interpretation von James Bond käme der Romanfigur von Ian Fleming näher als die von allen bisherigen Darstellern. Nur Daniel Craig konnte noch näher an dieser Vorbild heranreichen. Was diesen Film angeht, war Dalton die perfekte Besetzung für die Rolle. Zwar war das Drehbuch noch ein wenig auf Roger Moore zugeschnitten (von dem die Produzenten hofften, dass er sich nochmal überreden ließ, mitzumachen), aber abgesehen von ein paar launigen Dialogzeilen war Daltons Bond düsterer, kälter und tödlicher als seine Vorgänger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, hätten sie eine bessere Tischdame gefunden, wäre mir der Film 10 Punkte wert gewesen. Mit diesem Manko jedoch bleiben noch die übrigen, bereits genannten Vorzüge: Tolle Nebendarsteller, erstklassige Action, ein noch beim 20. Mal spannender Plot und natürlich der beste Hauptdarsteller, den diese Reihe jemals hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-8225822161982742949?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/8225822161982742949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=8225822161982742949' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8225822161982742949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8225822161982742949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/der-hauch-der-todes-1987.html' title='Der Hauch der Todes (1987)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2504229303292795187</id><published>2011-02-04T15:34:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:34:59.007+01:00</updated><title type='text'>Im Angesicht des Todes (1985)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Roger Moore&lt;br /&gt;Schurken: Christopher Walken (Zorin), Grace Jones (May Day)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Tanya Roberts (Stacey)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 10 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt einen neuen Mikrochip. Speziell entwickelt, dem elektromagnetischen Impuls (EMP) einer explodierenden Atombombe zu widerstehen und somit der sowjetischen Erstschlagswaffe „GoldenEye“ (wird zwar nicht so benannt, aber genau so erklärt) entgegen zu wirken. Entwickelt von einer Firma, die in den Händen eines französischen Geschäftsmannes liegt, über den der Geheimdienst recht wenig weiß. Bislang noch harmlos, aber: Bonds Souvenir von der Fundstelle eines toten 00-Agenten (003) ist ein solcher Chip, und der tote Agent hatte ihn von den Russen. Arbeitet Zorin Industries für den Ostblock? Um das herauszufinden, muss Bond zu Max Zorin, sich als Pferdeinteressent ausgeben und schließlich verhindern, dass durch ein künstliches Erdbeben Silicon Valley im Meer versinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Film kann man sehr viel mitnehmen. Die Rhetorik von Christopher Walken bei seinem Vortrag über den Plan, die Konkurrenz seiner Mikrochip-Firma auszulöschen (Hommage an „Goldfinger“), habe ich manchmal für Vorträge in der Schule und an der Uni übernommen. Die deutsche Synchronfassung hat sich wieder selbst übertroffen, mit drei Stimmen der Serie „Alf“ (Roger Moore, Lois Maxwell als Moneypenny und die Tischdame Tanya Roberts) und einem Aufeinandertreffen von Roger Moores Stimme mit der üblichen Synchronstimme von Sean Connery (dieses Mal verliehen an Patrick MacNee als kurzlebiger Helfer). Alleine die Besetzung der Nebenrollen: Patrick MacNee war früher Hauptdarsteller in „Mit Schirm, Charme und Melone“ (womit er es nach seinen Kolleginnen Honor Blackman und Diana Rigg in die Bond-Reihe geschafft hat); Tanya Roberts war früher mal „Engel für Charlie“; Alison Doody war Gespielin von Indiana Jones in „Der letzte Kreuzzug“ und spielt hier eine Gehilfin des Bösen… und ist das nicht Dolph Lundgren? Er ist kurz im Bild zu sehen als Muskel im Anzug, Leibwächter von General Gogoll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber der Höhepunkt ist Christopher Walken als Oberschurke. Und es ist erstaunlich, denn seine Fans erwarten ja grundsätzlich eine exzentrische bis völlig durchgeknallte Performance. Hier gibt er sich allerdings sehr zurückhaltend, zivilisiert, spielt aber offiziell einen waschechten Psychopathen (was bei ihm eigentlich auch nur am Ende durchbricht). Man merkt in so ziemlich jeder Minute seines Auftritts, welchen Spaß er hatte. An seiner Seite spielt Grace Jones sowohl zeitweilige Tischdame von Bond als auch oberste Handlangerin – seit „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ die erste weibliche Handlangerin, und dieses Mal eine, die auch im Nahkampf zuhauen kann. Jones ist allerdings Geschmackssache und stößt bei einigen meiner Bekannten und Verwandten auf wenig Gegenliebe. Da hilft es auch nicht, zu sehen, auf welche Weise sie am Ende aus dem Leben scheidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder einmal hatte John Glen ein Gespür für sowohl Action als auch Spannung. Zugleich ist es einer der brutalsten Bond-Filme, die ich bis dahin gesehen hatte (nur übertroffen von „Lizenz zum Töten“, ebenfalls von Glen gedreht). Eine Reihe fieser Mordszenen und Mordversuche (Unterwasserturbine, Molotov-Cocktails im Fahrstuhl) werden unterbrochen von wenigen, dafür sehr eindrucksvollen Actionszenen an noch eindrucksvolleren Drehorten. Die Prä-Vorspann-Szene versetzt uns wieder auf die Ski-Piste, allerdings dieses Mal mit sehr viel mehr Schießerei und einer Hubschrauber-Szene, die mich doch sehr an „Liebesgrüße aus Moskau“ erinnert. Dann eine Jagd auf dem Eifelturm mit anschließendem Fallschirmsprung und Autoverfolgung (wobei hier wieder komische Elemente zum Einsatz kommen). Eine Jagd durch das nächtliche Los Angeles mit einem Feuerwehr-Truck. Ein bis zwei flotte Faustkämpfe. Und dann die abschließenden Szenen, dieses Mal leider ohne Massenschlacht, dafür aber mit einem Zweikampf hoch oben auf der Golden Gate Bridge. Wow!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Im Angesicht des Todes“ ist einer der düstersten Bonds der Reihe. Die Tendenz geht zu immer mehr Ernsthaftigkeit, dass sogar Roger Moore wenig Gelegenheit hat, laxe Sprüche vom Stapel zu lassen. John Barry hat als Filmkomponist wieder ganze Arbeit geleistet und sich selbst übertroffen – die Filmmusik ist eine seiner besten. Und auch der Titelsong von Duran Duran, wochenlang auf Platz 1 der UK-Charts, ist ein Höhepunkt der Reihe. So fällt es einem schon echt schwer, dem Film irgendwelche Schwächen anzukreiden. Doch leider gibt es sie: Der Charakter von May Day, der zum Einen völlig überzogen ist und das Bild anabolikagestärkter Mannweiber wiedergibt, und zum Anderen ein ziemlich unbefriedigendes Ende findet. Und Tanya Roberts gibt sich zuweilen arg dusselig. Aber hey – Christopher Walken spielt den Oberschurken! So schlecht kann der Film gar nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist er auch nicht – „Im Angesicht des Todes“ ist wieder ein Spitzenfilm mit seiner sehr hohen Spannungskurve, exzellentem Gegenspieler, einfallsreichen Actionszenen und bis auf wenige Ausnahmen gut besetzten Nebencharakteren. Die Spannung kann bisweilen schon fast ins Gruselige gehen, von daher sollte man besser keinen launigen Actionfilm erwarten. Dieser Film ist ein gutes Beispiel dafür, was man unter einem „Actionthriller“ zu verstehen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2504229303292795187?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2504229303292795187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2504229303292795187' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2504229303292795187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2504229303292795187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/im-angesicht-des-todes-1985.html' title='Im Angesicht des Todes (1985)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7378941824263029175</id><published>2011-02-04T15:30:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:30:38.598+01:00</updated><title type='text'>Octopussy (1983)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Roger Moore&lt;br /&gt;Schurken: Steven Berkoff (General Orlov), Louis Jourdan (Kamal Khan)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Maud Adams (Octopussy)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 5 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kann durchaus auch mal Ausrutscher geben. Gerade bei sonst souveräne Leistung abliefernden Leuten wie Regisseur John Glen. Und dabei ist „Octopussy“ nicht wirklich schlecht – aber eben auch nicht besonders gut. Und es ist schwer zu sagen, was die Ursache dafür ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin spielt dieser Bond-Film teilweise in Deutschland, hat gleich zwei Oberschurken nebst Handlangern zu bieten, hat eine sehr gute Prä-Vorspann-Sequenz und gute Actionszenen… und trotzdem, irgendwas stimmt nicht. Die Actionszenen, obwohl kreativ, sind nicht so flott wie sonst, ausgenommen die Endschlacht. Zwischen der Action gibt es viel Leerlauf, und obwohl die Geschichte eine stetig ansteigende Spannungskurve verspricht, verzettelt sie sich doch an ein bis zwei Stellen. Und vielleicht liegt es daran, dass der Film dieses Mal zuviel zeigen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fängt an mit einem toten Agenten (soviel ich weiß: 009) im Clownskostüm – und einem Fabergé-Ei. Dieses kostbare Kleinod wird bei der Leiche gefunden und entpuppt sich als Fälschung. Auf einer Auktion will Bond herausfinden, wer an diesem Ding interessiert sein könnte und stößt auf die Spur von Prinz Kamal Khan. Was ihn wiederum nach Indien führt. Gleichzeitig plant der durchgeknallte Sowietgeneral Orlov, der den dritten Weltkrieg am Liebsten gleich hinter sich bringen würde, die Provokation der Westmächte, indem er einen Atomsprengkopf auf einer Basis in West-Berlin zünden will. Irgendwie laufen beide Stränge zusammen, und mit von der Partie ist die geheimnisvolle Octopussy und ihr fast nur aus Frauen bestehender Wanderzirkus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie die Fäden genau zusammenlaufen, weiß ich trotz mehrmaligem Ansehen nicht mehr. Zuerst ist Bond meistens in Indien unterwegs, ärgert Khan und seinen Handlanger Gobinda, macht eine Verfolgunsjagd über einen indischen Markt und eine durch den Dschungel mit und landet irgendwann auf Octopussys Palastinsel. Später findet er heraus, dass Khan, Orlov und die Handlanger (u. a. ein messerwerfendes Zwillingspaar, gespielt von echten Zwillingsbrüdern) einen Zarenschatz in einem Eisenbahnwaggon verstecken, den Waggon mit einem ähnlichen austauschen, in dem die Atombombe tickt… ach, vergiss es doch! Bond muss von einem Punkt zum anderen hetzen, und natürlich schafft er es in letzter Sekunde, vor den Augen eines tobenden Zirkuspublikums und im Clownskostüm, die Bombe zu entschärfen. Von dem Fabergé-Ei am Anfang redet bis dahin keiner mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls: Actionszenen. In der Prä-Vorspann-Szene lässt sich Bond in einem Mini-Jet von einer Luftabwehr-Rakete auf Kuba jagen – wie gesagt, sehr gute Szene. Dann jedoch die zwei eher wenig spektakulären Verfolgungsjagden. Auf dem Markt in Indien ist noch ein bisschen was los, auch wenn die Macher hauptsächlich Inder- und Fakir-Klischees bedienen. Im Dschungel jedoch ist endgültig die Luft raus, denn gejagt von Elefanten und bedroht von der einheimischen Tierwelt schleicht Bond mehr, als das er rennt, und trotz des gewaltigen Materialaufwandes liegt diese Szene nur knapp über der Qualität von „Feuerball“. Eindrucksvoller ist da schon der Kampf gegen die Mietkiller auf der Palastinsel, von denen einer mit einer Jojo-Säge ausgerüstet ist (ein fieses Teil, welches er vorher an einem Gehilfen von Bond ausprobiert). Die Zwillingsbrüder mit den Messern kriegen auch eine Gelegenheit zum Kampf, aber das ist schnell abgehandelt. Und auf einem amerikanischen Stützpunkt in Berlin macht Bond wieder komische Sachen mit seinem Auto (dieses Mal allerdings ein Serienmodell ohne Qs Nachbesserungen). Gegen Ende dreht der Film nochmal auf. Khans Festung wird vom Wanderzirkus überrannt, wobei diese Massenschlacht eigentlich die lächerlichste der ganzen Reihe ist. Kurz darauf eine Verfolgungsjagd zu Pferd und ein Kampf in und auf einem Flugzeug in der Luft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Darsteller: Maud Adams kennt man aus „Der Mann mit dem Goldenen Colt“, allerdings ist ihre Rolle hier etwas anders angelegt. Neben einer Hintergrundgeschichte inklusive ermordetem Vater trägt sie die Verantwortung für die vielen Frauen, die zu ihrer Insel für Schulung und Meditation kommen (wohl eher für lesbische Aktivitäten, wenn ihr mich fragt – und Männer sind auf der Insel unerwünscht). Ich weiß auch nicht, ob es an der Adams selber liegt, aber trotz gutem Aussehen fehlt es Octopussy entschieden an Ausstrahlung. Louis Jourdan ist eigentlich der Haupt-Bösewicht, aber als indischer Prinz mit eigenem Palast und viel Reichtum frage ich mich, was eigentlich seine Motivation bei der ganzen Sache ist. Bei dem anderen Schurken General Orlov, gespielt von der miesen Ratte aus „Beverly Hills Cop“ und „Fair Game“, ist es schon klarer: Fanatischer Patriotismus und Kriegshunger. Er will Europa mit seinen Panzertruppen überrennen und somit die Sowjetunion retten – und da muss General Gogoll selbst eingreifen und das Schlimmste verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meckere zwar viel über diesen Film, aber das ist Kritik auf hohem Niveau und eine Folge des Vergleichs zu den anderen Filmen von John Glen, die durchweg spitze sind. „Octopussy“ ist seichter, hat weniger Tempo und verzettelt sich in einigen überzähligen Handlungssträngen, bei denen man befürchten muss, dass der Drehbuchautor der Aufgabe wohl einfach nicht gewachsen war. Aber trotzdem sind originelle Actionszenen mit dabei, und ein gewisses Maß an Unterhaltung kann man erwarten. Insesamt also gehobener Durchschnitt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7378941824263029175?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7378941824263029175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7378941824263029175' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7378941824263029175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7378941824263029175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/octopussy-1983.html' title='Octopussy (1983)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2088778367491776622</id><published>2011-02-04T15:29:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:29:58.182+01:00</updated><title type='text'>In tödlicher Mission (1981)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Roger Moore&lt;br /&gt;Schurke: Julian Glover (Kristatos)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Carole Bouquet (Melina)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: zähl schon gar nicht mehr&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Vergeben Sie mir, Vater, denn ich habe gesündigt.“ „Das ist noch ausgesprochen milde ausgedrückt, 007.“ Und damit willkommen in den Achtzigern – und in einer neuen Ära des Bond-Films, die mit den vorangegangenen Filmen seit „Man lebt nur zweimal“ einige Traditionen bricht. Diese Filme sind ernster, realistischer – sie behandeln den Kalten Krieg und nicht den Kampf gegen Superschurken, die die Welt erobern wollen. Sie versuchen, die Tricks und Ideen von James Bond in realistischen Szenarien einzusetzen, und sie haben damit auch durchaus Erfolg. Denn dieser neue Bond, zum ersten Mal gedreht von John „Vorher nur zweite Geige“ Glen, dem wir ab da vier exzellente Bond-Filme – und „Octopussy“ – verdanken, ist ein weiterer Meilenstein der Moore-Ära und der Bond-Reihe allgemein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn wieder viel Action zu erwarten ist, gehen die neuen Bonds, angefangen mit „In tödlicher Mission“ einen gewaltigen Schritt in Richtung Thriller. Es gibt viel mehr Bedrohungen, brutale Morde, skrupellose Handlanger als vorher. Und das Schicksal der Welt hängt nicht alleine davon ab, den Oberschurken zu stellen, sondern auch die Hintergründe zu begreifen – und abgesehen davon muss der Schurke erst gefunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auslöser dieses Abenteuers ist ein versunkenes britisches Spionageschiff, das ungünstigerweise auf eine Seemine aufgelaufen ist (alleine diese Szene ist heftig, gemessen am damaligen Maßstab und den vorherigen Bond-Filmen). Dieses Schiff hatte einen Computer namens A.T.A.C. an Bord, mit dem man das britische Nuklearwaffenarsenal kontrollieren konnte. James Bond soll den Computer bergen oder zerstören, bevor ein anderer es tut. Daraufhin gerät er in eine alte Blutfehde zwischen zwei Schmugglerbossen, einen Rachefeldzug der Tischdame – sie will ihre Eltern rächen, die am Anfang des Films auf dem Deck ihres eigenen Schiffes gelöchert wurden – und ins Visier von psychopathischen Mördern, Biathleten aus Ostdeutschland und einer jungen Eiskunstläuferin, die zu gerne mal ein Bond-Girl wäre… „Mein Onkel denkt, ich wäre noch Jungfrau.“ „Ähm… ich dachte, Löwe.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem „Feuerball“ die Tauchszenen und „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ die Ski-Action einführte, hat dieser Film von beidem viel zu bieten. Eine Jagd auf der Sprungschanze und der Bobbahn (!!!) bildet den Großteil der Ski-Szene, eine lange Tauchsequenz mit Mini-U-Boot und Tauchanzügen aus den Tiefen der Sci-Fi-Hölle macht den Großteil der Unterwasserszenen aus. Und dazwischen gibt es noch mehr: Alleine die Prä-Vorspann-Szene, in der Bond einen ferngesteuerten Helikopter unter seine Kontrolle bringen muss (welche im Übrigen Blofelds letzter Auftritt ist), ist atemberaubend. Und es geht fast nahtlos weiter – man braucht die kleinen Schießereien zwischendurch, um mal Luft zu holen für die nächste große Actionszene. Eine Autojagd durch die Serpentinen, eine Konfrontation mit Motorradfahrern im Schnee, eine Jagd am Strand mit Buggies, ein Angriff auf ein Lagerhaus der Bösen und eine finale Attacke auf ein zur Festung umfunktioniertes Bergkloster – mit spannender Kletterszene vorher. In dem Film ist soviel los, dass gar keine Längen entstehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auch wenn es mal keine Toten und Verletzten gibt, ist der Film klasse, und das auch dank seiner Darsteller. Carole Bouquet als Tischdame ist großartig – attraktiv und schlagfertig, dazu tödlich mit einer Armbrust. Julian Glover als Oberbösewicht, der mich früher mit seinem Bart immer an meinen Großvater erinnert hatte, ist wohl einer der besten britischen Schurken überhaupt, was er auch mit „Das Imperium schlägt zurück“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ unter Beweis gestellt hat. Topol als sein Gegenspieler, der auch in „Flash Gordon“ dabei war, macht als schlitzohriger Schmuggler ebenfalls eine gute Figur. Und nebenbei können Filmfans zwei bekannte Gesichter im Hintergrund entdecken: Charles Dance, der Schurke aus „Last Action Hero“, spielt einen Handlanger, und Jeremy „Boba Fett“ Bulloch einen Assistenten von Q (auch wenn keiner Boba Fett jemals zu Gesicht bekommen hatte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was „Man lebt nur zweimal“ für die eher komischen Bond-Filme war, ist „In tödlicher Mission“ für die ernsthaften, spannenden Bond-Filme. Der Actionanteil ist hoch, lässt aber noch genug Raum für die Thriller-Elemente. Die Darsteller sind durch die Bank spitze, die Geschichte ist spannend… über den Film kann man nicht viel mehr sagen. Wer ihn noch nicht kennt: Unbedingt ansehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2088778367491776622?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2088778367491776622/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2088778367491776622' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2088778367491776622'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2088778367491776622'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/in-todlicher-mission-1981.html' title='In tödlicher Mission (1981)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2974153868201439652</id><published>2011-02-04T15:28:00.002+01:00</published><updated>2011-02-04T15:29:21.465+01:00</updated><title type='text'>Moonraker – Streng geheim (1979)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Roger Moore&lt;br /&gt;Schurken: Michael Lonsdale (Drax), Richard Kiel (Beißer)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Lois Chiles (Holly Goodhead)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: mindestens 10 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Existenz von „Moonraker“ gibt es einen einzigen und sehr einfachen Grund, der sich in zwei Worten zusammenfassen lässt: „Star Wars“. Der Erfolg dieses Films war nun mal so groß, dass er Dutzende von Nachahmern, ähnlichen Projekten und längst vergessen geglaubten Drehbuchideen nach sich gezogen hatte (Beispiele: „Kampfstern Galactica“, „Buck Rogers“, „Sador – Herrscher im Weltraum“, und auch „Star Trek – Der Film“). Die Produzenten der Bond-Filme verschoben ihren Plan für „In tödlicher Mission“ nach hinten – dieser war nämlich im Abspann des letzten Films schon angekündigt worden – und heuerten erneut Lewis Gilbert an, um einen Film zu drehen, der sich an den Erfolg von „Krieg der Sterne“ anhängen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Drehbuchautor kam Christopher Wood nach „Der Spion, der mich liebte“ erneut zum Einsatz. Und das merkt man „Moonraker“ an – dieselbe Geschichte, nur dieses Mal im Weltraum. Drax, extravaganter Milliardär mit eigenem Raumfahrtprogramm, lässt seine eigenen Space Shuttles entführen, denn er braucht sie selber ganz dringend. Fragt nicht, ist eh unplausibel. Er baut eine große Raumstation, von wo aus er die Welt mit Nervengas einhüllen will. Auf der Raumstation selbst hat er ausgesuchte, physisch perfekte Männchen und Weibchen um sich geschart, um eine neue menschliche Superrasse zu züchten. Bond soll das verschwundene Shuttle wiederfinden, bemerkt dann, was Drax im Schilde führt – und macht sich mit Hilfe einer von der CIA angeheuerten NASA-Expertin (der Tischdame Holly Goodhead) daran, ihm das Handwerk zu legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass dieselbe alte Leier nochmal erzählt wird, dürfte eigentlich weniger stören, auch so kurz nach „Der Spion, der mich liebte“. Was allerdings eher stört, ist die laxe Ausführung. Am Anfang noch recht vielversprechend, denn in der Prä-Vorspann-Szene muss Bond sich im freien Fall mit einem Schurken um einen Fallschirm prügeln. Dann mischt Beißer auch noch mit… Dass sie den Schurken reaktivieren, ist ein kalkuliertes Zugeständnis an all die Zuschauer, die ihn im letzten Film so toll fanden. Und auch sonst setzt sich der Film eher aus Elementen zusammen, die in den letzten Filmen Anklang gefunden hatten. Ihr mochtet das Bootsrennen aus „Leben und sterben lassen“? Bitte schön, hier habt ihr es nochmal – gleich zweimal! Die Gondel-Bootsjagd in Venedig könnte allerdings auch an die Bootsjagd in Bangkok aus „Der Mann mit dem Goldenen Colt“ erinnern. Oder wie steht es mit Schlägereien? Da hätten wir einen Kampf im Glasmuseum (sehr viel Sachschaden und Blödeleien) und einen Kampf in der Seilbahn – zugegeben, diese Szenen sind recht originell. Was aber nicht davon ablenken kann, dass die Flucht vor dem Raketentriebwerk in ähnlicher Form schon in „Dr. No“ vorkam – und wenn man von diesem Film Ideen klauen muss, ist man schon arm dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte auch immer schon das Gefühl, der Film sollte zum größten Teil nur Füllmaterial sein bis zur wichtigsten Stelle. Nämlich der, wo James Bond mit einem Shuttle in den Weltraum hinausfliegt. Hier fängt der Film eigentlich erst an – und damit auch die Fragen nach Sinn und Unsinn. Wie kriegt man in diese kleine Raumstation, die scheinbar aus einzelnen winzigen Modulen besteht, 200 Leute unter, die da einfach nur leben sollen? Den größten Teil der Station nimmt ein Set ein, das wohl als „Kommandomodul“ gedacht ist und in Wirklichkeit nur den richtigen Ort für die finale Schlacht bieten soll – und im Grunde eine derartige Platzverschwendung ist, dass eigentlich all diese Leute auf dem Fußboden schlafen müssten. Die Station ist vollgestopft mit Radarstörgerät, Laserturm zur Abwehr feindlicher Raumschiffe, Startrampe für die Nervengas-Behälter… wo zur Hölle ist eigentlich das Klo auf diesem Ding? Nebenbei, das Raumfahrtprogramm scheint auch schon ziemlich fortschrittlich zu sein, wenn sogar die Space Shuttles mit Laserkanonen ausgerüstet sind. Und die Soldaten tragen alle Laserpistolen – welche übrigens in keinem anderen Bond-Film jemals wieder zum Einsatz kommen. Dabei wären die doch unglaublich praktisch…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, worauf der Film eigentlich hinarbeiten soll, ist die Endschlacht. Die Amerikaner schicken ein Shuttle mit einem Trupp Space Marines in Anzügen und EBENFALLS mit Laserwaffen ins All, und vor der Raumstation beginnt eine Schießerei mit einer ganze Menge Lasern. Das ist der Kern des Films, den Rest könnt ihr vergessen! Nach kurzer Zeit geht es auch in der Raumstation weiter, und dann geht da die Post ab. Am Ende geht das ganze Ding schön effektvoll hoch – und ja, es ist mir sowas von latte, ob das physikalisch korrekt ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte noch ein paar Worte zu den Nebencharakteren verlieren. Allgemein wird gesagt, dass Drax ein ziemlich blasser Oberschurke sei, aber ich muss sagen, dass diese leicht schwuchtelige Darstellung, im Deutschen gepaart mit der Synchronstimme von Darth Vader, durchaus zu diesem Film passt. Aber der Star des bösen Teams ist Beißer: Er macht eine sehr starke Charakterentwicklung durch, indem er sich verliebt, den Arbeitgeber wechselt und schließlich die Pläne seines Chefs in Frage stellt und sich sogar auf Bonds Seite schlägt. Deswegen zählt er am Ende nicht als überlebender Schurke, denn er wird einer von den Guten. Ach ja, und er spricht am Ende seinen einzigen Satz in der gesamten Reihe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Star Wars“ trifft James Bond. Mehr muss man über diesen Film nicht sagen. Er ist nicht so gut wie „Der Spion, der mich liebte“, obwohl er von den selben Leuten stammt und dieselbe Geschichte erzählt – aber gerade deswegen kann man gut vergleichen. Bis zum Höhepunkt des Films gibt es außer einigen eher sparsam gehaltenen oder geklauten Actionszenen wenig Spannendes. Die Endschlacht ist vom ähnlichen Kaliber wie in „Feuerball“ – alleine gesehen großartig, aber nicht genug, um den Film alleine zu tragen. Aber trotzdem ist „Moonraker“ noch recht unterhaltsam – und auf jeden Fall kurzweiliger als „Feuerball“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2974153868201439652?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2974153868201439652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2974153868201439652' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2974153868201439652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2974153868201439652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/moonraker-streng-geheim-1979.html' title='Moonraker – Streng geheim (1979)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7978896014142213885</id><published>2011-02-04T15:28:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:28:42.353+01:00</updated><title type='text'>Der Spion, der mich liebte (1977)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Roger Moore&lt;br /&gt;Schurken: Curd Jürgens (Stromberg), Richard Kiel (Beißer)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Barbara Bach (Agent XXX)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: sehr oft&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn die Ernsthaftigkeit in diesem Film auch etwas kürzer treten muss, ist er wieder eines dieser grandiosen Beispiele dafür, dass man als Macher eines Bond-Films gerne mal übertreiben darf – vorausgesetzt man klotzt, anstatt zu kleckern. Lewis Gilbert, der Regisseur von „Man lebt nur zweimal“, drehte einen klassischen Bond-Film, dessen Titel zwar überraschend harmlos ist, der aber letzten Endes abgeht wie ein Zäpfchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Curd Jürgens ist des Teufels Reederei-Chef Stromberg, der einen teuflischen Plan verfolgt: Er fängt russische und britische U-Boote ein, die mit mehreren Atomraketen bestückt sind. Diese U-Boote will er gegen die größten Weltmächte einsetzen, einen dritten Weltkrieg provozieren und zusehen, wie sich die Welt selbst zerstört – während er in seiner Unterwasserstadt eine neue Menschheit züchten will. Zugegeben, der Plot klingt nach Gilberts letztem Bond-Film, und auch die Ausführung ist ähnlich. Aber das macht ja nichts – lieber von einem guten Vorbild klauen als einen schlechten eigenen Film drehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man merkt allerdings schon von den ersten paar Szenen an, dass es sich hier um keinen ernstgemeinten Bond handelt. Davon zeugen das Design der Schurken-Basis (eine Wasserfestung namens Atlantis, die wie eine Sci-Fi-Kulisse aussieht), der Schurken-Handlanger Beißer mit seinen Stahlzähnen und die Ermordung einer Assistentin, die anscheinend etwas nebenbei verdienen wollte (eine Szene, die mal wieder zeigt, wie gerne Bond-Schurken Haie als Mordwerkzeuge missbrauchen – siehe „Feuerball“ und „Leben und sterben lassen“). Bond selbst, in der ersten richtigen Prä-Vorspann-Actionszene seit Connery (in den vorherigen Filmen war vor dem Vorspann nicht viel los), springt mit Skiern von einer Klippe und öffnet einen Fallschirm im Union-Jack-Format. Ein Spaß-Bond eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was jedoch die Action angeht, so kann sich jeder Fan der Reihe für die etwas dürftigen Szenen der vorherigen Filme entschädigt fühlen. Mehrere handfeste Prügeleien in der ersten Hälfte, alleine die Konfrontationen mit Beißer, der einfach nicht totzukriegen ist. Gegen Ende der ersten Hälfte gibt es sogar eine weitere Hommage an die Eisenbahn-Schlägerei aus „Liebesgrüße aus Moskau“. In der zweiten Hälfte eine Verfolgungsjagd im neuen Lotus mit allerhand schlagkräftiger Ausrüstung. Dann der Höhepunkt: Der Lotus fällt ins Wasser, verwandelt sich in ein U-Boot und eliminiert ein paar Taucher und ein feindliches Minifahrzeug, die ihm Böses wollen. Und natürlich eine Endschlacht größeren Kalibers – eine der vielen richtig gut gelungenen Massenschlachten mit Hunderten von Leuten und zahlreichen Explosionen. Am Ende wird sogar ein nuklearer Sprengkopf eingesetzt. Nebenbei, in diesem Film geht nicht nur eine Basis drauf, sondern gleich zwei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei sind die Russen wieder mit von der Partie. Allerdings nicht als Böse, denn angesichts der weltumspannenden Bedrohung tun sich die Supermächte zusammen. Walter Gotell hat hier seinen Anfang als General Gogoll, manchmal warmherzig und lustig, manchmal jedoch auch ein eiskalter Geheimdienstler. Und die Tischdame dieses Mal kommt aus seinem Revier: Barbara Bach als Anya, auch bekannt als Triple X (welche das Vorbild für das Vin-Diesel-Vehikel war, das ich mir nie angesehen habe). Sie stellt sich gerne an die Seite von Bond, allerdings mit einem Hintergedanken: Bond hat ihren Geliebten umgelegt, und das findet sie gar nicht witzig…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt müssten eigentlich die Schwächen des Films kommen; von denen gibt es aber nur wenige. Die Musik ist ziemlich gewöhnungsbedürftig – so eine Art spaciges Synthesizer-Experiment. Die Szenen in Kairo und der Wüste hätten vielleicht einen Tick kürzer sein dürfen – manchmal fühle ich mich an die erste Hälfte von „Krieg der Sterne“ erinnert, die sich auch etwas hinzog. Aber es sind wirklich kleine Schwächen, kaum der Rede wert. Nur an Originalität fehlt es eben, denn „Der Spion, der mich liebte“ ist eine Neuauflage von „Man lebt nur zweimal“ mit anderen Charakteren und einem etwas anderen Setting.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guckbar? Auf jeden Fall! Die Mischung aus Humor und Action, die Roger Moore als Bond so groß gemacht hat, kommt hier am Besten zum Tragen. Man muss sich darauf einlassen, dass Plot, Setdesign und Nebencharaktere nicht ganz so bierernst gemeint sind, stattdessen sollte man die Action genießen. Denn darum geht es bei James Bond. Jedenfalls ein Höhepunkt der Moore-Ära.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7978896014142213885?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7978896014142213885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7978896014142213885' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7978896014142213885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7978896014142213885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/der-spion-der-mich-liebte-1977.html' title='Der Spion, der mich liebte (1977)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-3850287693197362239</id><published>2011-02-04T15:27:00.002+01:00</published><updated>2011-02-04T16:24:06.590+01:00</updated><title type='text'>Der Mann mit dem Goldenen Colt (1974)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Roger Moore&lt;br /&gt;Schurke: Christopher Lee (Scaramanga)&lt;br /&gt;Bond-Girls: Maud Adams (Andrea Anders), Britt Ekland (Mary Goodnight)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 6 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal kein typischer Bond: Der Schurke will nicht die Welt, sondern nur den Kopf von 007 mit einer seiner Kugeln verzieren. Er ist weder Konzernchef noch größenwahnsinniger Diktator, sondern einer der weltbesten Profikiller mit einem Preis von einer Million Tacken pro Auftrag. Sein Name: Francisco Scaramanga. Gespielt von: Christopher „Dracula“ Lee. Sein Spitzname: Der Mann mit dem Goldenen Colt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl sich Filmemacher und Journalisten alle Mühe gegeben haben, in diese Handlung noch eine globale Bedrohung oder zumindest eine globale Affäre einzubauen – Bonds Motivation ist die Suche nach einem rätselhaften technischen Objekt namens Solex, welches die Erzeugung von Solarstrom ermöglicht – geht es in erster Linie um ein Duell. Scaramanga möchte seine Karriere als Auftragskiller mit einem echten Meisterwerk krönen, nämlich der Tötung von James Bond. Entsprechend bereitet er sich durch regelmäßiges Training – Killer kommen zu seiner Insel, angeheuert von seinem zwergenhaften Diener Schnickschnack – und kleinen fiesen Spielchen mit seinem Gegner auf die Konfrontation vor. Und eine von Lee selbst vorgetragene Dialogzeile fasst den Kern des Films treffend zusammen: „Sie gegen mich, Mann gegen Mann. Ihre Walther PPK gegen meinen Goldenen Colt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ins Kreuzfeuer geraten dann auch gleich zwei Bond-Girls. Maud Adams, die ich später in meinem „Octopussy“-Kapitel nochmal erwähnen werde, spielt hier eine Verbündete Scramangas, die allerdings dem Charme des Bond ebensowenig zu widerstehen vermag wie all die anderen Gespielinnen des Bösen vor ihr. Das bekommt ihr gesundheitlich auch nicht so gut. Die andere Tischdame wird gespielt von Britt Ekland und trägt den wohlklingenden Namen Goodnight. Und zwei Dinge sollte man über sie wissen: Sie ist Anfängerin beim Geheimdienst und eine selten doofe Nuss. Wohl teils als komisches Element gedacht, verdanken wir es alleine ihrer Vollpfostigkeit, dass wir am Ende des Films noch eine Zerstörungsorgie genießen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An komischen Elementen soll es ja bei Weitem nicht mangeln: Die zwei bedeutendsten Actionszenen in diesem Film haben beide das gleiche Muster. Zuerst fängt es harmlos an, dann bedrohlich, dann wird es unglaubwürdig. Gemeint sind eine große Schlägerei im Martial-Arts-Stil in einer Karateschule und eine Autoverfolgungsjagd gegen Ende des Films. Die erstgenannte Szene zeigt einige Schüler beim Training, welches für manche auch nicht gut ausgeht, dann wird James Bond selber herangebeten. Dass er dann schummelt und dem grüßenden Kontrahenten ins Gesicht tritt, wird ihm übelgenommen. Als schließlich die ganze Schule hinter ihm her ist, erhält er Unterstützung – durch zwei Schulmädchen, die anfangen, den schurkischen Karatekas kräftig in den Hintern zu treten. Die zweite Szene beginnt als Standardverfolgung, bis Bond schließlich mit seinem Auto über einen Fluss springt und dabei eine 360-Grad-Drehung in der Luft macht. Mir wurde gesagt, der Stunt sei echt, aber er sieht arg getrickst aus, und die Sounduntermalung tut ihr Übriges zu diesem Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem dann Dracula und sein kleinwüchsiger Kumpan mit einem fliegenden Auto getürmt sind, nähern wir uns endlich dem Finale. Den amerikanischen Sheriff aus „Leben und sterben lassen“, den Bond irgendwo zwischendurch aufgegabelt hatte, lässt er endlich sausen und macht sich auf den Weg zum großen Showdown. Und der ähnelt weniger einem typischen Westernfinale als vielmehr einem Trip durch eine Geisterbahn, denn eine solche hat sich Scaramanga in seiner Wohnung einbauen lassen (ja, wenn man das Geld hat…). Spannend auf jeden Fall, wenn auch gegen Ende wieder etwas unplausibel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was man dem Film vorwerfen könnte, trotz aller Komik und Action ist seine fehlende Substanz. Da er sich nur auf das Duell Moore – Lee und den Weg dorthin konzentriert, ohne dass die beiden sich bis zum letzten Drittel überhaupt sehen, bleibt nicht viel anderes übrig. Die Action ist mager, wirkt teilweise aufgesetzt und passt im Grunde nicht zum Ton des Films. Und die komischen Elemente… na ja. Christopher Lee als Oberschurke, das ist schon ein Erlebnis. Aber wie schon einmal bei „Feuerball“ merkt man, dass es einfach nicht reicht, ein großes Element im Film zu haben und die vielen kleinen Sachen auf Sparflamme zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-3850287693197362239?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/3850287693197362239/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=3850287693197362239' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3850287693197362239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3850287693197362239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/der-mann-mit-dem-goldenen-colt-1974.html' title='Der Mann mit dem Goldenen Colt (1974)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-609145938978955566</id><published>2011-02-04T15:26:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T15:27:10.571+01:00</updated><title type='text'>Leben und sterben lassen (1973)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Roger Moore&lt;br /&gt;Schurke: Yaphet Kotto (Kananga)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Jane Seymore (Solitaire)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 3 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diverse Gespräche mit Freunden und Familie zum Thema James Bond und dessen bestem Hauptdarsteller förderten Bemerkenswertes zutage: Wenn es darum geht, den besten Darsteller von James Bond zu ernennen, gibt es grundsätzlich, bis auf wenige Ausnahmen, nur zwei Meinungen: Die einen sagen, Sean Connery und Roger Moore seien ungefähr gleichgut gewesen, nur jeder auf seine andere Art. Die anderen sagen (und dazu zähle ich mich auch), dass der einzige wahre Bond-Darsteller aller Zeiten Timothy Dalton war. Dass jedoch zwischen Connery und Moore durch die Gegenpartei kaum ein Unterschied gemacht wird – außer dem Alter der Filme und der jeweiligen Art der Darstellung – zeigt jedoch, welche Achtung Moore bei den Fans der Filmreihe genießt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Einstand jedoch hätte vielleicht etwas besser laufen können, wenn es nach mir geht. Aber möglicherweise liegt dies auch einfach an der Zeitperiode, in der dieser Film entstand. Nachdem „Diamantenfieber“ trotz seiner gewollt komischen Elemente ein ebenso großer Erfolg war wie die meisten anderen Filme der Reihe, wollte man sich in dieser Richtung weiterentwickeln. Dazu sollten einige irrsinnige Stunts mit einem leichten komödiantischen Touch durchgeführt werden, desweiteren musste der Plot auf etwas ausweichen, was über den üblichen Rette-die-Welt-Horizont hinausging. Das Szenario, dass sich die Macher aber dann aussuchten, war zumindest für mich sehr gewöhnungsbedürftig: In diesem Film geht es um Voodoo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem, wo ich schon für manche Bond-Filme Titel vergeben habe, soll auch dieser nicht zu kurz kommen. Mein Titel für diesen Film lautet: „Der mit den Schwarzen“. Das soll jetzt nicht rassistisch rüberkommen, jedenfalls nicht von mir aus – aber ich habe das Gefühl, die Macher zeigen hier eine sehr beschränkte Sichtweise auf gewisse Gruppierungen. Will sagen: Fast jeder Charakter in diesem Film ist schwarz. Und zwar vornehmlich auf der Seite der Bösen! Der Oberschurke ist ein Farbiger, alle seine Handlanger haben afrikanische Wurzeln, und ein Großteil des Films spielt in Louisiana, dem Königreich der Sümpfe, des Voodoo und des Jazz. Im Grunde stehen zwischen Bösewicht Kananga und der Welt nur James Bond und eine kleine Gruppe weißer Helfer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesen weißen Helfern zählt wieder Felix Leiter, gespielt von David Hedison, der später in der Dalton-Ära dieses Vergnügen wiederholen durfte. Und die Tischdame dieses Films, gespielt von Jane Seymore. Jawoll, ihr Fans von „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“! Sie war ein Bond-Girl! Und was für eins! (Ach ja, gleich der nächste Schock für euch: In „Kampfstern Galactica“ war sie auch dabei! Und zwar nicht in der 2004er-Fassung! ÄTSCH!!!) Hier aber spielt sie ein kartenlegendes Medium mit Namen Solitaire (und Karten spielt sie immer alleine, möchte ich wetten). Da sie sich in der Gegenwart großer böser Männer immer unwohler zu fühlen scheint, ist es Bond ein Leichtes, ihr Vertrauen zu gewinnen (und noch was Anderes, was nachher zu bösem Ärger führt…).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Plot ist dafür verhältnismäßig bodenständig, und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn noch zusammenkriege: Es geht auf jeden Fall um Drogen. Oberschurke Kananga will mit Hilfe des Drogenbosses Mr. Big das Drogengeschäft in Amerika und dem Rest der Welt unter seine Kontrolle bringen. Eigentlich kein Grund für den MI-6, ihren besten Mann von der Leine zu lassen. Aber blöderweise sind die Leichen dreier Außendienstagenten aufgefunden worden, die in der Prä-Vorspann-Sequenz überaus unschön von uns gingen. Die Spur führt erst nach New York (insbesondere Harlem), dann nach Louisiana. Dort geschehen unter der Aufsicht des berüchtigten Baron Samedis seltsame Dinge. Aber irgendwann kracht es auch dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Bond-Film zeichnet eine gruselige Grundstimmung aus, die mit nur recht wenigen Actionszenen unterbrochen wird. Höhepunkt in diesem Fall ist ein Bootsrennen quer durch die Sümpfe und die Flusslandschaft Louisianas, mit einigen Stunts, die im Guinnessbuch der Rekorde landeten. Desweiteren Kampfszenen wie das Machetenduell Bond gegen Baron Samedi oder ein „Liebesgrüße aus Moskau“ Remake im Zug. In Sachen Lächerlichkeit kommt allerdings die Flucht von einer von Krokodilen umschwärmten Sandbank zum Tragen, und auch das Ende von Kananga würde ich nicht unter den typischen Agentenfilm-Showdowns einordnen. Noch ein Element der Lächerlichkeit ist der amerikanische Sheriff, ein Idiot vor dem Herrn, der dann auch noch seine überbezahlte Visage im nächsten Film zeigen durfte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also insgesamt muss ich sagen: Ich mag den Film nicht besonders. Er ist kein schlechter Bond-Film, da habe ich schon weit Schlimmeres gesehen. Aber das Szenario, die Orte, das ganze Drumherum wurden auf das „Shaft“ liebende Publikum getrimmt, und diese amerikanische Siebziger-„Coolness“ ist nun mal etwas, womit ich noch nie etwas anfangen konnte. (Ausgenommen der Titelsong von Paul McCartney &amp; Wings!) Als gruseliger Bond mit Voodoo-Elementen und mal einem ganz anderen Gegenspieler als die Schurken aus den vorherigen Filmen ist er durchaus eine Abwechslung, und ansehen kann man ihn sich. Aber es ist nicht mein Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-609145938978955566?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/609145938978955566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=609145938978955566' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/609145938978955566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/609145938978955566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/leben-und-sterben-lassen-1973.html' title='Leben und sterben lassen (1973)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2524251202987258385</id><published>2011-02-04T15:25:00.002+01:00</published><updated>2011-02-04T15:26:32.259+01:00</updated><title type='text'>Diamantenfieber (1971)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Sean Connery&lt;br /&gt;Schurke: Charles Gray (Blofeld)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Jill St. John (Tiffany Case)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 5 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit willkommen in den Siebzigern! Und ich muss euch vorwarnen, denn im Vergleich zu den bisherigen Bond-Filmen ist dieser ziemlich… sagen wir… weit hergeholt. Aber erst einmal die frohe Botschaft: Für eine gewaltige Summe Geldes ließ sich Connery ein weiteres Mal dazu herab, die Rolle des James Bond zu spielen. Ein letztes Mal. Wenn es sonst keiner machen will…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die übrige Besetzung angeht: Jill St. John als die Tischdame dieses Films ist eine 1a-Schabracke ohne Moral oder jeglichen Sexappeal. Im Niveau irgendwo zwischen Pussy Galore in „Goldfinger“, die ursprünglich als lesbischer Charakter geplant war, was man ihr jede Minute ansieht, und Lotte Lenya in „Liebesgrüße aus Moskau“ – ja, die Giftschlange. Sie mag ja den damaligen Geschmack der amerikanischen Männerwelt getroffen haben, aber diesen Geschmack teile ich nicht und bin froh darüber. Zweite Fehlbesetzung: Blofeld. Charles Gray hatte in „Man lebt nur zweimal“ bereits einen Auftritt als kurzlebige Kontaktperson. Wie auch immer er an diese Rolle gekommen ist, weiß die Familie Broccoli alleine, denn: Er ist ein völlig unbekannter Schauspieler, hat die Ausstrahlung eines übellaunigen Warzenschweins und hat vor allem HAARE! Jeder weiß, dass Blofeld kein einziges Haar auf dem Kopf hat. Jeder, außer den Produzenten, die auch schon bei DEN LETZTEN BEIDEN FILMEN ANWESEND WAREN!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Gott, ich fange schon wieder an, mich aufzuregen. Dabei bin ich noch gar nicht zu der lächerlichen Geschichte gekommen: Blofeld lebt. Und zwar mit Hilfe einer halben Armee von trainierten und chirurgisch veränderten Doppelgängern, sodass man die Visage von ihm nicht bloß einmal, sondern mehrmals sehen muss. Zwei davon werden schon vor dem Vorspann erledigt, aber wie viele hinterher noch übrig sind, weiß keiner. Und Blofelds Plan für diese Woche: Eine Laserkanone aus einem Haufen Diamanten konstruieren (besser: mit einem Haufen Diamanten), sie ins Weltall schicken und diverse Ziele aus der Umlaufbahn heraus rösten. Wieder einmal muss Bond ran, um die Welt zu retten – und dieses Mal ist es auch ein Stück weit private Abneigung. Wer das Ende des letzten Films gesehen hat, weiß, warum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zu Blofelds neuem Stützpunkt, einer Ölbohrplattform irgendwo weit draußen, gibt es wieder Hindernisse zu bewältigen und Actionszenen durchzustehen. Hier fangen sie auch an, sich nicht ganz ernst zu nehmen: Eine Verfolgungsjagd durch die Wüste von Nevada in einem Mondfahrzeug – und die verfolgenden Polizeiautos können diese Schüssel nicht erwischen. Eine weitere Autoverfolgung durch das nächtliche Las Vegas, mit einigen sehr unplausiblen Unfällen garniert. Ein Kampf zwischen James Bond auf der einen und zwei Supermodels mit Namen „Bambi“ und „Klopfer“ auf der anderen Seite. Der Kampf im Fahrstuhl relativ früh im Film ist da schon ernster und bedrohlicher, genau wie die abschließende Bombadierung von Blofelds Bohrinsel mit Hilfe mehrerer Kampfhubschrauber. Und die Szene, in der Bond beinahe im Krematorium zu Tode kommt, ist schon beinahe richtig gruselig. Ach ja, ich vergaß, die Killer-Tunten zu erwähnen – ruchlos, gnadenlos und so schwul, dass es einem zu den Ohren rauskommt. In der Reihe der Bond-Handlanger bilden sie das untere Ende der Nahrungskette, direkt nach Schnickschnack aus „Der Mann mit dem Goldenen Colt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, die Siebziger waren schon eine seltsame Zeit. Denn trotz allem, der lächerlichen Besetzung, der lachhaften Actionszenen und dem absolut unernsten Plot des Films ist er unterhaltend. Fast so, als hätten sie sich darauf konzentriert, die komische Seite der Filmreihe etwas auszulooten. Dass das auch funktionieren kann, haben sie aus diesem Film gelernt – und mit ihrem nächsten Bond-Darsteller perfektioniert. Was diesen Film jetzt allgemein angeht: Gehobene Mittelklasse dank der Spezialeffekte, der Hauptrolle und dem Rest Bodenständigkeit in so banalen Sachen wie Stammcharaktere, klassische Bond-Film-Elemente und Musik. Kein Meilenstein, aber auch keine Zeitverschwendung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2524251202987258385?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2524251202987258385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2524251202987258385' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2524251202987258385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2524251202987258385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/diamantenfieber-1971.html' title='Diamantenfieber (1971)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4174906698259476721</id><published>2011-02-04T15:25:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:25:41.619+01:00</updated><title type='text'>Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: George Lazenby&lt;br /&gt;Schurke: Telly Savalas (Blofeld)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Diana Rigg (Tracy)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: ca. 5 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer wäre denn die ideale Besetzung für DEN Superagenten des Geheimdienstes Ihrer Majestät? Sean Connery! Aber der hat keine Lust mehr. Hmm… wie wäre es mit diesem australischen Gebrauchtwagenhändler, von dem ich irgendwo mal einen Film gesehen habe… Wie hieß er noch gleich? Ach ja, George Lazenby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem nun fünf Jahre und Filme lang Sean Connery die Welt vor SPECTRE und ihrem katzenliebhabenden Anführer Blofeld beschützt hatte, trat nun George Lazenby ein schweres Erbe an. Denn verständlicherweise wurde er von Minute 1 an gehasst. Nun, ich hasse ihn als Schauspieler nicht so, aber er war eine Fehlbesetzung für die Titelrolle. Erstens ist er kein Sean Connery. Zweitens ist er Australier. Wäre nicht so schlimm, denn Hugh Jackman hätte ich mir sogar sehr gut als James Bond vorstellen können, wenn er nicht gerade sein Wolverine- oder Van Helsing-Kostüm trägt (er war nach Pierce Brosnans Ausstieg einer der Favoriten für die Rolle des James Bond, bevor Daniel Craig sie bekam – andererseits, auch Robbie Williams wurde als James Bond gehandelt…). Aber der dritte und schlimmste Grund: Die Lässigkeit und Würde seines Vorgängers Connery ersetzte Lazenby durch eine Schleimigkeit und unsympathische Ausstrahlung, die ihn zum Top-Moderator einer Schlager- oder Volksmusik-Sendung hätte machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blöderweise ist der Film ziemlich gut. Und jetzt stellt euch mal vor, wenn Sean Connery hier die Hauptrolle gespielt hätte – er wäre in meiner Rangordnung kurz hinter „Man lebt nur zweimal“. Aber Besetzungsprobleme gibt es leider an allen Ecken und Enden. So auch beim Oberschurken Blofeld, dieses Mal gespielt von Telly „Kojak“ Savalas – auch nicht unbedingt jemand, dessen Ausstrahlung groß zur Atmosphäre des Films beiträgt. Genau wir Irma Bunt, deutsche Schurken-Handlangerin, gespielt von Ilse Steppat (über die ich nichts Schlechtes sagen mag, weil sie eine Woche nach Ende der Dreharbeiten zu diesem Film einem Herzanfall erlag). Ironischerweise ist sie die einzige Böse in der gesamten Filmreihe, die mit dem Leben davonkommt (für etwaige Einsprüche: Beißer zählt nicht!). Trotzdem wirkt diese Rolle wie ein Aufguss von Rosa Klebb aus „Liebesgrüße aus Moskau“. Einzige gute Besetzung in dem Film ist Diana Rigg – auch wenn sie am Anfang rüberkommt wie Joan Baez oder sonst eine Hippiebraut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es im Film wieder um die Weltherrschaft geht („Of course!“), brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Ähnlich wie die Maus Brain hat Blofeld wenige Hobbies und noch weniger Ambitionen, die in andere Richtungen gehen. Dieses Mal will er etwas subtiler vorgehen: Eine Horde hübscher junger Frauen lässt ihre Allergien in seiner Alpenklinik kurieren (die für eine Klinik extrem ungünstig liegt, aber gut zu verteidigen ist und von einer ziemlich großen Horde schwerbewaffneter Männer beschützt wird), doch in Wirklichkeit funktioniert er sie ohne ihr Wissen zu Trägern eines Killervirus um, um die Welt wieder mal zu erpressen. Bond, der sich als Ahnenforscher in diese Festung einschleicht, bekommt davon Wind und soll ihn aufhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film setzt wie „Feuerball“ das meiste Potential in ein Element, das der Filmreihe später noch treu erhalten bleiben wird. Nur dieses Mal geht es um Ski-Szenen. Da der Film größtenteils in den oberen Regionen der Schweizer Alpen spielt – und zwar um Weihnachten herum, wie eine Szene zeigt – sind Bond, seine Verfolger und auch Tracy, seine Tischdame, viel im Schnee unterwegs. Eine große Verfolgungsjagd auf Skiern leitet die zweite Hälfte des Films ein, gefolgt von einer Art Stock-Car-Rennen in der Schweizer Provinz auf einer verschneiten Rennbahn. Die recht spärlichen Kampfszenen sind sehr gut gefilmt, besonders die Prä-Vorspann-Szene am Strand. Aber auch hier ist der Höhepunkt die Massenschlacht, dieses Mal etwas konventioneller mit einem Hubschrauberangriff und beeindruckender Feuerkraft auf beiden Seiten (Flammenwerfer und hassu nich gesehn…). Dieses Mal gibt es auch eine direkte Konfrontation zwischen Held und Schurke – auf einer Art Bobbahn in einer Verfolgungsjagd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das eigentliche Ende des Films mag viele überraschen, daher will ich aus Rücksicht auf jene, die den Film noch nicht gesehen haben, keine Worte darüber verlieren. Aber vielleicht darüber, wie es den Produzenten trotz eines sehr soliden Films – der im Übrigen für die „Austin Powers“ Filme das große Vorbild war – gelungen war, Lazenby loszuwerden. Laut IMDB war dies seine eigene Schuld; er hatte den Vertrag kurz angeguckt (14 Seiten Kleingedrucktes) und sich gesagt, dass er locker auch andere Rollen bekommen könnte. Seine übrige Filmographie hat dementsprechend auch keine großen Höhepunkte – hervorstechend ist allerhöchstens seine Beteiligung an der „Emanuelle“-Reihe…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also am Film lag es nicht, dass dieser Schauspieler nur ein einziges Mal in die Rolle von 007 schlüpfen durfte. Plot, Ausstattung, Actionszenen, Spannungskurve – das stimmt alles. Die Besetzung reißt es runter, aber nicht so sehr, dass man den Film nicht gucken mag. Außerdem nehmen viele spätere Bond-Filme auch Bezug auf „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“, weshalb man sich diesen schon gerne angesehen haben sollte. Was die Qualität der Bond-Filme angeht, spielt dieser hier jedenfalls in der oberen Liga.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4174906698259476721?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4174906698259476721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4174906698259476721' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4174906698259476721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4174906698259476721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/im-geheimdienst-ihrer-majestat-1969.html' title='Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-929563195055988267</id><published>2011-02-04T15:24:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:24:51.455+01:00</updated><title type='text'>Man lebt nur zweimal (1967)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Sean Connery&lt;br /&gt;Schurke: Donald Pleasence (Blofeld)&lt;br /&gt;Bond-Girls: ein paar unbekannte Japanerinnen&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: mindestens 20 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich kommen wir zum Kern des Themas: Dieser Bond war die Krönung und ist heute noch der Film, mit dem man viele Elemente der Filmreihe in Verbindung setzt – Trainingsszenen, großangelegte Massenkämpfe, kreative Ausrüstung bis zur Lächerlichkeit, eine Oberschurken-Basis der Extraklasse. Selbst die Werbung damals nannte die Höhepunkte im Voraus: James Bond wird heiraten, sterben und seine Erz-Nemesis Blofeld treffen – nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Obwohl damals schon gesagt wurde, dass es möglicherweise der letzte James-Bond-Film werden sollte (da Connery keine Lust mehr hatte und sich auch als „zu alt für diesen Sch**ß“ fühlte), war nach „Goldfinger“ dieser Film der zweite Meilenstein dieser Reihe und Inspiration zu einer Art von Bond-Filmen, die zwar mit der Realität recht wenig zu tun haben, aber beste Abendunterhaltung versprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder einmal geht es um die Weltherrschaft („Of course!“): Von Japan aus will SPECTRE den dritten Weltkrieg provozieren, indem russische und amerikanische Raumkapseln von einem speziellen Raumschiff eingesammelt und in eine geheime Basis gesbracht werden – sodass die Supermächte sich gegenseitig beschuldigen. Die Russen und die Amis gehen sich schon fast an die Gurgel, bis ein britischer Botschafter vorschlägt, der Geheimdienst Ihrer Majestät könnte doch mal diese Spur nach Japan verfolgen, die sie entdeckt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auftakt zu einer Reihe bis heute noch spektakulärer Actionszenen: Die schwächste ist die Verfolgungsjagd / Massenschlägerei am Hafen, und das ist nicht viel gesagt – selbst diese Szene übertraf den Actiongehalt seines Vorgängers um ein Vielfaches. Der japanische Geheimdienst zeigt, dass man Verfolgungsjagden mit Autos auch kreativer beenden kann, indem man die Autos einfach mit schweren Hubschraubern abholt und ins Meer schmeißt. Und einer der großen Höhepunkte vor dem gewaltigen Finale ist der Luftkampf in einem bis an die Rotorblätter bewaffneten Minihubschrauber (so ein Teil will ich auch!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei, auch die etwas ruhigeren Szenen waren wegweisend, wie zum Beispiel die bis heute gerne kopierte Mordszene mit einem Faden und einem Tropfen Gift von der Zimmerdecke (zuletzt gesehen in „Grosse Point Blank“ mit John Cusack). Zu ruhig geht es aber auch nicht zu, denn Bond lässt sich diesmal etwas weniger Zeit mit der Frauenwelt und etwas mehr Zeit, ein paar Schurken zu zerlegen. Auch wenn Karin Dor als böse rothaarige Agentin ihm zuweilen etwas näher kommen darf – dass sie ihn in einem abstürzenden Flugzeug zurücklässt, nimmt er doch ziemlich persönlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber der absolute Kracher und Höhepunkt ist der finale Endkampf: Eine Hundertschaft von Ninjas (yeah!) stürmt die geheime Basis von SPECTRE, die in einem Vulkankrater liegt, und startet so eine Massenschlacht, die bis heute in einem Bondfilm unerreicht bleibt. Der Regisseur Lewis Gilbert versuchte sich an diesen Schlachten in seinen späteren Bond-Filmen „Der Spion, der mich liebte“ und „Moonraker“ erneut, aber dieser Endkampf hatte die Ausmaße eines Kriegsfilms. Eine direkte Konfrontation mit Blofeld, dem Kopf des Ganzen, bleibt leider aus. Vor allem bedauerlich, weil Donald Pleasence in dieser Rolle einfach eine grandiose Leistung abliefert und man gerne noch etwas mehr von ihm gesehen hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterm Strich: Der Film ist ein echter Klassiker. Früher gerne gesehen, heute gerne gesehen. Das Maß an Action stimmt, die Schurken sind klasse besetzt, und die zahlreichen Elemente, die in jeden Bond-Film gehören, sind alle vorhanden. Trotz seines Alters immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme, nicht nur als Bond-Film!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-929563195055988267?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/929563195055988267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=929563195055988267' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/929563195055988267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/929563195055988267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/man-lebt-nur-zweimal-1967.html' title='Man lebt nur zweimal (1967)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5224952382201195576</id><published>2011-02-04T15:23:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T15:24:10.691+01:00</updated><title type='text'>Feuerball (1965)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Sean Connery&lt;br /&gt;Schurke: Adolfo Celi (Largo)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Claudine Auger (Domino)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: 1-2 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch für „Feuerball“ könnte es sehr viele Titel geben: „Der Oscar-Preisträger“ (Spezialeffekte, teils aufgrund der Unterwasserszenen, teil Pyrotechnik), der erste Bond mit Unterwasseraufnahmen, das erste Mal ein Szenario, für das die Verbrecherorganisation SPECTRE (der Vorsitzende hat eine Katze) alleine verantwortlich zeichnet. Und der erste und bislang einzige Bond-Film, in dem man in einer Szene sämtliche Agenten der 00-Abteilung auf einen Haufen sieht. (Leider alle nur von hinten…)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist außerdem der Film, den ich so selten gesehen, habe, dass ich ihn nochmal abspielen musste, um etwas darüber schreiben zu können. Und nachdem ich mir den Großteil des Films erneut angesehen hatte, wusste ich auch, warum ich ihn so selten sehe: Aus der Connery-Ära ist er definitiv der Schwächste. Ein Drittel des Films spielt unter Wasser, was zwar sehr aufwändig und bestimmt in den Sechzigern sehr beeindruckend war. Aber leider ist es auch verdammt langweilig! Unterwasseraufnahmen sind von Natur aus langsamer als andere Filmszenen, da sich alle nicht so schnell bewegen können, und mit der Darstellung des Plots, Bonds zahlreichen Aufklärungsversuchen und anderen kleinen Mätzchen zieht sich dieser Film eine ganze Weile hin. Und darunter müssen auch die sonst üblichen Actionszenen leiden, zum Beispiel die Autoverfolgung von sage und schreibe 40 Sekunden – für mehr blieb kein Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was den Plot selbst angeht, der ist gar nicht so übel: SPECTRE, ihres Zeichens Terroristen, Erpresser und allgemein unangenehme Gesellschaft, klaut zwei Atombomben und will von den führenden NATO-Regierungen 100 Millionen Pfund dafür haben. Was, kommt euch bekannt vor? Ja, genau, denn einen Titel habe ich für „Feuerball“ noch vergessen: „Der mit dem Remake“. In den Achtzigern drehte Irvin Kershner, der Regisseur von „Das Imperium schlägt zurück“, eine Neuauflage mit Sean Connery als Bond, aber ohne die echte James-Bond-Lizenz und daher auch ohne die üblichen Zutaten wie die Gunbarrel-Sequenz am Anfang oder den aus tanzenden nackten Frauen bestehenden Titelvorspann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber allgemein mangelt es an der Ausführung dieses Plots: Bond stolpert rein zufällig über die Hinweise, die ihn auf die Spur von Einauge Largo bringen, des Katzenliebhabers rechte Hand. Dass die Schwester einer für den Plot relevanten Person – die wiederum frühzeitig aus dem Leben scheidet – mit Largo in Verbindung steht, ist ein sehr angenehmer Zufall, den 007 natürlich kräftig nutzt, um sie anzubaggern. Wenn es dann mal Action gibt, so zwischendurch für ein paar Sekunden, dann sind es lahme Verfolgungsjagden zu Fuß, ein Tauchgang und ein bis zwei kleinere Prügeleien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur gegen Ende dreht der Film auf, und zwar mit einer einfallsreichen und spektakulären Massenschlacht, in der zwei Armeen von Tauchern unter Wasser aufeinander losgehen. Gefolgt von einer Seeschlacht / Verfolgungsjagd, bei der Largos Schiff zu Bruch geht (und ich kann nur annehmen, dass es sich um die Explosion handelt, für die es den Oscar gab, obwohl sie heutzutage wahrlich nichts Besonderes mehr ist). Aber bis zu diesen adrenalinhaltigen 20 Minuten muss man schon anderthalb Stunden leichtes thrillermäßiges Geplätscher hinnehmen. Oder man hat die DVD und guckt sich nur die Endschlacht an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag einige überraschen, aber ich finde das Remake „Sag niemals nie“ besser als dieses Original. Die Action ist besser, die Effekte sind besser, und Klaus Maria Brandauer als Schurke hat auch mehr Ausstrahlung als dieser komische Italiener mit der Augenklappe. Sicher, die Endschlacht reißt es raus, und es ist nicht der allerschlechteste Bond-Film. Aber viel Potential wurde verschenkt und stattdessen in diese Unmengen von Unterwasseraufnahmen gepumpt. Es ist ein Film für Hobbytaucher und hartnäckige Sean-Connery-Fans. Wie gesagt, der schwächste aus der Connery-Ära.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5224952382201195576?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5224952382201195576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5224952382201195576' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5224952382201195576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5224952382201195576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/feuerball-1965.html' title='Feuerball (1965)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-118900186620598691</id><published>2011-02-04T15:22:00.002+01:00</published><updated>2011-02-04T15:23:26.574+01:00</updated><title type='text'>Goldfinger (1964)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Sean Connery&lt;br /&gt;Schurke: Gert Fröbe (Goldfinger), Harold Sakata (Oddjob)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Honor Blackman (Pussy Galore)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: 3-4 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Legendäre. Der Unantastbare. Der Klassiker. Vergesst die zwei Filme davor – „Goldfinger“ hat die Reihe, so wie wir sie kennen, erst begonnen. Denn erst hier kamen sie auf den Trichter eines wirklich größenwahnsinnigen Oberschurken mit einem vollkommen abgedrehten Plan und einem Fetisch für ein gewisses Edelmetall. Und er hatte den ersten echten Handlanger der Bond-Filme, einen stummen Diener mit einem Hut, der einem den Schädel abrasieren konnte. Sein Name war Oddjob – und wie viele Elemente, die hier ihren Anfang nahmen, wurde auch er nie ganz von seinen Nachfolgern übertroffen (außer vielleicht vom Beißer, der es als einziger Handlanger in zwei Bond-Filme geschafft hatte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier waren auch die Mordmethoden äußerst kreativ – die ganz in Gold gehüllte Gespielin ist es alleine wert (quasi ihr Gewicht in Gold… hö hö hö…). Endlich fliegt vor dem Vorspann mal was in die Luft und es gibt Action – endlich hat der Vorspann einen Titelsong, gesungen von Shirley Bassey (so wie zwei weitere Titelsongs für James Bond über die Jahre). Endlich nennt man Q beim Namen, und das Auto – ein Aston Martin – bekommt die lange ersehnten Maschinenkanonen hinter den Scheinwerfern. Endlich muss Bond die Schlacht am Ende nicht alleine austragen, sondern hat seine eigene Armee an der Seite (die erste von vielen, aber leider noch zu wenigen Massenschlachten als Höhepunkt der Filme). Und endlich, nach langem Warten, gibt es im James-Bond-Film einen Laser! Darauf haben wir alle gewartet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Plot ist mittlerweile auch ein Klassiker: „Wir gehen Fort Knox an die Goldreserven“, so der Plan von Auric Goldfinger (mögt ihr diese Wortspiele nicht auch?). Aber nicht einfach klauen, sondern mit einer Atombombe zusammenschmelzen und verstrahlen, sodass nur Goldfingers eigene Reserven noch etwas wert sind. Sein stummer Diener Oddjob („Hut ab!“) sorgt dafür, dass ihm keiner in die Quere kommt und entsorgt auch gerne mal ehemalige Geschäftspartner, und seine Top-Pilotin Pussy Galore (hättest du wohl gerne…) soll die Vorbereitungen für ihn treffen. Alles in allem hat Bond also eine Menge zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings ist dieser Klassiker wie die meisten Klassiker nicht vollkommen frei von Mängeln. Denn von den relativ aufregenden Szenen am Anfang und in der Mitte bis zur fulminanten Armeenschießerei gegen Ende gibt es zahlreiche Längen. Und damit meine ich Längen. Am Besten zu erkennen ab der Szene, wo Goldfinger sich dazu durchringt, Bond NICHT mit dem Laser zu töten, sondern ihn als Gefangenen zu behalten. (Alleine das muss man sich mal vorstellen: Niemand anderes in der gesamten Reihe war so nahe daran, James Bond zu töten. Aber Bond überlebte nur, weil der Oberschurke entschied, ihn am Leben zu lassen – er hätte keine Chance gehabt! Tja, dein Schicksal hast du dir dann ja wohl selber zuzuschreiben.) Ab dann spielt Bond mit der Tischdame herum, die nicht einmal wirklich gut aussieht, sitzt auf der Terrasse und trinkt Cocktails, und zwischendurch belauscht er mal die Pläne seines Gegenspielers. Der Szene, wo der Geschäftspartner, der nicht mehr mitmachen wollte, entsorgt wird, widmen sie auch fünf bis zehn Minuten der Zeit, in der sie sonst locker zwei Explosionen, eine Schießerei und einen Faustkampf hätten bringen können. Was, vom Alter des Films mal abgesehen, entsprechend zur Folge hat, dass ich ihn seltener gesehen habe, als ihm eigentlich zusteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne diesen Film wäre James Bond nicht der, der er heute ist. (Vergesst an dieser Stelle bitte den letzten Film mit Daniel Craig!) Das Zeitalter der lustigen Ausrüstung, schweren Jungs und leichten Mädchen ist nun endlich in dieser Reihe angebrochen. Ab hier kann es nur noch bergauf gehen. Oder? Jedenfalls, was diesen Film angeht, liebt man ihn schon aufgrund seiner einzelnen Zutaten und der Szenen, die daraus gemacht wurden. Als ganzer Film vielleicht etwas zu lang und auch nicht so spannend wie sein Vorgänger. Aber einem Klassiker wie diesem kann man sowas mal verzeihen, denke ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-118900186620598691?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/118900186620598691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=118900186620598691' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/118900186620598691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/118900186620598691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/goldfinger-1964.html' title='Goldfinger (1964)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-3705949412205231270</id><published>2011-02-04T15:22:00.001+01:00</published><updated>2011-02-04T15:22:53.489+01:00</updated><title type='text'>Liebesgrüße aus Moskau (1963)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Sean Connery&lt;br /&gt;Schurken: Robert Shaw (Grant), Lotte Lenya (Rosa Klebb)&lt;br /&gt;Bond-Girl: Daniela Bianchi (Tatjana Romanova)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: 4-5 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dieser Bond ist nicht unbedingt das, was man unter einem „typischen“ Bond-Film bezeichnen würde. Es fehlt der größenwahnsinnige Superschurke (zumindest im Plot dieses Films, obwohl durchaus der Kopf des Ganzen einen Miniauftritt hat – man sieht zumindest seine Katze), und es geht auch nicht um die Herrschaft der Welt, sondern um Intrigen und Komplotte in der großen weiten Welt des Kalten Krieges. Die Russen sind dieses Mal mit von der Partie, und anstelle eines Angriffs auf die Basis des Bösewichts bewegen wir uns hier stetig von ihm weg. „Liebesgrüße aus Moskau“ ist zum größten Teil ein Roadmovie oder zumindest ein Reisefilm, denn hier befinden sich Bond und seine Tischdame ständig auf der Flucht vor den Kommunisten und den Killern, die der Oberböse ausgeschickt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trotzdem hat der Film bereits Legendenstatus. Dafür dürfte es drei Gründe geben: Der erste ist Lotte Lenya. Die erste richtig böse Frau in einem Bondfilm, und eine derart giftige Schlange (auch wörtlich!), dass sie von diesem Film bis zu Rosamund Pikes grauenhafter Darstellkunst in „Stirb an einem anderen Tag“ von keiner anderen Frau übertroffen werden konnte (man genießt am Ende richtig, wie sie abkratzt). Der zweite ist Desmond Llewelyns allererster Auftritt als Q – in diesem Fall noch betitelt als „der Waffenmeister“ oder bei seinem richtigen Namen, Major Boothroyd, genannt. Sein Gepäckstück mit einem Scharfschützengewehr, einem Messer, Goldmünzen sowie einer Tränengas-Abwehrvorrichtung ist das erste echte Gadget der Bondfilme. Damit ist auch der Anbruch einer Tradition verbunden, eine feste Regel für alle Bondfilme: Alles, was man an Ausrüstung mitkriegt, wird auch benutzt. (Diese Regel wurde allerdings in „GoldenEye“ gebrochen, als der nagelneue BMW mit allen Waffen meist nur unspektakulär in der Gegend herumstand.) Der dritte und wohl wichtigste Grund ist das Duell Shaw gegen Connery, als sie im Zugabteil den bis dahin brutalsten Zweikampf der Kinogeschichte austragen. Erstaunlicherweise, laut IMDB, waren die beiden Schauspieler die meiste Zeit persönlich tätig, ohne ihre Stuntleute zu bemühen. Selbst aus heutiger Sicht ist diese Kampfszene heftig – und entsprechend beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber an „ersten Malen“ hat dieser Film noch mehr zu bieten. Das Gesicht von Walter Gotell konnte man sich schon mal einprägen, denn in der Roger-Moore- und Timothy-Dalton-Ära sollte er die wiederkehrende Rolle als KGB-Chef General Gogoll spielen (hier allerdings eine andere Rolle). Plus: Die erste Prä-Vorspann-Szene der Filmreihe. Und im Vergleich zu seinem Vorgänger sind die Action- und Mordszenen in „Liebesgrüße aus Moskau“ ein Stück weit kreativer: Die Verfolgung mit dem Hubschrauber in der Mitte des Films soll an Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ erinnern, welcher ein filmisches Vorbild für die Bond-Filme war (diese Szene erhielt dann eine Hommage in der Anfangssequenz von „Im Angesicht des Todes“). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterm Strich bleibt ein Actionfilm mit einer fast durchgehend hohen Spannungskurve, beeindruckenden Gegenspielern, für die damaligen Verhältnisse exzellente Actionszenen und einem im Vergleich zu den meisten Bond-Filmen halbwegs realistischen und intelligenten Plot. Ich denke, wäre der Film ungefähr zehn Jahre später gedreht worden, er wäre unter den Bond-Filmen einer meiner Favoriten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-3705949412205231270?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/3705949412205231270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=3705949412205231270' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3705949412205231270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3705949412205231270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/liebesgrue-aus-moskau-1963.html' title='Liebesgrüße aus Moskau (1963)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4192927648810709585</id><published>2011-02-04T15:21:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T15:22:20.632+01:00</updated><title type='text'>James Bond jagt Dr. No (1962)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bond: Sean Connery&lt;br /&gt;Schurke: Joseph Wiseman (Dr. No) &lt;br /&gt;Bond-Girl: Ursula Andress (Honey Ryder)&lt;br /&gt;Wie oft gesehen: 2-3 Mal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit fing alles an. Und es war eigentlich nicht zu erkennen, welchen Erfolg das Ganze starten sollte. Denn Agentenfilme waren zu diesem Zeitpunkt nichts Neues. Und wenn ich mir „Dr. No“ so ansehe, dann gibt es eigentlich wenig bis gar nichts, was diesen Film über den B-Film-Status heben würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, da wäre erst einmal Sean Connery. Wie jung er noch war im Vergleich zu seinen Auftritten in „Jagd auf Roter Oktober“ oder „The Rock“. Und wie agil und gleichzeitig kaltschnäuzig er sein konnte, wenn er Leute um die Ecke bringt. Aber damit hat es sich schon fast. Der Film zählt im Grunde nur, weil es eben der Anfang war. Von den Elementen, für die die meisten Bondfilme berühmt sind, (u. a. eine spektakuläre Anfangssequenz vor dem Vorspann, ein richtiges Titellied, die kreative Ausrüstung und überhaupt kreative Actionszenen) ist hier noch nichts zu sehen. Was wir kriegen, ist ein exzentrischer Superschurke, der lange Zeit ohne Gesicht bleibt, dazu eine mittelmäßige Autoverfolgung, einige weniger spektakuläre Mordszenen und die ewigen Versuche, James Bond zu töten, die natürlich alle fehlschlagen. Und die Story? Dr. No will mit rätselhaften Signalen von seiner Geheimbasis aus das amerikanische Weltraumprogramm sabotieren, um die Weltherrschaft an sich zu reißen („Of course!“). Na, wenn er meint…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pluspunkte gibt es allerdings für das Setdesign am Ende, in der Basis des berüchtigten Dr. No. Außerdem auch die zwar sehr blasse (und leicht dümmliche) Tischdame von Mr. Bond, deren Schauspielerin mit dem Namen Ursula Andress eigentlich schon anzüglich genug für diesen Film ist. Sie wirkt im Grunde sehr jung für eine solche Rolle, macht aber meiner Meinung nach eine weitaus bessere Figur als manche der Schabracken, mit denen sich Connery in zukünftigen Filmen herumschlagen muss. Na ja, um ehrlich zu sein waren die Sechziger noch nie mein Fall gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwähnenswert wäre noch der erste Auftritt von Bonds langjährigem Freund Felix Leiter (ihr wisst schon, der Schwarze in den neuen Filmen – der war bis dahin noch weiß!). Einen Quotenschwarzen haben sie auch dabei, der aber im Laufe des Films sein Leben lässt (wie gesagt, die Sechziger). Und der Oberschurke, gespielt vom kürzlich verstorbenen Joseph Wiseman, passte zumindest zum übrigen Stil des Films, hätte sich allerdings auch in „Metaluna 4 antwortet nicht“ gut eingefügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„James Bond jagt Dr. No“ ist ein B-Film. Da führt kein Weg daran vorbei. Ohne die extravaganten Zutaten, die in späteren Filmen zum Einsatz kommen, bleibt ein Agententhriller, der mehr einer Ein-Mann-Version von „Kobra: Übernehmen Sie“, gepaart mit den Actionszenen aus „Der Rosarote Panther“, gleichkommt. Wenn es die Produzenten bei diesem Film belassen hätte, hätte kein Mensch darüber Tränen vergossen. Aber uns wäre eine ganze Menge entgangen. Davon sollen die nächsten Filme zeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diesen Film: 5/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4192927648810709585?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4192927648810709585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4192927648810709585' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4192927648810709585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4192927648810709585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/james-bond-jagt-dr-no-1962.html' title='James Bond jagt Dr. No (1962)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5293149774276403045</id><published>2011-02-04T15:20:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T15:21:37.682+01:00</updated><title type='text'>James Bond - die lange Reihe (Einführung)</title><content type='html'>„Bond. James Bond.“ „Geschüttelt, nicht gerührt.“ Wenn euch das irgendwie bekannt vorkommt – und das sollte es, es sei denn, ihr hättet die letzten 50 Jahre hinterm Mond verbracht – dann dürfte das, was ich jetzt die nächsten Beiträge schreiben werde, nur noch wenige überraschen. Geheimagent 007 alias James Bond ist nunmal eine der langlebigsten Kinofiguren aller Zeiten, mit nunmehr 22 Filmen (nicht mitgerechnet den Sean-Connery-Titel „Sag niemals nie“, auch wenn ich den auch anreißen werde, und die Parodie „Casino Royale“ aus den 60ern) und sechs Menschen, die ihn darin verkörperten. Zahllose Bösewichte ließen im Kampf gegen ihn ihr Leben, zahllose „Bond-Girls“ (im Laufe der Arbeit umbenannt in „Tischdamen“, damit ich Anglizismen vermeide) fielen in seine Arme und versetzten damit der Emanzipationsbewegung einen herben Schlag in die Fresse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin jedenfalls ein Riesenfan dieser Filme. Na ja, der meisten Filme davon. Es gibt einige, die ich mit eher gemischten Gefühlen betrachte, und einige, die ich nicht einmal mit der Kohlenzange anfassen würde. Aber grundsätzlich mag ich James Bond. Und ich sollte endlich einmal darüber was schreiben. Einen Überblick darüber, was mir an der Reihe so gefällt – und was eher weniger. Und der Ansatz ist schnell gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann über viele Dinge bei James Bond schreiben: die exotischen Schauplätze, die atemberaubenden Actionszenen, die schönen Frauen, die fiesen Schurken. Doch nichts hat die Filme so geprägt wie die Männer, die in fünfzig Jahren Kinogeschichte die Titelfigur verkörperten. Jeder dieser Schauspieler, mittlerweile weltbekannt (außer George Lazenby vielleicht), hat quasi eine eigene Ära des Bondfilms geschaffen, ein Zeitalter für einen ganz bestimmten Typus von Bond-Film. Denn auch wenn das Genre in allen Filmen grob das gleiche ist, so kann man sogar die einzelnen Filme in grundlegenden Dingen unterscheiden. Und das fängt bei den Darstellern an, die in die Rolle von 007 schlüpften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie man es dreht und wendet, der Filmreihe wird man nur dann gerecht, wenn jeder einzelne Film beleuchtet wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5293149774276403045?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5293149774276403045/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5293149774276403045' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5293149774276403045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5293149774276403045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/02/james-bond-die-lange-reihe-einfuhrung.html' title='James Bond - die lange Reihe (Einführung)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-6048533805775376154</id><published>2011-01-31T15:51:00.003+01:00</published><updated>2011-01-31T16:07:02.564+01:00</updated><title type='text'>John Barry ist tot</title><content type='html'>Die Welt der Filmmusik hat heute einen großen Mann verloren: Filmkomponist John Barry, bekannt geworden durch seine Arbeit an zahlreichen James-Bond-Filmen, verstarb heute an einem Herzanfall im Alter von 77 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von 1962 an, als er die Musik zu "James Bond jagt Dr. No" mitkomponierte - ohne jedoch im Abspann dafür genannt zu werden - hat er mit seinen Kompositionen viele James-Bond-Filme bis hin zu "Der Hauch des Todes" von 1987 untermalt. Zu seinen bekanntesten Werken neben dieser Arbeit zählen Kompositionen für "Der mit dem Wolf tanzt" und "Jenseits von Afrika", für die er zwei seiner insgesamt fünf Oscars gewann. Seine weiteren Gewinne war ein Score-Oscar für "Der Löwe im Winter" von 1969 und der Score- sowie der Soundtrack-Oscar 1967 für "Frei geboren - Königin der Wildnis". Zuletzt schrieb er die Musik für "Das Mercury Puzzle" und "Enigma - Das Geheimnis", hat sich aber seit 2001 aus dem Geschäft zurückgezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein tragischer Tod wurde heute morgen von David Arnold, derzeitiger Stammkomponist der Bond-Reihe und somit Nachfolger von Barry, via Twitter bekannt gegeben: "It was with a heavy heart that I tell you John Barry passed away this morning. I am profoundly saddened by the news but profoundly thankful for everything he did for music and for me personally." ("Schweren Herzens teile ich euch mit, dass John Barry an diesem Morgen von uns gegangen ist. Ich bin sehr traurig über diese Nachricht, aber auch sehr dankbar für alles, was er für die Musik und für mich persönlich getan hat."*)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ich bin über diese Nachricht sehr traurig, auch wenn ich bis heute vermutet hatte, dass er längst tot sei. Ihm verdanken wir die meisten großen Musikstücke aus den James-Bond-Filmen, auch an den meisten Titelliedern war er beteiligt und hat sie mitkomponiert. Seine Musik wird uns erhalten bleiben und hoffentlich anderen, jüngeren Künstlern ein Vorbild sein - besonders denen, die sich an Kompositionen für James Bond versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rest in peace, Mr. Barry!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Übersetzung stammt von mir&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-6048533805775376154?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/6048533805775376154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=6048533805775376154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6048533805775376154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6048533805775376154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/01/john-barry-ist-tot.html' title='John Barry ist tot'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2640837722140010607</id><published>2011-01-20T23:07:00.003+01:00</published><updated>2011-01-20T23:39:14.540+01:00</updated><title type='text'>Review "Unthinkable" (2010)</title><content type='html'>Ehrlich gesagt, ich bin mir nicht einmal jetzt darüber sicher, ob ich wirklich etwas zu diesem Film schreiben soll. Ihn als geschmacklos-zynischen Folterfilm abzutun, würde ihm nicht ganz gerecht. Ihn allerdings als filmisches Meisterwerk, das zum Nachdenken anregt, in den Himmel zu loben, ganz und gar nicht. Nicht, dass ich die Tatsache leugnen will, dass er zum Nachdenken anregt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Story: Ein Terrorist, gespielt von Michael Sheen, hat drei Atombomben in Großstädten der USA versteckt, die in einer Woche zünden. Wobei, der Begriff "Terrorist" steht eigentlich hier schon in Frage: Er ist amerikanischer Staatsbürger, der zum Islam konvertiert hat (und niemand weiß warum). Ein paar Tage vor der Zündung wird er verhaftet und in eine geheime Einrichtung gebracht, wo CIA, FBI und Militär versuchen, den Standort der Bomben aus ihm herauszubekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so geht ein brutales Verhör los, bei dem wirklich jedes Mittel eingesetzt wird, um den Verhafteten zum Reden zu bringen. Samuel L. Jackson wird als der Haupt-Folterknecht tätig, und der Film dreht sich um das "Psychospiel", wenn man das so nennen kann, zwischen ihm und Sheen. Dazwischen steht Carrie-Anne Moss ("Memento" und "Matrix") als das Gewissen, in Form einer FBI-Agentin. Die restlichen Charaktere sind echt Nebensache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurigerweise hat der Film für mich nur eine Botschaft: Alle sind böse. Die Amerikaner, weil sie Folter und Erpressung einsetzen und das auch noch gerechtfertigt sehen; der Terrorist (man nenne ihn bitte in diesem Film Yusef, damit klar ist, dass er dies für die Moslems tut) bringt Millionen Unschuldiger um, um seine fadenscheinigen Ziele zu erreichen. Selbst die gutherzige FBI-Agentin wird am Ende doch hart und böse und befürwortet, dass die Foltersitzung fortgesetzt wird, auch wenn Jackson selber keine Lust mehr dazu hat. Ein Ende ist erst abzusehen, als auch noch gedroht wird, die Kinder des Terroristen zu foltern - hier kristallisiert sich dann heraus, dass der einzig wahre Böse natürlich der Beauftragte aus dem Weißen Haus ist, der die ganze Zeit still im Hintergrund gesessen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man nimmt aus diesem Film nichts mit, außer vielleicht dem Gedanken, dass man froh ist, weder Amerikaner noch Moslem zu sein. Politisch hat der Film ungefähr soviel wert wie ein Artikel auf GMX, aber er regt die Emotionen an und will einen darüber nachdenken lassen, wie man sich in solch einer Situation verhalten würde - woran er aber kläglich scheitert. Mit genügend Abstand erkennt man, auf welchen wackeligen Füßen die ganze Grundidee steht - eine Ansammlung von Klischees übelster Sorte, gepaart mit der Aktualität der dargestellten Probleme, was das Ganze nur noch schlimmer macht. Alle beteiligten Figuren sind praktisch Karikaturen von Guantanamo Bay und dem 11. September. Dramaturgisch ausgebaut, damit sie dem Fortlauf des Films helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlimmste daran ist die Motivation aller Beteiligten. Der Terrorist sagt an einer Stelle, dass er die Amerikaner dazu zwingen will, ihre Truppen aus den islamistischen Ländern abzuziehen und ihre finanzielle Unterstützung von Diktatoren in diesen Ländern zu beenden. An sich zwei vernünftiger Anliegen, was auch manche Nebencharaktere in der darauf folgenden Diskussion zugeben. Aber: Warum zum Teufel muss uns der Film ständig reinreiben, dass der Terrorist dem Islam angehört? Für die Umsetzung dieses Anliegens hätte ein Amerikaner mit Sockenschuss gereicht, dem der allgegenwärtige Patriotismus zum Hals raushängt - oder vielleicht jemand, der selber in diesen Ländern als Soldat stationiert war und eingesehen hat, dass die USA dort nichts verloren hat. Aber nein, der Böse ist ein Moslem. Die Amerikaner sind da aber auch nicht viel besser: Sie wollen Unschuldige schützen, um jeden Preis - auch wenn im Laufe der Geschichte Unschuldige nicht einfach sterben, sondern gefoltert werden sollen. Und es sind schließlich ihre eigenen Unschuldigen, die sie schützen wollen - denn immerhin sterben bei ihren Feldzügen gegen das Böse laufend Unschuldige in anderen Ländern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedauerlicherweise ist der Film handwerklich ziemlich gut. Und bis zu der Stelle, wo sie mit der Folter anfangen (rund fünfzehn Minuten im Film) hatte er wirklich Potential - er hätte ein Actionfilm wie "Einsame Entscheidung" oder "Projekt Peacemaker" werden können, vielleicht auch ein Thriller wie "Ausnahmezustand" oder zumindest die spannende Suche nach den Bomben und dem Täter. In jedem anderen Film hätten die Charaktere eine bessere Möglichkeit gehabt, ihr Potential zu entfalten. Und auch wenn das Ergebnis so gewesen wäre wie die genannten Filme oder viele andere, er wäre trotzdem besser gewesen als das eigentliche Ergebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was will "Unthinkable" sein? Ein Polit-Psychothriller vielleicht? Ein Anti-Kriegsfilm über den "Krieg gegen den Terror"? Ich sage euch, was er für mich ist: Ein zynisches, brutales und mit bösartigen Klischees vollgepumptes Machwerk von Leuten, die mit der Kombination von Terrorismus und Folter - der Darstellung eines "Böse gegen Böse" Duells - eine emotionale Reaktion bei ihrem Publikum provozieren wollten und vielleicht hofften, den Film kontrovers und damit interessant zu machen. Eine Reaktion könnt ihr von mir haben: Ich bin sauer, dass ich meine Zeit mit diesem Film verschwendet habe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2640837722140010607?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2640837722140010607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2640837722140010607' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2640837722140010607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2640837722140010607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/01/review-unthinkable-2010.html' title='Review &quot;Unthinkable&quot; (2010)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8769140722991892200</id><published>2011-01-18T23:29:00.003+01:00</published><updated>2011-01-19T00:02:07.085+01:00</updated><title type='text'>Review: "Devil" (2010)</title><content type='html'>Tja, wieder einen neuen Film gesehen. "Devil". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde habe ich den Film hauptsächlich deswegen gesehen, weil Filme mit Fahrstühlen whl die einzigen sind, die mich noch ansatzweise gruseln können. Aber im Grunde ist die Prämisse eine ziemlich einfache, die Idee im Grunde von früheren Filmen her abgeleitet und weiterentwickelt, und das Ergebnis unspektakulär bis vorhersehbar. Aber wenn ich es mir recht überlege, was habe ich eigentlich erwartet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünf Menschen bleiben in einem Fahrstuhl stecken. Kennen wir seit den frühen Achtzigern, auch wenn es sonst grundsätzlich vier sind ("Fahrstuhl des Grauens", "Abwärts", "Fahrstuhl des Schreckens"... komisch, die heißen alle gleich). Was die Sache hier delikat macht, ist: Einer von ihnen ist der Teufel. Und er trachtet allen anderen nach dem Leben. Und während ein Polizist, der eigentlich nur einen Selbstmord ermitteln soll, versucht, die Story und die Eingesperrten zu retten, geht es in der steckengebliebenen Fahrstuhlkabine drunter und drüber. Besonders, wenn das Licht ausgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, atmosphärisch ist der Film wirklich gut gelungen. Obwohl man die Schockeffekte zu Genüge kennt (und glaubt mir, flackerndes Licht ist schon so uralt, dass in anderen Filmen darüber Witze gerissen wurden), erwartet man doch nägelkauend den Ausgang der Geschichte. Zuerst einmal bleibt es beim Ratespiel: Wer ist der Böse? Aber meine Mutter und ich, beides belesene Krimifans, hatten den gleichen Tipp schon zu Anfang des Films - und der erwies sich als richtig. Entweder sind wir daher richtig, richtig gut, oder die Macher blieben in einer Zeit stecken, in der diese Auflösung noch irgendwie originell war. Nein, ich verrate nicht, wer es war - aber man kann es im Grunde schon von Szene 1 des Bösewichts an erkennen, wenn man genau hinsieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zum Thema Vorhersehbarkeit: Es gibt für einen erfahrenen Kinogänger keine Überraschungen in diesem Film. Wer sich alleine die Szene ansieht, in der ein Mechaniker auf dem Boden eines Fahrstuhlschachts nach einem Nagetier umsieht und schon seltsame Geräusche über ihm ertönen, der weiß einfach, dass das nicht gutgehen kann. Ein Übriges tut die nervige Erzählstimme des Polizisten, die aus dem Off heraus quasi Anfang, Ende und gesamten Plot verrät. Hätten sie diese Erzählstimme weggelassen, wäre mir das alleine schon zwei Punkte mehr wert gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was schon eher nervt als die Vorhersehbarkeit ist dieser symbolträchtige Religionskitsch, in den der Film immer weiter abdriftet. Der spirituelle Dialog am Anfang wirkt schon ziemlich überzogen, und es geht in diesem Tenor immer weiter - Glaube, Vergebung etc. sind die Themen, mit denen sich die Hauptfiguren beschäftigen, wenn sie sich bei dem eigentlichen Problem (vier Leute und ein Mörder auf engstem Raum in einem Fahrstuhl) zu langweilen scheinen. Ich habe solche Motive und ihre filmische Vergewaltigung schon in anderen Filmen "genießen" dürfen, aber da handelte es sich bei den Machern um Leute, die mit dem Christentum als solchem - oder zumindest der fundamentalistischen Auffassung einer großen Gruppe von US-Bürgern - auf dem Kriegsfuß stehen. Aber hier ist Religion die Rettung, nicht das Böse, wie in "Der Nebel". Und gerade deswegen scheint mir das Ende des Films, wo auch dieser Gut-Böse-Konflikt einen (wenig actionreichen) Höhepunkt findet, aufgesetzt und aufdringlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den meisten Schauspielern in diesem Film habe ich noch nie etwas gehört. Aber sie machten ihre Sache gut. Bokeem Woodbine war mir ein Begriff ("The Big Hit" und "The Rock"), und Matt Craven ist ein Gesicht, das man im Kino immer wieder mal um die Ecke gucken sieht. Bojana Novakovic, die Frau mit Sexappeal, spielt auch an Mel Gibsons Seite in "Auftrag Rache" mit. Aber die Hauptrolle - die des von schweren Lasten geplagten Polizisten, der trotzdem nur Gutes tun möchte - ist besetzt mit Chris Messina, einem Jim Caviezel für Arme. Ungefähr so interessant wie ein Kanten Weißbrot, und seine Tätigkeiten beschränken sich die meiste Zeit auf das Labern von Blödsinn, möchtegern-cool in der Gegend rumgucken und den richtigen Schauspielern in diesem Film im Weg rumstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, was bleibt unterm Strich? Passable Nebenrollen, aber fehlbesetzte Hauptperson (besser: fehlbesetzter Charakter, den man gleich ganz hätte streichen sollen). Plot wenig originell, dafür die Handlung um so vorhersehbarer. Schockeffekte altmodisch und bekannt, aber relativ effektiv eingesetzt. Auf jeden Fall nicht das Kinogeld wert. Wenn er mal im Fernsehen läuft, gerne einen Blick riskieren. "Devil" hat nicht viel zu bieten - aber das Wenige unterhält zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-8769140722991892200?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/8769140722991892200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=8769140722991892200' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8769140722991892200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8769140722991892200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2011/01/review-devil-2010.html' title='Review: &quot;Devil&quot; (2010)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5749036155063438080</id><published>2010-12-18T11:02:00.003+01:00</published><updated>2010-12-18T11:45:47.518+01:00</updated><title type='text'>Review: "Unstoppable" (2010)</title><content type='html'>Katastrophenfilme... oh Mann... ich kann die Dinger eigentlich nicht leiden. Seit "Flammendes Inferno" in den Siebzigern gab es immer wieder diese durch irgendwelche Katastrophen unterbrochenen Seifenopern mit Charakteren, die 1. mehr Klischees haben als ein US-Army-Werbespot im Kalten Krieg und 2. mich grundsätzlich nicht die Bohne interessieren. Vor allem nicht, wie sie ihre kleinen nichtigen Probleme auf die Reihe kriegen, während um sie herum gerade die Welt auseinanderbricht. Beispiele: "Erdbeben" (mit Charlton Heston - gegen den darf ich nichts Schlechtes sagen, sonst haut mich meine Mutter), "Dante's Peak" (mit Pierce Brosnan, und ich fand "Volcano" entschieden besser), sämtliche "Airport"-Filme (über die ich auch nichts sagen brauche, seitdem ZAZ (Zucker, Abrahams, Zucker) "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" gedreht haben) sowie Emmerichs neuester Blockbuster "2012" (vor "Day After Tomorrow" habe ich mich bis heute drücken können...). Und im Grunde kann man "The Mist" auch noch dazuzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt kommt das große Problem eines Katastrophenfilms, der sich aber geschickt als Actionfilm tarnt und auch von einem Regisseur gedreht wurde, der bislang eher in der Action- bzw. Thrillersparte gearbeitet hat. Ihr kennt ihn alle, den Schnittberserker Tony Scott. Früher einer der Gründe, weshalb die Paramount-Studios so in Geldnot gerieten (nachdem "Tage des Donners" ein grandioser Flop wurde), heute wohl einer der Gründe, warum die MTV-verseuchte Zuschauerschaft auf Schnitte im Viertelsekundentakt und verwackelte Handkameras stehen. Er macht zwar auch noch handwerklich solide Filme (jedenfalls habe ich "Deja Vu" und "Pelham 123" so empfunden), aber Filme wie "Man on Fire" oder "Domino" kann man als normaler Zuschauer nicht ansehen. Wirklich, man wird blind von und muss kotzen! Filmgewordenes Methanol, kann man da sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, ist sein neuer Film "Unstoppable" jetzt eher Methanol oder Ethanol? Berauscht er die Sinne und gibt einem ein gutes Gefühl, bis man nüchtern wird, oder hat er starke Nebenwirkungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, am Anfang sieht man eine Menge Eisenbahn. Und auch später. Eigentlich während des ganzen Films. Mein Vater, ein Fan von Eisenbahn, kam voll auf seine Kosten, aber jeder, der nicht das geringste Interesse an Zügen hat, wird den Film wohl ziemlich langweilig finden. Aber zurück zur Story: Der ganze Ärger fängt an, als ein Rangierer irgendwo auf dem Abstellgleis mit einem riesigen Güterzug herumspielt und nicht EINEN, nicht ZWEI, sondern gleich DREI Fehler macht, für die man sich echt an die Stirn greifen möchte! (Jeder dürfte sich fragen, wie man soooooo blöd sein kann, aber ich erkannte den Typen - es ist der minderbemittelte Bruder von Earl Hickey aus "My Name is Earl".) Die Folge: Ein immer weiter beschleunigender Güterzug, dessen Bremsen nicht angeschlossen sind, in dessen Führerhaus keiner sitzt und der so viel Ladung hat, dass ihn alleine von Masse und Geschwindigkeit her keiner aufhalten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber davon erst einmal genug. Die Leute in der Kommandozentrale (wie bei "Armageddon" sitzen sie nur ohnmächtig da, gucken auf Bildschirme, brüllen in Funkgeräte und beten, das nichts Größeres schief geht) haben sich für diesen Tag auf den Besuch einer Schulklasse vorbereitet. Diese Schulklasse fährt mit dem Zug, der sich dann auf Kollisionskurs mit dem amokfahrenden Güterzug befindet. Um die Dramatik zu erhöhen, wird alle zehn Sekunden (gefühlt) diese Schulklasse gezeigt. Nach dem dritten Schnitt dahin wünscht man sich fast das Unglück herbei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, ich vergesse ja die beiden Hauptdarsteller! Kann leicht passieren, denn während die Katastrophe in Richtung besiedelte Gebiete unterwegs ist, gondeln die in aller Gemütsruhe auf einem anderen Gleis. Wenn ich vorstellen dürfte: Denzel Washington (neuerdings in fast jedem Tony-Scott-Film dabei, kommt auch nicht unbedingt aus jedem lebend raus) als "Veteran der Eisenbahnlinie", ein Zugtechniker, der seit 28 Jahren dabei ist; Witwer mit zwei fast erwachsenen Töchtern, hat zudem schon von seiner Zwangspensionierung erfahren, die in 18 Tagen in Kraft tritt. Hat quasi noch zwei Tage bis zur Pensionierung und trägt bestimmt irgendwo ein rotes Hemd drunter. Und Chris Pine: Ehemals Captain Kirk im schlechtesten Star-Trek-Film aller Zeiten, heute ein junger aufstrebender Lokführer in der Probezeit, zudem halb geschieden und bei seinem Bruder nächtigend, solange die einstweilige Verfügung ihn von seiner Familie fernhält - ich glaube, ihr versteht schon, worum es hier geht. Die Zeiten haben sich geändert, aber nicht die Anzahl der Klischees. Diese beiden sind die einzigen Leute in dem Film, denen die Screentime es erlaubt, einen Hintergrund zu haben, aber ihre Lebensgeschichte stammt aus dem Setzbaukasten für Katastrophenfilme. Aber wir erfahren quasi alles Mögliche über sie - weil sie alle Zeit der Welt haben und von der eigentlichen Handlung bis zur zweiten Hälfte des Films NICHTS MITKRIEGEN!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen die Schnitte zur Kommandozentrale und zu Ned, dem einzigen wirklich coolen Charakter im Film (also meiner Meinung nach, weil er lange Haare hat, einen Pickup fährt und die Synchronstimme von Biff aus "Zurück in die Zukunft" hat). Sie versuchen, zu retten, was zu retten ist - allerdings wollen die Leute in der Kommandozentrale, die um das Leben der vielen potentiellen Opfer besorgt sind, den Zug an ungefährlicher Stelle entgleisen lassen; die Machthaber in der Firmenzentrale hingegen haben andere Sorgen: "Wie wird sich unsere Aktie entwickeln, wenn der Zug zerstört wird?" "Minus 40 Prozent." Ist gebongt, wir starten einen halsbrecherischen Versuch mit einem Kriegshelden aus Afghanistan und einer Lok mit einem weiteren Veteranen der Eisenbahn als Lokführer, der wahrscheinlich auch nur zwei Tage bis zur Pensionierung hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier will ich mit den Spoilern mal lieber aufhören, aber jeder, der genug Katastrophenfilme gesehen hat, weiß ungefähr, wie der Hase läuft. Die Situation spitzt sich immer mehr zu, dann greifen irgendwann die Helden ein, geraten in ein paar auswegslose Situationen, schaffen es am Ende aber doch... Oder? Schaffen sie es denn alle? Tja, wenn ihr den Film noch sehen wollt, verrate ich davon lieber nichts. Und ich muss zugeben: Abgesehen von den Waggonladungen Klischees aus Katastrophenfilmen ist "Unstoppable" ziemlich spannend. Zwar nicht immer plausibel (wenn man den Kritiken der ausgerasteten Zugtechniker bei IMDB glauben darf, die diesen Film für hanebüchenen Unsinn halten), teilweise auch arg überdramatisiert (im Speziellen diese unnötigen Schnitte zu diesen absolut nervigen Schulkindern), aber spannend und für einen Katastrophenfilm gnädigerweise sehr kurz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde ist "Unstoppable" ein Katastrophenfilm mit hohem Actionanteil, der sich vornehmlich an Eisenbahnfans und Fans der beiden Hauptdarsteller richtet. Aber im Grunde ist es immer das Gleiche, wie schon vor bald vierzig Jahren: Der kleine Mann korrigiert den Fehler, den ein großer Idiot verursacht und den machtgierige große Männer zu ignorieren versuchen. Die Nebencharaktere haben keine nennenswerte Persönlichkeit, die dramatischen Szenen sind aufgesetzt, unnötige Nebenszenen stören den Fluss des Films und... Tony Scott, begreife endlich, dass nich jeder deiner Zuschauer unter ADS leidet wie du! Der Film ist spannend, das muss man ihm lassen. Wenn man einmal vergessen kann, dass er nur auf eine Art und Weise ausgehen kann, ist er spannend. Aber einmal sehen reicht völlig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5749036155063438080?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5749036155063438080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5749036155063438080' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5749036155063438080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5749036155063438080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/12/review-unstoppable-2010.html' title='Review: &quot;Unstoppable&quot; (2010)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-324197329616726269</id><published>2010-11-01T23:05:00.002+01:00</published><updated>2010-11-02T00:06:10.439+01:00</updated><title type='text'>Double Review: "Scott Pilgrim vs the World" und "R. E. D." (beide 2010)</title><content type='html'>Moin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Monat ist wieder um, es wird Zeit für ein paar mehr oder minder geistreiche Filmkritiken von mir. Das Sommerloch ist auch um, dementsprechend können wir wieder die Zeit der verregneten Kinotage erwarten. Womit auch die Macher von Kinofilmen rechnen und sich normalerweise ihre besten Werke für diesen Zeitraum aufsparen. Na ja, zumindest war es vor einigen Jahren noch so - heutzutage kann man nie wissen, wann wirklich mal was Gutes im Kino kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal hatten wir Glück: Gleich zwei echte Kracher haben hier den Weg ins Kino gefunden - und ich rede nicht von "Machete", der nebenbei bemerkt auch ein echter Partyfilm ist. Nein, heute bleiben wir mal lieber im FSK 12-14 Bereich mit den beiden in der Überschrift erwähnten Filmen. Einer handelt von den Tücken jugendlicher Liebe und Eifersucht, der andere ist eine Auseinandersetzung mit dem Älterwerden gemischt mit politischen Hintergründen und leichter Kritik am Überwachungsstaat Amerika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst einmal widmen wir uns "Scott Pilgrim vs the World" von Edgar Wright, dem Schöpfer der beiden Klassiker "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wright gehört definitiv zu der Sorte Filmemacher, denen es schwer fällt, ein Thema wirklich ernst zu nehmen. Das ist eine Eigenschaft, für den man ihn aber einfach lieben muss. Mit "Shaun of the Dead" hat er einen Zombiefilm gedreht, der neben dem genretypischen Splatter auch hinreißende Ideen und Humor mitbringt, und "Hot Fuzz" ist trotz meiner Affinität zu 80er-Jahre-Buddy-Movies, die dort nach Strich und Faden vergackeiert werden, einer meiner absoluten Lieblingsfilme - oder auch gerade genau deswegen. Im Übrigen sieht seine IMDB-Liste eher mager aus, somit ist "Scott Pilgrim" sein erster großer Film seit "Hot Fuzz". Und dieses Mal spielt er nicht einmal in England, und der Hauptdarsteller ist nicht Simon Pegg (ja, ihr mögt ihn als Scotty aus dem neuen Star Trek kennen - für mich der einzige Lichtblick in dem Drecksfilm!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, aber: Wer spielt mit? Und worum gehts da? Beides ist schnell erzählt: Hauptdarsteller ist Michael Cera, ein junger, recht sympathischer Schauspieler, dessen Rollenauswahl ihn allerdings in die "schüchterner Verlierer" Schublade einordnen würde. Bekannt dürfte er seit "Juno" oder "Year One" sein, aber ich kenne ihn noch aus der Zeit bei der Serie "Arrested Development". Ihm zur Seite steht Mary Elizabeth Winstead - für Fans des Mainstream-Kinos: "Final Destination 3" und "Stirb Langsam 4.0" (Filmtochter von Bruce Willis). Im Grunde geht es darum, was ich schon angedeutet habe: Cera will bei Winstead landen - es ist ein Liebesfilm. Beide sind Anfang bis Mitte Zwanzig, also quasi jugendlich. Und im Weg ihrer Liebe stehen eifersüchtige Ex-Freunde (nein, Ex-Lover - ganz wichtig!) von Winstead. Der Eifersuchts-Teil ist auch erfüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier endet die Reihe der "normalen" Elemente des Films. Denn anstatt dass es zu friedlichen Aussprachen mit den insgesamt sieben Ex-Lovern kommt oder zu einer zünftigen Prügelei im Hinterhof - moment, lasst es mich anders formulieren. Erinnert ihr euch an Mortal Combat? Oder Streetfighter? Der Film ist genauso. Und zwar nicht wie die Filme - wie die SPIELE!!! Um bei seiner Traumfrau zu landen, muss sich Cera nämlich durch die Reihen der Ex-Lover kämpfen, die sich allesamt zu irrsinnigen, visuell völlig durchgedrehten Duellen auf Leben und Tod stellen. Und während Cera sich abseits dieser Duelle eher schüchtern und zurückhaltend gibt, in den Kampfszenen dreht er richtig auf! Muss er auch - zu seinen Gegnern zählen "Superman" Brandon Routh und "Fantastic Four" Chris Evans (ich erwähnte den mal in meiner "Push"-Review...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz ehrlich, es ist eigentlich unbeschreiblich, was in diesem Film abgeht: Aufgesetzt wie ein typisches Videospiel aus dem Arcade-Zeitalter (vor allem die Prügelspiele) schlägt sich Cera durch Einzelkämpfe a la "Mortal Combat", kriegt dabei Punkte gutgeschrieben, steigt Level auf - das alles in teils Comicstil, teils Videospiel-Elementen eingeblendet. Nebenbei sorgen seine privaten Probleme (wenn man die so nennen kann) für abgedrehte Wendungen und biestige Kommentare seitens der übrigen weiblichen Besetzung. Aber das ist vollkommen egal - wenn er seine Konkurrenz zerlegt, wird nur noch gefeiert. Eine ganze Latte verschiedenster Anspielungen auf Video- und Comickultur runden das Szenario noch ab, und selbst wenn der Film schon am Ende zu sein scheint - ein Hammer folgt immer noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals bei "Hot Fuzz" lag ich lachend unterm Sofa, als ich sah, wie sie in der letzten halben Stunde vollkommen ausrasteten und ein halbes englisches Dorf zerballerten. Diese halbe Stunde aus "Hot Fuzz" haben sie mental auf den ganzen Film ausgeweitet. Wer auf Realismus steht, wird diesen Film hassen. Wer ruhige Liebesdramen erwartet, wird entsetzt aus dem Kino rennen. Wer aber was Verrücktes und zum Schreien Komisches sehen will, mit Action nahe dem "Final Fantasy VII" Film und dem Gefühl der guten alten Beat 'em Ups von den Spieleautomaten - der kommt an diesem Streifen nicht vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Scott Pilgrim vs. the World" - für mich der ultimative Liebesfilm! Denn hier geht die Post ab!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10/10 Punkte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film stellte mich allerdings auch vor ein Dilemma: Für jeden anderen Film wüsste ich mindestens einen Film, der dazu passt und den man sich im Anschluss prima angucken könnte. Nicht für diesen! Es gibt nichts Vergleichbares, weder damals noch heute, was auch nur ansatzweise in ein Double Feature passen würde. Oder anders ausgedrückt: Ich empfinde "Shoot 'em Up" als stilles Drama, verglichen mit diesem Streifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da wir sonst nix Besseres zu tun hatten, schauten mein Vater und ich einen Altherrenfilm an: "R.E.D."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Erklärung: "R.E.D." steht für "Retired - Extremely Dangerous". Dieser Begriff wird zumindest im gleichnamigen Film für Ex-CIA-Agenten im Ruhestand verwendet, die eigentlich zu alt sind, um noch reihenweise Leute umzulegen. Damit sind Leute wie Morgan Freeman (jetzt fragt mich nicht, wer das ist - jeder Kinogänger kennt ihn!), John Malkovich ("Con Air" - ja, ich weiß, er hat bessere Filme gemacht) und Helen Mirren ("Teaching Mrs. Tingle" - und weil ihr es seid: "Die Queen"). Ach, und natürlich den Kerl aller Kerle: Bruce Willis. Und er wird langsam echt zu alt für den Sch***!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es beginnt in der Vorweihnachtszeit, wo Willis aus dem Haus tritt, die Dekoration seiner Nachbarn sieht und sich denkt, von Flughäfen und Hochhäusern sollte er sich doch lieber fernhalten. Sein Leben als alter Mann ist recht ereignislos - er zieht eine Avocado hoch, telefoniert mit seiner Sozialarbeiterin, in die er ein bisschen verschossen ist, bringt ein Dutzend Killer mit automatischen Waffen um - das Übliche halt. Nur das mit den Killern passiert nicht mehr so oft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also gabelt er seine Sozialarbeiterin auf, denn es liegt ihm etwas an ihr und er will nicht, dass ihr etwas passiert. Da er aber vermutet, dass hinter der Umgestaltung seiner Hauses und dem Killerkommando wohl sein alter Arbeitgeber, die CIA, steckt, muss sie eben auch aus der Schusslinie. (Sie sieht das nicht so, aber dafür gibt es ja Klebeband.) Ein Möchtegern-CIA-Yuppie mit geringen moralischen Ambitionen kriegt den Auftrag, seinen Ruhestand etwas zu vertiefen, und heftet sich an seine Fersen. Worauf Willis nichts weiter bleibt, als seine alte Truppe von damals zu reaktivieren: Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dieser Film ist kein Thriller. Es geht nicht darum, wer jetzt was macht und um was es überhaupt geht. Das ist nur der Aufhänger für Witz und Geballer. Und ich meine Geballer. Die Altleute-Riege hält nicht viel von Heimlichkeit wie "Mission Impossible" oder die Bourne-Filme - hier wird mit Blei um sich geschmissen, als würde das Zeug nix kosten. Und alle haben einen Heidenspaß dabei - alleine die Dame Helen Mirren, nach ihrem Portrait als Queen Elizabeth, gibt einem das Gefühl, sie hätte wirklich mal für den MI6 Leute umgenietet. Aber das absolute Highlight des Films ist John Malkovich - der ist jenseits aller Zurechnungsfähigkeit, eine Art altgewordener "A-Team"-Murdoc. Und: Das Schwein! Achtet auf das Schwein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Witz an dem ganzen Film ist natürlich, dass die Hauptdarsteller wirklich viel zu alt für den Kram sind. Willis macht das, was ihn vor 25 Jahren berühmt gemacht hat; die übrigen Darsteller helfen ihm nach Kräften. Es ist altmodische Action mit heftigem Augenzwinkern, einer James-Bond-Version von "The Expendables" nicht unähnlich. Nur hier ist immer noch der Kontrast zu den jungen Leuten - zynischen, karrieregeilen Leuten wie Haupt-Gegenspieler Karl Urban ("Herr der Ringe", "Doom", "Bourne-Verschwörung"). Die würden sich wohl auch eher einen bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Plan für den großen Schachzug der Heldengruppe vorstellen - dementsprechend gucken sie auch verdutzt aus der Wäsche, als Queen Mirren mit einer überaus großkalibrigen stationären Maschinenkanone in einem Parkhaus Autos zersiebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Wermutstropfen hat dieser Film allerdings: Wer Morgan Freeman kennt und mag, sollte von seiner Rolle nicht allzu viel erwarten. Und das Finale erinnert in seiner Machart und seiner Idee an den Showdown aus "Stirb Langsam 4.0", welcher nach der anderthalbstündigen Actionorgie auch ziemlich unspektakulär endet. Wahrscheinlich alles Absicht, aber ich bin kein großer Fan von minimalistischen Showdowns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"R.E.D." ist eine moderne Actionkomödie mit einer Liste von Hauptdarstellern, die wie in Actionfilmen der alten Schule agieren und ihr eigenes Alter auf die Schippe nehmen. Der Witz stimmt punktgenau, die Action ist klasse, die Charaktere (zumindest auf guter Seite) sind liebenswert. Ein Film für Jung und Alt. Quasi für die Mittelalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-324197329616726269?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/324197329616726269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=324197329616726269' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/324197329616726269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/324197329616726269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/11/double-review-scott-pilgrim-vs-world.html' title='Double Review: &quot;Scott Pilgrim vs the World&quot; und &quot;R. E. D.&quot; (beide 2010)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4750276499317766206</id><published>2010-10-08T00:52:00.003+02:00</published><updated>2010-10-08T15:49:56.522+02:00</updated><title type='text'>Bekenntnnisse eines Geburtstagskindes</title><content type='html'>Ich habe mittlerweile so einen im Kahn; die Menge an Alkohol, die ich zu mir genommen habe, würde der Roten Armee als Moralschub für zehn Jahre reichen. Also mache ich es kurz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir an diesem Tag viele Gedanken gemacht, was ich in diesen Eintrag schreibe. Und ob überhaupt - ein Schriftsteller wie ich arbeitet schließlich nicht an dem Tag, an dem er gezeugt wurde. Aber da ich keinen Juiläumseintrag zu meinem Blog schreibe  -und meine Finger eh immer die richtigen Tasten verfehlen - muss wenigenstens an meinem Schlüpftag etwas Besonderes passieren. Und ich merke gerade, meine Tippfehler lassen signifikant nach, wenn ich nicht auf die Tastatur gucke...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so sei es also. 26 Lenze bin ich geworden, und das ganz ohne Mr. Kipling. (Ganz ohne nun auch nicht.) Ich habe den Tag im Kreis meiner Geliebten verbracht, viele Geschenke erhalten, für deren Sichtung ich Monate brauchen werde, und soviel Alkohol konsumiert, dass mir die Erdrotation kurz davor ist, auf den Magen zu schlagen. Plus meine Tippfähigkeit zu ruinieren, weshalb sämtliche Tippfehler den Firmen Öttinger, dem Pfälzer Weingut sowie den Herstellern von Met und Ouzo zur Last fallen dürfen. Eines will ich aber vorher loswerden, bevor ich das Bewusstsein verliere:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will mich bei allen Leuten bedanken, die an diesem Tag an mich gedacht haben. Sei es per SMS (danke, PETER!) oder Nachricht im StudiVZ (Ruth, Marcus, Wienke, Kathrin, Stefan, Timo, Teichi, Siok, Sönke, Carsten, Michael, Stephan und mein &lt;br /&gt;Bruder PETER!). Teilweise auch per Email, wobei die automatischen Mails von WOA und dem Star Wars Forum schon fast Armutszeugnis sind. Wie auch immer: Wenn ihr diese Nachricht lest und mir gratuliert habt: Danke schön!!! Wenn ihr mir nicht gratuliert habt: Tja, schade, ne?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, ich habe mehr getankt als der Golf von Mexiko. Und vor Gericht gelte ich im Moment als jenseits aller Zurechnungsfähigkeit. Fliegen (bei "Heroes in the Sky") tu ich heute auch nicht mehr. Ich gehe lieber ins Bett. Meine Tastatur rebelliert auch schon gegen mich...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4750276499317766206?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4750276499317766206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4750276499317766206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4750276499317766206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4750276499317766206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/10/bekenntnnisse-eines-geburtstagskindes.html' title='Bekenntnnisse eines Geburtstagskindes'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5425512221514404767</id><published>2010-10-03T23:07:00.002+02:00</published><updated>2010-10-03T23:46:45.558+02:00</updated><title type='text'>Drei ??? vs TKKG (Teil 4)</title><content type='html'>Sowas, sowas... da glaubte ich, dieses Thema zu Genüge behandelt zu haben, und doch stoße ich immer wieder auf Neues. Und ich glaubte auch in drei Blog-Einträgen das abgearbeitet zu haben, was im visuellen Medienbereich über beide Reihen die Abarbeitung lohnt. Das war jedenfalls vor meiner letzten Entdeckung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit TKKG bin ich durch, wie schon vorher gesagt. Sollte jemals wieder ein neuer Film herauskommen, werde ich mit meiner Zeit etwas Sinnvolleres anfangen. Es sei denn, der Regisseur ist entweder Florian Baxmeyer, der einzige deutsche Regisseur, der was taugt, oder John Woo. Mit Letzterem rechne ich eher nicht. Gleichzeitig hoffe ich, dass die drei ??? noch eine weitere Chance im Kino erhalten werden. Bislang ist nichts angekündigt worden, und obwohl ich den zweiten Film sogar besser fand als den ersten, ist dieser eher still und leise in der DVD-Abteilung verschwunden und wird wohl noch irgendwann im Nachmittagsprogramm von Super RTL gezeigt, aber nicht zur Prime Time auf einem bedeutenden Sender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt also noch? Die große Überraschung, von der eigentlich nur die wirklich beinharten Fans wissen: Es gab / gibt Live-Aufführungen mehrerer Fälle der drei Detektive aus Rocky Beach. Genauer gesagt ist es die Aufführung eines Hörspiels auf einer Bühne vor Publikum. Mit den drei Sprechern Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich in den Rollen, in denen sie seit nun über dreißig Jahren erfolgreich geworden sind. Plus einiger mehr oder weniger prominenter Gastsprecher und einem Erzähler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt von dieser Aufführung bislang zwei, die es auf eine DVD geschafft haben. Zum Einen die schon seit Jahren kursierende Aufführung des Falles "Master of Chess", einer vermutlich extra für die Bühne geschriebenen Geschichte; zum Anderen die Aufführung des allerersten Hörspiels der Reihe "Der Superpapagei". Und ich besitze mittlerweile beide.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Erwartungen bei "Master of Chess", welches ich zuerst gesehen hatte, waren damals relativ gering. Die große Faszination war es ja, die Sprecher, mit denen ich ja praktisch aufgewachsen bin, mal wirklich in ihren Rollen agieren zu sehen. Sie stellen sich auf die Bühne vor ihre Mikrofone und verlesen ihren Text. Das alleine würde den harten Fans schon reichen. Aber die Art, wie sie es machen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz ehrlich, der wahre Star der Aufführung (sogar in beiden Fällen) ist der Tontechniker. Peter Klinkenberg, ein Meister vor dem Herrn. Ein Mann, der in zwei verschiedenen Schuhen auf der Bühne sitzt, vor sich eine Auswahl von verschiedenen Oberflächen, mit diversen Requisiten an seiner Seite. Und wenn er mit denen die Soundeffekte erzeugt und dabei breit grinst, ist man einfach fasziniert. Mir würde jedenfalls nur eine Person einfallen, die das auch so hinkriegen würde, und das ist MacGyver.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei "Master of Chess" wirken neben den drei Detektiven allerdings nur zwei Gastsprecher mit, die man nicht einmal aus einschlägigen Fernsehzeitungen kennt. Doch beide - ein Männlein, ein Weiblein - übernehmen in dem Stück mehrere Rollen, und das mit Bravour. Er als alternder Graf, betrunkener Spaziergänger (und vom Humor her höchstwahrscheinlich ein Norddeutscher) und Quasimodo-Imitator; sie mit einem Hang zu schrillen Stimmen als mexikanisches Küchenmädchen, verrückte Gräfin und eine "normale" Rolle, die ich aber nicht verraten will, weil sie vom Plot zuviel verrät. Und dann bleibt nur noch der Erzähler, dessen Stimme - da bin ich ziemlich überzeugt - in dem Disney-Film "Tron" das "Master Control Program" auf deutsch vertonte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das gut und schön, und für Fans sicher ein Fest, aber ich empfehle es jedem, der mit den drei ??? etwas anfangen kann. Denn sie nehmen sich in diese Stück beruflich und privat gehörig auf die Schippe. Es gibt genug Gelegenheiten, bei denen sie die normalerweise hochspannende Atmosphäre außer Acht lassen und auf der Bühne einfach mal blanken Unsinn walten lassen. Der Tontechniker ist da ja natürlich der Schlimmste. Aber auch Andreas Fröhlich mit seinem John-Cusack-Humor und seine zwei Kollegen lassen stellenweise echt die Sau raus. Und für die Stellen, an desen sie mal nicht als drei Detektive zu diskutieren anfangen, lohnt sich das Ansehen der Aufführung alleine. Und Gelegenheiten dazu gibt es genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Superpapagei" ist da schon etwas ernster. Das Stück ist bis auf einige Änderungen eine Adaption des originalen Hörspiels, was allerdings auch zu einigen Running Gags führt. Einige der Fehler, die die Autoren des Dialogbuches damals gemacht hatten, wurden entweder mit einem Augenzwinkern korrigiert oder mit einem noch heftigeren Augenzwinkern immer wieder parodiert. Hilfreich ist hier auch die prominente Gastbesetzung. Wie ich im Eintrag über den zweiten Film der drei ??? schon schrieb, wurde Mortons erster Kinoauftritt vom echten Sprecher der Hörspielreihe synchronisiert. Dieser Mann fand auch seinen Weg auf die Bühne, um nicht nur Morton, sondern auch Skinny Norris, den Erzfeind des Trios, zu sprechen. Hinzu kommen Detlef Bierstedt (die deutsche Stimme von George Clooney und Commander Riker aus "Star Trek") und Thomas Fritsch als Erzähler (der einem wirklich wie in der Pro7-Märchenstunde vorkommt). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Skinny Norris geht auch eine der großen Änderungen, die vom Hörspiel zur Bühne stattfanden, einher. Der Schurke kommt im originalen Hörspiel gar nicht vor, was sogar auf der Rückseite der DVD-Hülle betont wird. Hier wurde ihm allerdings ein Auftritt zuteil, der nicht nur der Romanvorlage näher kommt als das Hörspiel, sondern auch einen weiteren Fauxpas des Hörspiels behebt, der stark am Hintergrund von Justus Jonas kratzte. Also nicht so schlimm wie "Greedo shoots first" in Star Wars, aber ein Detail, über das sich die Macher wohl erst später einig waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei so viel prominenter Besetzung und einer Geschichte, die die meisten Fans von Kindesbeinen auf kennen, gibt es nicht mehr viel Raum für Blödeleien. Aber das bisschen Raum, was noch bleibt, wird ausgenutzt. Alleine die Auftritte der seriösen Schauspieler als Papageien sind zum Schreien komisch. Und wenn Oliver Rohrbeck an der eigentlich spannendsten Stelle des Stücks einen Lachanfall kriegt, ist eh alles vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt so viele Gründe, diesen beiden "Theater"-Aufführungen eine Chance zu geben. Manche finden vielleicht Gefallen an der Idee eines auf der Bühne vorgeführten Hörspiels. Andere interessieren sich für Einblicke in die Kunst der Tontechnik. Aber vor allem die Fans der Hörspiele werden es lieben, denn dies ist eine Möglichkeit, die alten Hasen zu sehen, die von Kindesbeinen an die drei Detektive verkörpert haben und es heute noch tun, auch wenn sie überhaupt nicht danach aussehen. Und ich sage euch: Sollten sie noch einmal in Flensburg auftreten, wie sie es schon vor Jahren einmal getan haben, dann will ich auf jeden Fall dabei sein. Es lohnt sich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei ??? - Master of Chess: 9/10 Punkte&lt;br /&gt;Drei ??? - Der Superpapagei: 8/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5425512221514404767?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5425512221514404767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5425512221514404767' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5425512221514404767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5425512221514404767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/10/drei-vs-tkkg-teil-4.html' title='Drei ??? vs TKKG (Teil 4)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4140015046004695218</id><published>2010-10-01T22:55:00.002+02:00</published><updated>2010-10-01T23:38:39.434+02:00</updated><title type='text'>Earthstorm</title><content type='html'>Ich habe ja mit "Predators" und "The Expendables" zwei Kritiken zu absoluten Top-Filmen geliefert; da wird es mal wieder Zeit für etwas weniger Erbauliches. Und mal wieder ist es meiner Naivität zuzuschreiben, dass ich diesem Film alleine vom Titel her eine Chance geben wollte, wobei mich sogar das DVD-Cover hätte vorwarnen müssen: Hauptdarsteller (beziehungsweise "einzige Darsteller, die man schon mal irgendwo gesehen hat") in dieser Gurke sind Stephen Baldwin (ja, einer von den dreihundert Brüdern) und Dirk "Starbuck und Faceman" Benedict. Obwohl ich Letzteren noch sehr mag, dank der beiden genannten Rollen, muss ich sagen, ein Film mit ihm in einer tragenden Rolle, der nichts mit A-Team oder Kampfstern Galactica zu tun hat, erweckt nicht gerade mein Interesse - oder jedwedes Vertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Earthstorm" hat aber noch mehr zu bieten als nur das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schreibt ruhig einen Kommentar, wenn euch die folgende Geschichte an einen bekannten Film aus den späten 90ern erinnern sollte: Durch etwas, was S.E.T.I., der NASA und sämtlichen Astronomen der Erde irgendwie entgangen war, steht jetzt die Erde vor dem Untergang durch einen riesigen Himmelskörper (in diesem Fall: der Mond). Das sogenannte American Space Institute, kurz ASI, also die Vollprofis in Amiland, entdecken, dass nur eine gewagte Sprengmission den Planeten retten kann (oder in diesem Fall ein hanebüchener Physik-Plot der uns weismachen will, dass man mit einem Magneten eine Spalte im Mond schließen kann, bevor er auseinander bricht). Zu diesem Zweck soll ein absoluter irdischer Laie, der aber auf seinem Fachgebiet der absolute Obermotz ist, zu den Vollprofis beim ASI reisen, seinen Senf dazu geben, dann kann er wieder nach Hause. Natürlich wird alles viel komplizierter, und schon bei dem Satz "Nein, wir schicken Sie nicht ins All, sondern Sie sollen uns nur beraten" weiß man schon, dass genau dieser Laie ins All geht, irgendwas ungemein Heroisches anstellt und dann allen den Tag rettet. Wem das nicht reicht, um auf den Film aus den 90ern zu kommen, dem stellen wir noch eine junge schwarzhaarige Frau als "Tochter" (beziehungsweise Tochterfigur, denn der Held ist ihre "Vaterfigur" - Zitat aus dem Film) und einen Schlipsträger, der zwar keine Ahnung hat, aber im Umfeld des Präsidenten arbeitet und deswegen immer das letzte Wort hat - ach ja, und was die Spezialisten reden, ist eh Müll. Er weiß es besser - nicht, weil er es mit Fakten untermauern könnte, sondern... ist einfach so. Ach ja, und zum Thema Sprengung: Ein experimentelles Shuttle mit nuklearem Impulsantrieb (... ähm... was habt ihr denn geraucht) und vier Atombomben an Bord soll das Problem lösen. Zuvor jedoch gehen Mexico City und andere Städte im Asteroidenhagel unter und werden natürlich nicht vorgewarnt, dass das Ende der Welt bevorsteht. Als die Menschen dann doch davon Wind kriegen, kommt dann die Radiomeldung: "Wir sind jetzt alle gleich. Und unsere Gebete sind mit den Menschen im Space Shuttle auf ihrer Mission."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na? Klingelts?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss ich eigentlich noch sagen, was an dem Film schlecht ist? Was ist an dem Film gut? Fragen wir lieber mal so, denn das lässt sich leichter beantworten. Was an dem Film gut ist: Es geht was kaputt, und es kommt ein Raumschiff drin vor. Punkt! Das sind die Vorteile. Der gesamte Plot ist aus *zu erratendem Film* geklaut, inklusive Zeitlupenaufnahme heroischer Astronauten, gefährlichem Anflug durch tückische Asteroidenschwärme, einer Bodencrew mit Tendenz zur weitreichenden Panik, weil sie nicht alles selber machen können, sowie mitfiebernden Menschen aus aller Welt, die vor dem Fernseher sitzen und abwaren, ob die Welt nun untergeht oder nicht. Der einzige Unterschied zu *zu erratender Film* ist: *SPOILER* Der Held überlebt. Obwohl er es nicht verdient. *SPOILER-ENDE*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Effekte sind absolut lächerlich. Die Zerstörung von Mexico City entstand anscheinend mit Hilfe von Photoshop (erinnert mich jedenfalls stark an die Effekte vom Nostalgia Critic), die Weltraumaufnahmen habe ich bei Wing Commander schon überzeugender gefunden, und die Sprengungsszenen am Anfang des Films wären sogar den Machern von "Power Rangers" peinlich gewesen. Aber noch lächerlicher als die Spezialeffekte sind die üblen Dialoge aus dem Katastrophenfilm-Setzkasten: Wenn Stephen Baldwin mit seiner "Tochter" darüber spricht, dass seine Frau vor drei Jahren gestorben war, denke ich auch nur: "Exposition! Exposition! Rush it through ASAP!" Dirk Benedict braucht fünf Dialogzeilen, um zu zeigen: "Hallo, ich bin in diesem Film der Bösewicht. Aber nicht aus Bösartigkeit, sondern aus reiner Dummheit und Eitelkeit." Und ich bin der Meinung, für den Satz "Ich komme gerade von meinem Freund, dem Präsidenten" gehört jeder Charakter in jedem Film, der mit dem Schicksal der Welt zu tun hat, gesteinigt, gevierteilt und an die Viecher aus "Der Nebel" verfüttert. Ach ja, der absolute Knüller an Dialogzeile kommt von der Shuttlepilotin mit der unvergesslichen Textzeile: "Houston, hier blinkt etwas Rotes!" Erinnert an Sigourney Weaver, die beim Alarnton in "Galaxy Quest" sagte: "Ich kenne dieses Geräusch. Das ist ein schlimmer Geräusch!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauspielerische Leistung sucht man in dem Streifen eh vergebens. Stephen ist einer der Baldwins, die man engagiert, wenn Alec den Castingfuzzi mit einem Arschtritt vor die Tür setzt, William nur kaltlächelnd seine Schrotflinte durchlädt, Adam einem mit dem Finger auf "Firefly", "Independence Day" und "Predator 2" mitteilt, man habe den Schwachsinn nicht nötig, und Daniel beim Anblick des Drehbuchs fluchtartig das Land verlässt. Es gibt bestimmt noch einen Baldwin in der Familie, der noch tiefer sinken kann als das, und wahrscheinlich würde dieser in der Fortsetzung landen, sollte jemand tatsächlich so auf Dope sein, dass er das für eine gute Idee hält. Und außer Benedict, der ja nun sein Gesicht auch in jede Kamera halten muss, die er finden kann (verdammt, ich habe ihn immer noch nicht in der "A-Team" Verfilmung entdeckt!), gibt es niemanden, den man jemals in irgendeiner Form, an die man sich erinnern könnte, in Film und Fernsehen entdeckt hätte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dürfte das, was mir "Earthstorm" vermittelt hat, gut zusammenfassen. Story geklaut, Effekte vom Heimcomputer, Schauspieler, die man hierzulande nicht mal ins Dschungelcamp lassen würde, sowie die schlechtesten Dialoge seit Star Wars Episode 3. Einzige Pluspunkte, und selbst die sind von der Umsetzung her mehr als erbärmlich, dank der Spezialeffekte: Es geht was kaputt, und es kommt ein Raumschiff drin vor. Und wenn ihr den Film mittlerweile erraten habt, auf den ich hier die ganze Zeit anspiele, dann schreibt einen Kommentar zu diesem Beitrag! Ernsthaft! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4140015046004695218?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4140015046004695218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4140015046004695218' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4140015046004695218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4140015046004695218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/10/earthstorm.html' title='Earthstorm'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4344495051165649064</id><published>2010-09-26T22:30:00.002+02:00</published><updated>2010-09-26T23:16:06.773+02:00</updated><title type='text'>Predators (2010)</title><content type='html'>Und wieder eine Filmkritik, dieses Mal von meinem Elternahus aus, wo ich vorübergehend wieder gelandet bin. Meine eigene Internetverbindung funktioniert noch nicht wirklich, also muss ich mich wieder mit dieser komischen Tastatur prügeln, die mein Vater benutzt. Aber lasst uns zum Geschäftlichen kommen (nebenbei, mein Vater sagt wahrscheinlich das Gleiche über meine Tastatur, auf der mittlerweile zwei Drittel der Buchstaben nicht mehr zu erkennen sind...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht allzu viele Leute dürften wissen, dass der "Predator", das außerirdische Wesen aus dem gleichnamigen Film mit Arnold Schwarzenegger von 1987, einer meiner absoluten Lieblings-Antagonisten ist. Nicht nur, weil seine Ausrüstung spitze ist (von der Armklinge über die Tarnvorrichtung bis hin zur Schulterkanone), sondern auch, weil er im Grunde kein Böser ist. Er ist ein Jäger, dessen Lieblingsbeute in den "Predator" Filmen zufällig Menschen sind. Und dennoch hält er sich an einen strengen Ehrenkodex, denn niemand, der keine Chance gegen ihn hat, muss ihn fürchten. Nur jemand, der bewaffnet und / oder gefährlich ist, wird zu seiner Beute. Im Grunde also könnte man sich als Zuschauer ebenso auf die Seite des Predator stellen als auf die von Schwarzenegger oder Danny Glover in Teil 2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls ist die Popularität des Predator seit 1987 erheblich gestiegen, und das dank eines eingeleiteten "Crossovers" mit der Alien-Reihe. Fans kennen die Szene aus "Predator 2" bestimmt, in der Danny Glover den Trophäenschrank des Predator findet und jede Menge absonderlicher außerirdischer Schädel entdeckt - unter anderem den des "Alien". Die Folge: Eine Comicreihe, mittlerweile drei Computerspiele und zwei Kinofilme, in denen Alien und Predator versuchen, herauszufinden, wer von ihnen mehr drauf hat. Die Comics kenne ich nicht, von den Spielen habe ich das zweite sehr gerne gespielt (es war in der Zukunftswelt von "Aliens - Die Rückkehr" angesiedelt), und die zwei Filme waren minderwertig, auch wenn sie zu einem gewissen Grad unterhaltsam waren. Beim ersten Film nicht verwunderlich - Paul Anderson hatte schon die Verfilmungen von "Mortal Combat" und "Resident Evil" in Grütze verwandelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber, nach nun über zwanzig Jahren Erfolgsgeschichte schnappte sich Robert Rodriguez (über den ich seit "From Dusk Till Dawn" keine Worte mehr verlieren müsste) ein paar fähige Leute, einen mir noch unbekannten Regisseur und ein Drehbuch, das zu den Wurzeln der Reihe zurückführen sollte. Ein neuer Predator-Film soll gedreht werden; ohne das Alien, nur mit der altbekannten Kombination Jäger - Gejagter: Predator gegen Mensch. Und diesen Film, der in diesem Jahr ins Kino kam, habe auch ich nun endlich gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier ist das Ergebnis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab den beiden Labeln von 20th Century Fox und Troublemaker ist es mit der Ruhe vorbei. Adrien Bordy, der Oscar-Preisträger für seine Hauptrolle in "Der Pianist", macht im freien Fall die Augen auf und muss feststellen, dass sein Fallschirm sich nicht öffnen will. Irgendwann tut der es doch und lässt ihn unsanft auf den Boden krachen. Bumm! "Predators"! Soviel zu einem ruhigen Einstieg. Kurz darauf hält ihm Danny "Machete" Trejo zwei automatische Waffen ins Gesicht, ein paar Sekunden später gehen beide vor dem Dauerfeuer einer Minikanone (man erinnere sich an das prächtige Ding aus dem ersten "PRedator") in Deckung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar Minuten beruhigt sich der Film wieder. Und er offenbart, worum es hier gehen soll: Es stellt sich heraus, dass eine ganze Gruppe von Menschen einfach vom Himmel gefallen ist (und leider hatte nicht jeder das Glück, dass der Fallschirm funktionierte). Fast jeder von ihnen hat Kampferfahrung und ist schwer bewaffnet. Im Grunde sieht die Zusammenstellung aus wie eine Gruppe im Pen&amp;Paper-Rollenspiel "Shadowrun", wenn man ethnische und berufliche Zusammenstellung ansieht: Spezialist für schwere Waffen (Brody), Scharfschützin der israelischen Armee, südamerikanischer Kartellsöldner, russischer Haudrauf (der mit der Minikanone), ein Sträfling, ein Yakuza-Killer, ein afrikanischer Warlord-Anhänger und ein Arzt. Niemand kann sich genau erinnern, was ihnen passiert ist, außer diesem grellen Licht, das sie sahen, als sie gerade mitten im Kampf steckten (oder auf dem Weg zur Arbeit oder Todeszelle, je nach Berufung).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauert eine Weile, bis sie begreifen, dass sie nicht ganz alleine sind. Und bis sie merken, dass sie... nicht mehr auf der Erde sind. Ab dann denken sie gemeinsam mit dem Zuschauer: "Wir sind sowas von tot!" Und die Jagd beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vielen Wendungen in der Geschichte will ich euch nicht vorweg nehmen, es gibt ja auch so genug über diesen Film zu schreiben. Denn auch wenn viele Kritiker ihm einiges vorwerfen können, muss ich persönlich sagen, dass daraus kein besserer Film hätte werden können. Und zwar aus dem einzigen Grund, weil Rodriguez und sein Regisseur Nimrod Antal sich den ersten "Predator" deutlich zu Herzen genommen haben. Die besten Momente aus dem Original wurden für die neue Geschichte "adaptiert". Was in anderen Filmen eigentlich eine blanke Kopie ist, ist in diesem Fall eine geschickte Hommage mit den Abwandlungen, um in die neue Handlung zu passen. Dazu gehören die große Dschungelschießerei (im Original: "KOOOOONTAAAAAAAAAAAAAAAAKT!"), die primitiven Fallen, der tiefe Sprung in die Lagune und das das Auffinden der furchtbar zugerichteten Leichen. Auch die Szene, in der der mit der Natur verbundene Kämpfer sich auf ein Nahkampfduell mit dem Jäger einlässt, erfährt eine Neuauflage. Und diese Szene hat mich besonders gefreut: Es gab sie in "Predator 1" und "Predator 2", doch in "Predators" wird der Kampf endlich gezeigt! Und sogar die gleiche Musik wie in Teil 1 untermalt diese Szene, wobei die von Alan Silvestri geschriebene Originalmusik in dem Film sowieso übermäßig verwendet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt bleibt der Film bei seinem eigenen Plot - die Menschen im Jagdrevier der Predators - und übernimmt nur Szenen aus dem Originalfilm. Und in einem Gespräch wird auf den Original "Predator" Bezug genommen, denn die israelische Scharfschützin weiß von der Spezialeinheit, die damals im Dschungel von einem Predator vernichtet wurde. Andere Regisseure (oder Produzenten oder Drehbuchautoren, wer auch immer mehr zu sagen hat), hätten aus dem ganzen Film nur einen hirnlosen Abklatsch der Originale gemacht. Aber Rodriguez und Antal machen alles richtig, verweben Altes mit Neuem und schaffen so einen Film, der sowohl Fans als auch Neulingen im "Predator" Franchise zusagen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur die eine Szene, die man im Trailer sah, habe ich vermisst: Im Trailer wird Adrien Brody erst von einem Predator erfasst, dann von ganz vielen. Das passiert im Film nicht, denn es gibt im ganzen Film nicht mehr als vier Predatoren. Also ein billiger Trick, um mehr Fans in Kino zu locken, und der mich doch ein bisschen wurmt. Nicht, dass sie es zu viert nicht schaffen, in dem Film die Sau rauszulassen. Aber wenn ich mir vorstelle, eine ganze Armee von Predatoren, mit denen die Menschen fertig werden müssten... ach, wenn die Menschen dann gewinnen, dann nur, weil der Film unlogisch wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Ich als Fan der "Predator"-Filme bin voll auf meine Kosten gekommen. "Predators" will die Geschichte nicht neu erzählen, sondern an die alte Geschichte erinnern. Andere Hauptdarsteller, anderer Plot, aber die guten Momente aus dem Original in neuem Gewand, und der restliche Film bietet genug Überraschungen und trickreiche Wendungen für alle, die "Predator" zu Genüge kennen. Ich hätte womöglich auch einen schlechteren Film mit meinem Lieblings-Filmmonster akzeptieren können, aber glücklicherweise musste ich es nicht. Ich habe genau das bekommen, was ich wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4344495051165649064?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4344495051165649064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4344495051165649064' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4344495051165649064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4344495051165649064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/09/predators-2010.html' title='Predators (2010)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-1657258397159941290</id><published>2010-09-24T00:42:00.003+02:00</published><updated>2010-09-24T01:21:09.938+02:00</updated><title type='text'>The Expendables</title><content type='html'>Ich bekam vor Kurzem eine E-Mail - ich verrate nicht von wem - in der ich daran erinnert wurde, dass meine letzte Filmkritik in diesem Blog vom 1. August stammt und ich doch bitte eine neue schreiben möge. Tja, die Zeiten waren hart bislang, zwischen - wie Roger Wilco in "Space Quest 5" es ausdrückte - "rumgammeln, im Unterricht eindösen und dem Erwägen von Für und Wider des Öffnens von Schulbüchern". Ich habe eigentlich an meiner Bachelor-These gearbeitet, allerdings mit geringem Erfolg. Und mittlerweile geht meine Zeit als Flensburger Bürger zu Ende, und ich kehre in mein Heimatdorf zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtet dies hier also als mein Abschiedsgeschenk. Zumindest als Flensburger; die Arbeit an dem Blog stelle ich ja deswegen nicht ein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange habe ich auf diesen Film gewartet? Das Erste, was ich davon hörte, vor weit über einem Jahr: "Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone in einem Film!" Endlich vereinen die Titanen des Actionkinos (obwohl sie langsam an Altersvorsorge denken sollten) ihre Kräfte und schaffen einen Film - von Männern für Männer. Und DAS meine ich so! Nach und nach erfuhr ich auch weitere Details, von der Besetzung von Jet Li (der chinesische Kun-Fu-Zwerg, auch bekannt als Böser in "Lethal Weapon 4" oder Held in "Kiss of the Dragon") und Jason "Transporter" Statham über den eigentlichen Plot (südamerikanischer Diktator und Söldnertruppe, die ihn stürzen soll) bis hin zum vielsagenden, weil eigentlich nichtssagenden Titel "The Expendables".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jippie-ki yeah, diesen Sommer kam er in die Kinos. Regie: Sylvester Stallone. Drehbuch: Sylvester Stallone. Hauptrolle: Sylvester Stallone. Alle Frauen, die sich in meinen Blog verirrt haben, seien hiermit offiziell eingeladen, diesen Beitrag zu überspringen, denn ab jetzt heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;TESTOSTERONE FRENZY!!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe bereits drei der wichtigen Darsteller genannt. Fehlen auf der Liste der Hauptdarsteller (!!!) in den Film also noch: Mickey Rourke, Dolph Lundgren, Eric Roberts (Bruder von Julia Roberts übrigens), Randy Couture (den ich jetzt hauptsächlich als Co-Commander aus "Alarmstufe Rot 3" kenne), Steve Austin (scheint ähnlich wie Couture aus dem Wrestler-Lager zu kommen) und Bruce Willis als Auftraggeber. Ich meine, als Mann sieht man sich die Besetzungsliste an und denkt: Nicht einmal Uwe Boll könnte bei der Besetzung einen schlechten Film drehen. Wenn er es doch täte, bekäme er von der geschlossenen Truppe kollektiv aufs Maul - und da hilft ihm auch sein Boxtraining nichts mehr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist nicht Boll, sondern Stallone der Regisseur dieses Films. Und er macht keine halben Sachen, wenn es um Actionkino geht. In mehr als einer Hinsicht: Eine Sekunde, nachdem Dolph Lundgren in der Anfangsszene "Warnschuss" schreit, sieht man genau, warum der Film keine Jugendfreigabe erhalten hat. "Hm... zu tief." Insgesamt liegt der Bodycount in diesem Film irgendwo zwischen "Starship Troopers" und sämtlichen John-Woo-Filmen aus der Hongkong-Ära. Stellt euch mal vor, zu diesem Film müsste man bei jedem Toten eine Kerze ausblasen, dann könnte man ihn nur noch in Kathedralen gucken - mit einem Feuerwehrschlauch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also es gibt viele Tote, aber ist der Film denn gut?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will ganz ehrlich zu euch sein: Ich habe in meinem Leben schon so manchen Actionfilm gesehen - einige der besten Exemplare wie "Stirb Langsam 1-4" oder die "Letahl Weapon" Reihe haben Ehrenplätze in meinem DVD-Regal. Und keiner von ihnen reicht an das heran, was ich bei den "Expendables" gesehen habe. Als ich irgendwann mal auf die Uhr guckte, zwischendurch (in einem der absolut seltenen Momente, wo der Film mal zur Ruhe kommt) und feststellte, dass er schon eine Stunde läuft, war ich ziemlich verblüfft - es fühlte sich für mich an wie nur zwanzig Minuten. Das sollte schon alles sagen, was man über diesen Film wissen muss. Es ist eine Achterbahnfahrt, mit allen Zutaten, die man sich als männlicher Actionfan wünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als da wären: Markige Sprüche (und zwar von JEDEM der Beteiligten - ungefähr 60 Prozent der Dialoge). Gut gefilmte Actionsequenzen (angefangen bei der Verfolgungsjagd über den Highway mit begleitender Schießerei und anschließender Klopperei in einer verlassenen Fabrik bis hin zum Höhepunkt des Films: die zwanzigminütige Flurbereinigung des gesamten Geländes!). Stunts und Effekte der alten Schule ohne digitalen Budenzauber (wenn sie was in die Luft jagen, dann tun sie es RICHTIG!). Elemente, die in keinem guten Actionfilm fehlen dürfen (Geballer mit zwei Waffen, Messerkämpfe, Faustkämpfe, automatische Waffen, schwere Waffen, Waffen mit Bumms und natürlich jede Menge Sprengstoffe!). Und eine Minimalstory, die all das zusammenhält, ohne auf komplizierte Plotwendungen zurückgreifen zu müssen, um den Zuschauern was zum Nachdenken zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das, was viele Kritiker dem Film zur Last legen. Hirnloses Actiongeballer, nur auf Brutalität und Zerstörung ausgelegt. Ich sage da, und zwar mit Nachdruck: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wer das schreibt, ist eine Frau oder eine Pussie!&lt;/span&gt; Leute, die die Bourne-Filme so toll fanden, dass deswegen unbedingt der letzte James-Bond-Film auf Wackelkamera gedreht werden musste, haben daran natürlich überhaupt keine Freude. Es ist ein Actionfilm, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;bei dem man sehen kann, was passiert!!!&lt;/span&gt; Ein Film, der bewusst an die gute alte Zeit der Videokasetten erinnern soll, als Arnold Schwarzenegger im Alleingang eine Insel im Pazifik verwüstete, Chuck Norris den Vietnamkrieg in seine eigenen Pranken nahm und Clint Eastwood als Dirty Harry mit allem urbanen Gesocks aufräumte, das blöd genug war, seinen Weg zu kreuzen. "The Expendables" ist unkompliziert, effektvoll, lustig, ein Fest fürs Auge und mit genau dem Grad an Gewalt und Brutalität, den erwachsene Männer von einem solchen Film erwarten. Und genau das will er auch sein! Wenn euch das nicht passt, ihr Kritiker dort draußen, dann guckt gefälligst "Brokeback Mountain", denn genau da gehört ihr hin!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe den Actionfilm des Jahres erwartet, als er ins Kino kam, und genau das, und nichts anderes, ist "The Expendables" geworden! Explosionen, dicke Wummen, spektakuläre Kämpfe, und all das mit mittelschwerem Augenzwinkern. Ich glaube, es gibt nicht mehr dazu zu sagen. Außer vielleicht einer kleinen Warnung: Wer jetzt Arnold Schwarzenegger bis an die Zähne bewaffnet im Dschungel erwartet, den muss ich enttäuschen. Er und Willis haben mit Stallone nur eine Gesprächsszene - aber die alleine ist das Eintrittsgeld fürs Kino wert! Glaubt mir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-1657258397159941290?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/1657258397159941290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=1657258397159941290' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1657258397159941290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1657258397159941290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/09/expendables.html' title='The Expendables'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-3170917782916480353</id><published>2010-08-01T03:05:00.002+02:00</published><updated>2010-08-01T03:46:31.153+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;"[...] Aber ich dachte mir, ich schreibe besser über diese zwei Streifen als über den, zu dem mein Vater mich eigentlich nötigen wollte: die Michael-Bay-Version von "Der Nebel"..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus "Double Review: "From Paris With Love" und "The Wolfman"", 6. Juni 2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat sich hiermit soeben erledigt. Ich habe den besagten Film gesehen, mich endlich dazu durchringen können, und nun will ich euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten. Warum dieser Sinneswandel? Aus zwei Gründen. Erstens hat mein Vater mir lange nahegelegt, endlich diesen Film zu sehen und ihn im Blog in der Luft zu zerreißen. Zweitens fühlte ich mich nach der MST3K-Version von "Manos - The Hands of Fate", dem wohl übelsten Film ALLER Zeiten UND Dimensionen, in der Lage, so ziemlich jeden Film durchzustehen. Hinzu kam das Dilemma, dass meine Eltern den Film nicht durchgehalten hatten, obwohl Genre und Plot einigermaßen gute Abendunterhaltung versprechen, jedoch meine Fernsehzeitung die Erstausstrahlung zum "Tipp des Tages" kürte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Herausforderung also. Und eine, die ich unter anderen Voraussetzungen als sonst angehe. Noch nie hatte ich zwei Quellen, denen ich im Normalfall vertraue, und die vollkommen gegensätzliche Kritiken abgeben. Und dann auch noch in einem Genre, in dem ich schon sowohl geniale als auch unerträgliche Filme gesehen habe: dem Horrorgenre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber genug der Vorrede, let's take a look at &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0884328/"&gt;The Mist (Frank Darabont, 2007)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vorfeld wusste ich schon Einiges über den Film. Frank Darabont ist im Horrorfilmgeschäft kein unbeschriebenes Blatt. Die Drehbücher für den dritten Nightmare on Elm Street (für viele der Beste der Reihe) und das Blob Remake stammten von ihm, und seine Verfilmung des Stephen King Romans "Die Verurteilten" ist heute immer noch der Film Nummer 1 bei IMDB. Andere mögen ihn auch als Regisseur von "The Green Mile" kennen (auch ein Stephen King). Mit "The Mist", der übrigens entgegen meiner vorangegangenen Kommentare nichts mit dem John Carpenter Klassiker oder dessen Remake von Michael Bay zu tun hat, legt er seine dritte Regiearbeit für seinen Freund, den King, nach. Eigentlich kann da ja nichts schiefgehen, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, werfen wir einen Blick auf die Darsteller. Thomas Jane, der Christopher Lambert für Arme, spielt die Hauptrolle als Familienvater und Künstler (er wird zwar so bezeichnet, aber produziert hauptsächlich Filmplakate). Manche anderen Gesichter kennt man aus verschiedenen Filmen - William Sadler, der schon den Tod in "Bill &amp; Teds Bogus Adventure" oder den Oberschurken in "Stirb Langsam 2" spielte, oder Andre Braugher, der Ermittler aus dem Richard Gere Vehikel "Zwielicht"). Um es kurz zu machen, mit der Besetzung sehe ich keine so großen Probleme. Eher mit den Rollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn wenn Horrorfilme eins sind, sind sie voller Klischees. Und das kommt dabei heraus, wenn man wie in "The Mist" einen Haufen bunter Leute in einem Supermarkt zusammensperrt (eine Situation, die manchen Kenner des Horrors an "Dawn of the Dead" erinnern dürfte). Der Grund: Ein Nebel zieht auf, in dem Nebel "ist irgendwas", was einen töten will. Es dauert nicht lange, dann entpuppt sich das als ein Viech, dann einen Haufen Viecher. Und glaubt mir, beim Anblick des ersten Viechs dachte ich auch nur "Na toll, soviel zu einem ernsthaften Horrofilm." Leider meinten sie es ernst mit den sowas von computergenerierten Kraken, federlosen Geiern, Moskitos von der Größe eines Baseballhandschuhs und dem weltgrößten Käfer, vor dem sich jeder Tripod aus "War of the Worlds" eingepullert hätte. Da ist kein einziger Funken Humor bei. "Arac Attack" machten es ähnlich, aber der Film hat wenigstens mit Absicht parodistische Züge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie gesagt, die Charaktere sind das eigentliche Problem. In dem Supermarkt, einem Shop für alles am Rande der Zivilisation, also in einer amerikanischen Kleinstadt, sammeln sich die Einwohner. Da haben wir die Grundschulrektorin (die an sich richtig cool ist), die Landeier vom Dienst (angefangen bei William Sadler), den Familienvater mit Sohn (und das Kind nervt, sobald es den Mund aufmacht), und... oh mann... vor der wurde ich mehrfach gewarnt... die religiöse Irre!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Gedankengänge bezüglich dieser Person waren ungefähr wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ca. 15. Minute: "Sie macht den Mund auf, und heraus kommt Schwachsinn."&lt;br /&gt;ca. 17. Minute: "Ah, ein Miststück ist sie auch noch!"&lt;br /&gt;nach 30 Minuten: "Gut, dass sie so selten in dem Film auftaucht."&lt;br /&gt;nach 45 Minuten: "Hat da gerade jemand "Mund zukleben" vorgeschlagen? Bin dafür!"&lt;br /&gt;nach 1 Stunde: "Erschießt die Frau!"&lt;br /&gt;1.10: "Erschieße mal jemand diese Irre?"&lt;br /&gt;1.15: "ERSCHIESST DIE SCHLAMPE ENDLICH!!!"&lt;br /&gt;1.30: "Erschießt sie, vierteilt sie, verbrennt ihre Einzelteile und verfüttert den Rest an die Viecher!"&lt;br /&gt;1.35: "JA! JA, VERDAMMT! DIE SCHLAMPE IST TOT! Aber wieso ERST JETZT???"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, das ein oder andere Buch von Stephen King habe ich auch mal in der Hand gehabt, und religiöse Motive sind bei ihm nicht unbedingt selten. Deswegen kann ich mir auch vorstellen, woher der Impuls kam, diese absolut hirnrissige und nichts als Schwierigkeiten und Kopfschmerzen verursachende Psychotante reinzubringen. Das Schlimme ist, dass bis zu einer mehr als hanebüchenen Erklärung des Problems der Eindruck entsteht, dass sie mit ihrer Jüngstes-Gericht-Masche tatsächlich recht haben könnte. Um ehrlich zu sein, als das erste Mal ein CGI-Viech auftauchte, wusste ich gleich, die Erklärung wird lachhaft. Aber dass der Film sich tatsächlich auf ein solch niedriges Niveau herablässt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt aber auch einige Lichtblicke in dem Film. Er ist in den Szenen, in denen nicht Katastrophenfilm-Klischees aufgehäuft werden, ziemlich spannend. Die blutigen Szenen sind an Horrorstandards gemessen ganz in Ordnung - alleine der halbe Mensch, der eine Weile in der Gegend rumliegt. Und einige Charaktere, darunter leider viele, die schnell das Zeitliche segnen, sind im Grunde sympathische Leute. Thomas Jane zähle ich nicht dazu. Ach ja, und das Ende des Films: Es ist böse. Richtig böse! So richtig abgrundtief böse! Pluspunkte dafür, dass sie sich mal sowas getraut haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Es war kein wirklich guter Film. Charaktere waren reine Klischees, die religiöse Irre hat so ziemlich alles runtergezogen, aber der Rest war zum größtenteil dumm wie Torfsäcke. Dann noch die lächerlichen CGI-Monser und eine der blödesten Horrorerklärungen seit "The Cube". Genau genommen fand ich den Film rein subjektiv nicht so toll. Aber technisch gab es daran nichts auszusetzen, die spannenden Momente und das wirklich heftige Finale entschädigen etwas für die genannten Nachteile. Nicht viel, aber etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-3170917782916480353?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/3170917782916480353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=3170917782916480353' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3170917782916480353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3170917782916480353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/08/blog-post.html' title=''/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-1819622580914374609</id><published>2010-07-27T16:23:00.001+02:00</published><updated>2010-07-27T16:23:24.159+02:00</updated><title type='text'>Drei ??? vs TKKG (Teil 3)</title><content type='html'>Meine Hoffnung, jemals eine vernünftige TV- oder Kinofassung von TKKG zu sehen, ist nach den bisherigen Erfahrungen mit dem technisch altbackenen „Drachenauge“ und dem nach deutscher Dilletanten-Art gedrehten „Mind Machine“ bis weit unter Kellerniveau gesunken. Solange Stefan Wolf, oder wie sein richtiger Name lauten mag, die Rechte seiner Buchreihe an Leute vergibt, die immer noch glauben, Heino Ferch sei ein Schauspieler und deutsche Jugendliche würden nur ins Kino gehen, wenn der Film einen HipHop-Soundtrack hat, wird es nie eine zumutbare Verfilmung des Quartetts geben. Schade eigentlich, aber vielleicht sollte ich mich eines Tages mal daran versuchen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleiben noch die drei Detektive aus Rocky Beach, Kalifornien. Oder nach der Verfilmung eher Rocky Beach, Südafrika, aber daraus wollen wir ihnen keinen Strick drehen. Der erste Film über die Geisterinsel schien jedenfalls erfolgreich genug zu sein, um einen weiteren Film zu rechtfertigen, gedreht von Cast und Crew des ersten Teils. Dieses Mal machen sie es gleich richtig, und sie nehmen sich den allerersten Band der drei Fragezeichen vor: das „Gespensterschloss“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser erste Roman, der allerdings nicht als Erstes zu einem Hörspiel gemacht wurde, spielt relativ zu Anfang der Karriere der drei Fragezeichen. Sie kennen sich zwar schon seit Ewigkeiten, und auch ihr Büro existiert schon lange, ebenso ihre Verbindung zu der Hollywood-Legende Alfred Hitchcock. Doch der Fall um das Gespensterschloss spielt in eben jenem Zeitraum, in dem Justus dank eines Preisausschreibens ein golden beschlagener Rolls Royce mitsamt Chauffeur Morton für einen Monat zur Verfügung steht. Und dank des neuen fahrbaren Untersatzes sind die drei Fragezeichen in der Lage, Fälle zu lösen, die sie andernfalls rein geographisch vor unlösbare Probleme gestellt hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein derartig wichtiges Element aus den Büchern und der Hörspielreihe würden die TKKG-Macher wahrscheinlich ignorieren, aber Baxmeyer und Co wissen, was sie den Fans schuldig sind. Ratet mal, wen man im Film „Die drei Fragezeichen – Das Geheimnis des Gespensterschlosses“ zum allerersten Mal zu Gesicht bekommt! Das Preisausschreiben, welches Justus noch am Ende des letzten Films mitgemacht hatte, hatte sich ausgezahlt, und Morton hält den drei Detektiven mit stoischer englischer Gelassenheit die Türen auf. Interessanterweise, und das fällt einem wirklich nur auf, wenn man die deutschen Hörspiele kennt, hat Morton im Film die gleiche Stimme, die er in den Hörspielen besitzt. Kurioserweise ist es die Synchronstimme von David Hasselhoff in „Knight Rider“…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zum Fall selbst. Der Film entfernt sich sehr weit von der Romanvorlage, soabld es um den eigentlichen Inhalt geht. Keine der Personen aus dem Buch spielt im Film eine Rolle; insgesamt gibt es weit weniger Charaktere als im ersten Film, was ein Raten des Bösewichts ziemlich leicht gestaltet. (Na ja, wer die IMDB-Einträge gesehen hat oder zum ersten Mal die Stimme des einen Charakters hört, weiß von vornherein, wer hinter allem steckt.) Aber seien wir ehrlich, es geht nicht in erster Linie um einen Verbrecher, sondern mehr die Aufklärung eines Geheimnisses. Das bedeutet, dass unser Trio das tut, was es am Besten kann: Rätsel lösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film wirkt aber tatsächlich etwas erwachsener als sein Vorgänger, und er offenbart mehr Hintergrund. Alleine Justus muss einige Charakterentwicklungen durchmachen, nachdem er erfährt, was es mit dem Tod seiner Eltern – und ihrer Tätigkeit kurz davor – auf sich hat. Er sieht die Chance, den Tod seiner Eltern endlich aufzuklären, wobei man manchmal das Gefühl haben könnte, er stehe kurz davor, einen Rachefeldzug zu starten. Bob, der sich von seinem Running Gag aus dem ersten Film verabschiedet hat, konzentriert sich auf seine Aufgabe als Recherche-Spezialist und macht Bekanntschaft mit einem Mädchen in seinem Alter, das einen leicht bis mittelschweren Sockenschuss hat und sich anscheinend bis über beide Ohren in ihn verliebt. „Du warst in einem früheren Leben Mark Anthon, und ich war Kleopatra.“ Ähm… ist das eigentlich noch legal? Die zwei sind maximal zwölf Jahre alt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, zum Thema Sockenschuss: Anscheinend macht dieses Mädchen sowas öfter, dass sie in irgendwelche Rollen schlüpft, die sie vorher ergoogelt hat, und Bob damit an den Rand des Wahnsinns treibt. Ihr erster Auftritt alleine, wo sie sich als Medium präsentiert, das Auren von Personen lesen kann (an der Stelle hegte ich dann arge Zweifel, ob die Filmemacher das noch ernst meinen), entwickelt sich dann zu einer halben Kostümparty und einer Verfolgungsjagd mit ihrem unheimlichen Vater – nebenbei Sheriff des Ortes und Kampfhundhalter. Der reagiert ausgesprochen allergisch, wenn ein kleiner Junge auf seiner Tochter hockt und ihr eine Schlange an die Brust setzt, damit sie den Tod Kleopatras nachspielen kann… (ähh… das muss man wohl sehen, um es verstehen zu können.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber anscheinend fühlen die Macher, dass sie dem Publikum einen Running Gag schuldig sind. Auftritt Peter – der ist verflucht. Er wird in dem Gespensterschloss nur Pech haben, wird ihm früh gesagt, und prompt demoliert er kurz nach Eintreten ein halbes Zimmer. Dass er dieselbe feige Nuss ist wie in der ganzen Geschichte der drei Fragezeichen, macht es nicht besser. Aber eines muss ich den Leuten zugute halten: Dieser Slapstick wirkt zwar an manchen Stellen überzogen, aber niemals vollkommen affig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten hält sich der Film an das Schema seines Vorgängers: Die Spannungskurve bleibt weit genug oben, es gibt einige interessante Wendungen, und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Das Beste ist immer noch das Finale, das mich doch in mancher Hinsicht sehr stark überrascht und auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Und wenn der Film einigermaßen erfolgreich war, so wie sein Vorgänger, dann stehen die Chancen sogar gut, eine anständige Fortsetzung sehen zu können. Mich würde es jedenfalls freuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur über eine Sache komme ich nicht hinweg: Tante Mathilda mit einer 30jährigen Blondine zu besetzen… oh Mann!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-1819622580914374609?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/1819622580914374609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=1819622580914374609' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1819622580914374609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1819622580914374609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/07/drei-vs-tkkg-teil-3.html' title='Drei ??? vs TKKG (Teil 3)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-4302261936565551835</id><published>2010-07-27T02:08:00.000+02:00</published><updated>2010-07-27T02:09:14.859+02:00</updated><title type='text'>Drei ??? vs TKKG (Teil 2)</title><content type='html'>Es gab mal vor langer langer Zeit bereits einen Kinofilm von TKKG und eine Fernsehserie, auf die ich allerdings nicht näher eingehen möchte, da sie einfach nicht der Rede wert ist (ich meine, die haben versucht, in 20 Minuten einen ganzen TKKG-Roman zusammenzufassen, und haben in den meisten Fällen nicht einmal die Hälfte der wichtigsten Plotelemente eingebaut). Obwohl wir in diesem Film von nervtötendem deutschen HipHop verschont bleiben (zu dieser Zeit hieß es noch Stottern und war heilbar), kann ich nicht guten Gewissens behaupten, dass er viel besser ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich um „Ein Fall für TKKG – Drachenauge“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten Blick sieht der Film aus, als sei er im tiefsten Mittelalter gedreht worden. Ach, warte… das IST das Mittelalter! Die Vorgeschichte, die um ein sagenumwobenes Schwert mit Namen „Drachenauge“ geht, endet für einen Kinderfilm erstaunlich brutal, wobei die eigentliche Gewalt nicht gezeigt wird (aber dass jemand von eben jenem Schwert einen Kopf kürzer gemacht wird und seine letzten Worte „Oh scheiße!“ lauten, wundert mich doch sehr – sowas trauen sie sich heute aber nicht mehr in einem Kinderfilm). Wir gehen über zu den vier Hauptdarstellern, die… Moment mal… sollen das etwa TKKG sein???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähm… was ist los, Leute? Noch nie eins der Bücher in die Hand genommen? Tim, der sonnengebräunte und durchtrainierte Judosportler, wird hier gespielt von jemandem, der wie eine jugendliche Mischung aus Til Schweiger und Hayden Christensen wirkt (und wer mich kennt, weiß, dass es nicht viel Schlimmeres gibt, was ich über einen männlichen Schauspieler sagen könnte). Ausstrahlung gleich Null, seine Stimme wirkt wie die eines Preisboxers, und die ganze Zeit macht er eher den Eindruck, er würde lieber kleine Kinder verprügeln als ihnen zu helfen. Karl macht auf mich nicht den Eindruck, als könnte er sich mehr behalten als seinen eigenen Namen (obwohl der Charakter für sein phänomenales Gedächtnis berüchtigt ist), und er ist im Film auch weit von den Fähigkeiten entfernt, die er in Büchern und Hörspielen regelmäßig zur Schau stellt. Klößchen ist weniger dick, aber um ein Vielfaches nervtötender als in den Vorbildern; er verkommt zum Running Gag der Gruppe, bringt Einzeiler, für die sich Jar Jar Binks geschämt hätte, und lässt all jene Elemente in seiner Darstellung vermissen, für die sein Hörspiel-Pendant die meisten Sympathien der Zuhörer erlangt hatte. Und Gabi… IST BRÜNETT, IHR BLINDEN PENNER!!! HABT IHR SIE NOCH ALLE????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, zum Thema Mittelalter: Die ganze Zeit frage ich mich, wann der Film gedreht wurde, denn alleine die Bildqualität lässt mich auf späte Siebziger tippen. Dann finde ich per IMDB raus, dass er 1992 gedreht worden ist. Das sieht man dem Streifen ehrlich nicht an. Mag ja sein, dass im tiefsten Bayern, wo das Ganze anscheinend spielt, mal für ein paar Jährchen die Zeit stehengeblieben ist, aber das entschuldigt nicht solche abenteuerlichen Fahrrad-Konstrukte, wie Karl eins fährt. Aber auch sonst: Schnitttechnik, Beleuchtung, Spezialeffekte – all das hat mal bessere Zeiten gesehen. Kinderfilm hin oder her, wenn die technische Qualität eines Kinofilms sogar von „Otto – Der Liebesfilm“ oder den Realszenen aus „Werner – Beinhart“ übertroffen wird, fragt man sich: Welches Budget hatten diese Leute? Und wofür haben sie es ausgegeben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll ich mal zu den positiven Aspekten übergehen? Die Schurken. Da wäre einmal der typische allglatte Geschäftsmann, in diesem Fall ein Antiquitätenhändler, der für seine Sammlerstücke über Leichen gehen würde. Ihm zur Seite steht ein Hüne – geringer Verstand, aber nahezu unmöglich zu besiegen. Ein echter Endgegner, und er liefert sich am Ende mit Tim auch einen ziemlich spektakulären Kampf (für einen Kinderfilm dieser geringen technischen Qualität, wohlgemerkt). Diese zwei Halsabschneider sind skrupellos, hinterhältig und sogar bereit, Jugendliche mit mittelalterlichen Waffen zu töten, was in einem deutschen Kinderfilm durchaus ein sympathischer Zug sein kann. Dann die Geschichte selbst: Sie hält sich nicht mit Kleinigkeiten wie Charakter-Entwicklung auf, sondern trabt schnell voran. Immerhin basiert der Film auf einer bekannten Reihe und ist auch für die Fans gedacht, da braucht es keine weitschweifigen Erklärungen oder dramatische Szenen wie in dem jüngeren Kino-Ableger der Reihe (siehe mein vorheriger Eintrag). Die vier konzentrieren sich auf ihren Fall und haben auch genug Rätsel und Herausforderungen vor sich, um die Suche nach dem Schwert Drachenauge interessant zu gestalten. Als alter Rollenspieler fühle ich mich da auch an so manche spannende Runde Dungeons &amp; Dragons erinnert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem ist „Drachenauge“ kein Film, den ich mir mehr als zweimal ansehen müsste. Vielleicht damals, wäre der auf einem Fernsehprogramm gelaufen, den man mit einer gewöhnlichen Hausantenne empfangen konnte, und hätten meine Eltern zugelassen, dass ich mir diesen Film ansehe, hätte ich ihm etwas mehr abgewinnen können. Aber ich glaube, ich bin zu alt, um mir solch mindere Qualität antun zu müssen, und bleibe doch lieber bei den guten Hörspielen, bei denen noch echte Profis mitwirken. Dieser halbgare Kinogang, der zwanzig Jahre älter wirkt, als er ist, und bei dem offensichtlich ist, dass die Macher nicht die geringste Ahnung von der Materie hatten, ist es einfach nicht wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-4302261936565551835?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/4302261936565551835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=4302261936565551835' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4302261936565551835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/4302261936565551835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/07/drei-vs-tkkg-teil-2.html' title='Drei ??? vs TKKG (Teil 2)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7400741771992495503</id><published>2010-07-27T01:06:00.001+02:00</published><updated>2010-07-27T01:17:32.421+02:00</updated><title type='text'>Drei ??? vs TKKG</title><content type='html'>„Na, jetzt dreht er ja völlig ab, der gute Swordmaster.“ Wetten, das ist jetzt genau das, was manchen von euch durch den Kopf geht, wenn ihr die Überschrift lest. Entweder das oder „Das meint er nicht ernst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie viele wissen, ist es keine Schande, ein Fan beider Hörspiel-Reihen zu sein. Alleine Till Burgwächter, der Metal-Kolumnist und Verfasser solcher Bücher wie „Die Wahrheit über Wacken“, hat sich lang und breit über dieses Thema ausgelassen, und es gibt nicht umsonst viele StudiVZ-Gruppen, in denen die Mitglieder behaupten, mit Justus, Peter und Bob oder dem Viergespann Tim, Karl, Klößchen und Gabi kann man gut einschlafen. Sei es Nostalgie, da man mit den (damals noch) Kassetten aufgewachsen ist, oder die Liebe zu einer guten Hörspielreihe mit sympathischen Sprechern, die man heutzutage auch häufig in den deutschen Versionen ausländischer Filme und Serien hört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alleine schon die Stammbesetzung von den drei ???. Der Einzige, den man sonst nie hört, ist Peter alias Jens „Ich kann mir seinen Namen einfach nicht merken“ Wawrczeck. Justus Jonas hingegen, gesprochen von Oliver Rohrbeck, verhalf auch Wayne aus „Wayne’s World“ zu großen Ehren und ist bis heute gefragter Synchronsprecher für allerlei Filme (zuletzt gehört habe ich ihn als deutsche Stimme des „Quantum of Solace“ Bösewichts Dominic Greene – einer der wenigen Pluspunkte dieses Films). Der Meistbeschäftigte dürfte allerdings Andreas Fröhlich sein. Neben seiner Rolle als Bob Andrews ist er Stammsynchronsprecher von Edward Norton und John Cusack, und auch Andy „Gollum“ Serkis hat seine deutsche Stimme meist von ihm. Den Humor, den diese Schauspieler in den deutschen Fassungen ihrer Filme zeigen, hat Bob zu einem gewissen Grad auch intus, weshalb man gerade in späteren Folgen der drei ??? glauben könnte, Bob sehe aus wie der Profikiller aus „Grosse Pointe Blank“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei TKKG verhält es sich ähnlich. Vor Kurzem habe ich herausgefunden, woher ich Tims erwachsene Stimme eigentlich kenne – er ist nämlich der Synchronsprecher von Starbuck in der Originalserie „Kampfstern Galactica“ aus den 70ern/80ern. Klößchen (Manou Lubowski) sprach nebenbei Jake Ochmonek in „ALF“ und ist auch irgendwann zur Galactica gegangen, allerdings in der Neuauflage und auf der anderen Seite, nämlich als Synchronstimme für Balthar. Gabis Stimme hört man auch, wenn man sich Filme mit Neve Campbell anguckt (zumindest „Scream 1-3“ und „Ein Date zu dritt“) oder alte VIVA-Sendungen ansieht, wo sie wohl mal als Moderatorin tätig war. Nur Karl macht sich rar, seine Stimme kennt man wirklich nur aus den Hörspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Wiedererkennungwert einzelner Sprecher macht das Hören der Hörspiele noch ein wenig interessanter, weil man dadurch den Stimmen noch einzelne Gesichter zuordnet, auch wenn sie in den wenigsten Fällen passen. Aber der Grund, weshalb ich diesen Eintrag eigentlich schreibe (abgesehen davon, dass von mir ohnehin zu selten was kommt), ist der Vergleich der etwas neueren Kinofilme, die fast zeitgleich für beide Reihen rausgekommen sind und die ich mir beide angesehen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen, ich habe in dem Sinne keine Reihe, der ich den Vorzug geben würde. Die drei ??? haben spannende Fälle, die Hörspiele bauen eine gewisse Atmosphäre auf und sind immer wieder gut anzuhören, auch weil der Humor nicht zu kurz kommt. Bei TKKG ist es das Spiel mit Klischees, die Seitenhiebe auf deutsche Popkultur, aber auch von der Qualität her und dem Aufbau der Nebencharaktere, besonders der Schurken, ist TKKG nicht weit hinter den amerikanischen Detektiven. Hinzu kommt, dass der Actionanteil bei TKKG wesentlich größer ist – obwohl Tim sich offiziell dem Pazifismus verschrieben hat, gibt es in fast jeder Folge einmal volles Pfund aufs Maul. Justus, Peter und Bob greifen dafür eher selten zu so drastischen Maßnahmen, sondern besiegen ihre Gegner mit ihrem Verstand. Letzten Endes sind beide Reihen gleichwertig, und diese Hoffnung hegte ich auch bei den Filmen, die vor einigen Jahren das Licht der Welt erblickten. Für keinen davon war ich im Kino, aber ich wartete die DVD-Veröffentlichung ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst sah ich &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;„TKKG – Das Geheimnis um die rätselhafte Mind Machine“&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will es kurz machen: Es fängt an mit diesem gnadenlos grausamen HipHop-Soundtrack, mit dem man wohl heutzutage deutsche Kinderfilme unterlegen muss, andernfalls guckt die keiner. Gefolgt von Kinderrollen zum Hassen, auch noch grottenübel gespielt, bis hin zu unseren vier Hauptdarstellern. Zugegeben, bis auf Karl sind eigentlich alle passend besetzt: Tim als schweigsamer, zurückgezogener Held (angelegt als eine Art jugendlicher Tom Cruise); Klößchen ein dicker, versnobter Faulpelz mit eher geringen intellektuellen Ambitionen, und Gabi, die im Film sogar ein wenig rebellischer agiert als in der Hörspielreihe. Aber die Besetzung von Karl war ein Griff ins Klo: Anstelle eines hochgewachsenen und hochintelligenten Jugendlichen mit photographischem Gedächtnis bekam man einen weinerlichen kleinen Jungen als Möchtegern-Erfinder, der mit seinem Vorbild nur die Brille gemeinsam hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest wurde wohl rekrutiert aus den GZSZ-Überresten sowie der normalen Film- und Fernsehbesetzung, wobei Jürgen Vogel im ganzen Ensemble noch der beste Schauspieler, aber als Kommissar Glockner auch deutlich fehlbesetzt ist. Hinzu kommt noch Ulrich Noethen, der mich stark an William Hurt erinnert (und auch so dröge daherkommt) und einem Oberschurken, bei dem sogar Dr. Evil aus Austin Powers gemeint hätte, der hätte nicht mehr alle Nadeln an der Tanne. Man ist ja schon froh über die Handlanger des Schurken, weil die wenig bis gar nicht reden, sondern sich lieber still und leise von einer Kinderbande aufs Kreuz legen lassen und hoffen, dass das kein Makel in ihrem Lebenslauf wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens die Action (von der es überraschend viel gibt), wird realistisch gehalten. In den Hörspielen zerlegt Tim einhändig und mit links die gefährlichsten Verbrecher, aber im Film wird er nicht als übermächtiger Judokämpfer dargestellt (was so schon ganz gut ist, denn man vergisst in den Hörspielen gerne, dass TKKG eigentlich um die 14 Jahre alt sind). Neben einigen recht harmlosen Verfolgungsjagden durch den ganzen Film gibt es dann die Höhle des Bösen, ein Set, das einem Blofeldschen Hauptquartier zur Ehre gereicht hätte und zum Teil auch effektvoll zerstört wird. Es folgt eine weitere Verfolgungsjagd, die in einem Kinderfilm durchaus als Actionszene durchgehen kann, aber für einen John-Woo-Fan wie mich schlicht zu harmlos ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stören tun mich an dem Film aber in erster Linie die Machart und die Geschichte. Die Machart hängt mit der generellen Unfähigkeit deutscher Filmemacher zusammen, einen ordentlichen Film zu machen. Entweder wird bei amerikanischen Vorbildern geklaut oder eigene Innovationen werden sehenden Auges an die Wand gefahren. Anstelle subtilen oder wenigstens offenen Humors gibt es dramatische Szenen, in denen geweint und gestritten wird, und unsere namhaften Schauspieler demonstrieren, wie stille Schwermut und Melodramatik in deutschen Filmen funktionieren. TKKG schaffen es bis zur Hälfte des Films, jeden anderen Charakter im Film gegen sich aufzubringen, was auch eine völlig andere Atmosphäre schafft als in den Hörspielen (aber ich denke, das ist gewollt, damit den Kindern gezeigt wird, dass es falsch ist, sich gegen Erwachsene aufzulehnen), und als es soweit kommt, dass sie den Fall tatsächlich lösen, stehen sie völlig alleine da und können nur froh sein, dass es in dem ganzen Film nicht eine einzige Schusswaffe gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also eigentlich gibt es in diesem Film nur eine einzige Schwäche: Es ist ein deutscher Film.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3/10 Punkte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später dann bekam ich Gelegenheit, den anderen Film zu sehen: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;„Die Drei Fragezeichen – Das Geheimnis der Geisterinsel“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedreht wurde preisgünstig in Südafrika unter großer deutscher Beteiligung, allen voran die Hamburger Studios, die schon an den Hörspielen mitgearbeitet hatten. Entsprechend gibt es viele Anspielungen auf die Hörspielreihe, bis hin zu Gastauftritten von Oliver Rohrbeck als Hotelgast (er begrüßt Justus in der einen Szene) und Andreas Fröhlich als Kunde auf dem Schrottplatz (der sich beinahe von Onkel Titus einen Superpapagei aufschwatzen lässt). Natürlich ist der Schrottplatz nicht ganz so, wie man ihn sich vorstellt, und Südafrika sieht nun mal nicht aus wie Kalifornien. Aber trotzdem versuchen die Macher, sich an das populäre Vorbild so weit wie möglich zu halten und nur die Geschichte soweit umzuwandeln, dass sie kinotauglich wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Besetzung ist wieder bis auf ein Manko sehr passend. Am Besten besetzt ist Peter mit Nick Price, der wirklich bis aufs Haar so aussieht, wie man sich Peter Shaw immer vorgestellt hat. Chancellor Miller als Justus wäre auch gut gewesen, wäre er nicht so dünn (aber das erklärt Oliver Rohrbeck in einem Interview: „Der hat abgenommen, der Schlingel.“ Als er erfuhr, dass er die Rolle bekam, begann Chancellor mit Sport und Diäten, bis er nur noch halb soviel wog wie eigentlich vorausgesetzt). Nur mit Bob wussten die Macher wohl nicht so recht was anzufangen. John Cusack konnten sie nicht nehmen, aber anstelle eines blonden Brillenträgers, wie in den Büchern zumindest beschrieben, nahmen sie Cameron Monaghan, rothaarig und sommersprossig – warum auch immer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Geheimnis der Geisterinsel“ basiert sehr lose auf dem Roman „Die drei Fragezeichen und die Geisterinsel“, wobei die Frage aufkommt, warum ausgerechnet dieses Buch verfilmt wurde und warum diese vielen Abwandlungen reingenommen wurden. Einige Entscheidungen hatten wohl wirtschaftliche Gründe (die Geisterinsel erlaubte den Produzenten wohl, den Film ganz offiziell in Südafrika spielen zu lassen), einige sollten wohl andere Zielgruppen ansprechen (der Sidekick Chris aus dem Buch wurde zu einem Mädchen, inklusive romantischer Anwandlungen mit allen drei (!) Detektiven), und wiederum andere ließen Raum für einen altbekannten Gegenspieler aus der Hörspielreihe, sozusagen den Murdoc der drei Fragezeichen. Diese Entscheidungen fand ich gar nicht so übel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die drei Fragezeichen können nicht leugnen, dass einige Elemente im Film, sagen wir mal, „entliehen“ sind. Die Anfangsszene erinnert an James Bond (und manche Horrorfilme, von denen ich heute noch manchmal Albträume kriege), der Rest des Films könnte als Kinderversion von „Indiana Jones“ durchgehen – nein, halt, das gibt es schon: „Die Goonies“. Es gibt neben zahlreichen Rätseln, mit denen die drei Fragezeichen sich rumschlagen, auch die ein oder andere Actionszene. Aber im Gegensatz zu TKKG scheinen die Filmemacher ihr Publikum ernst zu nehmen – die Szenen wirken bedrohlich genug, aber nicht grausam oder wirklich furchteinflößend, dass vielleicht die jüngeren Zuschauer Angst bekämen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der große Vorteil dieses Films ist eben sein augenzwinkernder Humor. Es gibt eben viele Anspielungen für Fans, sogar am Schluss kommt noch ein großer Kracher. Kinder werden sich wahrscheinlich bei Bobs Running Gag beömmeln, aber auch Peters Ansgtattacken in unpassenden Momenten oder auch die Ausrüstung der drei Fragezeichen (Highlight: das Blasrohr) sind für Lacher gut. Erwachsene hingegen amüsieren sich darüber, wie die Farben der drei Fragezeichen, diverse kleinere Zitate aus den Hörspielen und auch das Treffen mit den Originalsprechern genüsslich im Film zelebriert werden und ihnen Einblicke geben, auf die sie lange haben warten dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz klar ist der Film der drei Fragezeichen der bessere von beiden. Die Schauspieler sind sowohl glaubwürdiger als auch sympathischer, der Film nimmt sich nicht so absolut bierernst – aber dennoch gaben sich die Macher Mühe mit ihm – und es steckt bedeutend mehr Spannung drin. Was eigentlich erstaunlich ist, denn wie schon gesagt ist es ein Film mit großer deutscher Beteiligung, angefangen bei Regisseur Florian Baxmeyer. Den würde ich nach diesem Film und dem „Blut der Templer“ Zweiteiler auch eher als Ausnahme von der Regel sehen, denn diese beiden Filme haben einen höheren Unterhaltungswert, als ich es von deutschen Filmen erwarte. Zudem waren auch die Produzenten der Hörspielreihe involviert, und das sind nunmal echte Profis, die wissen, wie man eine Geschichte vernünftig erzählt. „Das Geheimnis der Geisterinsel“ ist unter den Kinderfilmen ein Renner, und als Erwachsener kann man ihn auch ganz gut gucken. Wer allerdings Tote und große Explosionen braucht, sollte lieber auf Erwachsenen-Kino zurückgreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7400741771992495503?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7400741771992495503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7400741771992495503' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7400741771992495503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7400741771992495503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/07/drei-vs-tkkg.html' title='Drei ??? vs TKKG'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2856293955922701653</id><published>2010-07-04T21:59:00.002+02:00</published><updated>2010-07-04T22:52:59.376+02:00</updated><title type='text'>Review: "Solomon Kane" (2009)</title><content type='html'>Ich wollte ja längst wieder was schreiben - so zur WM, zu meinem Leben als Live-Rollenspieler, zum meinem Studium oder einfach nur so... Na, einmal im Monat kriege ich das auch noch hin, aber sonst fehlt mir einfach die Zeit und die Muße. Immerhin, der Blog war ja ins Leben gerufen worden, damit ich über meine Zeit in England berichten kann. Und da die nun vorbei ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, heute soll es aber wieder um Filme gehen. Dieses Mal um einen besonderen Film, auf den ich heute zufällig gestoßen bin und der so vielversprechend aussah, dass ich ihm heute abend mal eine Chance gegeben hatte. Dieser Film erblickte das Licht der Welt im vorigen Jahr auf einem amerikanischen Filmfestival, schafft es aber hierzulande nicht in die Kinos und wird erst im Oktober auf DVD veröffentlicht. Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als mich mit der englischen Fassung auseinander zu setzen. Mit einem eher unbekannten Hauptdarsteller, aber erstklassig besetzten Nebenrollen, einem wunderschönen Soundtrack von Hans-Zimmer-Zögling Klaus Badelt (aka "Fluch der Karibik 1"), handfester Schwertkampf-Action und einigen unerwarteten Momenten, die allerdings auch deutlich zeigen, warum der Film in Deutschland keine Jugendfreigabe erhalten wird, bietet er beste Abendunterhaltung für Männer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0970452/"&gt;Solomon Kane (Michael J. Bassett, 2009)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, alleine das Filmplakat ist nicht sonderlich originell - Van Helsing, ick hör dir trapsen. Auch inhaltlich und vom Design her erinnert er an Stephen Sommers' Vampirjagd-Streifen, allem voran das Kostüm des Helden mit 1:1-Übernahme des Schlapphutes (auch auf dem Plakat zu bewundern). Soll aber nicht heißen, dass der Film keinen Unterhaltungswert hat! Es ist nur so, dass die Macher von Solomon Kane weniger eigene kreative Ideen hervorgebracht haben als vielmehr ihre Kollegen im Fantasy- und Schwertkampf-Genre kräftig beklaut haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 1600 ist unser Held Solomon Kane noch als absoluter Schurke unter englischer Flagge in Nordafrika unterwegs, um zu meucheln, metzeln und plündern. Mit dem Gesichtsausdruck einer Herrn Boromir aus Herr der Ringe, der sich gerade den Einen Ring unter den Nagel gerissen hat, stürmt er eine vom Feind besetzte Festung mit einer Handvoll Männer, die auch nach und nach den Weg allen Irdischen gehen. Und wehe, jemand kommt einer seiner beiden Klingen zu nahe! Er erreicht ohne nennenswerten Widerstand den Thronsaal und den Schatz, nach dem er sucht, doch dann erhält er unerwarteten Besuch: "The Devil's Reaper", der Seelensammler des Teufels, will Solomons Seele einkassieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit mit dem Abgesandten des Beezelbub wird Solomon klar, dass er Gott wohl einmal zu oft ans Bein gepieselt hat, und beschließt, ein Mann des Friedens zu werden und der Gewalt abzuschwören. Doch nach einem Jahr muss er das Kloster, in dem er Zuflucht gesucht hatte, verlassen. Es warten Prüfungen auf ihn in der großen weiten Welt. Und bald darauf findet er sie auch, in Gestalt einer netten Familie (Pete Postlethwaite - ja, der Typ aus "Dragonheart"; Alice Krige - die Borg-Königin aus "Star Trek - Der erste Kontakt"; Rachel Hurd-Wood - "Das Parfüm" und ihr (echter!) Bruder Patrick). Sie helfen ihm, als er verletzt wird, lassen ihn mit sich reisen, und ziehen geradwegs in ihr Verderben. Denn die Länder, die sie durchqueren, sind unter der Herrschaft eines bösen Sklaventreibers namens Malachi, dessen Häscher wie die Orks über die wehrlosen Bewohner des Landes herfallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer dramatischen Szene - in der Spielberg einen Herzanfall gekriegt hätte - wird Solomon klar, dass er seinen Weg des Friedens nicht einhalten kann. Was der Auftakt ist zu einem gnadenlosen Rachefeldzug, auf dem er das zeigt, was er vor seinem Sinneswandel am Besten konnte: wie er mit zwei Schwertern in der Hand Leute zerlegt. In schmutzig-düsterem Ambiente rollen Köpfe und fliegen Gliedmaßen, nur Gefangene werden nicht gemacht - außer Rachel Hurd-Wood, deren Rettung zu Solomons Quest wird. Denn nur ihre Rettung kann ihn davor bewahren, seine Seele an den Teufel zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film zeigt die düstere Seite eines solchen Feldzuges Gut gegen Böse. Die Fronten sind hier auch eindeutig, denn gegenüber des Helden Solomon, der auf den Pfad des Guten mühsam zurückfindet, stehen die dämonisch anmutenden Truppen des bösen Malachi, die ohne jegliche Skrupel morden und plündern - ironischerweise genauso skrupellos wie Solomon selbst zu Anfang. Solomon durchlebt auf seinem Feldzug selbst viele Qualen inklusive einer ziemlich heftigen Kreuzigung (und glaubt mir, da singt niemand "Always Look on the Bright Side of Life"!). Die Kämpfe sind blutig, aber spannend inszeniert, und es gibt auch einen vernünftigen Endkampf (für mich das A und O in solch einem Film). Ein wenig lässt der Film sich aber hängen, wenn nicht gefochten und geschnetzelt wird, und in mindestens einer Szene wird der Versuch, den Helden Gefühle zeigen zu lassen, ins Lächerliche gezogen. Aber da hat man ja in anderen Filmen sehr viel Schlimmeres gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie schon zuvor gesagt, der Film bedient sich kräftig bei anderen Genre-Kollegen: Man glaubt, Motive aus "Pathfinder" und "King Arthur" wieder zu erkennen; die Musik lässt Erinnerungen an "Last Samurai" wachwerden, die Annäherung an "Van Helsing" habe ich bereits dokumentiert, und das Gefühl, dass die Kreuzigungsszene seinen Ursprung in "Conan - Der Barbar" hat, könnte von daher stammen, dass beides vom gleichen Autor stammt. Damit muss leider auch eine andere Schwäche des Films genannt werden, nämlich seine Vorhersehbarkeit. Als erfahrener Filmfan weiß man in bestimmten Situationen schon zehn Sekunden vor einem Schockmoment, was eigentlich passiert. Besonders, wenn dabei ein Schurke entlarvt wird, der vorher schon so dezent Hinweise verteilt hat wie ein Elefant im Kühlschrank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Solomon Kane" hat nicht das Zeug zu einem Klassiker des Genres, gewinnt keine Preise für Originalität oder ein gutes Drehbuch. Aber trotzdem hat der Film mich bestens unterhalten. Die leicht ins Mystische gehende Geschichte um einen Bösen, der zum Guten überwechselt, um seine Seele zu retten, wird angereichert durch spektakuläre Kämpfe, einige sehr interessante Charaktere auf guter wie böser Seite und eine Plot-Entwicklung, die an so manche gute Rollenspiel-Sitzung erinnert. Es ist nicht Shakespeare oder Jane Austen, aber es ist auch nicht so primitiv wie "Conan" oder Uwe Bolls "Schwerter des Königs". Es ist ein Unterhaltungsfilm, der sein Publikum genau kennt und ihm gibt, was es erwartet. Ich werde ihn gerne ein zweites Mal sehen - und ein drittes und viertes Mal bestimmt auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2856293955922701653?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2856293955922701653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2856293955922701653' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2856293955922701653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2856293955922701653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/07/review-solomon-kane-2009.html' title='Review: &quot;Solomon Kane&quot; (2009)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-393182499791415484</id><published>2010-06-06T15:31:00.003+02:00</published><updated>2010-06-06T17:26:10.717+02:00</updated><title type='text'>Double Review: "From Paris with love" und "The Wolfman"  (beide 2010)</title><content type='html'>Wochenende, kein Stress, schönes Wetter - und abends ein guter Film oder zwei. So habe ich meinen Sommer am Liebsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es eine Weile her ist seit meiner letzten Review, mache ich hier mal wieder ein Double Feature von Filmen, die so eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Aber ich dachte mir, ich schreibe besser über diese zwei Streifen als über den, zu dem mein Vater mich eigentlich nötigen wollte: die Michael-Bay-Version von "Der Nebel"...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Los geht es heute mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1179034/"&gt;From Paris with love (Pierre Morel, 2010)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alleine vom Namen her sollte man auf keinen Film schließen (jedenfalls nicht immer, wobei man bei "Lesbian Vampire Killers" wahrscheinlich genau das bekommt, was man erwartet). Andernfalls würden manche denken, was denn jetzt mit der Matrix nicht stimmt, dass ich einen offenkundigen Frauenfilm hier bespreche. Und ehrlich, verdenken könnte ich es keinem; das war nämlich genau meine Reaktion, als ich den Titel zum ersten Mal sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber keine Angst, kommen kaum Frauen drin vor. Hauptrollen spielen John Travolta (den man mit diesem Aussehen ohnehin für einen Psychopathen, genauer: Kinderschänder halten könnte) und Johnathan Rhys-Meyers (der noch schlimmer aussieht... oO). Am Drehbuch werkelte Luc Besson mit (ihr wisst schon: Transporter, 96 Hours, viele Tote, viele kaputte Autos...). Von "96 Hours" haben sie auch den Regisseur Pierre Morel rübergeholt, und wer ihn gesehen oder meine Review im Filmforum gelesen hat, weiß ja, wie es da zur Sache geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zum Film selbst. Es fängt an mit Rhys-Meyers, der sein Geld als Assistent eines alten Botschafters in der amerikanischen Botschaft in Paris verdient. Aber zwischen Schachspielen, hundert-Sachen-auf-einmal-organisieren und Abendessen mit seiner Freundin bekommt er mit unschöner Regelmäßigkeit seltsame Anrufe, die ihn u. a. dazu veranlassen, bei einem fremden Auto schnell die Nummernschilder umzutauschen. Wofür das gut sein soll, wird erst einmal nicht erklärt. Dann erhält er einen Auftrag vom selben Anrufer, der ihn bei Abschluss die Karriereleiter raufkatapultieren könnte (aber es wird nicht gesagt, um was für eine Karriere es sich handelt...). Klingt eigentlich einfach: Er soll seinen Partner vom Zollamt abholen und ihn in der Gegend herumfahren. Und bis zu diesem Punkt ist der Film einigermaßen vorhersehbar, bis hin zum Vorhersagen mancher Dialogzeilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann taucht John Travolta auf. Mit Glatze und ganz hässlichem Bart, noch hässlicherem Verhalten und einem Vortrag über die Bedeutung des Wortes Wichser ("Ich kann das auch als Adjektiv verwenden, dann würde das aber so lauten:" *nicht jugendfreien Monolog hier einführen*) erspielt er sich die Aufmerksamkeit der geneigten Zuschauer, stiehlt dem eher farblosen Rhys-Meyers die Schau und fängt langsam an, durchzudrehen. Und das bedeutet in einem französischen Actionfilm von den Machern von "96 Hours", dass so ziemlich alles mit großkalibrigen Handfeuerwaffen umgemäht wird, was irgendwie nach schweren Jungs aussieht. Ein China-Restaurant wird mit ein paar hundert Einschusslöchern versehen und braucht hinterher dringend neues Personal. Eine Gruppe böser Buben, die sich in einem eher schäbigen Wohnblock verschanzt, wird nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. Es kracht mal wieder an allen Ecken und Enden, und da der "Transporter"-Vater auf schnelle Autos steht, darf eine Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagd mit Pistolen und Raketenwerfer (!) nicht fehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel zum Thema Action, aber erstaunlicherweise hat der Film noch mehr zu bieten. Rhys-Meyers, der ständig im Schatten seines Partners Travolta steht, entpuppt sich als Rekrut für die CIA. Er selber ist mehr das Weichei, hat weder Erfahrung im Umgang mit Waffen, noch hat er jemals einen Menschen umgebracht. Während des Films wird er aber langsam zum Draufgänger, und er bekommt sogar die Gelegenheit, den Showdown selber auszutragen. Was seine Freundin, besser gesagt, Verlobte angeht, so sollte besser keiner mit einem typischen dritten Akt rechnen. Dafür wartet der Film mit einer überraschenden Wendung auf, auch wenn ich mit der dort gegebenen Erklärung nicht ganz glücklich bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Höhepunkt sind allerdings, und das überrascht mich auch sehr stark, Travoltas Oneliner - von denen gibt es in dem Film fast mehr als Leichen. In fast jeder Situation haut er einen blöden Spruch raus, hauptsächlich, um das Weichei an seiner Seite ein bisschen zu erziehen. Gleich von Anfang an zeigt er deutlich, dass seiner Figur in dem Film nichts heilig ist. Aber auch hier darf man nicht alles glauben, was man sieht und hört...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Der Film hat einige Überraschungen in sich, besitzt für einen Actionfilm erstaunliche Tiefe (aber nicht zuviel), aber ist im Grunde seines Herzens eine fröhliche Mischung aus "Shoot'em up" und "Bourne Identity", gemixt mit einigen Buddy-Movie-Zutaten. Wer Actionfilme mag und sich schon von "96 Hours" hat unterhalten lassen, wird an "From Paris with love" auch seine Freude haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächster im Program ist &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0780653/"&gt;The Wolfman (Joe Johnston, 2010)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rahmen einer langen Werwolf-Nacht (vorab "American Werewolf" von John Landis) haben wir einen Blick auf diese Neuauflage des alten Werwolf-Mythos geworfen. Der Film, dessen Trailer ein wenig an Tim Burton erinnerte und schon einen Vorgeschmack auf die Starbesetzung gab, entfernt sich von dem Effektegewitter eines Stephen Sommers und schlägt mehr die Horror-Schiene ein. Für mich ein Kandidat für die Kategorie "Horror-Actionthriller" - es gibt Action, aber sie steht nicht im Vordergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sein Bruder unter mysteriösen Umständen aus dem gemeinsamen Elternhaus verschwand, zieht es Lawrence Talbot (Benicio del Toro) zurück zu seinem verhassten Vater und seiner Beinahe-Schwägerin, die ihn um Hilfe bei der Suche nach dem Bruder bittet. Dass etwas nicht stimmt, merkt e schon an der aggressiven Haltung der Anwohner von Blackmoor (englisches Herrenhaus und dazugehöriges Dorf). Ein Fluch gehe um, sagen sie, und bestimmt haben die Zigeuner, die regelmäßig ihr Lager hier aufschlagen, etwas damit zu tun. Die Todesfälle häufen sich; Talbot versucht, mehr herauszufinden, und trifft schließlich auf die Bestie itself - und wird gebissen. Der Rest dürfte bekannt sein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Filmemacher waren nicht zimperlich bei der Darstellung der Werwolfangriffe - so viele Einblicke in Körperteile und innere Organe erhalten sonst nur Medizinstudenten und eifrige Fans von Dr. House. Die damit verbundene Action ist schnell, aber recht stilvoll - man kann etwas erkennen, aber die Gewalt wird nicht so drastisch zelebriert, wie es in modernen Horrorfilmen gerne gemacht wird. Der Werwolf selbst mag zwar ein computergeneriertes Trugbild sein, das in der Form auch nicht mehr modern ist, aber er erfüllt seinen Zweck - was ihm an Mienenspiel fehlt, macht er durch pure Bedrohlichkeit wett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dementsprechend ist der große Pluspunkt die Atmosphäre des Films. Die unterschwellige Bedrohung, die im Herrenhaus vorherrscht, auch unterstützt durch Anthony Hopkins als grummeliger Vater und Art Malik (der böse Terrorist aus "True Lies") als sein indischer Diener; die kalte Brutalität einer psychatrischen Anstalt im 19 Jahrhundert (also kurz nach dem Mittelalter); die nebeligen Wälder, in denen sich nur Leute herumtreiben, die rote Hemden unter ihrer Kleidung tragen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hat der Film auch seine Schwächen, hauptsächlich in der Vorhersehbarkeit der Ereignisse. Dass die Liebesgeschichte, die sich zwischen del Toro und seiner Beinahe-Schwägerin eine bestimmte Richtung einschlagen wird, merkt man schon recht früh im Film, und dass etwas mit Hopkins' Charakter nicht in Ordnung ist, ist auch zu Beginn schon relativ offensichtlich. Zwar lockert Hugo Weaving als aufrechter Polizist von Scotland Yard das alles noch etwas auf, aber auch seine Figur wirkt, abgesehen von Weavings erneut bravouröser Darstellung, schablonenhaft. Es ist wieder einmal ein Film, bei dem man eine halbe Stunde vor dem Ende halbwegs sagen kann, wie er ausgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alte Kinogänger und Freunde anspruchsvoller Horrorthriller wird dieser Film nicht vom Hocker reißen. Werwolf-Fans kommen jedoch auf ihre Kosten, und wer einen Monsterhorror mit guter Besetzung, gruseliger Atmosphäre, einer gesunden Mischung aus Splatter und Nervenkitzel und einem effektvollen Showdown mag, wird ebenfalls zu Genüge bedient. Nichts absolut Großartiges, aber ein Stück Unterhaltungskino guter alter Schule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-393182499791415484?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/393182499791415484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=393182499791415484' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/393182499791415484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/393182499791415484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/06/double-review-from-paris-with-love-und.html' title='Double Review: &quot;From Paris with love&quot; und &quot;The Wolfman&quot;  (beide 2010)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8670887113383014273</id><published>2010-05-25T11:10:00.004+02:00</published><updated>2010-05-25T11:18:32.100+02:00</updated><title type='text'>Zurück vom LARP</title><content type='html'>Ja, jetzt bin ich offiziell ein Live-Rollenspieler. Ich habe das Pfingst-Wochenende im "Nerd-Camp" verbracht, in einem Live-Rollenspiel-Lager direkt an der dänischen Ostsee (einige Kilometer hinter Sonderborg). Und dafür, dass es mein erstes Live-Rollenspiel (die Eingeweihten sagen dazu "Con") war, war es einfach super!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Teil habe ich mich wie auf einer Klassenfahrt gefühlt, mit regelmäßiger (und sehr reichlicher) Versorgung vom Küchenteam, einem großen Schlafsaal für die Beteiligten und auch einiger Aktionen wie Waldspaziergänge etc. Nur dass im Schlafraum neben den normalen Dingen wie Rucksäcken, Taschen und Schlafsäcken auch noch haufenweise Waffen, Schilde und Rüstungsteile lagen, das war es, was dieses Wochenende zu etwas Besonderem machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen, ich war ein Nichtspieler-Charakter. Ich war einer von denen, die den Spielleitern dabei halfen, ihre Geschichte zu erzählen, indem ich freie Rollen annahm wie einen Soldaten der Wache (den ich dann auch wirklich die meiste Zeit gespielt habe) oder den Geist eines Waldläufers, der bei einem Ritual erscheint. Ich hätte auch die Möglichkeit gehabt, mich als Zombie auf die Spielerhorden zu stürzen, aber ich hatte mir vorgenommen, dies erst zu tun, wenn jemand es geschafft hätte, meinen menschlichen Wächter zu töten. Viele haben es versucht, aber keiner geschafft...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bin ich dabei, die Ereignisse des Cons schriftlich zusammenzufassen, für die Mitspieler und das Forum, aber auch für den Blog hier. Deswegen habe ich auch schon mal den Einleitungstext modifiziert (über England kommt ja hier nichts mehr). Ich halte mich auch ran, sonst vergesse ich wieder die Hälfte. Also, wir lesen uns!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-8670887113383014273?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/8670887113383014273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=8670887113383014273' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8670887113383014273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8670887113383014273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/05/zuruck-vom-larp.html' title='Zurück vom LARP'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2493894624724777389</id><published>2010-04-03T03:23:00.001+02:00</published><updated>2010-04-03T03:23:47.441+02:00</updated><title type='text'>Double Review: „Law Abiding Citizen“ (2009) und „Push“ (2009)</title><content type='html'>Aaaaalso… obwohl ich stark einen im Tee habe, obwohl das Bett bzw Sofa nach mir schreit, und obwohl ich auf einer Tastatur tippe, die ich eigentlich überhaupt nicht leiden kann – es ist Ostern, und ich habe gerade zwei Filme gesehen, über die es sich eigentlich zu schreiben lohnt. Also, Leser meines Blogs und Besucher des Filmforums, hier wird euch heute Gutes getan!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir an mit „Law Abiding Citizen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurt Wimmer, Regisseur von dem legendären „Equilibrium“, schrieb das Drehbuch zu einem Film, der neben Gerard Butler aus „300“ und Jamie Foxx (Oscar für „Ray“, aber verdienter Arschtritt für „Stealth“) noch diverse gute Nebenrollen bietet. Ein Film, der ziemlich heftig anfängt und sich dann in Regionen bewegt, die man ihm überhaupt nicht zugetraut hätte. Die ersten fünf Minuten lassen vermuten, auch aufgrund des Titels, dass eine Rachegeschichte im Stil von „The Crow“, „The Punisher“ oder dergleichen erzählt werden soll. Vater verliert Familie, die Täter werden vor Gericht gestellt, nicht hart genug bestraft, also nimmt Vater das Gesetz selbst in die Hand – und zerlegt den Schurken, der seine Familie massakrierte. Und das, liebe Leser, ist wörtlich zu verstehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur: Das passiert in den ersten zwanzig Minuten. Was ist mit dem Rest des Films?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also soviel will ich verraten, ich hoffe, es ist nicht zuviel: In den nächsten achtzig Minuten entwickelt sich der Streifen zu einem halben Gerichtsthriller mit ziemlich markanten und zum Teil auch herrlichen Sprüchen drin (Gerard Butler bringt Oneliner zum regelrechten Abfeiern), aber gleichzeitig auch ein bisschen Horrorthriller, der Paranoia schürt und jeden Zuschauer seine eigenen Moralvorstellungen doch kritisch überdenken lässt. Das Konzept von Gut und Böse ist nicht so wirklich da gegeben, und obwohl mit Foxx und Butler zwei klar gezeichnete Kontrahenten gegeneinander antreten, kann man sich nur schwer für eine Seite entscheiden. Aber trotzdem: Es geht was kaputt, es gibt einen erheblichen Bodycount, und trotzdem ist der Film sehr intelligent gemacht und wartet auch mit einer verblüffenden, trotzdem logischen Auflösung auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, am Höchsten rechne ich dem Film zwei Dinge an: Zum einen, dass er trotz scheinbar standardisiertem Aufbau nicht vorhersehbar ist und den Zuschauer auch gerne in die Irre führt, aber trotzdem übersichtlich bleibt. Zum anderen kritisiert er auch das Rechtssystem der Amerikaner und stellt außerdem allgemeine Vorstellungen von Recht und Gesetz in Frage, ohne jedoch einen eigenen Standpunkt zu haben. Im Gegensatz zu „Shooter“ (2007, mit Mark Wahlberg), dem diese Tugenden auch nachgesagt werden, schafft „Law Abiding Citizen“ die am Anfang aufgebaute Emotionalität mit dem Tod des eigentlich einzigen Schurken schon sehr früh zur Seite, sodass man sich objektiv mit dm Thema auseinandersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist kein Actionfilm in dem Sinne. Ein Gerichtsfilm ist es nur zum Teil. Ein wenig Horrorstreifen ist auch drin, ebenso viele Thriller-Elemente. Aber genau kann man den Film nicht einordnen. Außer in eine Schublade, und das ist die mit der Aufschrift „Sehenswert“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkt danach, und damit der Film, der noch am Frischesten in Erinnerung ist: „Push“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was weiß man über Dakota Fanning. Die Drew Barrymore des 21 Jahrhunderts, weibliche Version von Macaulay Culkin, verlorene dritte Olsen-Zwilling – also Kinderstar - wurde bereits von Spielberg, Tony Scott und anderen namhaften Regisseuren durch PG 13 Filme gehetzt, bevor sie diese überhaupt gucken durfte. Sie landet nun als eine der Hauptdarsteller in einem… wie beschreibt man den am Besten… Fantasy-Mystery-Thriller-Mischmasch um Mutanten mit speziellen Fähigkeiten wie Leute schubsen, in die Zukunft schauen, Gedanken manipulieren und ähnlich nützlichen Fähigkeiten. Mein erster Gedanke: Das wird ein Kinderfilm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lag daneben. Und zwar gründlich. Der Bodycount in „Push“ ist sogar noch höher als im erstgenannten Film, und hinzu kommt eine verworrene, komplizierte Handlungsverwirrung, bei der man schon nüchtern Schwierigkeiten hat, ihr zu folgen. Fanning spielt eine Seherin mit Blick in die Zukunft, malt ständig in einem Büchlein ihre Visionen und verbringt die meisten Zeit im Film damit, das zu tun, was sie schon immer gut konnte: Anderen auf die Nüsse zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedauernswerte Opfer in diesem Film wird gespielt von Chris Evans – einer der Fantastic Four, abgesehen davon Vorzeige-Teeniestar. Er ist einer, der schubsen kann – nur eben nicht besonders gut, weshalb er auch öfters aufs Maul kriegt. Und zwar nicht nur physisch von Leuten, die das, was er kann, besser können, sondern auch verbal von Fanning, dieser neunmalklugen Kackbratze, die außer Rummosern und ungewollte Ratschläge erteilen keine wichtige Funktion erfüllt. Na gut, außer einer: Man wartet die ganze Zeit darauf, dass sie stirbt. Sie kündigt es auch dauernd an: „Ich habe unseren Tod gesehen. Ich werde bald sterben. Ich kenne auch die Umstände meines Todes“. Bla bla bla. Und was passiert? Kleiner Tipp: Was passiert in einem durchschnittlichen amerikanischen Film nie niemals nicht? Wenn Kinder mitspielen und eigentlich alles, was zwei Beine hat, krepiert wie die Fliegen (siehe „Aliens“, „Zombieland“, „Commando“, „Independence Day“)? Also nein, sie überlebt. Aber immerhin, in einer Szene säuft sie sich die Hucke voll! Bye bye, Kinderstar-Image!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Story ist… verwirrend. Also nicht vom Kaliber eines David Lynch oder Christopher Nolan, aber verwirrend genug, es nicht erklären zu können. Die Guten suchen etwas, die Bösen suchen es auch; eine dritte Partei, die auch böse ist, will es auch haben. Irgendwann kommt alles zusammen, dann wird mit telekinetisch manipulierten Waffen ein Chinarestaurant zerballert, und am Ende nehmen die oberen Stockwerke eines ziemlich hohen Hochhaus-Rohbaus erheblichen Schaden. Aber wie es dazu kommt, welche komischen Aktionen zwischendurch passieren, und wie sie letzten Endes versuchen, den mystischen Fähigkeiten der Gegner entgegen zu wirken – das ist alles etwas schwer zu erklären. Ich weiß auch nicht, ob der Film mit Absicht so kompliziert oder einfach unlogisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss allerdings zugeben, ich habe mich unterhalten gefühlt. Das kann aber auch mit den drei Litern Bier zusammenhängen, die ich über den Abend verteilt getrunken hatte, oder mit den restlichen Zuschauern (Bruder mit Freundin, Vater). Dies kommt dem Film wohl zugute, denn nüchtern wird er wohl keinen so tollen Eindruck hinterlassen. Actionszenen gibt es, aber keine klassischen Konfrontationen wie in anderen Filmen über Superhelden. Die Story ist verworren, die Schauspieler nicht gerade herausragend, die Spezialeffekte halten sich eher begrenzt, und der Humor ist auch eher unfreiwillig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5/10 Punkten. Wären mehr, hätten sie Dakota Fanning endlich mal sterben lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2493894624724777389?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2493894624724777389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2493894624724777389' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2493894624724777389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2493894624724777389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/04/double-review-law-abiding-citizen-2009.html' title='Double Review: „Law Abiding Citizen“ (2009) und „Push“ (2009)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-796145772848636717</id><published>2010-03-18T22:30:00.002+01:00</published><updated>2010-03-18T22:36:34.781+01:00</updated><title type='text'>Review: "Hush" (2009)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Ich möchte an dieser Stelle vorwarnen: Der folgende Post enthält sprachliche Ausdrücke, die in der zivlisierten Welt als anstößig betrachtet werden könnten. Sollten Leser also mit Ausdrücken wie "scheiße", "Arschloch" oder ähnlichen Kraftausdrücken Probleme haben, rate ich davon ab, diesen Artikel zu lesen. Ich danke für euer Verständnis.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellt euch mal bitte folgende Situation vor: Ein Mann will seine Freundin befreien, die von einem irren Lastwagenfahrer entführt wurde und in einem Käfig auf einer abgelegenen Farm angekettet ist. Der Mann hat die Schlüssel, um die Ketten zu öffnen, aber der irre Lastwagenfahrer läuft gerade in Richtung Käfig. Jetzt kommt der Mann auf die Idee, ein Ablenkungsmanöver zu starten. Was macht er also? Lässt seiner Freundin, die immer noch angekettet ist, seine einzige Waffe da - einen Schraubenzieher - und nimmt dafür die Schlüssel mit, mit denen sie sich in der Zwischenzeit hätte befreien können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit: Willkommen in der Welt von &lt;a href="url=http://www.imdb.com/title/tt1093369/"&gt;"Hush"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es klarzustellen: Wir reden hier über einen englischen Independent Film, der so mies ist, dass selbst Uwe Boll ein qualitativ hochwertigeres Werk zu diesem Thema abliefern könnte als diesen Scheiß. Wäre der Film vor 2000 rausgekommen, nicht einmal der &lt;a href="http://thatguywiththeglasses.com/videolinks/thatguywiththeglasses/nostalgia-critic"&gt;Nostalgia Critic&lt;/a&gt; hätte sich getraut, ihn durchzunehmen. Aber die Machart des Films weist leider darauf hin, dass der Film im letzten Jahrhundert nie gedreht worden wäre - denn er ist eindeutig ein Kind moderner Filmemacher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit meine ich: Nie die Kamera ruhig halten, möglichst alles mit Handkamera filmen, dann auch möglichst nahe ran zoomen und unscharf stellen, und falls doch noch was zu erkennen ist, einen Schnitt jede halbe Sekunde. Und zwar nicht nur in Actionszenen (die, nebenbei bemerkt, in diesem Film mehr als lachhaft daherkommen - wenn ich recht überlege, sind die sogar mehr zum Heulen). In fast jeder Szene wackelt eine Handkamera durch die Gegend, die meisten Akteure kann man nicht einmal richtig erkennen - ein Polizist, der den Helden fasst, braucht zwei Minuten, bis man endlich ein Close-Up kriegt, auf dem man sein Gesicht auch mal erkennen kann. Anderes Beispiel: Der Held rennt / klettert einen Abhang hinauf. Eine Szene von maximal fünf Sekunden. Wie viele Kameraeinstellung würden erfahrene Regisseure an dieser Stelle zeigen? Eine? Zwei? Mark Tonderai nimmt fünfzehn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;OK, zugegeben, über diese Punkte kann man sich auch in den Bourne-Filmen von Paul "Ich nehme meinen Job ernst" Greengrass oder James Bonds letztem Griff ins Klo "Quantum of Solace" aufregen. Wäre alles halb so wild, wenn denn wenigstens der Rest vom Film was taugen würde. Also Story: Abgekupfert von "Breakdown", der wiederum "Spurlos Verschwunden" mit "Duel" kruezte. Keine sonderlich neuen Impulse, abgesehen davon, dass der Lastwagenfahrer sich als Böser darstellt, noch bevor die eigentliche Entführung stattfindet. Hinzu kommt, dass alles nachts in England spielt - langweilige Settings, wenig zu sehen, keine Gesichter, die man irgendwie schon mal gesehen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Womit wir zum größten Problem dieses filmischen Zäpfchens kommen, den Charakteren. Unbekannte Gesichter sind eine Sache. Charaktere, die nahe am Leben sein sollen, aber sich als komplette Vollidioten entpuppen, eine ganz andere. Mit dem Helden soll man sich identifizieren können, denke ich mal, sonst wäre er kein armer Plakate-Kleber, der mit seiner Freundin, einer echten Schlampe (und das sage ich nicht nur so, sie betrügt ihren Freund auch noch, der daraufhin bei ihr Telefonterror macht - eine ebenso nervige wie unnütze Nebenhandlung), nachts Raststätten abklappert, um Werbeplakate dazulassen. Ach ja, nebenbei schnorrt er von der Tusse so ziemlich alles, was er kriegen kann, und streitet sich die restliche Zeit mit ihr. "Nein, ich kann mich nicht an unseren letzten Sex erinnern. Ist das wichtig? Ach, übrigens, hast du noch Geld für Benzin?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den fünfzehn Minuten Einführung, bis der eigentliche Handlungsstrang losgeht, brauchen diese beiden Turteltauben nur fünf, um sich mit dem Publikum sämtliche Sympathien zu verscherzen. Als die Tusse dem Arschloch endlich den verdienten Laufpass gibt und kurz danach verschwindet, fehlt mir schon jegliches Interesse - abgesehen von den mit dem Holzhammer eingetrichteten Hinweisen, dass sie bestimmt entführt worden ist. Ihr Freund macht sich darauf zum Volldepp, jagt einem mutmaßlichen Kidnapper und Mörder hinterher, ohne zu überlegen, klaut dabei ein Auto mit fast leerem Benzintank - was einem alle dreißig Sekunden um die Ohren gehauen wird - und noch andere Scherze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, irgendwann kommt noch die Szene mit dem Polizisten ohne Closeup, der auch sehr rasch das Zeitliche segnet (kann er von Glück sagen!), dann eine Szene mit einem angeblich entflohenen Opfer, das in drei Minuten erst die beiden sympathischsten Personen in diesem Film ermordet und dann den Helden mit seinen Händen an den Fußboden nagelt. Ja, richtig gelesen! Der Regisseur ist ein absoluter Psychopath! Dann zähes Hin- und Hergejage bis zum Showdown, der so grottenübel, unlogisch und weitab von jedem Unterhaltungswert ist - da sieht sogar der Endkampf aus Turtles 1 aus wie der Showdown aus Highlander, wenn man das mal vergleicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, und einen Oscar für die Dialogschreiber mit den geistreichen Kommentaren des Helden: "Scheiße! Fuck! Oh scheiße!" Ungefähr 80 Prozent seines Textes bestand aus diesen Worten. Die restlichen 20 Prozent brauchte er, um sich die Sympathien des Publikums zu verscherzen. Ach, und auch die seiner Filmfreundin, die ihm jedoch am Ende in die Arme fällt, als wäre nichts gewesen (nachdem er ihr die Schlüssel geklaut hatte, mit denen sie sich hätte befreien können, und sie mit nichts als einem mickrigen Schraubenzieher zurückließ, um "ein Ablenkungsmanöver" zu starten - verdammter Bastard!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Resident Evil, The Star Wars Holiday Special, Batman &amp; Robin... alles Meisterwerke im Vergleich zu diesem vollkommen strunzdoofen, uninspirierten, verwackelten Möchtegernfilmchen aus Großbritannien ohne eine einzige eigene Idee, gelungene Textzeile oder einen Funken vernünftiger Action, von Logik und NAchvollziehbarkeit mal ganz zu schweigen. Ich bin kein anspruchsvoller Filmgucker, und normalerweise lasse ich mich schon von Kleinigkeiten gut unterhalten. Aber dieser filmische Auswurf hatte NICHTS! Begrabe man ihn in der Versenkung, dass er nie wieder das Licht der Welt erblicke, und diesen bescheuerten Regisseur am Besten gleich mit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1/10 Punkte - meine erste absolute Tiefstwertung. Ich habe auch nur bis zum Schluss durchgehalten, um diese Review schreiben zu können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-796145772848636717?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/796145772848636717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=796145772848636717' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/796145772848636717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/796145772848636717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/03/review-hush-2009.html' title='Review: &quot;Hush&quot; (2009)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-3920100454816491063</id><published>2010-03-16T09:25:00.002+01:00</published><updated>2010-03-16T09:42:36.900+01:00</updated><title type='text'>"Warum streichst du dein Zimmer nicht pink?"</title><content type='html'>Manche würden es meiner Faulheit zuschreiben, dass ich die letzten Tage nichts mehr gepostet habe - schon gar nicht, seitdem ich wieder zurück in Deutschland bin, außer dem kleinen, kurz angebundenen... Ich habe dieses Mal aber auch eine wirklich gute Ausrede, denn ich stecke mitten im Umzugsstress.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind noch vier Tage, bis mein Umzug nach Flensburg losgeht. Entsprechend habe ich jetzt alle Hände voll zu tun, alles zusammen zu packen, was ich mitnehmen will - und das dürfte so ziemlich alles sein. Die Unmengen an DVDs und Büchern muss dazu in Kisten, dann muss ich alles irgendwo lagern etc. Zumindest ein paar Minuten kann ich jetzt erübrigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Überschrift rührt übrigens von gestern her, wo ich mit meinem Vormieter und dessen Freundin das Zimmer farblich auf Vordermann gebracht habe. Allerdings ist weiß auf weiß zu streichen keine so tolle Aufgabe, denn man weiß nie genau, wo man schon war, und ob die dunklen Flecken an der Wand die frische Farbe oder der zu übermalende Wasserschaden sein sollen. Daher schlug mir die Freundin des Vormieters einige abstruse Farben vor, auch die oben genannte. Schwarz war auch dabei, aber das haben schon andere versucht und waren nicht glücklich damit. Na ja, das Zimmer ist jetzt frisch gestrichen, dann kann der Umzug demnächst losgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen halben Umzug habe ich ja schon hinter mir, als ich aus England zurückkam. Das winzige Zimmer, das ich sechs Monate bewohnt hatte, habe ich aufgegeben, und es fiel mir wirklich nicht sonderlich schwer. Der Abschied von der Firma war da schon schwerer - alle Kollegen hatten sich von uns deutschen Praktikanten verabschiedet; wir bekamen Geschenke und sind noch in den Pub gegangen, und ich konnte sehen, wie einige von ihnen mühsam ihre Tränen zurückgehalten hatten. NAtürlich habe ich versprochen, mich nochmal bei ihnen zu melden, und das werde ich auch tun - immerhin hat Lucy am Dienstag Geburtstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Land wollte mich übrigens auch nicht so recht gehen lassen. Erst macht eine Baukolonne direkt vor dem Haus halt und sperrt direkt vor der Haustür die halbe Straße ab, sodass mein Taxi nirgendwo anhalten kann. Dann erfahre ich von der Taxifirma, dass in Haslemere ein Unfall auf den Schienen war, und der Zugverkehr nach Guildford komplett ausgefallen war. Ab da hat es mir einfach nur gereicht - dem Taxifahrer gab ich die Order, mich direkt nach Woking zum Heathrow-Bus zu chauffieren, auch wenn mich das nun 30 Pfund gekostet hat. 30 Pfund durfte ich auch für das zweite Gepäckstück bezahlen, das ich aufgeben musste (und zum Glück habe ich es geschafft, mein gesamtes Gepäck in nur zwei Taschen plus Handgepäck unterzubringen). Ab Heathrow ging es auch wieder - ich war sogar viel zu früh dran. Jetzt hätte Die Hard 2 gepasst, aber den hatte ich nicht dabei, und Weihnachten war ja auch nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Stunden Warten am Flughafen, dann 90 Minuten Flug, ein paar Minuten zum Auschecken und Gepäck holen, dann zwei Stunden Autofahrt mit meinen Eltern nach Hause (plus Einkehren im Autohof für mein erstes echtes deutsches Essen seit Monaten), dann war ich endlich daheim. Und ich hatte mir vorgenommen, als Erstes eine Woche Urlaub zu machen. Das habe ich auch gemacht, aber Ruhe habe ich trotzdem nicht gefunden. Es ist einfach zuviel los. Bachelor-Arbeit, Umzug, Berichte über das Praktikum, Jobsuche... Die Ruhephase wird wahrscheinlich erst anfangen, wenn das Studium wieder losgeht, vorher werde ich konstant auf 180 sein. Also kann es bis zu meinem nächsten Eintrag noch etwas dauern...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-3920100454816491063?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/3920100454816491063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=3920100454816491063' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3920100454816491063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/3920100454816491063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/03/warum-streichst-du-dein-zimmer-nicht.html' title='&quot;Warum streichst du dein Zimmer nicht pink?&quot;'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5056635709229477789</id><published>2010-03-08T02:12:00.002+01:00</published><updated>2010-03-08T02:25:08.829+01:00</updated><title type='text'>Wieder da / Oscars 2010</title><content type='html'>Moin moin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit langem habt ihr nichts mehr von mir gehört. Dabei hätte ich eigentlich viel zu erzählen gehabt, aber: Ich habe erst einmal Urlauib angesagt. Aus gutem Grund: Sechs Monate Praktikum hinter mir, sechs Monate England hinter mir, aber Umzug und Bachelor-Arbeit vor mir, und nicht einmal einen Monat zum Erholen und Verschnaufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also der Reihe nach: Ich bin wieder zurück in Deutschland. Schon seit Montag abend, aber dazwischen war ich teilweise zu beschäftigt, um einen neuen Blog-Eintrag zu verfassen, zum Teil hatte ich auch einfach keine Lust dazu. Das Praktikum ist zu einem erfolgreichen Ende gelangt, mein Arbeitszeugnis und mein Praktikumsbericht liegen meiner Dozentin vor, und abgesehen von einem dreiseitigen Bericht für das erhaltene Stipendium bin ich durch mit dem Thema. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt muss ich feststellen, dass sich in Deutschland doch einiges getan hat in meiner Abwesenheit. Alleine, wenn ich mir die Werbung vor der Oscar-Verleihung angucke (der Grund, weshalb ich um diese Uhrzeit am Blog-Eintrrag sitze), stelle ich fest, dass die Vampir-Seifewnopern mittlerweile das Abendprogramm beherrschen - ja, danke an den ganzen "Twilight"-Quatsch! Ich bleibe trotzdem bei Buffy!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, die Oscar-Verleihung gucke ich gerne live, auch wenn ich dafür immer um 2 Uhr morgens aufstehen muss und literweise Cola zu mir nehme. Die letzte Verleihung fand ich ziemlich enttäuschend, aber vielleicht wird es dieses Jahr anders.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5056635709229477789?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5056635709229477789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5056635709229477789' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5056635709229477789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5056635709229477789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/03/wieder-da-oscars-2010.html' title='Wieder da / Oscars 2010'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2805906639478306776</id><published>2010-02-23T09:29:00.002+01:00</published><updated>2010-02-23T09:38:30.648+01:00</updated><title type='text'>Letzte Arbeitswoche</title><content type='html'>Es ist soweit, meine letzte Woche im Praktikum ist angebrochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wurde schon allerseits gefragt, ob ich die Firma und meine Kollegen vermissen werde, wenn ich wieder in Deutschland bin. Die Firma ja, die meisten meiner Kollegen auch - na ja, gut, eigentlich alle - aber das Land selber nicht so. Glaubt mir, es ist wirklich was Anderes, in England zu leben, als nur dort Urlaub zu machen. Und es sind nicht einmal grosse oder schwerwiegende Maengel, die mir hier zu schaffen machen, sondern mehr die grosse Anzahl von Kleinigkeiten, die ich in Deutschland langsam richtig zu schaetzen weiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei: Gestern habe ich meinen Praktikumsbericht meiner Chefin vorgelegt, die schon von dem Titelbild (ich mit dem Ferrari) sehr angetan war. Bin mal gespannt, was sie zum Rest sagt. Sie muss es ja nur unterschreiben, aber ich bin ja, was meine Schreibarbeit angeht, doch sehr anspruchsvoll. Und was meine englische Grammatik angeht... na ja, sie ist ausbaufaehig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Tage Arbeit stehen mir noch bevor, aber das heisst nicht, dass ich jetzt schon in Ferienstimmung bin. Im Gegenteil, jetzt, wo die Firma kurz davor steht, drei wertvolle Mitarbeiter zu verabschieden, holen sie aus unserer Anwesenheit noch raus, was irgendwie geht. Ich pendle immer staerker zwischen den Projekten fuer Bentley und der Arbeit fuer Anthony und das QA-Team hin und her. Zwar ist letzte Woche im QA Buero Verstaerkung eingetroffen - ein junger QA Techniker mit Namen Laurent, der auch mal ausnahmsweise kein Praktikant ist, sondern ein Festangestellter. Aber er muss genauso eingearbeitet werden wir alle neuen Leute. Und ausserdem trifft diese Woche noch mehr Verstaerkung ein - mit einem von ihnen darf ich mich wohl heute zusammensetzen und ueber technische Angelegenheiten wie unseren Mailserver, die Intranetseite und dergleichen reden. Und nebenbei darf ich an arabischen und asiatischen Dokumenten rumtueddeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2805906639478306776?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2805906639478306776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2805906639478306776' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2805906639478306776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2805906639478306776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/02/letzte-arbeitswoche.html' title='Letzte Arbeitswoche'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5908138087018173454</id><published>2010-02-21T19:48:00.000+01:00</published><updated>2010-02-21T19:49:16.019+01:00</updated><title type='text'>Überaus erfolgreich</title><content type='html'>Ja, ausnahmsweise schreibe ich mal wieder mit Umlauten und ß. Sitze nämlich gerade im Waschsalon vor dem Trockner mit meinen ganzen Bandshirts und vertreibe mir die Zeit mit einem weiteren Blog-Eintrag. Denn ich habe auch wieder viel zu erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fängt schon mal damit an, was das gestern für ein Wahnsinnstag war. Endlich hatte ich mal wieder frei, und ich hatte sogar reichlich Geld, denn meine Chefin hatte mir mal den Lohn für eine Woche gegeben (normal kriege ich alle zwei Wochen Geld). Es würde wohl das letzte Wochenende sein, bevor mein Praktikum zu Ende geht, und mein vorletztes Wochenende vor der Heimreise. Da das letzte WE aber schon für London verplant ist (und ich auch nach London fahre, es sei denn, mich trifft ein Blitz oder Bus oder sonst was Böses, wass mit B anfängt), blieb für mich nur dieses für Einkaufen in Woking – ein letztes Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte mir aber was richtig Gutes tun und mit dem Bus fahren – Zug finde ich langsam langweilig. Also rein in den Bus, ein Explorer-Ticket, und erst mal nach Guildford. Bei der Gelegenheit konnte ich gleich bei Tescos meinen Vorrat an Mr. Kipling aufstocken; außerdem haben sie da diese leckeren Toffee-Törtchen, die bei Sainsburys schon wieder ausverkauft sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich endlich in Woking war, hatte ich vier Dinge vor. Ein Besuch bei Morrisons, auf der Suche nach Sonderangeboten. Aber dieses Mal hatte ich Pech; nicht mal die Pringles waren runtergesetzt. Zweitens brauchte ich eine Reisetasche – ich bin auf den Trichter gekommen, dass ich meine Rückreise mit viel mehr Gepäck antreten werde als meine Hinreise nach England. Die Reisetasche bekam ich für 18 Pfund – und das war wirklich ein erstklassiger Kauf. Drittens wollte ich der „Games Exchange“ wieder einen Besuch abstatten, da findet man ja immer was. Die Unreal Anthology und GTA San Andreas habe ich da für insgesamt 12 Pfund mitgehen lassen. Das werde ich in Deutschland richtig vermissen, für Kleingeld Computerspiele kaufen zu können (welche, in denen kein Blut umgefäbrt und keine Menschen durch Roboter ersetzt worden sind, aus Jugendschutzgründen… ^^). Viertens, und mir eigentlich am Wichtigsten, wollte ich wieder in die Schlacht – in der LaserQuest Arena in Woking.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erfuhr anhand von Plakaten, dass wohl Schulferien angefangen haben; dementsprechend boten sie 4 Spiele für 10 Pfund an. Verlockendes Angebot, aber ich wollte nur zwei Spiele machen. Also 7 Pfund auf den Tisch gelegt (Angebot der Woche für zwei Spiele), und „Mac, the LaserQuest legend“ zog wieder in den Kampf. Beide Spiele waren Jeder gegen Jeden, im ersten waren zehn Teilnehmer, und ich belegte Platz 4. Der eigentliche Knüller war aber Spiel Nummer 2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine japanische Familie feierte Kindergeburtstag mit LasrQuest, und anscheinend waren die kleinen Bälger gerade mal alt genug für die Altersgrenze von LaserQuest – hatten aber anscheinend schon einmal gespielt. Ich glaube, ich muss ziemlich verdutzt geguckt haben, als dann die gesamte Belegschaft zum Eingang ging und ich wirklich der Einzige älter als sieben war. Aber na gut, bin ich eben der Böse in dieser Runde. Es kamen später noch ein paar Spieler dazu, die aber auch nicht viel älter waren (ich laube, maximal dreizehn).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ging es los. Ich habe sie nicht einfach besiegt. Ich habe sie auch nicht massakriert. Ich habe sie total ausgelöscht. Selbst als die Kinder beschlossen, sich gegen mich zusammenzurotten, war ich nicht mehr zu bremsen. Die ganze Party habe ich ungespitzt in den Boden gerammt. Also gut, es war eigentlich kein faires Spiel, alle konnten nur sehr schlecht zielen. Trotzdem, ich muss selber in dem Spiel ein goldenes Händchen gehabt haben. Am Ende bekam ich einen Punktezettel, den ich mir auf jeden Fall einrahmen werde: 1536 Punkte! Nicht nur Platz 1 in dem Spiel, sondern auch mein neuer persönlicher Rekord und der Rekord des Tages, mit 500 Punkten Abstand vor Platz 2! Wenn das nicht ein wahrhaft würdiges letztes Spiel gewesen ist vor meiner Heimreise, dann weiß ich auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, das war Samstag. Zuhause habe ich erstmal GTA San Andrea installiert, und zu meinem maßlosen Erstaunen läuft das Spiel problemlos auf dem Laptop (nur in manchen Stadtteilen ruckelt es etwas). Dann ratet mal, was ich gestern den ganzen Abend getan habe… Einziges Manko, weshalb ich lange mit mir gerungen habe, das Spiel überhaupt zu kaufen, ist das Szenario. Jeden von diesen Protagonisten könnte ich stundenlang gegen die Wand klatschen, alles derb-dumme HipHopper! Die Sprache von denen ist auch nicht so toll, und dass man in dem Spiel zu HipHop tanzen, Grafittis sprühen und mit Autos irgendwelche komischen Bewegungen machen muss, missfällt mir auch. Ich hoffe nur, wenn ich morgen ins Büro gehe, rede ich nicht auch so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, und eben habe ich meinen Praktikumsbericht fertig gestellt. Format fehlt noch, aber der Text steht. Dann muss ich also kein schlechtes Gewissen haben, dass ich den Samstag mit Shoppen und Spielen verbracht habe. Habe auch, dank Fügung des Schicksals, eben bei Co-Operative Food (der Supermarkt in Farncombe) eine Tüte Chips mit Tomaten- und Paprikageschmack gefunden, für 1 Pfund. Pringles kosten 2 Pfund. Also irgendwie bin ich ein echter Glückspilz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, zum Abendessen gönne ich mir mal ein Glückspils…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5908138087018173454?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5908138087018173454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5908138087018173454' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5908138087018173454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5908138087018173454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/02/uberaus-erfolgreich.html' title='Überaus erfolgreich'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-2327655546039233855</id><published>2010-02-17T09:41:00.002+01:00</published><updated>2010-02-17T09:51:12.549+01:00</updated><title type='text'>Pancake Day</title><content type='html'>Moin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder verstrich lange Zeit, denn inzwischen arbeite ich verstaerkt an meinem Praktikumsbericht und den verbliebenen Projekten - am Montag war ich sogar zwischen zwei Abteilungen hin- und hergerissen, weil sie beide meine Hilfe brauchten. Ist zwar stressig, aber nach langer Zeit der Unterbeschaeftigung doch auch ein gutes Gefuehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hoehepunkt der deutschen KArnevalszeit hatte am Montag ja angefangen, und abgesehen von den Nachrichten bei GMX habe ich hier dankenderweise nichts davon mitbekommen. Aber heute ist Aschermittwoch, und dieser Tag hat sogar auf der Insel eine besondere Bedeutung. Eigentlich genau die gleiche Bedeutung wie in Deutschland, naemlich der Beginn der Fastenzeit bis Ostern (das haben wir in einem Pub-Gespraech mal ergruendet). Dementsprechend musste auch gestern etwas Besonderes passieren. Doch anstatt den Verstand zu verlieren wie die Deutschen in Koeln oder Duesseldorf (Gruss an Flusel und meinen Bruder, die armen Schweine...), waehlt der Englaender als solcher eine etwas ruhigere, zivilisiertere Methode. Sie nennt sich "Pancake Day".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anthony war so frei, mich ueber diese Tradition aufzuklaeren, die auch weit mehr mit Fastenzeit zu tun hat, als ich es vom deutschen Karneval vermute: An diesem Tag im Jahr werden die uebrigen Vorraete an Mehl, Milch und Eiern zu Pfannkuchen verarbeitet, damit man danach fuer die Fastenzeit geruestet ist. Aehnlich wie in Deutschland wird von der Tradition des Fastens hinterher eher Abstand genommen, aber der Pancake Day wird immer noch zelebriert. Jeder Supermarkt bietet neben groesseren Mengen an Zutaten auch Pfannkuchen-Teigmix in der Flasche an, oder auch fertige Pfannkuchen zum Auspacken und Belegen (war meine Wahl nach dem anstrengenden Arbeitstag im Buero). Womit ich meine belegt habe, bleibt mein Geheimnis; andernfalls setzt mich meine Mutter nach meiner Rueckkehr wahrscheinlich auf Diaet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss allerdings sagen, fuer mich war der Tag nur zweitrangig der Pancake Day. Fuer mich war gestern eher der "Ich bin so froh, dass ich hier bin und nicht in Deutschland" Tag - auch ein Tag, der nicht regelmaessig stattfindet. England hat ein paar Vorzuege, ein paar Nachteile auch... aber wenigstens hat es kein Fasching!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-2327655546039233855?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/2327655546039233855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=2327655546039233855' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2327655546039233855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/2327655546039233855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/02/pancake-day.html' title='Pancake Day'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-1684377109612303174</id><published>2010-02-11T18:40:00.002+01:00</published><updated>2010-02-11T18:53:33.382+01:00</updated><title type='text'>Mal wieder was Neues...</title><content type='html'>Die letzten Tage stand ich doch etwas unter Strom. Zwar hatte ich auch ruhige Momente zwischendurch, aber keiner davon war geeignet, einen Blog-Eintrag zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Einen habe ich mal mit meinem Praktikumsbericht angefangen, was ja nun auch eine Weile dauern kann (das wird ohnehin mehr oder weniger eine Zusammenfassung vom Blog, nur geeignet fuer Studiengangsleiterinnen und Chefinnen, denn die muessen das ja absegnen). 2 von 10 Seiten sind schon geschrieben, aber sie entstanden so nebenbei im Waschsalon, wo ich eh nichts Besseres zu tun hatte. Kann also sein, dass ich die eh nochmal ueberarbeiten muss. Immerhin, mir geht es besser als Hannes, dem sein Laptop vor ein paar Tagen komplett den Geist aufgegeben hat. (Jetzt kann er nicht mal mehr Filme gucken - wie haelt er das nur aus?) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile arbeite ich nur noch an Bentley-Projekten, was einerseits zwar manchmal eintoenig sein kann, aber ich lerne dermassen viel ueber diese Firma dabei, dass ich mich mittlerweile schon bestens mit deren bevorzugten Modellen auskenne. Ausserdem arbeite ich gleichazeitig fuer zwei Abteilungen, was dazu fuehrt, dass ich sehr viele abwechslungsreiche Aufgaben erhalte. Ja, und Hauptsache, ich hab was zu tun. Es sind mittlerweile noch 18 Tage, bis ich nach Hause fliege. Zwoelf Tage davon (nein, eigentlich elf, denn dieser Tag ist schon vorbei) sind Arbeitstage. Und ich versuche, dass jeder Tag es wert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Sachen Freizeit habe ich eigentlich nichts Neues zu berichten, abgesehen von gestern abend: Eigentlich wollten wir firmenintern beim lokalen Pub Quiz antreten (findet eigentlich jeden Mittwoch im "Red Lion" statt). Nur anscheinend hat der Besitzer des Pubs gewechselt, und da sie mehr oder weniger am Umraeumen sind, findet das Quiz erst naechste Woche wieder statt. Alternativ sind wir dann gestern abend zu unserem Stammpub "The Star" gegangen, hatten eine Runde Drinks und Knabbereien - und haben dann in den Spielautomaten, der auch ein "Pub Quiz" anbot, ungefaehr 10 Pfund reingebuttert! Zu fuenft haben wir versucht, da Geld rauszuholen, und haben klaeglich versagt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle sollte ich das vielleicht naeher erklaeren: Wo deutsche Kneipen diesen einarmigen Banditen haben, mit einer Gewinnchance von "Laecherlich, da mag man nicht drueber nachdenken" zu Null, da haben englische Pubs, die was auf sich halten, einen Spielautomaten mit einem Touchscreen und einer Menge verschiedener Spiele. Unter anderem ist "Monopoly" drauf, und auch eben das Pub Quiz. Der Trick ist, zumindest beim Pub Quiz: Je laenger man durchhaelt und die Fragen richtig beantwortet, kann man sogar Geld gewinnen. Nach der dritten Fragerunde steht man bei 1 Pfund (haben wir gestern zweimal geschafft), nach der vierten sind es schon 3 Pfund. Nur soweit komm erstmal! Wir jedenfalls nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute abend ueberlegen meine Kollegen, wieder hinzugehen. Ich bin da eher zurueckhaltend mit meinem Enthusiasmus, denn meine Kollegen haben sich gestern vor dem Automaten angestellt wie meine Eltern beim Lose kaufen - sie konnten einfach nicht aufhoeren. Sollten sie tatsaechlich heute abend wieder einen Versuch starten, muss irgendwer sie bremsen. Das werde wohl ich sein...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-1684377109612303174?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/1684377109612303174/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=1684377109612303174' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1684377109612303174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/1684377109612303174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/02/mal-wieder-was-neues.html' title='Mal wieder was Neues...'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-7085364833184676360</id><published>2010-02-04T09:55:00.002+01:00</published><updated>2010-02-04T10:00:13.029+01:00</updated><title type='text'>Final Countdown</title><content type='html'>Ich gebe mir ja wirklich alle Muehe, aber so ganz kann ich das Heimweh nicht verdraengen. Da wird es auch nicht besser, wenn die gesamte Portsmouth-Truppe schon dabei ist, die Sachen zu packen, und ich selber noch einen knappen Monat hier verbringen soll. Das Leben ist einfach nicht fair!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin wird es hier nicht so langweilig, mit all den Projekten, an denen ich beteiligt bin. Und nebenbei den ganzen Aktivitaeten wie Pub-Quiz (falls das irgendwann mal stattfinden wird), LaserQuest (falls ich da mal wieder hinkomme), Praktikumsbericht und gegen Ende noch mal ein Trip nach London. Mein Problem ist eher, dass ich, wenn ich einmal zu Hause in Deutschland bin, auch da keine Ruhe finden werde. Denn irgendwie muss ich mich ja auf meinen Umzug nach Flensburg vorbereiten. Ja, richtig: Ich ziehe endlich in die grosse Stadt! Aber bevor das losgeht, verordne ich mir eine Woche Urlaub. Die habe ich nach der ganzen Sache hier bitter noetig!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-7085364833184676360?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/7085364833184676360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=7085364833184676360' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7085364833184676360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/7085364833184676360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/02/final-countdown.html' title='Final Countdown'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8329994897629102653</id><published>2010-02-03T09:37:00.003+01:00</published><updated>2010-02-03T09:53:28.733+01:00</updated><title type='text'>Portsmouth</title><content type='html'>Ich glaube, ich schulde euch noch einen Eintrag zu meinem Besuch in Portsmouth am Wochenende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu gibt es eigentlich nicht allzu viel zu erzaehlen. Urspruenglich wollte ich ja meine lieben Kommilitonen da treffen (Gruss an Marian, Markus, Sarah, Lea, Madlen, Tamara und die zwei, die ich vergessen habe). Daraus wurde leider nichts, also bin ich in alter Einsamer-Wolf-Manier alleine durch die Stadt gezogen. Und war drei Stunden spaeter schon wieder auf dem Weg nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht dass ich nicht vorgewarnt gewesen waere, aber Portsmouth ist als Stadt ziemlich unansehnlich. Das Stadtzentrum sieht aus wie ein aufgemotztes Industriegebiet, die Shoppingmeile in der Hafengegend wurde im letzten Jahrzehnt gebaut und sieht aus wie so ziemlich alle neumodischen Einkaufsstrassen in Deutschlands Staedten, und der Hafen selber... na ja... Mein Hauptziel war die Historische Schiffswerft, wo das beruehmteste Kriegsschiff Englands vor Anker liegt: die "Victory", aka das Schiff auf den Fotos hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k42M5x3lI/AAAAAAAAAJU/yFOzYR0o_ec/s1600-h/DSCF0122.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k42M5x3lI/AAAAAAAAAJU/yFOzYR0o_ec/s400/DSCF0122.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433936929226874450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k416PvIUI/AAAAAAAAAJM/wSBMer1Y9aI/s1600-h/DSCF0121.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k416PvIUI/AAAAAAAAAJM/wSBMer1Y9aI/s400/DSCF0121.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433936924218696002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k41o5E2LI/AAAAAAAAAJE/L1aV3Yowz3c/s1600-h/DSCF0120.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k41o5E2LI/AAAAAAAAAJE/L1aV3Yowz3c/s400/DSCF0120.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433936919560247474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k41ILE3gI/AAAAAAAAAI8/og9AUP6f_30/s1600-h/DSCF0116.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k41ILE3gI/AAAAAAAAAI8/og9AUP6f_30/s400/DSCF0116.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433936910777376258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungluecklicherweise wollten sie fuer fast alles in der Schiffswerft Eintritt kassieren. Moeglicherweise waere die Tour durch die "Victory" sogar ihren Preis wert gewesen, aber das wollte ich nach dem Preis fuer das Zugticket nicht riskieren. Ohnehin wollte ich die Zeit auch ein bisschen zum Einkaufen nutzen (ich fand auch noch zwei Sorten Mr. Kipling, die ich noch nicht kannte), aber irgendwann wollte ich auch einfach nur nach Hause.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-8329994897629102653?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/8329994897629102653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=8329994897629102653' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8329994897629102653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8329994897629102653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/02/portsmouth.html' title='Portsmouth'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S2k42M5x3lI/AAAAAAAAAJU/yFOzYR0o_ec/s72-c/DSCF0122.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-329902720905203047</id><published>2010-01-24T20:26:00.001+01:00</published><updated>2010-01-24T20:26:41.997+01:00</updated><title type='text'>Review: „Sherlock Holmes“ (Guy Ritchie, 2009)</title><content type='html'>Ja, ich war gestern im Kino, um mir endlich mal “Sherlock Holmes” anzusehen. Nach dem, was ich alleine schon im Trailer gesehen hatte, konnte das eigentlich nur ein spaßiger Film sein. Humor, Action, Musik von Hans Zimmer und außerdem Robert Downey Jr in der Hauptrolle (seit Iron Man habe ich eine hohe Meinung von ihm). Alleine die Trailer, die sie im Kino direkt vor dem Hauptfilm zeigten, deuteten an, dass es hier wohl reichlich zur Sache gehen sollte: „Wenn Sie diesen Film mögen, schauen Sie doch mal in „Iron Man 2“, „Clash of the Titans“ und Ridley Scotts „Robin Hood“ rein (mit Russell Crowe als Titelheld – ich glaube, der Film wäre was für meine Mutter).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel habe ich über diesen Film eigentlich nicht zu sagen, daher komme ich gleich zum Punkt: Prachtvolles Popkornkino! Alleine in den ersten fünf Minuten: Sherlock Holmes tritt auf, um ein Verbrechen zu verhindern. Er läuft einem bösen Wachmann über den Weg – und haut ihm erst einmal volles Pfund aufs Maul! Das Schöne an diesem Film ist, dass Actionszenen dieser Art vorher nur in seinem Kopf stattfinden und daher genau und in Zeitlupe gezeigt werden, bevor die eigentliche Actionszene stattfindet – begleitet von Holmes’ lakonischer Erklärung dazu. Allgemein sind die Actionszenen besser gefilmt als das normale Actionkino heutzutage. Also man kann durchaus was erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde könnte der Streifen als Actionfilm durchgehen, aber es ist ein Sherlock Holmes Film, und er geht über zwei Stunden. Von daher haben wir noch Zeit für den Aufbau des Verhältnisses zwischen Holmes und Dr Watson (Jude Law – wenn ihr mich fragt, viel zu jung für diese Rolle). Die zwei erinnern mich sehr stark an Dr. House und seinen Freund Wilson, welche wiederum auf Sir Arthur Conan Doyles Romanfiguren basieren – also gehe ich mal ohne genauere Romankenntnisse davon aus, dass die Macher hier einigermaßen originalgetreu waren. Holmes ist genial, aber vollkommen durchgeknallt, verbringt seine freie Zeit mit der Einnahme von Drogen („Was Sie da trinken, benutzt man normalerweise für Augenoperationen.“), Klimpern auf der Violine, durchgeknallte Experimente oder Erfindungen (er versucht am Anfang, einen Schalldämpfer für Pistolen zu erfinden – mit wenig Erfolg) und… illegale Faustkämpfe??? Das war so irgendwie nicht in den Büchern, da könnte ich drauf wetten! Überhaupt, seine ganzen Martial Arts Fähigkeiten sind etwas übertrieben, aber da er sie mit strenger Logik und Berechnung einsetzt, muss ich zugeben, zu diesem Holmes passt es. Außerdem verkauft es sich ganz gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch der Rest der Besetzung. Von den übrigen Darstellern hatte ich vorher noch nie was gehört, aber Rachel McAdams als weibliche Hauptrolle (eine mehrfache Witwe – mehr muss ich nicht sagen) sieht sehr gut aus, der Oberschurke (der übrigens nicht mit M anfängt, obwohl Kenner der Geschichten das wahrscheinlich erwarten) erinnert mich ein bisschen an einen jungen Christopher Lee, und immerhin sind es durch die Bank Engländer, die da mitspielen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herausragend ist die Atmosphäre des Films. Gezeigt wird das düstere Lodnon des vorletzten Jahrhunderts, inklusive des Rohbaus der Tower Bridge (bei dessen Anblick man eigentlich sofort weiß, dass dort irgendeine Art von Showdown stattfinden muss). Zwar ist der Film ab zwölf, aber manche der Morde, die da passieren, sind so gruselig in Szene gesetzt, dass ich da keinen Zwölfjährigen reinlassen würde (um genau zu sein, an diesen Stellen ist der Film das, was „Angels &amp; Demons“ gerne sein würde). Und während des Films hatte ich leichte Bedenken, dass alle Ermittlungen am Ende ins Leere laufen würden, aber zum Glück werden selbst am Schluss noch die letzten offenen Fragen geklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat der Film auch Schwächen? Also eigentlich keine nennenswerten. Es bliebe da nur die Musik von Hans Zimmer, von der ich mir viel versprochen hatte, die aber dann sehr ungewöhnlich ausfiel (zum Film passt sie auf jeden Fall). Nicht gerade die beste Arbeit meines Lieblings-Komponisten. Aber wahrscheinlich brauche ich nur eine Weile, um mich da reinzuhören. Und möglicherweise ist die Schlussszene, in der Sherlock Holmes den Mörder stellt, unter… physikalischen Gesichtspunkten etwas unlogisch. Aber wirklich nichts Nennenswertes. Vielleicht ändere ich meine Meinung, wenn ich die DVD-Fassung des Films zu Gesicht bekomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls ein sehr amüsanter, unterhaltsamer und spannender Film, der wenig vom Holmes-Mythos vermissen lässt, aber auch noch einiges hinzufügt. Auf jeden Fall einen Blick wert, und zur Not auch einen zweiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9/10 Punkte &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(10/10 Punkte gibt’s nur, wenn ich den Film auf DVD gesehen habe – der Fehler ist mir damals bei „Quantum of Solace“ unterlaufen; im Kino wirken solche Filme immer anders)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und „Avatar“ soll auch ganz gut sein. Fällt mir auch gerade so ein: Als ich gestern im Kino ankam, waren an der Kasse riesige Schlangen. Bis dann ein Angestellter sagte: „Avatar ist ausverkauft.“ Da wurde es dann etwas ruhiger.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-329902720905203047?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/329902720905203047/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=329902720905203047' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/329902720905203047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/329902720905203047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/01/review-sherlock-holmes-guy-ritchie-2009.html' title='Review: „Sherlock Holmes“ (Guy Ritchie, 2009)'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5705657572828018884</id><published>2010-01-22T09:34:00.000+01:00</published><updated>2010-01-22T09:35:45.057+01:00</updated><title type='text'>Wir sind im Krieg</title><content type='html'>So ungefähr hat es sich jedenfalls angefühlt, als gestern das gesamte Büro zur Besprechung gerufen worden war. Philip und Nicola, zurück von einem wichtigen Besuch bei Bentley, brachten ein paar aufregende Neuigkeiten – die ich hier dank der „declaration of confidentiality“ nicht preisgeben darf. Nur soviel: An einem großen Bentley-Projekt arbeite ich ja schon seit fast zwei Wochen. Davon gibt es jetzt zwei, die beide parallel laufen und an denen ich gleichermaßen beteiligt werde. So wie jeder im Büro. Das ist ein Job, für den jeder Mann gebraucht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Anfang machten wir ja neulich mit dem Besuch beim Bentley-Händler (man erinnere sich an die Fotos von mir in den Luxusschlitten oder scrolle einfach abwärts). Mittlerweile haben wir für das Projekt einen ungefähren Arbeitsplan aufgestellt, und gestern erhielt ich endlich von den Spezialisten bei Bentley die Informationen, die ich angefordert hatte. Und das Beste: Das Dokument, das sie mir geschickt haben, ist auf deutsch! Philip fragte mich dann auch, ob ich vielleicht ein paar der wichtigeren Stellen übersetzen könne. Ich habe erstmal breit gegrinst…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, da vorgestern unsere beiden Chefs außer Haus waren, hatte ich die Zeit genutzt, mal wieder dem QA-Büro unter die Arme zu greifen. Für eine Webseite war die spanische Übersetzung eingetroffen. Nur leider muss sie von Hand eingefügt werden, Absatz für Absatz. Eine Aufgabe wie am Fließband, mit sich ständig wiederholenden Arbeitsabläufen. Aber immerhin, bei der Arbeit kann ich endlich mal wieder Hans Zimmer hören. Und als ich mit Anthony darüber sprach, wie weit wir wären und was die Deadline wäre, meinte er: „Drei Modelle (machen jeweils eine Arbeitszeit von 90-120 Minuten) müssen noch gemacht werden. Und zwar bis morgen – in einer Woche.“ Dass wir jemals so weit vor dem Zeitplan wären, hätte ich auch nie erwartet. Und sofern Philip mir heute etwas Freiraum lässt, kriegen wir das Projekt sogar vor Feierabend fertig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5705657572828018884?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5705657572828018884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5705657572828018884' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5705657572828018884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5705657572828018884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/01/wir-sind-im-krieg.html' title='Wir sind im Krieg'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-5918334423803814024</id><published>2010-01-19T14:15:00.004+01:00</published><updated>2010-01-19T14:33:33.136+01:00</updated><title type='text'>Mein Besuch bei Bentley</title><content type='html'>Ja, gestern war ich in wichtiger Mission unterwegs, und heute stecke ich mitten in der Projektplanung fuer unser neues Bentley-Grossprojekt. Das ist genau das, was ich mir unter dem Praktikum hier vorgestellt habe. Und eins kann ich euch sagen: Ich geniesse es aus vollen Zuegen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, fuer den gestrigen Trip zu einem Bentley Vertragshaendler musste ich mich gemaess Firmenverordnung in Schale werfen. Also ich kam in Anzug und Krawatte. Philip hingegen, mit dem ich hingefahren bin, kam ohne Krawatte. So so... Und endlich konnte ich mal wieder was von der Gegend sehen, als wir ungefaehr 10 Kilometer noerdlich von Guildford auf unseren Bestimmungsort zufuhren. Philip meinte, der Bentley Haendler laege in der teuersten Wohngegend von ganz England - eine Gegend, in der Popstars millionenschwere Villen bewohnen wurden (Preisklasse zwischen 3 und 30 Millionen Pfund). Wir haben aber niemanden gesehen, den wir kannten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Bentley trafen wir Marian, unsere Technische Redakteurin. Ich muss sagen, es war sehr interessant, mit jemandem zu arbeiten, der das beruflich macht, was ich gerade studiere. Zu dritt haben wir dann angefangen, einige der Autos zu begutachten, die im Verkaufsraum standen. Es gab vor allem drei wichtige Dinge, die wir uns genauer ansehen mussten, um sie dokumentieren zu koennen. Das beinhaltete fuer mich: Eine Spritztour im Bentley zum naechsten Tesco-Parkplatz, damit wir den Fernseher mit Empfang testen konnten; Rumspielen an diversen Knoepfen und Schaltern und Ausprobieren des "keyless entry and exit". Grob zusammengefasst: Bentley versucht, das Auto aus "Knight Rider" nachzubauen, denn viele Dinge, die vorher nur KITT konnte, kann der Continental Flying Spur serienmaessig. Und der Supersports kann sogar noch mehr, hat dafuer aber nur zwei Sitze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand den Flying Spur besonders beeindruckend. Das Auto ist sehr familientauglich: viel Beinfreiheit auf der Rueckbank, eingebauter Fernseher, hinten eigene Kontrollen fuer die Belueftung und Beleuchtung (man hat hinten mehr Knoepfe zum Draufdruecken als ich an meinem Joystick). Ich glaube, mein Vater waere auch davon begeistert. Nur einen kleinen Haken: Den gibts nicht als Kombi, und der Kofferraum ist doch recht klein im Vergleich zum Honda Accord.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, wo wir schon mal da waren, liess ich noch ein paar Fotos machen, fuer die Hannes mich wahrscheinlich hassen wird:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S1W0RQC3X6I/AAAAAAAAAIs/W7h0-EqoKjY/s1600-h/IMG_0122.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S1W0RQC3X6I/AAAAAAAAAIs/W7h0-EqoKjY/s400/IMG_0122.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428443134322761634" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S1W0RjYpDeI/AAAAAAAAAI0/qNTcEMSgw88/s1600-h/IMG_0123.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S1W0RjYpDeI/AAAAAAAAAI0/qNTcEMSgw88/s400/IMG_0123.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428443139514371554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss, das Zweite ist offensichtlich ein Ferrari. Aber er stand da rum, wurde verkauft, also kann man davon auch mal ein Foto machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-5918334423803814024?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/5918334423803814024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=5918334423803814024' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5918334423803814024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/5918334423803814024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/01/mein-besuch-bei-bentley.html' title='Mein Besuch bei Bentley'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S1W0RQC3X6I/AAAAAAAAAIs/W7h0-EqoKjY/s72-c/IMG_0122.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8204852605705537035</id><published>2010-01-17T19:57:00.001+01:00</published><updated>2010-01-17T20:01:11.109+01:00</updated><title type='text'>Review: Zack and Miri Make a Porno</title><content type='html'>Ich habe mal wieder eine Review zu einem Film verfasst, den ich kürzlich gesehen habe. Diese Review wird in der Form auch in Alex' Film Forum erscheinen, das ich vor ein paar Monaten schon mal erwähnt habe. Zur Erinnerung hier die Adresse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.feakse.proboards.com&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Zack and Miri Make a Porno" (Kevin Smith, 2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe seit langer Zeit mal wieder einen DVD-Blindkauf gemacht. Und zwar die DVD des oben genannten Films. Den ich mir dann auch mal angeschaut habe. Und zu dem ich jetzt mal die Zeit übrig habe, ein paar Zeilen zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kevin Smith dürfte vielen bekannt sein, spätestens seit seinem Gastauftritt als Hacker „Warlock“ in Stirb Langsam 4.0. Dass er eigentlich als Regisseur seine Brötchen verdient, indem er Filme wie „Dogma“ (nicht die Lars von Trier Reihe!), „Chasing Amy“ oder die beiden „Clerks“ dreht, weiß zumindest die Belegschaft des Filmforums. (Hoffe ich zumindest). In allen genannten Machwerken tritt er auch selbst auf, als eher ruhiger „Silent Bob“ an der Seite des unablässig unflätig quasselnden Jay (Jason Mewes). Ich mag die Filme von Kevin Smith aufgrund dieser beiden Charaktere und ihres Zusammenspiels besonders. Ja, gut, und auch wegen der unzähligen Anspielungen auf „Star Wars“, aber dazu kommen wir später. Jedenfalls hatte ich über diesen Film schon viel Gutes gehört, und da dachte ich, wenn ich die DVD schon für 4 Pfund kriegen kann, kann ich eigentlich nichts falsch machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zack (Seth Rogen) und Miri (Elizabeth Banks) sind zwei Leute um die Dreißig, die sich seit der Grundschule kennen und zusammen wohnen. Rein wohnräumliche Beziehung, nichts weiter. (Zitat Nostalgia Critic: „OK! Wie lange, bis die beiden zusammenkommen?“) Beide sind pleite, können die Wohnung kaum halten, und nach und nach werden ihnen Strom und Wasser abgestellt. Ihnen bleibt jetzt die Wahl: Entweder kann Miri anschaffen gehen (sie ziehen das kurz in Erwägung) oder sie drehen einfach einen Porno. Weil man damit anscheinend eine Menge Geld verdienen kann. Kurzum werden Crew (u. a. Jeff Anderson, in unzähligen Kevin Smith Filmen schon dabei gewesen) und Darsteller (u. a. Traci Lords und Jason Mewes aka Jay, der… sagen wir mal so… mit vollstem Körpereinsatz dabei ist. Kein Scherz! Man sieht ALLES!) zusammengetrieben, noch schnell eine Porno-Version von „Star Wars“ zusammengetippt (man stelle sich vor…), und es geht los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Film ist hart. Er ist einer der wenigen Filme hier in England, die ab 18 Jahren freigegeben sind. Und wenn ich mir die Zusammenfassung auf der Rückseite der Hülle ansehe: „Contains strong language…“. Jep! Da wird teils mehr geflucht als in „Big Lebowski“. „…sexual reference…“. Ähm… ja, lasse ich durchgehen. „…and strong sex.“ Oh ja! Und wie! Ich glaube, als die Weinstein Brüder, die den Film produzierten (ansehnliche Produzenten in Hollywood, die schon vielen großen Filmen das Geld gereicht haben), diesen Film zum ersten Mal sahen, sind ihnen wahrscheinlich die Kinnladen auf den Tisch geknallt. Ich gehe hier lieber nicht ins Detail, aber wenn man Kindern im Sexualkundeunterricht mal was Anschauliches bieten wollte, wäre das der richtige Streifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings ist der Film selbst kein Sexfilm in dem Sinne. Sex wird zelebriert, ist aber nicht unbedingt das entscheidende Thema. Um genau zu sein setzt sich der Film mit dem Filmemachen genauso sehr auseinander wie mit der Beziehung der beiden Hauptfiguren. Dass es sich bei dem Film um einen Erwachsenenstreifen handelt, macht die Sache nur skurriler. Und es simplifiziert die ganze Film-im-Film-Sache etwas, denn seit wann braucht ein Porno gute schauspielerische Leistungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was den Film rettet, ist der Humor. Da hätten wir den Gastauftrit von „Neu-Superman“ Brandon Routh und „Stirb Langsam 4.0“ Sidekick Justin Long als schwule Pornodarsteller (und als Pärchen!), die lange und hinreißende Suche nach dem geeigneten Filmtitel, eine ausführliche Parodie darauf, wie Pornos eigentlich zustande kommen und und und… Seth Rogen liefert natürlich auch komödiantische Glanzeistungen ab; er ist nicht der typische Trottel, den Hollywood gerne in Komödien als Hauptfigur einsetzt, sondern mehr der sympathische Loser von nebenan. (Und ich weiß, dass spätestens jetzt meine Mutter aufgrund meines Anglizismen-Gebrauches an die Decke geht…)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Den Film zeige ich nicht meinen Eltern. Aber viele in meiner Generation würden ihre Freude daran haben. Vielleicht nicht unbedingt Kevin Smiths bester Film (für mich ist immer noch „Jay and Silent Bob strike back“ die Nummer 1), aber auf jeden Fall einer von den guten. Empfehlen könnte ich ihn als Double Feature mit „Bowfinger“, für einen „Billig-Filmemachen“ Videoabend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8/10 Punkten&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-8204852605705537035?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/8204852605705537035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=8204852605705537035' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8204852605705537035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8204852605705537035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/01/review-zack-and-miri-make-porno.html' title='Review: Zack and Miri Make a Porno'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-386651989836648318</id><published>2010-01-15T15:58:00.001+01:00</published><updated>2010-01-15T15:58:30.114+01:00</updated><title type='text'>Eine wichtige Mission</title><content type='html'>Mittlerweile sind es, abzueglich des Weihnachtsurlaubs, viereinhalb Monate, die ich hier in der Firma bin. Und bis heute habe ich mich im Stillen gefragt, ob mir meine englischen Kollegen, insbesondere meine Chefin und mein Supervisor Philip, ueberhaupt ueber den Weg trauen. Diese Frage hat sich heute allerdings beantwortet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe auf eine Aussenmission! Fuer Bentley! Mit Philip! Und einer Chance, auf die die meisten Menschen ein Leben lang warten: in einem echten Bentley Luxusauto zu sitzen! (Ich weiss, dass Hannes darauf seit langem wartet, also... aetsch baetsch!) Natuerlich komme ich nicht zum Spass mit. Ich soll Augen und Ohren offenhalten, das Auto verstehen und der eigens fuer das Projekt angeworbenen Redakteurin ein wenig auf die Finger gucken. Immerhin ist unsere Firma verantwortlich dafuer, dass das neue Handbuch inhaltlich und layouttechnisch einwandfrei ausgeliefert wird. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ich hoffe, ich bin dem gewachsen, aber Philip hat in dieser Hinsicht vollstes Vertrauen in mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet fuer mich mehrere Dinge: Erstens muss ich am Montag morgen im Anzug zur Arbeit gehen (und mir wieder aus dem Kopf einen Windsor-Knoten machen – ich glaube, ich nehme die Bentley Broschuere mit nach Hause, wo die Anleitung dafuer drin steht). Zweitens, sollte meine Kamera mitspielen, kann ich vielleicht in den Blog ein paar schoene Bentley-Fotos reinstellen (vorzugsweise mit mir drin). Drittens werde ich mir zum ersten Mal fuers Wochenende Arbeit mit nach Hause nehmen. Denn wenn ich schon auf so eine wichtige Mission gehe, dann will ich auch vorbereitet sein. Stellt euch mal vor: Captain Picard geht auf einen Planeten und weiss nicht einmal, wie man die Einheimischen korrekt begruesst. Peinlich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-386651989836648318?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/386651989836648318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=386651989836648318' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/386651989836648318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/386651989836648318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/01/eine-wichtige-mission.html' title='Eine wichtige Mission'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8184056960110273351</id><published>2010-01-14T16:40:00.002+01:00</published><updated>2010-01-14T16:53:17.986+01:00</updated><title type='text'>Laminieren</title><content type='html'>Ich bin heute im Buero ziemlich gefragt. Zwischen Konferenzschaltungen mit unserem Mailserver-Spezialisten (irgendwo fuenf Stunden frueher als wir - ich kann hier nur in Zeitzonen Entfernungen bestimmen), Rumspielen mit dem Windows Mobile und dem Laptop, den ich gestern fast zerstoert haette (fragt nicht nach Details; es ist zu technisch) und der ehrenvollen Aufgabe, unseren Abteilungen neue Zuordnungskaertchen zu erstellen, komme ich endlich mal wieder dazu, was fuer den Blog zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will mal nix ueber das Wetter sagen, das hoert man eh schon ueberall. Vielmehr freut mich die Tatsache, dass unser Buero doch immer mehr zusammenfindet. Gestern waren wir naemlich wieder im Pub, und zwar - oh Wunder - unsere fuenf Mann starke Partycrew. Mittlerweile haben es auch alle anderen begriffen, dass wir die Leute sind, die frueh kommen und auch bis zum bitteren Ende zu bleiben gedenken. Wobei Anthony das nicht so recht wahrhaben will, dass er jetzt zu den Partyloewen der Firma gehoert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls habe ich fuer die naechste Zeit schon einige Plaene gefasst. Ich habe meine deutschen Kollegen hier gebeten, mich bei der naechsten Reise nach London mitzunehmen, welche irgendwann in der schneefreien Zeit stattfinden soll. Dann wird noch irgendwann ein LaserQuest Abend stattfinden, wo unser Team endlich wieder zeigen kann, was es draufhat. Dafuer muesste ich auch nochmal heimlich trainieren. Ein Pub Quiz soll auch irgendwann stattfinden, und ausserdem planten Nicola und Philip noch das Nach-Weihnachtsessen mit Truthahn und Parsnibs. Ist also nicht so, dass ich mich hier langweilen wuerde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-8184056960110273351?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/8184056960110273351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=8184056960110273351' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8184056960110273351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/8184056960110273351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/01/laminieren.html' title='Laminieren'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-6219937488170241517</id><published>2010-01-14T09:59:00.002+01:00</published><updated>2010-01-14T10:05:28.346+01:00</updated><title type='text'>Chaos pur</title><content type='html'>Warum habe ich jetzt laenger nichts geschrieben? Weil ich hier durch das Chaos wuehlen muss, in das sich England allgemein und mein Buero im Besonderen verwandelt hat. Schnee bringt dieses Land zum Stillstand - das habe ich schon vorher erfahren, als wir zu dritt drei Tage lang die Firma geleitet hatten. In der Nacht zu gestern hatte es schon wieder stark geschneit, aber dieses Mal hatte es wenigstens die ganze Belegschaft geschafft, im Buero zu erscheinen. Leider, muss ich sagen... ich hatte noch nie soviel Spass bei der Arbeit wie an den Tagen mit minimaler Rumpfmannschaft...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mich herum hagelt es allerdings Auftraege, und ja, sogar ich bekomme welche ab. Zum einen die Einrichtung eines neuen Firmenlaptops mit ein paar extra-Programmen (inklusive eines halbstuendigen Telefonats mit dem Adobe Kundenservice, dessen Warteschleifen-Gedudel mir jetzt noch in den Ohren klingelt), zum anderen Experimente mit einem Windows Mobile fuer unseren neuen Mailserver. Das Ding ist ja irgendwie ein nettes Spielzeug, aber persoenlich wuerde ich es mir nicht anschaffen wollen. Jedenfalls nicht fuer mehr als einen Zwanziger. Ich habe mir nur gedacht: Menschliche Technologie ist schon so weit, da fehlen nur noch zwei Schritte zim Tricorder...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6108165711636673140-6219937488170241517?l=swordmaster-tales.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/feeds/6219937488170241517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6108165711636673140&amp;postID=6219937488170241517' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6219937488170241517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6108165711636673140/posts/default/6219937488170241517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://swordmaster-tales.blogspot.com/2010/01/chaos-pur.html' title='Chaos pur'/><author><name>(S)Wordmaster Kane</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6108165711636673140.post-8289550892080963113</id><published>2010-01-07T14:12:00.004+01:00</published><updated>2010-01-07T14:22:05.665+01:00</updated><title type='text'>Schneefotos</title><content type='html'>Gestern haben wir Deutschen die Mittagspause genutzt, um mal ein paar Fotos im Schnee zu machen. Das ist das Ergebnis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe-ZB6hKI/AAAAAAAAAIM/vOl9--HwIDA/s1600-h/DSCF0098.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe-ZB6hKI/AAAAAAAAAIM/vOl9--HwIDA/s400/DSCF0098.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986489689801890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe-GIRfvI/AAAAAAAAAIE/8ZFp6FmPS_8/s1600-h/DSCF0109.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe-GIRfvI/AAAAAAAAAIE/8ZFp6FmPS_8/s400/DSCF0109.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986484616199922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe99-zyaI/AAAAAAAAAH8/47vX8YQo1mc/s1600-h/DSCF0099.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe99-zyaI/AAAAAAAAAH8/47vX8YQo1mc/s400/DSCF0099.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986482429020578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe9miKUII/AAAAAAAAAH0/-LQ5RonJBO0/s1600-h/DSCF0104.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xe9miKUII/AAAAAAAAAH0/-LQ5RonJBO0/s400/DSCF0104.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986476134846594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XejTbYpUI/AAAAAAAAAHs/IeuUp6Pclf4/s1600-h/DSCF0107.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XejTbYpUI/AAAAAAAAAHs/IeuUp6Pclf4/s400/DSCF0107.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986024329553218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XejAm5RxI/AAAAAAAAAHk/a8hwv5p6Omc/s1600-h/DSCF0103.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XejAm5RxI/AAAAAAAAAHk/a8hwv5p6Omc/s400/DSCF0103.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986019277555474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XeixPgpEI/AAAAAAAAAHc/hQI7AnLgRlY/s1600-h/DSCF0101.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XeixPgpEI/AAAAAAAAAHc/hQI7AnLgRlY/s400/DSCF0101.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986015152940098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XeiUMSo2I/AAAAAAAAAHU/LEvXd9bgilY/s1600-h/DSCF0097.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XeiUMSo2I/AAAAAAAAAHU/LEvXd9bgilY/s400/DSCF0097.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986007354811234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XeiBmMrvI/AAAAAAAAAHM/ZgpqnfF1Q4s/s1600-h/DSCF0096.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XeiBmMrvI/AAAAAAAAAHM/ZgpqnfF1Q4s/s400/DSCF0096.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423986002363199218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus den Buerofenstern kann man allerdings auch gute Fotos machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xfxmi3EMI/AAAAAAAAAIk/sRu7RqKXn3E/s1600-h/DSCF0094.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0Xfxmi3EMI/AAAAAAAAAIk/sRu7RqKXn3E/s400/DSCF0094.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423987369490976962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_YR7HbC_mVwU/S0XfxVHUvRI/AAAAAAAAAIc/U
